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Krieg in den östlichen Pestländern

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Der Krieg in den Östlichen Pestländern Hinter den Kulissen Geschichten


Krieg in den Östlichen Königreichen
Darrowehr (Cata).jpg
Konflikt: Allianz und Scharlachroter Kreuzzug gegen die Horde

Der Krieg in den Östlichen Pestländern, auch bekannt als Krieg in den Östlichen Königreichen war ein militärischer Konflikt zwischen Truppen des Scharlachroten Kreuzzugs und der Allianz sowie den Verlassenen und anderen Streitkräften der Horde und von einigen Beobachtern weniger als politischer Konflikt um die Vorherrschaft im Norden sondern eher als Glaubenskrieg zwischen den Anhängern von Licht und Schatten eingestuft wurde.


Scarlet Crusade logo.png
KRIEG IN DEN ÖSTLICHEN KÖNIGREICHEN
Hintergründe - Kriegsbeginn - Angriff auf die Pestländer - Kriegseintritt der Blutelfen - Bellentrys Rettungsversuch - Angriff auf Menethil - Die Fronten formieren sich - Vormarsch der Legion - Waffenstillstand

Verlauf Bearbeiten

Hintergründe Bearbeiten

Nachdem sie lange Zeit Schwierigkeiten hatten, sich gegen die Truppen des Scharlachroten Kreuzzuges zu behaupten beschlossen die Verlassenen unter ihrer Anführerin Sylvanas Windläufer, nach langer, intensiver Vorbereitung, gegen die Scharlachroten sowie die Lebenden im Allgemeinen in die Offensive zu gehen.

Auf beiden Seiten kam es bei Glaubenskongregationen in Sturmwind und Unterstadt zu einem Aufruf des Klerus, dass der jeweilige Feind nun nicht mehr ignoriert werden kann, und dass tiefgreifende Schritte nötig sind.

Kriegsbegin Bearbeiten

Der Krieg begann mit einem blitzartigen Überfall der Verlassenen von derSchattenwachtauf die Siedlungen im Vorgebirge des Hügellandes, der schließlich in einem Überfall auf Süderstade
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Schattenwacht vor dem Angriff auf das Hügelland

gipfelte, bei dem die Stadt geschliffen und die Zivilbevölkerung massakriert wurde. Die Überlebenden des Angriffs schickten eine Botschaf nach Süden und baten die Allianz um Hilfe.

Währendessen rollten die Pläne von Exekutor Alviâs Vagnar von Greifenstein und seiner Kriegsherrin Arlia Seska Herzwut an. Eine finstere Zeit sollte anbrechen.


Wollt ihr weiterhin zuschauen wie die Verlassenen morden? Wie sie unsere Familien schlachten und das Licht schänden? Ich sage...NEIN!
- Scharlachroter Kommandant Lord Iskarien Lighthammer, Zur Lichtmesse


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Iskarien hält seine Rede

Die zu diesem Zeitpunkt zerstrittene und durch Intrigen gelähmte Allianz reagierte zunächst nicht oder nur schleppend auf den Angriff, was innerhalb der Bevölkerung für Empörung sorgte. Freiwilligenverbände zogen auf eigene Faust nach Norden, um sich ein Bild vom Schrecken der Verlassenen zu machen. Vor hunderten Zuhörern hielt der Scharlachrote Kommandant Iskarien Lighthammer, Anführer der 7. Scharlachroten Legion in der Kathedrale von
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das 4. Cinderholm

Sturmwind eine flammende Rede wider den Untod und rief die Allianz zur Vergeltung auf, was allerdings zumindest bei einigen Zuhörern auf taube Ohren stieß. Iskarien beschloss schließlich, seine Legion auch ohne die Unterstützung der Allianz zu mobilisieren, nicht zuletzt aufgrund des Eintreffens eines Teils der 4. Aschenheim-Division des Kreuzzuges, die einen Marschbefehl des Obersten Kreuzzüglers mit sich brachten.

