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Kalimdor

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Kalimdor
Karte Kalimdor.jpg
Bevölkerung: IconSmall SpawnBlue.gifIconSmall DrakonidBlue.gifIconSmall DragonBlue.gif Blauer Drachenschwarm
IconSmall SpawnBronze.gifIconSmall DrakonidBronze.gifIconSmall DragonBronze.gif Bronzener Drachenschwarm
IconSmall Draenei Male.gifIconSmall Draenei Female.gif Draenei
IconSmall Air.gifIconSmall Earth.gifIconSmall Fire.gifIconSmall Water.gif Elementare
IconSmall DireFurbolg.gifIconSmall Furbolg.gif Furbolgs
IconSmall Goblin Male.gifIconSmall Goblin Female.gif Goblins
IconSmall SpawnGreen.gifIconSmall DrakonidGreen.gifIconSmall DragonGreen.gif Grüner Drachenschwarm
IconSmall Harpy.gif Harpyien
IconSmall HighElf Male.gifIconSmall HighElf Female.gif Hochelfen
IconSmall Highborne Male.gifIconSmall Highborne Female.gif Hochgeborene
IconSmall Cenarian Male.gifIconSmall Cenarian Female.gif Kinder des Cenarius
IconSmall NightElf Male.gifIconSmall NightElf Female.gif Nachtelfen
IconSmall Naga Male.gifIconSmall Naga Female.gif Naga
IconSmall Human Male.gifIconSmall Human Female.gif Menschen
IconSmall Ogre Male.gifIconSmall Ogre Female.gif Oger
IconSmall Orc Male.gifIconSmall Orc Female.gif Orcs
IconSmall Qiraji Male.gifIconSmall Qiraji Female.gif Qiraji
IconSmall Satyr.gif Satyrn
IconSmall Quilboar Male.gifIconSmall Quilboar Female.gif Stacheleber
IconSmall Tauren Male.gifIconSmall Tauren Female.gif Tauren
IconSmall Tol'vir.gifIconSmall Ramkahen.gif Tol'vir
IconSmall Troll Male.gifIconSmall Troll Female.gif Trolle
IconSmall Undead Male.gifIconSmall Undead Female.gif Untote
IconSmall Centaur Male.gifIconSmall Centaur Female.gif Zentauren
IconSmall Dwarf Male.gifIconSmall Dwarf Female.gif Zwerge
Lage: Azeroth (Großes Dunkles Jenseits)
WoWPedia: Kalimdor

Kalimdor ("Land des Ewigen Sternenlichts"[1][2]) bezeichnet in der Gegenwart einen der drei Kontinente in der Welt Azeroths. Im Westen des Großen Meeres liegt Kalimdor gemeinsam mit den zugehörigen Inseln Teldrassil sowie der Azurmythos- und Blutmythosinsel. Ursprünglich war "Kalimdor" auch die Bezeichnung einer gesamten Landmasse[3], welche erst nach der Großen Teilung ihre heutige Aufteilung in mehrere Kontinente erfuhr.

Hintergrund Bearbeiten

Die Ordnung Azeroths und das Alte Kalimdor Bearbeiten

Kalimdor nach dem Krieg gegen die Aqir.jpg

Kalimdor nach dem Krieg gegen die Aqir.

Nach dem Sieg der Titanengeschmiedeten über das Schwarze Imperium der Alten Götter blickte Azeroth einem zaghaften Frieden entgegen. Die Titanengeschmiedeten formten die Landschaften, während Freya sich anschickte, die junge Welt mit Leben zu füllen.[4] Über die Zeit konnte Azeroth stabilisiert werden und die Titanengeschmiedeten gaben der Hauptlandmasse den Namen "Kalimdor".[1] Nach der Abreise des Pantheons wurde der kalte Norden Kalimdors vor allem von den gerissenen und wilden Protodrachen bevölkert.[5] In den nachfolgenden Jahrtausenden waren im Norden Kalimdors vor allem die Vrykul heimisch, in den zentraleren Wäldern tummelten sich die Jalgar[6] und die Irdenen und die Mechagnome waren mehrheitlich Ironaya und Archaedas in den Süden gefolgt.[7] Im Herzen Kalimdors begannen unterdessen die Trolle, zu großer Macht heranzuwachsen.[8]

