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Jil Flux
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Jil farbig fertig
Allianz 32px Jil Flux
Ingame-Name: Jìl
Titel: Großhexenjäger des Modernen Pfades
Volk: Mensch
Charakterdaten:
Alter: 30
Zugehörigkeit: Allianz
Gilde: Orden der Läuterung
Aussehen:
Größe: 1,70
Haarfarbe: rabenschwarz
Augenfarbe: goldbraun
Besonderheiten: Einige Tattoos
Gesinnung (D20-System):

Aussehen:Bearbeiten

Auf dem ersten Blick..Bearbeiten

..ist sie auffällig unauffällig. Die goldbraunen Iriden sind meist unter einer Hutkrempe verborgen. - Sollte dem nicht so sein, wirken sie nahezu stechend, durchbohrend. Die rabenschwarzen, hüftlangen Haare sind zu zweierlei Frisuren sichtbar, offen oder zu einem Zopf gebunden. Kaum sieht man etwas unter der Rüstung von der Weiblichkeit dieser Person, dennoch kann man sie wohl als atlethisch einstufen.

Leider ist sie darauf geschult, nicht jedem direkt Preis zu geben, wer oder was sich unter der Rüstung verbirgt, so erkennt man sie in ziviler Kleidung vielleicht nicht unbedingt wieder, doch fernab dessen ist diese weitaus freizügiger, sofern es die Witterung zulässt. Einige Tattoos stechen hervor, am Hals -, Handgelenk - und Rückenbereich. Das, was man davon sieht, ist jedoch nur Verschnörkelte Dekoration, welche Runen umranden.


Auf dem zweiten Blick..Bearbeiten

..überlegt man sich wohl, ob man mit ihr in Kontakt tritt oder nicht. Jil kann man sich nicht als unschuldiger Sonnenschein vorstellen. Wenn man tatsächlich das Glück hatte, sich mit ihr zu unterhalten oder Unterhaltungen aufzuschnappen, ist wohl abzuwiegen, welche Jil gerade vor Ort war. Durch die Launen der Dame scheint sie nahezu unberechenbar. Doch eines haben die Launen alle gemeinsam: Sie legen nicht viel Wert auf Freundlichkeit oder Förmlichkeiten. Auch wird einem wohl auch zum ersten Mal bewusst, was sie alles bei sich trägt. Auffällig sind kleinere Waffen, wie ein Dolch in der Scheide, links am Gurt und eine Zündnadelpistole am Oberschenkelhalter zur rechten. Am Gurt befinden sich einige Säckchen, zwischen Geldkatze und Munitionsbeutel wirken diese, als ob sie anderweitiges Pulver darin lagert.


TätowierungenBearbeiten

Angefangen im Nacken verfolgen Zeichnungen und Verschnörkelungen die Wirbelsäule hinab. Auch über die Schultern, um die Schlüsselbeine zu Untermalen mit Verzierungen die der Wappenzeichnung aus der Renaissance bekannt sein können. Diese sind jedoch dafür da, um einzelne Runen zu verdeutlichen, die sich auf der Wirbelsäule, am linken Arm, bis hin zur Hüfte abmalen. Eben jene Runen sind vergleichbar mit den germanischen Runen, doch auch einige der Magier könnten diese Runen bereits aus den Zauberbüchern kennen können. Alles in Allem ist es ein schwarzes Wirrwarr, eine Schatzkarte, die immer wieder die gleichen Worte spricht: Ehre, Stolz, Kraft, Unbeugsamkeit, Loyalität, Unendlichkeit, Leben und Tod.

BiographieBearbeiten

Die ersten JahreBearbeiten

Jil Flux, damals noch als Jilane bekannt, ist im Jahre 13 geboren worden. Gerade waren in Gilneas noch so einige Diskussionen offen, über der Alterac Krise und den Steuern, die einem aufgebrummt werden sollten, ist die kleine Jilane recht behutsam aufgewachsen. Ihre Eltern waren recht bekannt, als Kaufsleute immer am Marktplatz um Kräuter und Pelze zu vertreiben. Es ließ nicht lange auf sich warten, als die guten Eltern feststellen durften, dass Jilane Magie in sich trägt. - Bei jedem Geschrei, jedem negativem Gemütszustand brach die Magie aus und zerstörte hier und dort das Inventar des Hauses. Doch kam für die beiden nicht in Frage, sie zu den Kirin Tor zu schicken. Sie hatten nicht unbedingt die besten Ansichten über das Magiervolk und deren Beherrschung. Vielleicht war es der Glaube, sie würde verdorben, wenn sie die Macht unter Kontrolle hätte.. Vielleicht war es aber auch die Angst, in Vergessenheit zu geraten. Sie wurde somit mit Bannarmschienen groß, was sie noch bis heute verdrängt und vergessen zu haben scheint. Nie war sie ein Kind, mit dem man spielen wollte. Egozentrisch und arrogant war sie. Die reinste Führungsperson. Ging es nicht nach ihrer Nase, so wurde das Spiel beendet. Ihre Eltern billigten das, auch wenn sie es nicht viel leichter hatten, als die Kinder in der Umgebung. 