Angriff auf die Pestländer Bearbeiten

Während die Allianz um eine passende Antwort auf den Angriff rang blieben die Verlassenen nicht untätig. Kriegsmaschinen wurden konstruiert, Tag und Nacht glühten die Essen der Schmieden und brodelten die Kessel der Apotheker. Binnen kurzer Zeit schafften es die Verlassenen, eine beachtliche Streitmacht aufzustellen, und letztendlich durchschritten sie das Bollwerk und marschierten in die Westlichen Pestländer ein, wo sie Jagd auf die Scharlachroten machten und schließlich die Scharlachrote Hochburg Herdweiler belagerten, die allerdings eine Woche später aufgegeben wurde als klar wurde, dass die Festung nicht genommen worden konnte, so verlagerte sich das hauptsächliche Kampfgeschehen wieder ins Hügelland.

Kurz nach Abbruch der Belagerung reisten Exekutor Alvias, Kriegsherrin Arlia und der Todeswirker Emmeran nach Halaa, wo Mitglieder der Horde ein Treffen über eine mögliche friedliche Coexistenz der Völker abhielten. Der Exekutor drängte sich ohne zu zögern an's Rednerpult und sagte den Anwesenden deutlich, was er von dieser Idee hielt.


"Ihr sprecht von Frieden und Vergebung ja? Ich sage euch etwas verehrte Verbündete... die Allianz SPUCKT auf euren Frieden!"
- Exekutor Alviâs von Greifenstein


Genau in diesem Moment griffen von Draenei angeführte Truppen der Allianz die Stadt an und eine Schlacht entbrannte. Unter moderaten Verlusten konnte der Angriff zurück geschlagen werden. Die Teilnehmer des Treffens waren nach dieser Schlacht bedeutend weniger zugänglich für Frieden mit der Allianz, stattdessen wandten sich zahlreiche Mitglieder der Horde den Verlassenen zu, was den Einfluss der Schattenwacht noch weiter steigerte.

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Die Rede des Exekutors

Kriegseintritt der Blutelfen Bearbeiten

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Gefechte um das Hügelland.

Da sich der Abmarsch der 7. Legion durch logistische Probleme verzögerte, marschierte das 4. Aschenheim-Regiment den Throndroril entlang nach Süden, um den weiterhin im Hügelland marodierenden Verlassenen in die Flanke zu fallen, wobei es allerdings schwere Verluste hinnehmen musste. Die Überlebenden unter der Führung von Feldwebel Thorwald und Captain Iselda Hailing schafften es schließlich, sich in Darrowehr zu verschanzen und dort auf Verstärkung durch die 7. Legion zu warten.
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"Die Menschen werden für ihre Hinterlist teuer bezahle! Das schwöre ich beim Blut der Sindorei!"

Zur selben Zeit wurde ein Waldläuferkorps der Sin'dorei an der Grenze zu den Pestländern dahingemeuchelt. Laut Angaben der Schattenwacht zu Folge handelte es sich bei den Tätern um Scharlachrote Kreuzritter. Kriegsherrin Arlia versicherte daraufhin der Führung Silbermonds und den Adelshäusern, dass der hinterhältige Angriff der Menschen auf die ehrenvollen Sin'dorei gesühnt werden würde. Die Blutelfen sicherten den Verlassenen daraufhin Unterstützung zu und rüsteten sich für den Krieg gegen die Menschen. Zwar wurden Waffen der Kreuzzügler am Ort des Geschehens gefunden, die wirkliche Umstände wurden allerdings nie untersucht.

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Massakrierte Zwergenflüchtlinge an der Thandolspange

Während die Verlassenen undaufhaltsam weiter nach Süden drängten befand sich die Scharlachrote Legion immer noch in Sturmwind und bereitete ihre Abreise vor. Weitere Kämpfter wurden rekrutiert und Ausrüstung und Proviant verladen. Währenddessen führte die Allianzkommandantin Alesia Naremathea einen nicht enden wollenden Kampf gegen die Engstirnigkeit und Angst in den eigenen Reihen, zwar hatten sich viele Freiwillige gemeldet, dennoch schien die Allianz nicht in der Lage zu sein, eine eigene Streitmacht zu entsenden.