Das Zul-Imperium und das Erwachen der Aqir (16.000 vDP) Bearbeiten

Nachdem einige zu neugierige Trolle unabsichtlich den C'Thrax Kith'ix, den sie für einen Loa hielten, erneut zum Leben erweckt hatten, kam es zum Krieg der Trollstämme gegen die Aqir. Die Zandalari vereinten die verschiedenen Stämme unter ihrem Banner und konnten die Aqir schließlich zurückdrängen. Sich allerdings der Gefahr bewusst, welche diese Diener der Alten Götter nach wie vor darstellen würden, so sie eine Chance hätten sich wieder einzugraben, beschlossen die Zandalari, Außenposten in allen Himmelsrichtungen Kalimdors zu errichten. Die Amani begaben sich in die nordöstlichen Waldgebiete und erschufen Zul'Aman, während sich die Drakkari die kalten, nördlichen Landstriche bevölkerten. Die Gurubashi wiederum verschlug es in südlichere Gefilde um Ahn'Qiraj.[9]

Zeitalter der Hundert Könige (15.000 vDP) Bearbeiten

Das Zeitalter der Hundert Könige beschreibt eine Zeitperiode in der Frühzeit Kalimdors, 15.000 Jahre vor der Öffnung des Dunklen Portals. Obschon Ra längst verstummt war, wachten die Mogu nach wie vor über das Tal der Ewigen Blüten und bekämpften jeden erneuten Mantisschwarm, der sich ihnen entgegenstellte. Als sie jedoch der Fluch des Fleisches mit voller Wucht traf und die Mogu das erste Mal mit ihrer eigenen Sterblichkeit konfrontiert wurden, nahm das Vertrauen in eine potentielle Rückkehr Ras zunehmend ab. Sie begannen, sich in einzelne Klans aufzuspalten und brachten sich in internen Kämpfen fast an den Rand der Auslöschung und fanden sich lediglich bei jedem erneuten Auftauchen der Mantis zu einer brüchigen Einheit zusammen, um die Insektoiden zurückzuschlagen.[10]

Während die Mogu die Mantis bekämpften, erblickten weitere Völker das Licht der Welt und wurden von den Wassern des Tals angezogen: die fischähnlichen Jinyu, die verschlagenen Ho-zen und die weisen Pandaren. Die neuen Bewohner erregten die Aufmerksamkeit der Wilden Götter, welche von den Pandaren als "Himmlisch Erhabene" bezeichnet und verehrt werden. Aufgrund ihrer friedlichen Ader fühlten sich Xuen, Niuzao, Yu'lon und Chi-Ji insbesondere zu den Pandaren hingezogen. Unter den rivalisierenden Mogu gelangte schließlich Lei Shen an die Macht, welcher als "Donnerkönig" bekannt werden sollte.[10]

Der Donnerkönig (15.000-12.200 vDP) Bearbeiten

Lei Shen, welcher während des Zeitalters der Hundert Könige das Licht der Welt als Sohn eines kleineren Kriegsfürsten erblickte, verbrachte durch die andauernden Machtkämpfe der verschiedenen Moguklans einige Zeit im Exil. Im Gegensatz zu den übrigen Mogu, bei welchen Ra über die Zeit längst in Vergessenheit geraten war, war ein junger Lei Shen überzeugt, dass ihre derzeitigen Schwierigkeiten, hervorgerufen durch den Fluch des Fleisches, eine Prüfung ihres Meisters seien und machte sich auf die Suche nach dem verschollenen Wächter. Er wurde nach Jahren schließlich fündig.[11] Nach einer Auseinandersetzung sperrte er den Wächter schließlich ein und riss dessen geballte Macht an sich: der "Donnerkönig" war geboren. Während für die Mogu unter Lei Shen ein glorreiches Zeitalter anzubrechen schien, bedeutete es für die übrigen Völker im Tal der Ewigen Blüten den Beginn einer Tyrannei.[12] Die Ho-zen unterwarfen sich den Mogu, während die Pandaren und Jinyu gegen ihren Willen versklavt wurden. Die Mogu begannen, monumentale Bauten sowie auch den Schlangenrücken zu errichten und herrschten unangefochten über das Tal der Ewigen Blüten, nachdem sie die Himmlisch Erhabenen unterjocht hatten.[13]

