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Illidan Sturmgrimm

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WC3Logo.png Warcraft III: Reign of Chaos & The Frozen Throne


Illidan Sturmgrimm
Illidan Sturmgrimm (1).jpg
Volk: IconSmall NightElf Male.gif Nachtelf/IconSmall Imp.gif Dämon[1]
Zugehörigkeit: sich selbst
Brennende Legion (ehem.)
Kaldorei (ehem.)
Mondgarde (ehem.)
Klasse: Dämonenjäger
Position: Herrscher über die Scherbenwelt (ehem.)
Status: Verstorben[1] (?)
Familie: IconSmall Malfurion.gif Malfurion (Zwillingsbruder)
IconSmall Tyrande.gif Tyrande Wisperwind ("Schwägerin")
WoWPedia: Illidan Stormrage

Illidan Sturmgrimm ("Der Verräter") ist der Zwillingsbruder Malfurions und stammt ursprünglich aus Suramar. Er bekämpfte die Brennende Legion im Krieg der Ahnen[2], wurde nach der Großen Teilung von Malfurion allerdings für die Ewigkeit eingesperrt, da er einen zweiten Brunnen der Ewigkeit auf dem Berg Hyjal erschaffen hatte.[3] Im Zuge der Rückkehr der Brennenden Legion im Dritten Krieg wurde er von Tyrande befreit, um gegen die Dämonen vorzugehen.[4] Selbst nachdem er die Macht des Schädel des Gul'dan an sich gerissen hatte, blieb er Arthas in Nordend unterlegen und kehrte geschlagen in die Scherbenwelt zurück.[5] Als selbsternannter Herrscher über die Scherbenwelt plante er über die Jahre den Niedergang der Legion[6], konnte seine Pläne aber nicht mehr in die Tat umsetzen, da Maiev Schattensang ihn schließlich zur Strecke brachte.[7]

Hintergrund Bearbeiten

Die Sturmgrimm-Brüder Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Obwohl Illidan sich den Traditionen und der Zauberei der Nachtelfen nicht in der Weise verweigerte wie Malfurion, neigte auch er dazu, die Autorität der Älteren in Frage zu stellen – was kein wesentlich geringeres Vergehen war.[8]

Illidan, Zwillingsbruder von Malfurion, nutzte die Magie der Hochwohlgeborenen. In seiner Jugend hatte er sich wie sein Bruder in druidischen Künsten versucht, jedoch zog ihn die Zauberei auf eine Art und Weise an, mit der die Magie der Natur nicht mithalten konnte.[9][10] Zudem mangelte es ihm an Konzentration und Durchhaltevermögen[8], wobei er durchaus geschickt war, wenn ihn ein Thema interessierte.[11] Im Gegensatz zu seinem Bruder wurde Illidan mit bernsteinfarbenen Augen geboren, was zur damaligen Zeit als Zeichen eines großen Schicksals angesehen wurde. Bis auf die unterschliedliche Augenfarbe und Illidans mitternachtsblaues Haar sahen sich beide zum Verwechseln ähnlich.[9] Illidan war zudem seit geraumer Zeit in die gemeinsame Jugendfreundin der Brüder und angehende Priesterin Tyrande Wisperwind verschossen, als der Krieg der Ahnen ausbrach.[12]

Krieg der Ahnen (10.000 vDP) Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Illidan Sturmgrimm (3).jpg

Illidan nach dem Erhalt von Sargeras' "Geschenk".

Obschon Illidan selbst nicht zu den Hochgeborenen zählte, wurde er zum persönlichen Zauberer von Kur'talos Rabenkrone, nachdem er dem Adeligen im Zuge der Gefechte das Leben gerettet hatte.[2] Im Zuge des Widerstandes gegen die Brennende Legion fiel Latosius, Anführer der Mondgarde, einem Eredar zum Opfer und Illidan schwang sich an ihre Spitze.[13][14] Wenngleich Illidan als ungestüm und leichtsinnig galt[9], spielte er doch eine entscheidende Rolle im Kriegsverlauf.[2] Als Leibzauberer hielt er sich zumeist in unmittelbarer Nähe zu Rabenkrone auf.[15]