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Debatten...Debatten und Bürokratie

Bellentrys Rettungsversuch Bearbeiten

Es war schließlich Borearis Bellentry, Hauptmann der Stadtwache, der zur Tat schritt und ein Kontigent aus Abenteurern, Söldnern und freiwilligen Helfern sowie einiger Paladine nach Norden zog, um das Hügelland zu evakuieren. Das Vorhaben sickerte jedoch zu den Spionen der Schattenwacht durch, und Lady Herzwut lauerte den idealistischen Allianztruppen auf, um so viele Zivilisten wie möglich zu ermorden. Die Allianz durchschaute den Plan aber und geriet nicht in ihre Falle.

Binnen weniger verwirrender Minuten werden die zahlenmäßig unterlegenen Truppen der Verlassenen aufgerieben. Lady Herzwut entkam nur knapp ihrem Tod mit schweren Verletzungen, die sie fortan dazu zwangen, einen magischen Panzer zu tragen. Voller Zorn führte sie daraufhin eine Welle gewagter Racheaktionen gegen die Allianz. Die militärischen Erfolge, denen diese eine Niederlage keinen Abbruch getan hat, steigerten die Kriegsbegeisterung der Horde, die durch von Greifensteins Propaganda, der nun von einem schnellen Sieg über die Allianz redete, in's Unermessliche. Stimmen der Vernunft, besonders unter den Tauren stießen auf taube Ohren.

Angriff auf Menethil Bearbeiten

Von Siegen und Kriegsbegeisterung beflügelt beschlossen die Untoten nun den nächsten Schritt. In Hammerfall sammelten sich die Truppen der Schattenwacht und des Teufelskreis und setzten schließlich über den Fluss, um in das Sumpfland einzumarschieren. Nach einer kurzen Beratung an einem kurz zuvor geplünderten zwergischen Gehöft wurde schließlich die Belagerung von Menethil beschlossen.

Die Armee des Pakts, bestehend aus der Schattenwacht und dem Teufelskreis, war dank der Finten der Kriegsherrin und der überlegenen Zauberei der Verlassenen in der Lage, bis in den Hafen vorzudringen. Die Stadt konnte größtenteils geplündert werden, wobei wertvolle Schätze und Artefakte erbeutet wurden. Aufgrund der zahlenmäßigen Unterlegenheit war die Horde jedoch nicht in der Lage, den Hafen zu nehmen, so zogen sich die Truppen nach getaner Arbeit wieder aus der Stadt zurück und verschwanden im Sumpf.

Die Fronten formieren sich Bearbeiten

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Undercity nach dem Angriff

Nach dem Angriff auf Menethil setzet sich auch endlich die Allianz in Bewegung und entsandte ein offizielles Truppenkontingent nach Tirisfal. Der rasche
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Das Lager der Ackee nach der Attacke

und unbedachte Rachefeldzug wurde allerdings mit einer verheerenden Niederlage bestraft, als die vereinten Truppen der Horde die unterlegenen Krieger der Allianz zerschmettern. Tatsächlich hatte der Feldzug sogar einen gegenteiligen Effekt, da ein Angriff auf eine Hauptstadt der Horde den Verlassenen nur weitere Unterstützer in die Arme trieb, so schlossen sich die Orcs des Kriegshymnenklans sowie einiger kleinerer Clans an.

Währenddessen setzten der Exekutor und die Kriegsherrin den nächsten Schritt ihres Plans um und benutzten schwarze Magie, um die Kontrolle über einen Trupp Allianzsoldaten der Nijelspitze in Desolace zu übernehmen und das Dorf Schattenflucht anzugreifen, in dem der Trollstamm der Atuack Ackee gerade ein Stammestreffen abhielt. Die List brachte die Atuack Ackee dazu, sich ebenfalls den Verlassenen anzuschließen, um Rache an der Allianz zu üben.

Zur selben Zeit sammelten sich in Dun Morogh die Truppen der Steinfäuste und andere zwergische Soldaten, um die Nordpässe zu überwachen und so den weiteren Fortschritt der Horde aufzuhalten. Ihnen gelang die Abwehr von blutelfischen Infiltratoren und die Sicherung beunruhigender Dokumente.

Es folgten weitere Kämpfe bis tief nach Loch Modan hinein, und sogar im Eschental. Als die Horde letztendlich das Zwergendorf Thelsamar überfiel und nieder brennt wendete sich schließlich ihr Glück. Das sinnlose dahinschlachten und zur Demoralisierung der Bevölkerung führte zu einer unbändigen Wut innerhalb der Allianz.