Die Macht Lei Shens blieb nicht vor den Zandalari verborgen, welche das zweite gigantische Reich im frühzeitlichen Kalimdor beherrschten und seitens der Trolle wurde ein Bündnis angestrebt.[14] Zur gleichen Zeit haderten in Uldum die Tol'vir mit dem Fluch des Fleisches und waren begeistert von den Fortschritten, den die Mogu erzielt hatten. Als sie jedoch vom Schicksal Ras erfuhren, wandelte sich die Begeisterung in das Gegenteil und sie weigerten sich, sich Lei Shen anzuschließen.[15] Als dieser mit seinen Armeen gegen Uldum zog, aktivierten die Tol'vir die Schmiede des Ursprungs: Lei Shen und seine Gefolgsleute starben ebenso wie alles Leben um die Schmiede herum und Uldum wurde zu einer Wüstengegend. Der Fall des Donnerkönigs sowie der Anführer der Zandalari versetzte beiden Imperien einen schweren Schlag, von welchem sie sich nie ganz erholen sollten. Im Fall der Mogu sahen zudem die Pandaren allmählich ihre Zeit gekommen, die Ketten der Unterwerfung abzustreifen.[16]

Die Revolution der Pandaren (12.000 vDP) und die Zandalari-Trollkriege (11.900 vDP) Bearbeiten

Unter der Führung Kangs begannen die Pandaren, den waffenlosen Kampf zu perfektionieren und rebellierten schließlich gegen die Mogu.[16] Nach einem ersten Sieg im Mogu'shangewölbe schlossen sich weitere unterdrückte Völker an: die Jinyu, die Ho-zen, die Grummel und die Yaungol und Lao-Fe sollte der letzte Kaiser der Mogu sein, welcher über das Tal der Ewigen Blüten herrschte.[17]

Das neue pandarische Reich geriet allerdings nur kurze Zeit später in einen erneuten Krieg, als die Zandalari - als Verbündete der Mogu - ihnen die gewonnenen Landstriche streitig machen wollten. Unter der Führung von Mengazi zogen sie erneut in den Krieg, wurden aber letztlich von den Pandaren und deren neuen Verbündeten, den Wolkenschlangen, besiegt und die Trolle zogen sich nach Zandalar zurück.[18][19]

Die Große Teilung (10.000 Jahre vDP) Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Azeroth Post-Teilung.jpg

Azeroth nach der Großen Teilung.

Als im Krieg der Ahnen der Brunnen der Ewigkeit zerstört wurde, rissen die magischen Ströme das Land entzwei und führten zur Großen Teilung. Das Große Meer mit dem ewigwirbelnden Mahlstrom drängte sich in die Mitte der Landmassen, und aus Ur-Kalimdor wurden Nordend im Norden, die Östlichen Königreiche im Osten, Pandaria im Süden sowie zahlreiche kleinere Inselgruppierungen.[20] Fast 80% der ursprünglichen Masse Kalimdors verschwanden unter den Fluten.[21]

Vergessener Kontinent Bearbeiten

Nach der Trennung und der Verbannung der Hochgeborenen, verschwand der Kontinent durch einen Zauber der Nachtelfen in einem Nebel und das sorgte dafür, dass er in Vergessenheit geriet. So war Kalimdor lange Zeit, in den Östlichen Königreichen, nur eine Legende.[22] Erst im Dritten Krieg wurde, aus Sicht der Östlichen Königreiche, Kalimdor wiederentdeckt, als ein prophetischer Medivh sowohl Thrall und seine Orcs als auch Jaina Prachtmeer und die von ihr versammelten Allianzstreitkräfte in dieses Land führte.[23]

Anmerkungen Bearbeiten


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