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Inviva Netherflut

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Horde 32px.png Inviva Netherflut
Titel: Großadjutantin der Aspekte
Rasse: IconSmall Undead Male.gifIconSmall Undead Female.gif Verlassene
Klasse: Magier
Spezialisierung: Arkan
Charakterdaten:
Geburtsname: Inviva Bouquet
Geburtsdatum/-ort: Lordaeron
Alter: gestorben mit 25 Jahren
Zugehörigkeit: Horde
Gilde: Drachenschwarmgarde
Aussehen:
Haarfarbe: violett
Augenfarbe: ebenfalls violett
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Chaotisch Gut

Auftreten und ErscheinungsbildBearbeiten

Diese Verlassene fällt durch ihren lila-teint und die veilchenblauen Augen und Haare auf. Außerdem umgibt sie stehts eine Art geringes Energiefeld, das sich in winzigen Blitzen und violetten Magiewolken äußert. Ansonsten macht sie einen für eine Untote sehr "frischen" Eindruck. Ihre Haut gibt keinen Blick auf das Skelett frei, wie es bei vielen anderen Verlassenen der Fall ist, und ihr Gesicht wirkt jugendlich.
Im täglichen Umgang merkt man ihr an, dass sie unter plötzlichen Schwächeanfällen und Stimmungsschwankungen leidet, die sie allerdings zu unterdrücken versucht. Sie ist gewillt, als Gildenmeisterin eine gewisse Seriösität und Gefasstheit gegenüber allem auszustrahlen, schafft dies aber wesentlich seltener, als es ihr lieb ist.

