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Jubekas Tagebuch

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Jubekas Tagebuch ist Teil einer größer angelegten Questreihe für Hexenmeister.[1]


Jubekas Tagebuch

Dieses lädierte, in Leder gebundene Notizbuch hat schon bessere Zeiten gesehen.

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Dieses Dokument enthält das Tagebuch einer meisterhaften Hexenmeisterlehrerin. Die Seiten sind mit willkürlichen Notizen, gelegentlichen Zeichnungen der Organe eines Wichtels und vereinzelten Pikanterien über die Lieblingsnahrung von Teufelsjägern gefüllt.

Gegen Ende sticht Euch ein Eintrag ins Auge...

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Tag 26:

Fast zwei Wochen sind vergangen, seit Kanrethad und ich in der Scherbenwelt eingetroffen sind. Er brach unmittelbar danach ins Schattenmondtal auf. Ich fragte nicht, weshalb, nur wollte ich sichergehen, dass er sich nicht in tödliche Schwierigkeiten bringt.

Meine Forschungsarbeit in dieser staubigen Einöde ist so mühsam wie erwartet. Der Ansturm der Legion hat zwar nachgelassen, einige der selteneren Dämonenexemplare sind jedoch noch hier.

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Tag 28:

Die Teufelswichtel in der Teufelsfunkenklamm der Höllenfeuerhalbinsel sind außergewöhnlich mitteilsam. Ich habe entdeckt, dass ihre Dienste zu beanspruchen genau so einfach ist wie sich ihre Namen zu merken. Das Ritual zu ihrer Beschwörung ist allenfalls banal.

Leerenfürsten sind relativ schwer zu finden, einen dazu zu bringen, den Namen eines rivalisierenden Fürsten zu verraten, verlangt jedoch kaum Überzeugungskraft.

Ich frage mich gelegentlich, ob Kanrethad jemals zurückkehren wird, doch schlussendlich tut das nichts zur Sache. Der Rat kann mich ruhig töten – solang meine Grimoires von Bestand sind, wird auch mein Vermächtnis fortbestehen.

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Tag 32:

Bei der Erforschung der grauenhaften Ruinen von Farahlon im Nethersturm wurde ich heute von einer Spezies schwebender Augapfelkopffüßer überfallen. Sie nennen sich selbst Beobachter und sind unerwartet intelligent. Sie äußerten den inständigen Wunsch, Zeugen der Magie in all ihren Formen zu werden und boten im Austausch für die Gelegenheit, neue Magieformen zu konsumieren, bereitwillig ihre Dienste an.

Das Ritual zur Beschwörung eines Beobachters ist unerwartet komplex. Sie mögen zwar im dunklen Jenseits beheimatet sein, doch das Beschwörungritual muss ihr nomadisches Verhalten mit in Betracht ziehen. Ohne ihre bereitwillige Unterstützung ist die Beschwörung eines Beobachters so gut wie unmöglich.

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Tag 35:

Kanrethad ist wieder da und sieht unglaublich düster aus. Angesichts seiner undisziplinierten Technik sollte es nicht weiter überraschen, dass seine Forschungsarbeit weniger als erfolgreich war.

Ich bin bereit, mich an der Bindung eines höherrangigen Mitglieds der Brennenden Legion zu versuchen, wage es aber nicht, das Ritual allein durchzuführen. Wer weiß, Kanrethad könnte sich als das perfekte Versuchsobjekt erweisen...

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Tag 36:

Bemerkenswert! Mein erster Versuch der Beschwörung eines höherrangigen Mitglieds der Legion ist so spektakulär wie geplant gescheitert. Die Shivarra riss sich fast unmittelbar, nachdem Kanrethad das Ritual abgeschlossen hatte, los.

Ich erwartete, dass der gebrechliche Mensch niedergestreckt werden würde, während ich die Kreatur verbannte. Stattdessen änderte sich Kanrethads Form, sobald die scharfen Klingen der Shivarra die Luft durchtrennten, und die Klingen prallten ab, als würden sie auf Stein treffen.