Der Entschluss, zwischenzeitlich mit Tyrande reinen Tisch zu machen, erwies sich als ungünstig. Die Unterhaltung verlief sehr unglücklich[12] und seine Wut und seinen Zorn machten Illidan anfällig für die Einflüsterungen von Xavius, der die Gefühlslage des Elfen auszunutzen versuchte um ihn auf seine Seite zu ziehen.[16] Zudem kam er nicht umhin, die zauberische Fähigkeit der Legion zu bewundern, auch wenn er mitnichten ihre Ziele verfolgte.[17] Schließlich begab er sich nach Zin-Azshari, um Königin Azshara seine Dienste anzubieten[18] - vordergründig, wie sich später herausstellen sollte[19][20], auch wenn Illidan zweifellos nicht aus reiner Selbstlosigkeit handelte.[21] Sein Verschwinden löste Bestürzung unter den Widerstandskämpfern aus und viele sorgten sich um seinen Verbleib. Dass er den Widerstand tatsächlich verraten würde, wagte niemand zu glauben. Illidan selbst erhoffte sich, mit mehr Macht endlich zu einem wahren Helden seines Volkes aufsteigen zu können und nicht ständig in Malfurions Schatten zu stehen. Zu Mannoroths Überraschung vermochte es der Elf, den Portalzauber für Sargeras deutlich zu stabilisieren und es gelang ihm, eine "Audienz" mit Sargeras zu erreichen. Illidan erklärte, dass die Drachenseele Sargeras helfen könnte, Azeroth zu betreten, und er werde sie für ihn besorgen. Sargeras zeigte sich äußerst "dankbar": Er nahm Illidan das Augenlicht und versah seinen Oberkörper mit zahlreichen Tätowierungen.[22][10]

Um seine Schmerzen zu lindern, versetzte sich Illidan selbst in ein Koma, zweifelte jedoch daran, dass sie je völlig vergehen würden. Als er wieder aufwachte, offenbarte sich Sargeras' "Geschenk" zur Gänze: eine dämonisch-magische Sicht der Welt. Um seine fehlenden Augen zu verbergen, reichte ihm Vashj einen bernsteinfarbenen Schal. Mittels seiner neuen Sicht erkannte er, wie mächtig Azshara tatsächlich war. Während das "Licht der Lichter" ihn becircte, fielen ihm erstmals auch die Tättowierungen auf, die Sargeras ihm offenbar zusätzlich zu seiner neuen Sicht "geschenkt" hatte. Wie so ziemlich jeder Nachtelf vermochte es auch Illidan nur beschwerlich, sich dem Charme seiner Königin zu widersetzen, wurde aber dann jäh von Varo'then unterbrochen, um sich auf seine eigentliche Mission zu begeben und die Drachenseele zu beschaffen.[23] Malfurion hatte den beschwerlicheren Teil, nämlich das Kleinod aus Neltharions Hort zu stehlen, bereits vollbracht, so dass Illidan und Varo'then die Drachenseele lediglich an sich nehmen mussten.[24]

In den Ruinen von Zin-Azshari traf er auf Tyrande, welche sich von Illidans Plan angewidert zeigte, die Macht der Legion gegen selbige zu wenden. Illidan beabsichtigte, den Sog des entstandenen Mahlstroms im Brunnen der Ewigkeit umzukehren, um die Dämonen zurück in den Wirbelnden Nether zu saugen. Unwissentlich wurde Illidan bei seinem Zauber von den Alten Göttern unterstützt, die hofften ihre Gefängnisse damit zu sprengen.[25] Der Zauber gelang schließlich mit Malfurions Hilfe[26], riss aber durch die anschließende Implosion des Brunnens Kalimdor entzwei.[27]

Wie andere Überlebende erreichte auch Illidan den Berg Hyjal unversehrt. Überzeugt davon, dass dies sicher nicht das letzte Auftauchen der Brennenden Legion gewesen sein würde und dass man bereit sein musste, handelte er in dem Glauben, die Essenz seines Volkes zu erhalten. In einer kleinen Phiole befanden sich Überreste des Brunnens der Ewigkeit, welche er in einen See am Gipfel träufelte. Inmitten seines Tuns wurde er allerdings von Jarod und Malfurion aufgehalten, die seine Tat nicht verstanden.[28] Malfurion zufolge konnte man Illidans Tat nicht vergeben und er sollte für alle Ewigkeit eingesperrt werden.[29][3] Maiev Schattensang wurde mit der Gefängnisbewachung beauftragt.[30]