VergangenheitBearbeiten

Einst war Inviva ein junges Menschenmädchen, welches den Beruf Alchemistin gelernt hatte und gerade im Begriff war, ihren ersten Esotherik-Laden in Lordaeron zu eröffnen. Sie liebte Blumen und deren Düfte und verstand es, die wunderbarsten Gerüche zu komponieren. Wegen ihrer lieblichen Gestalt und dem stets freundlichen und respektvollen Auftretens erfreute sie sich in ihrer Heimatstadt größter Beliebtheit. Eines Tages jedoch wurde ihr Vater wegen besonderen Taten in der Armee der Allianz zum Hauptmann der Expedition der Allianz ernannt und zog mit seinen Männern nach Draenor um die dort lebenden Orcs zu besiegen. Nach einigen Wochen verschwand der Hauptmann allerdings spurlos. Inviva, die eine innige Beziehung zu ihrem Vater gehegt hatte, war zutiefst erschüttert, als sie diese traurige Meldung erreichte und fasste kurzerhand den Entschluss, ihm nach Draenor zu folgen.
Bemüht, Informationen über das Verschwinden ihres Vaters zu erhalten, geriet sie an einen Überlebenden Magier der Schlacht: Khadgar. Von ihm erhielt sie dann letztendlich die entscheidende Information: Ihr Vater war von den Orcs verschleppt worden und in langer, grausamer Kriegsgefangenschaft verstorben. Zunächst hatte Inviva das Gefühl, als wäre etwas tief in ihr für immer erkaltet und sie dachte an Selbstmord. Doch durch den Einfluss von Khadgar, der das junge Mädchen für eine Zeit bei sich aufgenommen hatte, fand sie immer mehr Zugang zum Reich der Magie und entdeckte bisher unbekannte Talente an sich. Auch Khadgar blieb das große Potential des Mädchens nicht verborgen und so bat er ihr eine Magieausbildung bei ihm an. Zunächst wollte Inviva dankend ablehnen, doch schnell kam sie zu der Ansicht, dass sie nur Rache an den Orcs nehmen könne, wenn sie eine kämpferische Ausbildung genossen haben würde. So kam es, dass sie einige Jahre auf Draenor bei Khadgar und seinen Magiern blieb, bis sie alles gelernt hatte, was sie wissen musste. Als sie sich gerade bei den Streitkräften der Allianz als Kämpfer gegen die Orcs melden wollte, erreichte sie die Nachricht, dass ihre alterschwach gewordene Mutter im Sterben läge.
Sie brachte es daraufhin nicht über das Herz, in ihren letzten Stunden nicht bei ihr zu sein, weshalb sie zurück nach Lordaeron reiste. Als ihre Mutter ihrer Altersschwäche erlag und starb, erfasste Inviva erneut eine innere Kälte, die diesmal so gewaltig war, dass sie sich nicht mehr aus ihr zu retten in der Lage war. Sie vergaß alles, worauf sie die letzten Jahre hingearbeitet hatte und flüchtete sich in einen Zustand völliger Gefühlskälte, in dem sie nichts und niemand mehr erreichen konnte. Sie glitt immer mehr in den Wahnsinn ab und lebte in völliger Einsamkeit wie ein Tier in der Wildnis. Von dem einst hübsch anzusehenden jungen Mädchen war bald nichts mehr zu erkennen, weil sie schmutzig und verkommen war. Sie ernährte sich von rohem Fleisch und wurde totkrank davon. Endlich schloss sie mit ihrem Leben ab und verkroch sich zum Sterben in einer Höhle. Kurz bevor sie ihrer Krankheit erlag, fand sie ein junger Hexenmeister namens Ethyrion, der die Höhle für das nächste Treffen seiner Sekte vorbereite wollte, zusammengekauert in einer Ecke. Kurzerhand nahm er sie mit nach Brill, pflegte sie fürsorglich gesund und resozialisierte sie in einem langen Prozess geduldigen Gutzuredens soweit, dass sie fast wieder ihre frühere bezaubernde Ausstrahlung zurückgewann. Er gewann sie sehr lieb und hätte sich auch vorstellen können, sie zur Frau zu nehmen, als er durch einen Zufall von Invivas enormer Zauberkraft erfuhr. Sofort kam ihm in den Sinn, wie nützlich dieses Mädchen für seine Ziele sein könnte und all seine Liebe zu ihr wurde auf einmal sekundär. Er weihte sie in seine Vereinigung von Dämonenverehrern ein und bat sie, ihn mit ihrer Magie bei dem Öffnen eines Netherportals zu helfen, durch das er einige mächtige Dämonen für seine Zwecke entfesseln wollte. Inviva hatte fürchterliche Angst, willigte aber in ihrer Liebe zu ihm ein und iniziierte das Ritual. Ethyrion jedoch übertrieb es in seinem Wahn und zwang Inviva, das Portal immer länger offen zu halten. Zu lange. Das Netherportal wurde instabil und explodierte nachdem es eine gewaltige Menge Energie freigesetzt hatte. Die Anhänger der Sekte und alle Dämonen, die bis dahin durch das Portal gekommen waren, starben an der Druckwelle oder wurden von dem einstürzenden Kellergewölbe erschlagen, einschließlich Ethyrion. Nur Inviva konnte sich durch ein Manaschild einigermaßen vor Steinschlag und der Druckwelle schützen, doch sie spürte, dass das Nether etwas an ihr verändert hatte, denn sie fühlte sich stärker als je zuvor in ihrem Leben. Trotz dieses Energieschubes ging sie aus Angst vor weiteren, unangenehmeren Folgen nach Lordaeron und bekam dort sofort ärztliche Beratung, obwohl das Volk Lordaerons nach der Ermordung des Königs Terenas sich in heller Aufruhr befand. Allerdings waren keine Anzeichen einer Krankheit zu erkennen.
