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Jukuki

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Horde 32px.png Jukuki
Jukiwaldwiki.jpg
Rasse: IconSmall ForestTroll Male.gifIconSmall ForestTroll Female.gif Waldtrolle
Klasse: IconSmall Druid.gif Druide / IC keine Druidin.
Spezialisierung: Weibchen
Charakterdaten:
Geburtsdatum/-ort: Arathi in einem Bleichborken-Dorf
Alter: 18 Sommer.
Zugehörigkeit: Amanitrolle / Stamm der Splitterborken
Aussehen:
Größe: 2,10m
Haarfarbe: Ein lichtes Grün
Augenfarbe: Dunkelgelb/Sehr helles Orange
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Neutral Gut

Äußeres und AuftretenBearbeiten

AussehenBearbeiten

Jukuki ist recht groß mit ihren 2,10m, dabei allerdings sehr sehnig und schlank. Unter anderen Trollen zieht sie anfangs gerne einmal den Kopf ein, oder geht ein wenig gebückt, vor allem wenn sie sich unsicher ist, als wolle sie sich kleiner machen als sie ist. Das hüftlange, tannengrüne Haar ist sehr dicht und verfilzt und zu mehreren dicken Zöpfen geflochten.

In die Zöpfe wurden kleine Knochenperlen und Lederbänder eingearbeitet, an einem der Zöpfe hängt am Haarende die einzelne Feder einer Eulenbestie. Ihr Körper ist wie bei den anderen Waldtrollen von einer feinen Schicht Moos in verschiedenen Grüntönen bedeckt.

Ihre Augen sind von einem sehr hellen Orange, so dass sie beinahe schon golden wirken. Die Hauer sind klein, dafür aber sehr spitz und scharf. Durch ihre Ohren wurden mehrere ausgeblichene Knochenstücke getrieben. Ihre Kleidung ist sehr einfach und bereits mehrfach ausgebessert worden.

Um den Hals trägt sie ein ledernes Band an dem mehrere Wolfszähne aufgereiht wurden. Ebenfalls um den Hals trägt sie den mitgenommenen Mojobeutel ihres Vaters. Am Gürtel hat sie mehrere Beutelchen hängen, die meisten davon verströmen den aromatischen Duft von Kräutern. Ebenso hängt dort ein einfacher, aber scharfer Dolch.


AuftretenBearbeiten

- Folgt -

VergangenheitBearbeiten

Ein BeginnBearbeiten

Geboren wurde Jukuki als ein Trollweibchen vom Stamm der Bleichborken. Die Mutter verstarb während der Geburt, ein Verlust der vom Vater nicht sehr lange betrauert wurde. Sein Weibchen hatte ihm nicht den erwünschten Sohn geschenkt und damit in seinen Augen versagt. Er gab Jukuki zu einem der anderen Weibchen des Stammes die das ungewünschte Kind ernährte bis sie alt genug war den häuslichen Pflichten nachzugehen. Das und nur das war in Tojajus Augen die angemessene Arbeit für seine Tochter. So also ließ er sich bedienen wo es nur ging, während Jukuki lange nichts anderes kannte. Sie kochte, putzte und erledigte jede noch so kleine Drecksarbeit, in der Hoffnung sich in den Augen des Vaters als wertvoll zu erweisen.

Eine Hoffnung allerdings die sich nicht erfüllen sollte. Je älter Jukuki wurde, desto stärker wurde in ihr auch die Sehnsucht eine richtige Aufgabe zu finden, wenn sie beobachtete wie andere Welpen des Stammes ausgebildet wurden. Ihr Vater arbeitete viel mit Kräutern aus denen er Salben und Sude, Pasten und Aufgüsse zur Heilung, aber auch Gifte für Rituale anfertigte. Still beobachtete die junge Trollin ihn und lernte nach und nach die verschiedenen Pflanzen und ihre Wirkungen kennen, die Art wie man sie behandeln muss und aufbewahren kann.

In einem letzten Versuch ihren Vater doch noch von sich zu überzeugen wartete sie ab bis er ihre Unterkunft verließ um dann auf eigene Faust aus seinen Vorräten einen simplen Kräutertrank zu brauen, wie sie es bei ihm schon mehrfach beobachtet hatte. Sie kochte sein liebstes Essen und versuchte ihn in möglichst gute Stimmung zu bringen um ihm dann am Abend das Ergebnis ihrer Bemühungen zu präsentieren. Eine Weile starrte Tojaju nur ungläubig, dann schnupperte er an dem Trank, nur um ihn am Ende wütend aufbrüllend gegen eine Wand zu schleudern wo das Fläschchen klirrend zerbrach. Danach verprügelte er Jukuki wie noch niemals zuvor. An diesem Abend, sie war 15 Jahre alt, wich die Hoffnung dem Hass gegen ihren herrischen Vater.