Aufstieg des Verräters Bearbeiten

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Befreiung aus dem Gefängnis Bearbeiten

10.000 Jahre lang schmorte Illidan in einem finsteren Gefängnis. Califax, ein Wächter der Lichtung und ein Kontingent aus Nachtelfen bewachten in Tag und Nacht. Befreit wurde er schließlich von Tyrande, welche die Wachen erschlug um ihm die Freiheit zurück zu schenken. Sie hoffte, Illidan könnte eine Hilfe gegen die wiedergekehrte Legion sein, welche mittels der Geißel zurück nach Azeroth gekommen war. Illidan schwor zu helfen, allerdings nicht aus Liebe zu seinem Volk, sondern weil er immer noch Gefühle für Tyrande hegte. Im Anschluss wollte er die Nachtelfen für immer verlassen. Malfurion widersetzte sich Tyrandes Entscheidung und hielt Illidans Befreiung für einen katastrophalen Fehler. Illidan war frustriert, dass sein Bruder ihm immer noch so wenig Vertrauen entgegenbrachte und wollte unbedingt unter Beweis stellen, dass die Dämonen keine Macht über ihn besaßen. So ließ er Malfurion zurück und machte sich mit einer Truppe Nachtelfen auf in den Teufelswald, um die Legion zu jagen.[31]

Arthas und der Schädel des Gul'dan Bearbeiten

Illidan Sturmgrimm (4).jpg

Auswirkungen von Gul'dans Schädel.

Im Teufelswald begegnete er Arthas, welcher von Kel'Thuzad beauftragt worden war, Illidan aufzusuchen und für die Zwecke des Lichkönigs gegen die Legion zu benutzen.[32]

Der Elf trug ein schwarzes Tuch um die Augen, doch er schien keine Schwierigkeiten zu haben, sich durch das Gelände zu bewegen. Er hatte eine Waffe bei sich, wie Arthas sie nicht kannte. Statt eines traditionellen Schweres, das aus einem Griff mit einer daraus hervorstehenden Klinge bestand, hatte diese Waffe zwei gezackte Klingen, die grün leuchteten und von dämonischer Energie durchdrungen schienen. [...] Der Elf mochte im traditionellen Sinne blind sein. Dennoch fühlte Arthas, dass er ihn wahrnahm.[32]

Von Arthas konfrontiert kam es zu einem Kampf zweier durchaus ebenbürtiger Gegner. Nach kurzer Zeit beschloss Illidan, dass sie wohl noch ewig so weiterkämpfen könnten, und wollte von Arthas wissen, warum er wirklich hier sei. Arthas machte ihn auf ein altes Relikt aufmerksam, den Schädel des Gul'dan, welcher sich im Besitz von Tichondrius befand und für die Verderbnis des Teufelswalds verantwortlich sei. Um sicher zu gehen, dass Illidan darauf anspringen würde, verbarg Arthas keinerlei Details über die Macht des Schädels und deutete darauf hin, dass sein Meister von Illidans Machtdurst Bescheid wüsste.[32] Obschon Illidan Arthas nicht vertraute, machte er sich auf die Suche. Getrieben von der Notwendigkeit und vom Glauben, mit weiterer Macht könne er sich in den Augen Malfurions zurückkaufen, zerschmetterte er den Schädel und nutzte die herausströmende Macht für sich selbst. Er wurde merklich stärker[33], zahlte dafür aber einen Preis. Die Mächte des Relikts veränderten Illidan. Selbst zu einer Art Halbdämon geworden hüllte sich Illidan in Schatten und besiegte letztendlich Tichondrius.[34]

Tyrande und Malfurion waren in der Zwischenzeit im Teufelswald angekommen und erkannten Illidan zuerst nicht. Als er sich zu erkennen gab, waren beide angewidert. Sie spürten die dämonische Macht, welche in Illidan schlumerte und wandten sich verzweifelt ab. Malfurion war außer sich vor Wut und überzeugt, sein Bruder habe seine Seele für die Macht verkauft. Er verbannte ihn aus den Wäldern der Nachtelfen. Illidan fühlte sich missverstanden und seinem Opfer nicht entsprechend gewürdigt und machte sich aus dem Staub.[35]

Verbündeter der Dämonen (?) Bearbeiten

Illidan Sturmgrimm (2).jpg

Illidan ruft die Naga aus den Tiefen des Meeres.