Doch anstatt dass ihr Stärkezustand anhielt, wurde sie langsam schwächer. Ihr Äußeres veränderte sich. Ihre goldene Mähne bekam nach und nach einen lila-teint und selbst ihre Augen begannen einen violetten Schimmer zu bekommen und verloren ihr fröhliches Strahlen. Eine seltsame Mutation ging mit Inviva vor, die wohl durch die Energie des Netherportals iniziiert worden sein musste. Nach ein paar Wochen waren die Mediziner Lordaerons sich sicher, dass sie nicht mehr lange leben würde, taten aber ihr Bestes, ihre Schmerzen zu lindern und den vom Todeskampf ausgemergelten Körper zu pflegen. Doch bevor Invivas Leben entgültig verlosch, suchte ganz Lordaeron sein grausiges Schicksal heim. Die Geißel fiel in das Königreich ein und tötete alle Bewohner, um sie als seelenlose Sklaven wiederzuerwecken. Unter ihnen auch Inviva. Jahre der Zerstörung und des Mordens folgten für die zum Todesritter gewordenen Frau, in denen sie völlig dem Willen des Lichkönigs unterworfen war. Doch diese Jahre hatten ein Ende als der Lichkönig nach und nach schwächer wurde und mit ihm seine Kontrolle über seine Todesritterarmee. Inviva schaffte es, wie viele andere, ihren Geist von ihm loszureißen und suchte Zuflucht bei Sylvanas Windläufer, die kurze Zeit später das Volk der Verlassenen begründete und ihnen eine Zuflucht unter dem zerstörten Lordaeron bereitstellte. Inviva, die zumindest einen Teil ihrer Seele durch die Lossagung vom Lichkönig zurückgewonnen hatte, sah man ihren Kontakt zum Nether noch immer deutlich an. Doch nicht nur ihr Äußeres hatte Folgen davongetragen. Tief im Inneren baute sich, je länger der Vorfall mit dem Portal vergangen war, eine Art blinde Gier nach einem erneuten Kontakt auf, die sie mit allen Mächten zu unterdrücken suchte. Ihr Körper schrie förmlich nach einem weiteren Energieschub und ihr Geist hatte das Verlangen nach einer neuen Konnexion mit dieser geheimnisvollen und zugleich mächtigen Kraft aus dem Nichts. Zunächst schaffte sie es, dagegen anzukämpfen, weil sie wusste, dass dieser weitere Kontakt sie töten würde. Doch auf Dauer übermannte sie der Begehr danach und sie reiste wider aller Vernunft zu dem einzigen Ort, wo sie am ehesten auf das Nether stoßen würde: Der inzwischen in Scherben zerbrochene Planet Draenor. Sie suchte den gewaltigen Nethersturm auf, der dort wütete und versuchte mit ihrem Flügeldrachen hineinzufliegen. Dadurch wollte sie in ihrer Gier endlich durch und durch mit der Energie des Nethers erfüllt werden. Bis zu einem gewissen Punkt gelang ihr dieses Vorhaben. Sie schaffte es fast bis zum Auge des Sturms, ohne von den gewaltigen, magiegeladenen Blitzen, die sie trafen, ohnmächtig zu werden. Doch kurz bevor es kein Zurück mehr gegeben hätte und sie vom Nethersturm absorbiert worden wäre, wurde sie auf einmal von zwei mächtigen Klauen an den Schultern gepackt und von dem Sturm weggebracht. Im Gebirge des Schergrats setzte ihr Retter, von dem sich herausstellte, dass es ein Netherdrache war, Inviva in einem verlassenen Adlernest ab. Die Untote war schwach und verwirrt, aber bei Bewusstsein. Nach und nach erst wurde ihr bewusst, dass sie beinahe Selbstmord begangen hätte und somit zum zweiten Mal, nur diesmal endgültig, ihr Leben gelassen hätte. Das erste, was sie von dem Netherdrachen erfuhr, war, dass er sehr einsam war. Die Beiden kamen ins Gespräch und jeder erfuhr einiges über die Vergangenheit des anderen. Die Kreatur war ein ehemaliger Blaudrache, der durch den Einfluss des Nethers mutiert war und nun zu den ausgestoßenen Kreaturen Azeroths und der Scherbenwelt zählte. Sofort fühlten Inviva und er, der einst den Namen Koragos getragen hatte, eine tiefe Seelenverwandtschaft durch die verblüffende Ähnlichkeit ihres Schicksals. Sie schlossen ein Bündnis, sich nie mehr zu trennen und Inviva schwor, sich fortan für die Unterstützung der Drachen einzusetzen. Durch ihn erfuhr sie nämlich, wie zerbrochen die Drachenschwärme wirklich waren und wie sehr sie auf die Hilfe der sterblichen Völker im Hinblick auf den Zusammenhalt der Welt angewiesen waren.

So gründete Inviva die Drachenschwarmgarde, eine Vereinigung den Drachen zu helfen in dem Glauben, diese mächtigen Wesen allein seien der Schlüssel für das Heil der Schöpfung.

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