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Horde 32px Istarion
Istarion01
Ingame-Name: Istarion
Titel: "der Geblendete"
Rasse: IconSmall BloodElf MaleIconSmall BloodElf Female Blutelfen
Klasse: IconSmall Hunter Jäger
Spezialisierung: Überleben
Arsenalverweis: Arsenal
Charakterdaten:
Geburtsname: Istarion ?
Geburtsdatum/-ort: Unbekannt
Alter: Unbekannt
Zugehörigkeit: Sin'dorei, Dämonenjäger
Aussehen:
Größe: 1,78m
Gewicht: ca. 80kg
Haarfarbe: Blond
Augenfarbe: Stumpfes Gelb-Grün
Besonderheiten: Eine schwarze Augenbinde aus einem ledrigen Material, verziert mit fein gravierten Linien.
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Neutral-Gut

"Ihr denkt, ich kann nicht sehen, weil ich meine Augen bedecke? Ihr irrt euch gewaltig."


Aussehen und AuftretenBearbeiten

Istarion würde weder durch seine Statur, noch durch sein Verhalten irgendwo in Silbermond großes Aufsehen erregen. Der durchschnittlich große, drahtig wirkende Blutelf mit dem langen, blonden Haar weiß sich in der Regel gewählt auszudrücken, ohne dabei herablassend zu wirken. Er spricht nur selten besonders laut, aber seine Stimme ist tonvoll und stets deutlich wahrzunehmen.

Das einzige Merkmal an diesem Elfen, dass jedem Betrachter sofort ins Auge fallen dürfte, ist die schwarze Augenbinde, ohne die er nahezu niemals zu sehen ist. Bei genauerem Hinsehen sind auf dem lederartigen, leicht glänzenden Material fein gravierte Linien zu erkennen, die regelmäßige, aber abstrakte Muster bilden.

In den seltenen Momenten, in denen Istarion die allgegenwärtige Augenbinde für kurze Zeit abnimmt, blickt der so ins Vertrauen gezogene Betrachter in stumpfe, gelb-grüne Augen, die jeglichen Schimmer vermissen lassen. Sie wirken viel mehr leblos, beinahe wie ungeschliffenes Gestein.

Trotz Allem bewegt sich Istarion ganz und gar nicht wie ein Blinder. Seine Bewegungen sind im Gegenteil meist flüssig und zielstrebig, er tastet nicht und verwendet auch sonst keine sicht- oder spürbaren Hilfsmittel. Allerdings fehlen ihm gleichzeitig auch einige Gewohnheiten, die man bei einer normal sehenden Person erwarten würde - beispielsweise schaut er einen Gesprächspartner selten direkt an, und Kopfdrehungen sind allgemein eher die Ausnahme, selbst, wenn er Jemanden offensichtlich bemerkt hat.


HintergrundBearbeiten

Istarions bewusste Erinnerung reicht nicht besonders weit zurück. Er erwachte, einige Monate vor der Landung von Horde und Allianz in Nordend, an der Grenze zwischen Immersangwald und Geisterlanden. Zu diesem Zeitpunkt war alles, an das sich der Elf erinnern konnte, sein Name - weder der Grund für seinen "Schlaf", noch die Herkunft der seltsamen Augenbinde oder eine Erklärung für die Tatsache, dass er trotz verdeckter, lebloser Augen offensichtlich keine Schwierigkeiten hatte, seine Umgebung wahrzunehmen, waren ihm präsent.

Während der Zeit unmittelbar nach seinem Erwachen fand Istarion Zuflucht in der Enklave der Weltenwanderer. Die Waldläufer behandelten ihn zunächst mit vorsichtigem Misstrauen, aber nach einer größtenteils ergebnislosen Untersuchung durch einen eigens einbestellten Magister begannen sie langsam, aber sicher, den mysteriösen Elf als einen der Ihren zu betrachten. Istarion erhielt Training in fast allen Disziplinen, die die Weltenwanderer gemeinhin beherrschen: Vom Bogenschießen, über den Nahkampf mit und ohne Waffen, bis hin zum Fährtenlesen. Dabei stellte sich heraus, dass er Vieles davon bereits beherrschte: Es bedurfte nur eines kleinen Anstoßes, und der Elf erinnerte sich an Techniken und Kniffe, mit denen er seine Lehrer ein ums andere Mal überraschen konnte. Auch erste, diffuse Erinnerungen an Bilder und Eindrücke aus der Zeit vor seinem Erwachen kamen zu dieser Zeit schon auf, aber die verwirrten Istarion mehr, als dass sie ihm Einsicht verschafften.