Nachdem die Legion am Berg Hyjal besiegt worden war, stattete Kil'jaeden Illidan einen Besuch ab. Obschon er Illidans „Vergangenheit“ im Dienste der Legion nicht vergessen hatte, bot er ihm eine letzte Chance an, ihm zu dienen. Er befahl ihm, den Frostthron aufzusuchen, und zu zerstören. Ner'zhul war zu mächtig geworden, und Kil'jaeden hatte keinerlei Kontrolle mehr über ihn, daher sollte Illidan ihn ausschalten. Im Gegenzug bot Kil'jaeden Illidan mehr Macht und Magie als er sich je erträumen könnte. Illidan erhielt weitere Macht vom Dämonen, und die „Kugel des Kil'jaeden“ sollte ihm bei seinem Unterfangen helfen.[Quelle?] Durch den Schädel des Gul'dan kannte Illidan die Erinnerungen des verrückten Hexenmeisters, und er fasste einen Plan, für welchen er Verbündete benötigte. Er besann sich auf „alte Freunde“ und rief die Naga, die früheren Diener Azsharas, die mitsamt ihrer Zivilisation auf den Meeresgrund gesunken waren, an die Oberfläche. Sie sehnten sich nach Rache an den Nachtelfen und allen anderen Landbewohnern, welche die Spaltung überlebt hatten. Angeführt wurden sie von Lady Vashj. Illidan musste sich allerdings immer noch um "seine" Wächterin, Maiev Schattensang, kümmern, welche ihn erbarmungslos über ganz Kalimdor verfolgt hatte. Er flüchtete zum Hafen von Nendis während die Naga und Satyrn den Weg hinter ihm aufräumten. Mit einigen Streitkräften segelte er auf einem Schiff davon, während die restlichen Naga alles daran setzten, die übrigen Schiffe zu zerstören, um eine Verfolgung zu verhindern. Schließlich landete er am Ufer der Verheerten Inseln - den Ruinen von Suramar (ironischerweise die Stadt, in der Illidan aufgewachsen war) - welche Gul'dan und seine Hexenmeister zwanzig Jahre früher aus dem Meer emporgehoben hatten. Hier befand sich das Grabmal von Sargeras.[Quelle?]

Maiev und die Wächter trafen kurz nach Illidan auf den Verheerten Inseln ein und ein Kampf entbrannte. Durch Gul'dans Wissen war es ein Leichtes für Illidan, sich durch das Grabmal hindurchzubewegen und er erreichte die Kammer, welche das Auge von Sargeras enthielt. Maiev unterbrach Illidan und Vashj, als sie das Artefakt aktivieren wollten und aus Rache, weil sie ihn 10.000 Jahre eingesperrt hatte, brachte Illidan das Grabmal zum Einsturz, und floh über den Wasserweg der Naga. Naisha und die übrigen Wächter kamen im Grabmal ums Leben, Maiev jedoch konnte dank ihrer Zauberkräfte flüchten. Zurück an der Oberfläche trafen Maiev und Illidan erneut aufeinander, während sich ein Bote ins Eschental aufmachte, um für Verstärkung zu sorgen. Als Maievs Stützpunkt fast überrannt wurde, trafen Tyrande und Malfurion auf den Verheerten Inseln ein und Illidans Streitkräfte wurden zurückgedrängt. Die Meisten konnten jedoch flüchten, bevor sie schwerwiegende Verluste davontrugen. Tyrande verfolgte Illidan, welcher sie abfing um sie zu schützen, sie jedoch ausdrücklich warnte, nicht weiter einzugreifen. Er floh erneut über das Meer. Während dieses Kampfes beichtete Tyrande schlussendlich, warum sie Illidan verschmäht hatte: er war derart besessen an magische und politische Macht zu gelangen, dass er seine innere Stärke vergaß. Malfurion hingegen, obschon er immer mächtiger wurde, hielt an seiner Stärke fest.[Quelle?]