Jukuki gab sich nun wieder demütig und gehorsam, sie unternahm keine weiteren Versuche die Zuneigung oder einen Wert in den Augen des Vaters zu erlangen. Sie wartete ab und lauerte geduldig auf ihre Chance ihr Los in eine andere Richtung zu ändern. Zwei Jahre dauerte es, dann sollte sich die Chance bieten auf die Jukuki gewartet hatte. Sie hatte nie gelernt zu kämpfen, sie war nicht sonderlich stark weil sie nie trainiert hatte, aber sie war entschlossen zu nutzen was sie hatte...Ihr Wissen um die Kräuter.

Sie wartete ab bis er das Haus lange genug verließ und bereitete dann aus mühsam angesammelten Zutaten ein starkes Gift, dass sie unter Tojajus Mahlzeit mischte. Ahnungslos und schweigend wie meistens aß ihr Vater das dargebotene, nicht ahnend das es das letzte sein würde was er in seinem Leben tat. Wenig später brach Tojaju von heftigen Krämpfen geschüttelt zusammen und starrte wütend zu seiner Tochter, die den Blick scheinbar ungerührt erwiederte und dabei zusah wie ihr Vater in einem letzten Todesringen dem Gift erlag. Danach verlor sie keine weitere Zeit mehr. Kurzerhand griff sie die wenigen bereits bereit gelegten Habseligkeiten, packte einige Kräuter ein und trat ein letztes Mal an den erkaltenden Leichnam des Vaters. Entschlossen riss sie ihm den Mojobeutel vom Hals und verließ dann im Schutz der herangebrochenen Nacht für immer das Dorf ihres Vaters.

Der NeuanfangBearbeiten

Die darauf folgende Zeit war nicht die einfachste, ihre Unerfahrenheit war immer wieder ein Hindernis das es zu bewältigen galt. Doch auch hier war es das Wissen um die geschätzten Kräuter und ihr wacher Verstand die ihr letzten Endes halfen sich vom Arathi ins Hinterland durchzuschlagen und dort die Monate die sie allein auf ihrer Wanderschaft verbrachte zu überleben.

Von der Horde hielt sie sich fern, zu groß war das Misstrauen. Aber auch andere Stämme umging sie eine Zeit lang. Die einzigen mit denen sie seltene Kontakte hatten waren vereinzelt die Bruchhauer, mit denen sie sporadisch Handel betrieb. Aber wenn sie in ihrer Zeit bei ihrem Vater eines gelernt hatte, dann war es das geduldige Ausharren und das Abpassen des richtigen Zeitpunktes. Der richtige Zeitpunkt erwies sich als ein früher Abend an einem Seeufer in der Nähe von Agol’watha. Eigentlich hatte sie nur eine kurze Rast machen, sich ein wenig erfrischen und ausruhen wollen. Doch als sie dort hockte fiel ihr Blick mit einem Mal auf ein Trollweibchen, dass anscheinend seine Kleidung dort wusch. Und direkt neben diesem Weibchen mit dem orangenem Schopf schob sich das Maul eines jungen Krokolisken durch das dichte Gestrüpp des Schilfes. Und die Trollin merkte es nicht einmal.

Jukuki verschwendete keine Zeit darauf zu überlegen ob das helfen nun lohnen würde, sie griff nach ihrem Dolch und stürmte auf das Jungtier zu, griff es an und war nach einem langem und auszehrenden Kampf dann sogar in der Lage es zu töten. Die Trollin starrte sie mit großen Augen an, griff dann nach ihrer Hand und zog sie mit sich in das Lager ihres Stammes…wie sich dort herausstellte war diese Trollin, Mandja, das Weibchen des derzeitigen Häuptlings der dort ansässigen Splitterborken und ihr für die unerwartete Rettung so dankbar, dass sie ihrem Kerl davon berichtete. Auch wenn es diesem nicht so recht zu passen schien, bot er Jukuki als Dank für die Rettung seines Weibes einen Gefallen an. Jukuki zögerte nicht lang und bat um Aufnahme in dem Stamm.

In ihrer Zeit allein hatte sie öfter vom Splitterborken Stamm und seiner Stärke gehört. Und sie hatte vor allem eines gemerkt…die wahre Stärke eines Trolles lag in seinem Stamm. Allein zu reisen war nichts was sie auf Dauer machen konnte. Der Häuptling grollte leise und gestand ihr dann immerhin zu, dass sie sich beweisen würde dürfen. Er würde es sich überlegen, so lange also sollte Jukuki nun im Lager des Stammes bleiben und ihren Wert zeigen.

Bedeutende PersonenBearbeiten

FamilieBearbeiten

Vater - Tojaju; Hexxdok der Bleichborken. [†]

Mutter - Natoka; Bleichborken-Weibchen. [†]


WeitereBearbeiten

RandinformationenBearbeiten

Dinge die man rasch an Jukuki merkt, sie...

- kennt sich ausgezeichnet mit Kräutern und ihrer Verwendung für verschiedenste Zwecke aus

- spricht kein Wort Orcisch

- hat eine große Freude am herstellen von Schmuckstücken und Talismanen, die sie auch mit Vorliebe verschenkt

- ist neugierig und lebensfroh wenn sie jemanden näher kennen lernt

- wirkt anfangs sehr bedächtig und ruhig und vor allem wachsam

- ist geduldig und anpassungsfähig

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