Als der Bau des Walls anfing, war sie gerade drei Jahre alt. Trotz allem schien sie immer ein Interesse für diese Mauern zu entwickeln. Mit Fünf, als der Wall fertig war, hinterfragte sie dieses Konstrukt. Sie wollte verstehen, wozu dieser genutzt wird, warum er erbaut wurde. Nichts desto trotz kam es ihr nur gelegen, dass Gilneas soviele Probleme hatte. Sie schlug sich auf die Seite des Königs. Seine Ansichten sog sie in sich auf und verspottete die Allianz, bereits in jungen Jahren."Ich brauche auch niemanden. Ich schaff das alles allein!" erklärt sie sich. Zumindest bis sie auf Gleichgesinnte gestoßen ist. Jil stahl sich grundsätzlich vom Unterricht, immerhin wusste sie eh schon alles. - Nein, was sie wirklich interessiert hat, war dieser Clan. Dieser brachte ihr alles bei. - Der Umgang mit Waffen, das Töten, das Handeln, das Lügen. Und das immer mit dem Vorwand: "Wir werden die Bürger schützen! Wir sind Gilneas!" - Zu diesem Zeitpunkt begann bereits die Verbreitung des Worgen Fluches. - Immer wieder bekam man mit, wie sich die Bürger wandelten, töteten.. - Monströse Viecher. Ihre Eltern flüchteten, Jilane folgte widerwillig. Immerhin war sie zu dem Zeitpunkt gerade erst Zehn geworden und ihre Fähigkeiten waren noch nicht ausgereift, um sich gegen einen Worgen zu stellen. Schlimm genug, meint man, dieses junge Ding so früh zu verderben. Sicherlich lebte die Familie Flux noch Sieben Jahre in Isolation, bis sie gefunden wurde. - Jil konnte fliehen und ihre erste Anlaufstelle war der Clan.


Der ClanBearbeiten

Dieser war nun ihre einzige Familie. Ein Zusammenschluss von Gilneern, die man nicht unbedingt auf der Straße begegnen wollte, so fand sie jedoch Freunde. Eine ihrer engsten war Lyta, sie war ja auch jünger und Jilane konnte ihr etwas beibringen, als Vorbild. Es ging nach ihrer Nase. Drei Jahre hat der Clan es geschafft, die Mitglieder auszubilden und sich erfolgreich gegen die Worgen zu schützen, wenngleich auch mit vielen Verlusten. Nur noch eine kleine Gruppe, die nicht vom Fluch getroffen wurden, zwischen den Reihen des Clans. Sie sahen die Bedrohung und demnach auch keinen Zweck mehr, Gilneas zu schützen. Mit den Erdbeben des Kataklysmus und dem Einmarsch der Untoten floh der Clan, ebenso wie die Verlassenen Gilneas heim suchten. Während der Clan nun als Nomaden lebte, legte Jil ihren Namen ab, so sollten ihre Feinde nur noch 'Jil' im Gedächtnis geblieben sein und diesen fürchten. Schnell war auch der letzte Funken in ihr Verdorben und die Rachsucht nahm einher. Mehr und mehr veränderte sich der Clan, die Aufgaben wurden stetig nur noch auf das Überleben gemünzt, die Sicherheit der letzten Personen, die sie umgeben. Einige Verluste mussten sie hinnehmen, nicht nut durch den Krieg, sondern auch durch Krankheiten, durch die Witterung. Streit wurde mehr und mehr zur Routine, im Alltag und es dauerte nicht lange, bis sich einer gegen den Clananführer erhob. Ein Verfluchter, der wohl sehr gut seine neue Gestalt einzusetzen wusste. Aus Angst, es könnte sich alles wiederholen, floh Lyta von dem Clan, als der neue Anführer seinen Posten annahm. Eben jener war mindestens genau so rational wie Jil selbst, er hielt nicht viel von Verrat, nach alem, was wir für den Clan und die einzelnen Mitglieder getan haben. Ein stummer Eid wurde gesprochen, zwischen all den Jahren, die sie miteinander erlebten und so beauftragte der Anführer gerade Jil, diese Person aufzusuchen, egal wie lange es dauern möge, um sie zu vernichten. Sie nahm die Aufgabe an sich und war von nun an allein. Sie verließ den Clan, ohne zu wissen, ob sie jemals zurück kehren wird. Doch wurde ihr alles gelehrt, um das Überleben zu sichern, immerhin war sie zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt.