Illidan landete an den Ufern von Lordaeron und durchquerte rasch den Silberwald auf dem Weg nach Dalaran. Hier benutzte er das Auge von Sargeras um die Eiskappen zum Schmelzen zu bringen und Eiskrone und Frostthron zu vernichten. Allerdings wurde er von Maiev und Malfurion unterbrochen, und der Zauberspruch schlug fehl. Malfurion hatte gespürt, dass Illidans Zauberspruch das Land entzwei riss und beschlossen ihn aufzuhalten, da er eine Gefahr für die Welt darstelle. Illidan nannte seinen Bruder einen Narr, da er nicht verstand dass Illidan den Lichkönig zerstören wollte, der immerhin ihr gemeinsamer Feind war. Malfurion hingegen war außer sich vor Wut, dass Illidan Schuld am Tod Tyrandes sei, welche, laut Maievs Aussagen, ums Leben gekommen war.[Quelle?] In diesem Moment traf Kael'thas ein. Er behauptete, es sei vielleicht noch etwas früh, von Tyrandes Tod zu sprechen. Sie war nicht von den Untoten getötet worden, wie Maiev berichtet hatte, sondern lediglich in einen Fluss gefallen und von der Strömung mitgerissen worden. Malfurion nahm die Wächterin auf der Stelle fest und machte sich auf die Suche nach Tyrande. Illidan flehte seinen Bruder an, bei der Suche nach seiner geliebten Priesterin mithelfen zu dürfen, da die Naga den Fluss wesentlich schneller durchkämmen konnten. Sie fanden Tyrande schließlich am Ufer, wo sie sich bereits unter schwerem Beschuss einer Streitmacht der Untoten befand.[Quelle?]

Illidan und seine Naga kämpften sich den Weg zu einer über diese Rettung sehr überraschte Tyrande frei. Malfurion erlaubte Illidan zu gehen, da er Tyrande gerettet hatte, allerdings unter der Bedingung den Nachtelfen nie wieder zu drohen. Illidan, welcher sich ein Ende des Konflikts mit seinem Bruder herbeisehnte und nie Streit mit Tyrande gesucht hatte, willigte ein. Nachdem ihm Malfurion die Freiheit geschenkt hatte, öffnete Illidan ein Portal in die Scherbenwelt und flüchtete, dicht gefolgt von Maiev, welche Malfurions Entscheidung nicht billigte.[Quelle?]

Flucht in die Scherbenwelt Bearbeiten

Da er versagt hatte und Ner'zhul nicht getötet hatte, wusste Illidan, dass Kil'jaedens Zorn nicht lange auf sich warten lassen würde. In der Scherbenwelt wurde er allerdings rasch von Maiev eingeholt und gefangen genommen. Rettung kam durch Vashj welche mit Kael'thas und seinen Blutelfen zusätzlich neue Verbündete brachte.[Quelle?] Nach seiner Befreiung setzte Illidan seinen ursprünglichen Plan fort: die Scherbenwelt von den Dämonen befreien um somit außerhalb der Schusslinie Kil'jaedens zu bleiben. Gemeinsam belagerten sie den Schwarzen Tempel von Magtheridon, dem Grubenlord welcher über diese Welt herrschte. Als sie den Schwarzen Tempel erreichten, kam Akama von den Zerschlagenen auf Illidan zu, und schwörte ihm ebenfalls die Treue. Akama und sein Volk dankten Illidan für seine Unterstützung gegen die Höllenorcs von Magtheridon. Magtheridon nahm zur Kenntnis, das Illidan große Macht besaß und fragte sich, ob dieser ein Test der Legion sei. Illidan lachte und meinte, er sei kein Test, sondern seine Ablöse, und besiegte den Grubenlord.[Quelle?] Besiegt aber nicht getötet wurde Magtheridon anschließend unter der Höllenfeuerzitadelle von Keli'dan dem Zerstörer gefangen gehalten, um sein Blut weiterhin zu nutzen.[7]

Eiskrone Bearbeiten

Nachdem Illidan die Streitkräfte der Scherbenwelt unter einem neuen Banner vereint hatte, ging ein Sturm aus Feuer und Rauch über dem Schwarzen Tempel nieder und Kil'jaeden erschien in all seinem unheiligen Glanz. Er nannte Illidan einen Narren zu glauben er könne ihm entkommen. Seine letzte Chance sei, mit seinen neuen Verbündeten nach Nordend zu reisen und Ner'zhul ein für allemal zu vernichten, um die Dämonen zu besänftigen, mit denen er sich eingelassen hatte.[Quelle?]

Illidan gegen Arthas.jpg

Illidan gegen Arthas.