Unter dessen jedoch machten die Neuigkeiten von dem geheimnisvollen Elf mit der Augenbinde auch unter den Magistern Silbermonds die Runde, und immer öfter musste dieser die Besuche der Gelehrten über sich ergehen lassen. In ihrem Bestreben, die seltsame Natur von Istarions Zustand zu ergründen, wurden sie zunehmend rücksichtsloser, und nach einer "Untersuchung", die ihn um ein Haar das Leben gekostet hätte, fasste der Elf den Entschluss, sich solchen Experimenten ein für alle Mal zu entziehen. Er verließ die Weltenwanderer, um allein die Welt zu durchstreifen - immer auf der Suche nach Möglichkeiten, seine Vergangenheit selbst zu ergründen.


ErinnerungenBearbeiten

Istarions Erinnerungen an die Zeit vor seinem Erwachen am Elrendar sind bruchstückhaft und diffus, kaum mehr als verschwommene Bilder und schemenhafte Eindrücke, mit einigen wenigen, klar erinnerten Ausnahmen. Stellenweise sind die Teile dieses Puzzles so verschieden und widersprüchlich, dass Istarion zu der Überzeugung gelangt ist, zwei unterschiedliche Erinnerungsstränge ausmachen zu können.

Quel'Thalas und die Reise in die ScherbenweltBearbeiten

Die am wenigsten deutlichen Bilder in Istarions Geist zeigen das alte Quel'Thalas, insbesondere Silbermond, vor der Verheerung durch die Geißel. Ihm ist gewissermaßen Nichts darüber bekannt, abgesehen von der Tatsache, dass er dort damals gelebt haben muss. Mit dem Fall des Elfenkönigreichs vor dem Ansturm von Arthas Heerscharen werden die Erinnerungen klarer, die katastrophale Niederlage lässt sich klar ausmachen, auch deuten Bruchstücke auf eine folgende Flucht und den Anschluss an Prinz Kael'thas Sonnenwanderers Streitmacht hin. Was dann passierte, ist größtenteils verborgen. Die letzte, klare Erinnerung aus dieser Linie gilt dem schwarzen Tempel und mehreren Rängen von Sin'dorei, die einhellig einer hochgewachsenen, schattenhaften Gestalt lauschen.

Kalimdor und die Reise durch AzerothBearbeiten

Deutlicher als an sein unverheertes Heimatland erinnert sich Istarion, ironischer Weise, an eine Gegend, in der er nie bewusst gewesen ist - an die tiefen, in Dämmerlicht getauchten Wälder des Eschentals. Auch zu diesem Erinnerungsstrang gehören Expeditionen in die entferntesten Winkel von Azeroth, Szenen von Kämpfen und gar ganzen Schlachten, mit immer wieder wechselnden Widersachern. Darüber hinaus hat es nicht gerade zu Istarions Beruhigung bezüglich seiner Erinnerungen beigetragen, dass er sich in dieser Linie explizit an eine Hand voll Personen erinnert - die fast ausschließlich Nachtelfen sind...


Derzeitige EntwicklungenBearbeiten

Nach ausgedehnten Reisen durch Azeroth, die Scherbenwelt und Nordend hat Istarion es erst kürzlich wieder gewagt, sein Heimatland zu betreten. Auf den Straßen Silbermonds blieb er überraschend unbehelligt, machte aber die eine oder andere neue Bekanntschaft. Besonders angetan hat es dem eigentlich notorischen Einzelgänger die lebensfrohe und kesse Schneiderin Auru, die keine Scheu vor dem Elfen mit der Augenbinde, dafür aber ein immenses Interesse an seiner Geschichte gezeigt hat.

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