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Karazhan

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Karazhan Instanz


Karazhan
Karazhan.jpg
Anführer: IconSmall Medivh.gif Medivh (ehemalig)
IconSmall Eredar Male.gif Prinz Malchezaar
Lage: Gebirgspass der Totenwinde
WoWPedia: Karazhan

Karazhan ist das ehemalige Domizil Medivhs im Gebirgspass der Totenwinde. Nach seinem Tod wurde der Turm zu einem abscheulichen, alptraumhaften Ort, von Geistern, Phantomen oder Schlimmerem heimgesucht - so Brink Spannercrank.[1]

Hintergrund Bearbeiten

Medivhs Turm Bearbeiten

Medivh, der letzte Wächter, hatte den Turm von Karazhan am Pass der Totenwinde zu seiner Heimat gemacht. Obwohl er der größte Zauberer seiner Zeit (und erklärter Behüter der Menschheit) war, war Medivh insgeheim besessen vom dunklen Geist von Sargeras, dem Weltenzerstörer. Mittels Medivh öffnete Sargeras das Dunkle Portal und erlaubte somit den Orks, Krieg gegen die sterblichen Königreiche von Azeroth zu führen.

Mit dem fortschreitenden Krieg kämpfte Medivh gegen Sargeras' Kontrolle. Dieser brennende Konflikt in seinem Inneren trieb den Zauberer unvermeidlich in den Wahnsinn. Sein Kindheitsfreund und des Königs Waffenoffizier, Anduin Lothar, verdächtigte den Zauberer des Verrats. Mit der Hilfe Medivhs jungen Schülers Khadgar stürmte Lothar Karazhan und tötete seinen einstigen Kameraden. Seit diesem Tage sind der Turm und die Länder der Umgebung von einem furchtbaren Fluch umgeben, welcher einen dunklen Schatten über den Pass der Totenwinde und die als Dämmerwald bekannte Region wirft.[2]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

In Karazhan spukte es schon immer, selbst zu der Zeit, als der Turm noch von seinem Meister bewohnt war.[3] Der Ort war derart unwirtlich, dass es keinerlei Aufzeichnungen darüber gab, dass jemals jemand versucht habe, den Turm zu belagern. Die Dienerschaft Medivhs setzte sich aus genau zwei Leuten zusammen: seiner Köchin und seinem Kastellan Moroes.[4] Beide wurden von Medivh nach dessen vollständiger Übernahme durch Sargeras getötet.[5]

Ich sage nur, dass es Orte gibt, die aus dem einen oder anderen Grund zu Stätten großer Macht werden. Und ein solcher Ort befindet sich hier, in den Redridge-Bergen. Einst, vor langer Zeit, ist hier etwas Mächtiges explodiert, hat das Tal geformt und die Realität um diesen Ort herum geschwächt.[6]

Observatorium Bearbeiten

Im Observatorium selbst herrschte Dämmerlicht. Ein paar Fackeln verströmten das gleiche kalte Licht, das Khadgar schon zuvor bemerkt hatte. Doch diese hier waren teilweise abgedeckt, damit man den Nachthimmel betrachten konnte. Ein nicht entzündetes Kohlebecken befand sich in der Mitte des Raumes, wahrscheinlich vorbereitet für später, da die Temperatur bis zum Morgen sicherlich fallen würde. Mehrere große, geschwungene Tische zogen sich an der äußeren Wand des Observatorium entlang und waren mit allen möglichen Apparaten vollgestellt. Silberne Waagen und goldene Astrolabien dienten als Beschwerer für Papiere oder als Lesezeichen, die alte Bücher auf bestimmten Seiten offen hielten. Ein Modell, das die planetaren Bewegungen am Himmelsgewölbe darstellte, stand halb auseinandergenommen auf einem Tisch. Dünne Drähte und zusätzliche Planeten-, Sonnen- und Mond-Perlen lagen neben den empfindlichen Werkzeugen. Ein Dutzend Notizbücher stapelte sich an einer Wand, und weitere lagen in Kisten, die unter die Tische gequetscht worden waren. Eine Karte des Kontinents war über einen Rahmen gezogen und zeigte die südlichen Länder von Azeroth und Khadgars Heimat Lordaeron ebenso wie die einsiedlerischen Zwergen- und Elfenkönigreiche von Khaz Modan und Quel'Thalas.[4]