Illidan, Vashj und Kael'thas belagerten Nordend und bekämpften die Streitkräfte von Anub'arak auf ihrem Weg zur Eiskrone.[36] Ner'zhul wusste, dass er überrannt werden würde, wenn er nicht augenblicklich handeln würde und so rief er Arthas nach Nordend um den Plan zu vervollständigen, den er vor Monaten bereits gefasst hatte. Schlussendlich trafen Illidans Streitkräfte an der Eiskrone ein, als Arthas und Anub'arak aus Azjol-Nerub herauskamen und beide Fraktionen lieferten sich eine gigantische Schlacht um die Kontrolle der vier Obelisken um den Gletscher. Nach mehreren Stunden des Kampfes zwischen den ebenbürtigen Gegnern konnte Arthas die Obelisken aktivieren und das Tor zum Frostthron stand offen.[37] Aber Illidan war mit Arthas noch nicht fertig und es kam zum Zweikampf. Jener erkannte den Nachtelfen, den er seit dem Teufelswald nicht mehr gesehen hatte, zunächst nicht.[33]

Die Gestalt wandte sich langsam herum. Riesige Hörner ragten aus ihrem Schädel. Auf den Lippen bildete sich ein Lächeln. Und über den Augen befand sich eine zerlumpte schwarze Augenbinde. Zwei grüne leuchtende Punkte befanden sich dort, wo die Augen hätten sein sollen. [...] Tief und finster klang seine Stimme. Die hatte sich deutlich weniger geändert als der Körper des Kaldorei.. Die Haut hatte immer noch denselben bleichen, lavendelfarbenen Ton. Und er trug noch immer dieselben Tätowierungen und Narben. Doch die Beine, die Flügel, die Hörner...[33]

Der Kampf gestaltete sich zunächst ausgeglichen, bis Illidans Verteidigung zusammenbrach und Frostgram sich durch ihn bohrte.[38] Er stürzte zu Boden und blieb keuchend liegen. Arthas versetzte ihm jedoch nicht den Todesstoß, sondern widmete sich umso rascher dem Ziel seiner Reise nach Nordend: dem Frostthron selbst.[33]

Rückkehr in die Scherbenwelt Bearbeiten

Bc icon.gif Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon The Burning Crusade.

Ausbauen.png Dieser Artikel oder Abschnitt gehört erweitert. Hilf mit!

Da Illidan sich bewusst war, dass sein erneutes Versagen in Nordend vor Kil'jaeden nicht verborgen bleiben würde, bereitete er sich über die Jahre auf eine Invasion der Brennenden Legion vor. Zu diesem Zweck erschuf er eine Armee aus Höllenorcs mit dem Blut des gefangenen Magtheridon. Aus irgendeinem Grund (oder womöglich gar keinem besonderen Grund) ließ er Shattrath angreifen anstatt sich mit den Bewohnern gegen den gemeinsamen Feind zu verbünden. Kael'thas führte den ersten Angriff an, entweder durch einen direkten Befehl Illidans oder aber mit seiner Befugnis. Sollte es das Ziel dieses Angriffs gewesen sein, Illidans Position in der Scherbenwelt zu stärken, so war das Gegenteil der Fall. Ein grosser Teil der Blutelfen zogen sich von Kael'thas zurück und verbündeten sich mit den Naaru in Shattrath. Während Illidan im Schwarzen Tempel weitere Pläne schmiedete, begannen sich die Zerschlagenen unter Akama mit der Hilfe von Maiev gegen ihn zu wenden. Er wurde letzten Endes von Maiev besiegt.[7] Offene Fragen aufgeworfen hat die Tatsache, dass die Dämonen unter Illidans Kontrolle, vor allem die Beobachter, noch immer in der Scherbenwelt zu finden sind, obwohl es ihr Meister nicht ist.[39]

Jüngere Ereignisse Bearbeiten

Die Rückkehr der Brennenden Legion Bearbeiten

Legion Mini.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Legion.
Nach der Stürmung des Schwarzen Tempels verschwand der Leichnahm des Herren der Scherbenwelt, Illidan Sturmgrimm. Niemand kennt das wahre Schicksal seiner Überreste, doch es heißt, dass Wächterin Maiev Schattensang seinen zerschlagenen Leib ins Verlies der Wächterinnen bringen ließ. Dort soll seine finstere Seele den Rest seiner ewigen Strafe abbüßen – gemeinsam mit seinen Anhängern, den gefürchteten Illidari. Ewige Gerechtigkeit muss vollzogen werden ...[21]

