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Krieg der Ahnen Roman-Trilogie Ingame-Buch Warcraft III


Der Krieg der Ahnen (auch Krieg der Urtume[2]) handelt von der ersten Invasion der Brennenden Legion auf Kalimdor rund 10.000 Jahre vor der Eröffnung des Dunklen Portals.

Hintergrund Bearbeiten

Die Nachtelfen und der Brunnen der Ewigkeit Bearbeiten

Unter Königin Azshara erfuhr die nachtelfische Gesellschaft eine Expansion, welche selbst Lei Shens Imperium in den Schatten stellte[3] und die Hochgeborenen widmeten sich unermüdlich dem Brunnen der Ewigkeit, um dessen Geheimnisse zu ergründen. Ihre Zauber sandten Schockwellen in den Wirbelnden Nether und es war nur eine Frage der Zeit, bis Sargeras und die Brennende Legion Azeroth entdeckten.[4]

Während die Hochgeborenen weiter in Seelenruhe experimentierten, wurde ein junger Malfurion Sturmgrimm von Cenarius in den Künsten des Druidentums ausgebildet. Cenarius hoffte, dass er über seinen Schüler die Nachtelfen zu harmonischeren Wegen zurückführen könnte; die Hochgeborenen, kommunizierten zu diesem Zeitpunkt allerdings längst mit Sargeras.[5]

Kriegsverlauf Bearbeiten

Der Hochgeborene Xavius, seines Zeichens hoher Berater Azsharas und begabter Zauberer[6], war der Erste, der auf die Einflüsterungen des Dunklen Titanen hörte.[5] Er unterrichtete seine Königin, während er mit Sargeras weitere Pläne schmiedete. Von Sargeras' Macht beeindruckt willigte Azshara ein und die Hochgeborenen begannen, Dämonen nach Azeroth zu beschwören. Unter der Führung von Mannoroth, Archimonde und Hakkar dem Hundemeister strömten die Wesen des Nethers über das unvorbereitete Kalimdor und hinterließen eine Schneise der Zerstörung.[7] Unter dem Adeligen Kur'talos Rabenkrone, welcher bis zuletzt nicht an Azsharas Involviertheit glauben wollte, formierte sich unterdessen ein Widerstand der Nachtelfen gegen die Invasoren[8], welchem sich im weiteren Verlauf auch weitere Völker Kalimdors[9] sowie die Wilden Götter und die Drachenschwärme[10] anschlossen. Unter den Nachtelfen taten sich indes Malfurion und Illidan Sturmgrimm, Tyrande Wisperwind[7] sowie Jarod Schattensang[11] insbesondere hervor.

Einen schweren Schlag erlitten die Verteidiger durch Neltharions Verrat. Der Erdenwächter, welcher schleichend von den Alten Göttern korrumpiert worden war[12][13] hatte die anderen Aspekte überredet, ein Kleinod wie kein anderes zu erschaffen, um die Brennende Legion zu bekämpfen: die Drachenseele.[14] Als das Kleinod schließlich beim Angriff auf Zin-Azshari zum Einsatz kam, wurden die Dämonen in Windeseile dezimiert und für einen kurzen Moment keimte Hoffnung in den Verteidigern auf, bis Neltharion die Waffe gegen die Nachtelfen und Drachen selbst richtete. Insbesondere der Blaue Drachenschwarm sollte sich nie zur Gänze erholen.[10]

Zudem sorgte Illidans Verschwinden für Aufruhr. Dass er den Widerstand tatsächlich verraten würde, wagte zu dem Zeitpunkt niemand zu glauben. Illidan selbst erhoffte sich, mit mehr Macht endlich zu einem wahren Helden seines Volkes aufsteigen zu können und nicht ständig in Malfurions Schatten zu stehen. Tatsächlich gelang es ihm, eine "Audienz" mit Sargeras zu erreichen. Illidan erklärte, dass die Drachenseele Sargeras helfen könnte, Azeroth zu betreten, und er werde sie für ihn besorgen. Sargeras zeigte sich äußerst "dankbar": Er nahm Illidan das Augenlicht und versah seinen Oberkörper mit zahlreichen Tätowierungen.[15][16] Auch wenn Illidan Neltharions Kleinod im weiteren Kriegsverlauf tatsächlich benutzen sollte, um die Dämonen zu bekämpfen[17], bekam er durch seine stürmischen Aktionen keineswegs die Anerkennung, die er sich erhofft hatte.[18]

In Suramar kapselte sich währenddessen eine Gruppe von Hochgeborenen ab, welche im Besitz der Säulen der Schöpfung waren, da ihre Anführerin, Großmagistrix Elisande, befand, dass die Legion wohl doch nicht in ihrem besten Interesse handeln würde. Dem Widerstand schlossen sie sich allerdings nicht an.[19] Andere, wie jene welche von Dath'Remar Sonnenwanderer angeführt wurden, lösten sich von Azshara und unterstützen die nachtelfischen Verteidiger so gut als möglich.[20] Etwaigen Niederlagen zum Trotz gaben sich die Nachtelfen nicht geschlagen und unter der Leitung des brillianten Strategen Jarod Schattensang konnten in den Tauren, Furbolgs und Irdenen zusätzliche Verbündete gewonnen werden.[21]

Im Zuge der Entscheidungsschlacht um Zin-Azshari kollabierte durch Illidans und Malfurions Zauber schließlich der Brunnen der Ewigkeit und Kalimdor sollte nie wieder so sein, wie zuvor.[22][23]

Folgen Bearbeiten

Im Zuge der Großen Teilung, welche das urzeitliche Kalimdor zerriss, führte Jarod Schattensang als eine Art "Fels in der Brandung" die Überlebenden auf den unversehrt gebliebenen Gipfel des Hyjal.[24] Illidan hatte den Ort bereits eigenmächtig erreicht und mit gestohlenen Phiolen der Wasser einen zweiten Brunnen der Ewigkeit in einem See auf dem Gipfel erschaffen. Da er inmitten dieser Tat von Jarod und dessen Patrouille gestört wurde, kam es zu einem Kampf bei dem auch Jarod fast ums Leben gekommen wäre.[25] Jarod verurteile Illidan ursprünglich zum Tode, Malfurion wandelte die Strafe schließlich in eine ewige Gefängnisstrafe um.[26]

Anmerkungen Bearbeiten

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