Anders als bei der typischen Form der Metamorphose war seine dämonische Transformation nicht vollständig... vielleicht war seine Forschungsarbeit doch erfolgreicher als ich erwartet hatte.

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Tag 40:

Der Schlüssel zur Bindung eines Zornwächters war paradoxerweise die Reduktion der Menge an Runensymbolen für den Beschwörungskreis. Zornwächter sind höchst resistent gegen Bezauberungen und Zwänge, reagieren jedoch ohne Weiteres auf einfache Machtdemonstrationen.

Kanrethad war unerwartet erkenntnisreich im Hinblick auf die Konditionierung der Legion, um die Zornwächter zum Handeln zu zwingen. Seine Fähigkeit, seine Überlegenheit über geringere Dämonen zu demonstrieren, ist bemerkenswert, wenn auch kurzlebig. Unter großer Mühe ist es mir gelungen, die Formen, mit denen er mehrere dämonische Diener gleichzeitig beschwört, aufzuzeichnen.

Während er zwei geringere Dämonen auf unbestimmte Zeit binden kann, gelingt mir dies leider nur für kurze Zeit.

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Tag 47:

Wir haben einige Ogerleichen zurückgelassen, doch die Erforschung des Ritualkreises von Vim'gol enthüllte zusätzliche Methoden, unsere Kraft mit der Hilfe von Dämonenopfern zu stärken. Der Akt erbost unsere Dämonendiener zwar außerordentlich, durch die Verschmelzung ihrer Lebensenergie mit unserer eigenen hat sich unsere Kraft jedoch dramatisch erhöht.

Nach einigen kleinen Experimenten entdeckte ich, dass die Kraft des Rituals umso größer ist, je enger man mit dem Dämon verbunden ist, den man opfert.

Kanrethads Fähigkeit, seine dämonische Verwandlung zu bezähmen, scheint an ihre Grenzen zu stoßen. Einmal mehr ekelt mich sein Mangel an Kraft an. Dinge, die für die meisten Hexenmeister banal wären, dauern bei ihm ewig.

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Tag 50:

Auf Kanrethads Drängen machten wir uns zum Altar der Verdammnis im Schattenmondtal auf. Er scheint davon überzeugt zu sein, dass die Hand von Gul'dan mehr ist als eine bloße Machtdemonstration.

Ich bin nicht überzeugt, doch mittlerweile sind meine Grimoires fertiggestellt. Ich verstehe nicht, warum er so von der Kontrolle des Flusses dämonischer Kraft durch seine Verwandlung besessen ist.

Während er mit uralten Altären spielt, habe ich vor, mich am Öffnen eines Tors zu versuchen, um viele Wildwichtel gleichzeitig zu beschwören...

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Tag 60:

Kanrethad führt etwas im Schilde. Wenn ich sage, dass ich mir Sorgen über seinen nächsten Schritt mache, ist das eine Untertreibung.

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Auf dem Rückumschlag des ledergebundenen Tagebuchs steht eine krakelige Mitteilung:

Ich bin überzeugt, dass wir nicht die geringste Chance haben, von diesem nächsten Abenteuer lebend zurückzukehren. Ich kann auf gar keinen Fall riskieren, dass meine Grimoires ungelesen bleiben. Deshalb habe ich die Wichtel damit betraut, vier Bruchstücke meines Seelensteins an den Orten, die in meinem Tagebuch erwähnt werden, zu hinterlassen.

Da Ihr Euch als zuverlässig erwiesen habt, sende ich Euch dieses Tagebuch, damit Ihr die vier Steine zusammenführt, falls nötig, meinen Leichnam findet und dafür sorgt, dass meine Grimoires nach Azeroth zurückgebracht werden.

gezeichnet,
Jubeka Schattenbrecher

Anmerkungen Bearbeiten

  1. Quest.png [Ein ungewöhnlicher Foliant]

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