Zitate Bearbeiten

  • "Ich wollte mich deiner würdig erweisen."[40]
  • "Der verfluchte alte Narr verschwendet ihre Möglichkeiten! Ich könnte sie besser anleiten."[13]
  • "Mit deinem Segen werden wir zum Sieg reiten."[15]
  • "Sie hätte mir gehören sollen!"[16]
  • "Ich habe jetzt etwas viel Besseres. Ein Augenlicht, von dem du nur träumen kannst. Ich habe nichts verloren, verstehst du mich? Nichts!"[24]
  • "Wir haben bisher nur an der Oberfläche seiner wahren Macht gekratzt."[41]
  • "Wenn die Dämonen zurückkehren, werdet ihr mich anbeten wie einen Gott. Ich weiß, wie sie denken und wie sie handeln. Nächstes Mal werden sie sich nicht vertreiben lassen. Wir werden genauso kämpfen müssen wie sie. Diese Einsicht habe nur ich."[29]
  • "Nach zehntausend Jahren bin ich endlich freigekommen, und dennoch glaubt selbst mein eigener Bruder, dass ich ein Bösewicht bin! Ich werde ihm meine wahre Macht zeigen. Ich beweise ihm, dass die Dämonen mich nicht mehr kontrollieren!"[32]
  • "Ihr stinkt nach Staub, Mensch. Ihr werdet es bereuen, an mich herangetreten zu sein."[32]

Galerie Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

Anmerkungen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Ultimate Visual Guide, S. 53
  2. 2,0 2,1 2,2 Chroniken, Bd. 1, S. 100
  3. 3,0 3,1 Der Hyjal und Illidans Geschenk
  4. Warcraft III: Reign of Chaos
  5. Warcraft III: The Frozen Throne
  6. Illidan
  7. 7,0 7,1 7,2 World of Warcraft: The Burning Crusade
  8. 8,0 8,1 Die Quelle der Ewigkeit, Kap. 4
  9. 9,0 9,1 9,2 Die Dämonenseele, Kap. 2
  10. 10,0 10,1 Chroniken, Bd. 1, S. 102
  11. Die Quelle der Ewigkeit, Kap. 8
  12. 12,0 12,1 Die Dämonenseele, Kap. 11
  13. 13,0 13,1 Die Quelle der Ewigkeit, Kap. 22
  14. Die Quelle der Ewigkeit, Kap. 23
  15. 15,0 15,1 Die Dämonenseele, Kap. 4
  16. 16,0 16,1 Die Dämonenseele, Kap. 12
  17. Die Dämonenseele, Kap. 15
  18. Die Dämonenseele, Kap. 24
  19. Das Erwachen, Kap. 12
  20. Chroniken, Bd. 1, S. 103
  21. 21,0 21,1 Offizielle Seite, "Illidan Sturmgrimm", 16.6.2016
  22. Das Erwachen, Kap. 2
  23. Das Erwachen, Kap. 5
  24. 24,0 24,1 Das Erwachen, Kap. 11
  25. Das Erwachen, Kap. 16
  26. Das Erwachen, Kap. 19
  27. Das Erwachen, Kap. 20
  28. Das Erwachen, Kap. 22
  29. 29,0 29,1 Das Erwachen, Kap. 23
  30. Chroniken, Bd. 1, S. 112
  31. Nachtelfen, Kapitel 5: Blutsbrüder
  32. 32,0 32,1 32,2 32,3 32,4 Arthas: Aufstieg des Lichkönigs, Kap. 21
  33. 33,0 33,1 33,2 33,3 Arthas: Aufstieg des Lichkönigs, Kap. 24
  34. Nachtelfen, Kapitel 6: Schicksal in Flammen und Elend
  35. Nachtelfen, Kapitel 7: Götterdämmerung
  36. Untote, Kapitel 4 (TFT): Die Rückkehr nach Northrend
  37. Untote, Kapitel 8 (TFT): Eine Symphonie aus Frost und Flammen
  38. Video.png Video: Arthas gegen Illidan
  39. Quest.png [Die Suche nach den Seelensteinen]
  40. Die Quelle der Ewigkeit, Kap. 14
  41. Das Erwachen, Kap. 14


IconSmall NightElf Female.gif Themenportal Kaldorei

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