Bibliothek Bearbeiten

Die Bibliothek nahm zwei Ebenen ein und befand sich in der unteren Turmhälfte. In diesem Bereich zog sich die Treppe um die Außenwände des Gebäudes und ließ einen Raum frei, der sich über zwei Stockwerke erstreckte. Ein schmiedeeisernes Podium schuf eine Galerie auf der zweiten Ebene. Die schmalen Fenster des Raumes waren mit ineinander verwobenen Eisenstäben gesichert, sodass nur wenig mehr an natürlichem Licht eindrang als auch eine abgedeckte Fackel geliefert hätte. Auf den großen Eichentischen der ersten Ebene leuchteten grau-blaue Kristallkugeln, die mit einer dicken Staubschicht überzogen waren.[7]

Törichte Abenteurer Bearbeiten

In den letzten Jahren wagten sich Adlige des Dunkelhains zum Pass der Totenwinde, um das Ausmaß der Zerstörung zu untersuchen, die der Region zugefügt worden ist. Sie betraten den Turm - doch schritten sie nie wieder heraus. Und tatsächlich berichten Zeugen, dass die Schreckgespenster der Adligen jetzt in den Wänden von Karazhan hausen, verflucht dazu, auf alle Ewigkeit im zerbröckelten Opernhaus des Turms Feste zu feiern. Jedoch treiben wesentlich gefährlichere Geister in Medivhs makabrem Studierzimmer ihr Unwesen, denn dort war es, dass dämonische Wesen auf die Beschwörungen des geistesgestörten Zauberers antworteten.[2]

Eine solche Gruppe wagte sich nach dem ersten Auftauchen der Dunklen Reiter und der schleichenden Dunkelheit, welche sich über den Dämmerwald legte, unter dem Paladin Dougan nach Karazhan. Die Kampfgefährten des Zweiten Krieges, Dougan, Kadran und Voldana wollten den Verbleib jener Bürger Dunkelhains ergründen, welche bereits zuvor Karazhan als Ursprung allen Übels ausgemacht hatten - und nie zurückgekehrt waren. Laut Kadrans Erzählung weiß er bis heute nicht, wieviel Zeit sie tatsächlich dort verbrachten, da die Zeit an diesem Ort in seltsamen Bahnen zu verlaufen schien. Letztendlich mussten sie sich zurückziehen, dabei blieb Dougan zurück.[8]

Ungeachtet der Unzahl an Gefahren, die es dort gibt, lockt es Abenteurer immer wieder nach Karazhan - Gerüchte erzählen von unsäglichen Geheimnissen, die es in den arkanen Büchereien des Turmes zu finden gibt. Man sagt, die weiten, magischen Hallen beherbergen die mächtigen Zauberbücher Medivhs selbst. Nur eines ist sicher. Wenn man den gefürchteten Turm von Karazhan betritt, kommt man vielleicht nie wieder heraus. Karazhan steht nun verlassen, ohne dessen Herren. Die Monstrositäten und ungezügelten Mächte haben sich unbewacht entwickelt und lauern nun darauf, über einen jeden herzufallen, der tapfer oder dumm genug ist, Karazhans Hallen zu betreten.[2]

Jüngere Ereignisse Bearbeiten

Dunkle Reiter Bearbeiten

Manga.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Warcraft Comics und Mangas.

Die Dunklen Reiter, die in Karazhan ihren Ursprung haben, ritten in jüngerer Vergangenheit wieder verstärkt durch die Länder, stetig auf der Suche nach Artefakten, die sie horten konnten.[1] Bei einem Gefecht zwischen ihnen und der Nachtwache, unterstützt von Karlain, Revil Kost, Mardigan und Brink Spannercrank, wurde die gesamte Gruppe von einem der Reiter in Medivhs ehemaligen Turm teleportiert.[9] Dabei konnte das Versteck der gehorteten Schätze gefunden werden: in einem geheimen Raum hinter den Mauern der Menagerie - sowie den Kurator.[10] Die Kämpfe verliefen mehr schlecht als recht, als Brink ein rettendes Artefakt fand: ein Amulett, mit welchem Zeitmanipulation möglich war.[11] Damit beförderte er sowohl die Reiter als auch die Nachtwache einige Stunden in die Vergangenheit, so dass sie die Falle nie stellen würden und niemals den Gefahren Karazhans trotzen müssten.[12]

Anmerkungen Bearbeiten


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