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Die folgenden Zeilen und geschilderten Erlebnisse entsprechen dem halbwegs aktuellen Geschehnissen und dem aktuellen Charakter. Natürlich ist auch hier eine Warnung für arg leichte Gemüter, die mit einigen etwas seltsamen oder brutaleren Beschreibungen sowie dem ein oder anderen Schimpfwort nicht umgehen können auszusprechen.

WahnsinnBearbeiten

Wahnsinn…
Was ist das schon für ein Wort… Wahnsinn.
Bin ich wahnsinnig? Verrückt? Normal?
Ist Wahnsinn nicht relativ? Liegt es nicht im Auge des Betrachters? Verändert sich Wahnsinn nicht mit der Zeit?

Verschwendung…
Kann man sein Leben verschwenden? Wenn ja, wie? Ist es eine Sucht? Eine Krankheit? Kann man geheilt werden? Wer ist daran schuld? Man selbst, oder andere?

Vielleicht ist mein Leben Wahnsinn. Vielleicht Verschwendung.
Alles rauscht an mir vorbei, ich bin nicht in der Lage, irgendetwas festzuhalten, etwas an mich zu drücken und für eine Weile mitzunehmen. Ich greife immer ins Leere, verliere allmählich die Kontrolle über meinen eigenen Wahnsinn. Mein eigenes Leben. Werde ich fremdgesteuert? Wer weiß das schon?

Ich sehe das Blut. Ich kann es riechen, kann es in meinen Ohren rauschen hören und dennoch sind meine Gedanken klar. Spiele ich gut?
Besetze ich die Rolle, die man mir erdacht hat so, dass es zufriedenstellend ist? Was kann ich noch tun?
Was kann ich tun, damit sie denken ich wäre verrückt?
Was kann ich tun, damit sie denken ich wäre irrational?
Denkt logisch. Ist es möglich, dass ein Irrer präzise ist? Kann er berechnend sein? Ihr seid verblendeter, als ich es je sein kann. Aber das behalte ich für mich.

Auch ich verfolge einen Plan.
Wende ich mich meinem nächsten Gegner, meinem nächsten Opfer zu, dann werde ich wieder wölfisch grinsen, für meinen Gegenüber irre erscheinen. Ich werde mit einem Satz bei ihm sein, ihm das Herz aus der Brust reißen und noch schlagend vor seine, vor Schreck geweiteten Augen halten. Dann wird er sterben. Und ich werde verrückt sein.
So wie ihr es sehen wollt. So wie ich sein muss, um den nächsten Tag zu überleben. Um weiterhin irgendeine Existenz zu haben, einen Grund zu leben.
Was bleibt mir, außer meiner Verrücktheit?

Alle meine Lieder können nur aus dem größten Schmerz hinaus komponiert werden.
Jeder einzelne Vers kann nur aus einem Wunsch geboren werden.
Ich wünschte nur, ich hätte noch einen Tag zu leben.

Warum ich das alles tue?

Warum stehe ich hier, inmitten von verstümmelten, zerfetzten Körpern und hässlichem toten Fleisch? Warum besudele ich mich jedes Mal aufs Neue mit Blut und Sünde? Warum erscheine ich unberechenbar, wild, animalisch, unkontrolliert?

"Ach Ian…"
Warum muss er ausgerechnet jetzt wieder auftauchen?
"Was für eine Sauerei… musste das wieder sein?"
Ich drehe mich zu ihm um, sehe ihn aus einem trüben Auge an. Nicht nur du verstellst dich.
"Ja."
Sie sollen leiden.
Sie sollen sich ihrer Unfähigkeit bewusst werden.
Sie sollen sehen, dass nicht alles so ist, wie sie es haben wollen.
Warum ich das tue? Warum das sein musste? Aus Genugtuung? Aus Rache? Aus Lust? Aus Garantie...

Meine Garantie tun und lassen zu können, was ich will. Meine Garantie, andere auf Abstand zu halten. Meine Garantie, mein Leben so führen zu können, wie ich es will. Es ist eine bestimmte Strategie, die vielleicht nur er entschlüsselt.

Sie nennt sich "Narrenfreiheit".

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