Der Kampf zwischen Loyalität und FreundschaftBearbeiten

Jil ließ sich Zeit.Immer wieder hat sie irgendwo als Söldner gearbeitet, um nicht vollständig von der Natur zu leben und sich dann und wann ein Zimmer zu mieten. Derweil perfektionierte sie auch ihre Grundausbildung und alsbald war sie als 'Kopfgeldjäger' bekannt. Doch hatte sie ein Ziel, dieses Weib aufzusuchen. Eine jahrelange Freundschaft hatte sie durch den Dreck gezogen, mit dem Verrat. Nicht einmal hatte sie mit Jil darüber gesprochen. Die Rache sollte also auf ihrer Seite stehen. Jil hatte viel Zeit, zum nachdenken, doch kam sie immer zu einem Ergebnis. Eine Freundschaft sollte niemals zur Priorität werden, denn der Verrat ist schlimmer. Sie kam auch so immer gut alleine zurecht. So sollte sie die letzte sein, die ihr jemals so nahe stand.

Irgendwann, nach sechs Jahren, stand sie vor den Toren Sturmwinds. Ihre Informationen, die sie bisher sammelte, deuteten daraufhin, sie hier zu finden. Niemals war sie motivierter, dieses Weib umzulegen, auch wenn sie ihr danken sollte, diese Chance auf Eigenständigkeit bekommen zu haben. Sie betrat die Stadt und mietete ein Zimmer. Nach einigen Tagen von Missmut über diee merkwürdigen Menschen und anderen Völkern kam sie langsam an und entdeckte immer wieder neue Facetten, die sie kennen lernen durfte. Eine arrogante Wache, keine Miliz. Magier die sogar ihren eigenen Turm hatten, eine Priesterschaft mit einer riesigen Kathedrale, die ständig nur von dem Licht schwafelten und sich mit den teuersten Kleidern mantelten, um das Volk zu bekehren. Und Lyta. Sie sah sehr verängstigt und herunter gekommen aus. Gar gab es sogar einen Vorfall mit einem Kerl, der Jil zwar durchaus sympathisch wirkt, doch verletzte er Lyta. Sie wusste sich zu wehren, durch andere. Das könnte gefährlich werden. Doch hatte Lyta wohl ihr eigenes Grab geschaufelt. Jil sah dabei zu, wie sie ihr Leben nicht auf die Reihe bekam und sich mit ihren Freunden verstritt. - So ein Fettsack, der ihr tatsächlich einiges vorwarf, wollte ihr jedoch den Mord an Lyta nehmen. Jil wurde fast schon sauer und wollte eingreifen, bis sie sah, wie Lyta aus der Stadt floh. Ihre Chance. Nie rannte sie schneller einem Feind hinter her. Das Ziel war zum greifen nahe. An einem Fluss, im Wald, verharrte Jil hinter einem Baum und lauschte der wimmernden Lyta. Wehmut machte sich breit, so hatte Lyta doch bereits ihre Strafe angenommen, sich von dem Clan gelöst zu haben. Ihr Untergang, sie sah ihn. So trat Jil hinter dem Baum vor und setzte sich zu Lyta. Sie redeten über einiges, bis Jil ihr Bewusstsein wieder erlang, weswegen sie überhaupt hier war. Lytas Tod.

Bis heute munkelte man über den Tod von Lyta.


Die StadtBearbeiten

Langsam kehrte Jil wieder zurück in die Stadt. Jetzt wo sie schon hier war, wollte man alle Möglichkeiten austesten. Außerdem bedarf es ein neues Ziel. Fast wie automatisch offenbarte es sich auch schon, als sie den Typen wieder traf, der den Disbut mit Lyta hatte. Er war nervig. Und da sie die Geflogenheiten der Stadt noch nicht kannte, nutzte sie ihre eigenen Erfahrungen und nach einem merkwürdigen Kampf, erschoss sie den Kerl zwischen Kanal und Altstadt. Ohne das Jil etwas wirklich großartiges tat, scheint es, als hätte sie sich bereits damit einen Namen gemacht. Sie lernte allerhand Menschen kennen, doch eine Freundschaft war ihr nie wichtig. Es brauchte ein neues Ziel, ein wahnsinniges, wo sie sich einsetzen konnte. Es vergingen Tage, gar Monate, in denen sie ihren letzten Sold versoffen hatte und ihr alsbald nichts mehr übrig blieb, als auf der Straße zu leben. Keine Söldnerschaft war gut genug und einem Adelshaus hätte sie sich mit Sicherheit auch nicht angeschlossen. Irgendwann stand sie am Kathedralenplatz und überschaute mal wieder eben diesen und machte sich ihre Informationen zu gute, sie eventuell irgendwo verkaufen zu können. Doch wurde sie abgelenkt, von einer Truppe merkwürdig schwarz gekleideter Idioten. Sie hatten Jil's Aufmerksamkeit entdeckt und ein Weib, schwer gerüstet, trat auf sie zu und sprach sie an. Einen kurzen Augenblick überlegte Jil, ob es ihr wohl bald ebenso ergehen würde, wie dem Kerl am Kanal, doch bot sie ihr Arbeit an. Anschauen .... konnte man es sich ja und wenn es ihr nicht gefiel,.. würden sie es alsbald merken. Also besuchte sie das Quartier des Ordens im Zwergenviertel, wo sie hin beordert wurde.

Der Orden der LäuterungBearbeiten

Der Orden der Läuterung[1] so stellten sie sich vor.