Vormarsch der Legion Bearbeiten

Endlich rückte auch die Streitmacht der 7. Scharlachroten Legion aus Sturmwind aus; mit einem Gefolge von Soldaten, Söldnern und Helfern aller Herren Länder und Völker, die ihr die letzten Massaker der Untoten in die Arme getrieben hatte.

Unter Führung des Scharlachroten Kommandanten Lord Iskarien Lighthammer, des Hochinquisitors Beledir Lighthand und Captain Jered McLeod, sowie der Steinfäuste und der Paladine
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Der lange Marsch

der Kirche des Lichts begann der lange Marsch nach Norden. Hauptmann Thorgalf aus dem 4. Aschenheim-Regimene fungierte auf diesem als Pfadfinder und zeigt den rechten Weg ins Herz des Krieges. Obwohl sie auf dem Marsch nicht behelligt wurden, gestaltete sich die lange Reise dennoch als Strapaze. Letztendlich erreichen die Truppen jedoch, selbst nach einer Begnung mit einer Art Banshee, bei dem Hauptmann Girmgold Zitterhand schwerst verletzt wurde, Darrowehr, wo sie die Festung wieder instand setzten und sich dort verschanzten. Selbst heftige Angriffe der Orcs und Verlassenen, sowie Infiltrationsversuche der Blutelfen konnten die Scharlachroten nicht mehr von dort vertreiben. Zwar hatte die Allianz nun im Norden Fuß gefasst, kam jedoch im Grunde bereits zu spät. Weiter nördlich hatten sich bereits andere Truppen des Kreuzzuges in Bewegung gesetzt und einen Großteil der Verlassenen zurück geschlagen und der Krieg schien abzuebben.

Noch war es jedoch nicht vorbei. Fleischwagen und schwere Infanterie der Verlassenen rückten durch das Hügelland vor, wurden jedoch mithilfe von auf eigene Faust handelnden Krieger der Argentumdämmerung zurück geschlagen. Zwar konnte der Vormarsch nicht gestoppt werden, durch die Verluste war die Schattenwacht allerdings noch abhängiger von ihren Verbündeten als zuvor.

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Waffenstillstand Bearbeiten

Alles schien auf die unvermeindliche Konfrontation von Licht und Schatten in einer epochalen Schlacht hinaus zu laufen. Die Horde rief zur großen Heerschau in Silbermond und Hunderte neue Kriegsbegeisterte schlossen sich der Offensive an. Auf der anderen Seite hatten sich auch die Scharlachroten und Allianzkräfte trotz Versorgungsengpässen und Belagerungen neu formiert und gestärkt und waren bereit, der Horde entgegen zu treten. Doch die Schlacht blieb aus. Thrall gab schließlich dem Druck der Friedensverfechter nach und griff ein und, indem er Sylvanas, anwies, diesen in seinen Augen, Irrsinn, zu beenden. Sylvanas, für die eine Konfrontation mit Thrall das größere Übel zu sein schien, schob die Schuld für die Angriffe daraufhin auf zwei bis dato unbekannte Untote, welche von ihrer Todeswache dann öffentlich hingerichtet wurden. Die Truppen der Horde zerfielen, und die Schattenwacht wurde binnen einer Nacht aufgelöst.

Folgen Bearbeiten

Sehr zum Ärger der Scharlachroten blieb der Gegenangriff und geplante Marsch auf die Unterstadt aus, da die Allianz den Waffenstillstand nicht brechen wollte, und so blieb dem Kreuzzug lediglich der schwache Trost, den Einflussbereich auf Darrowehr und das nahe Darroheim ausgeweitet zu haben.

Als die Geißel die Scharlachrote Enklave angriff gab die 7. Scharlachrote Legion die Festung Darrowehr auf, und marschierte nach Osten, um dort gemeinsam mit den Truppen von Hochkommandant Galvar Reinblut den Untoten entgegen zu treten. Die wieder aufgebauten Befestigungsanlagen blieben jedoch erhalten und wurden einige Zeit später von Truppen der Allianz unter Sir Yorgen Isenweg bei dessen versuchter Rückeroberung von Lordaeron als Stützpunkt genutzt.

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