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Ian Falkner Vergangenes Gegenwärtiges


Allianz 32px.png Ian Samual Falkner
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Ingame-Name: Samual
Titel: Kopfgeldjäger, Söldner
Rasse: Mensch
Klasse: IconSmall Warrior.gif Krieger
Charakterdaten:
Geburtsdatum/-ort: Brill,Lordaeron
Alter: 35
Aussehen:
Größe: 183 cm
Haarfarbe: weizenblond
Augenfarbe: stahlgrau
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Augenscheinlich Aspekte von rechtschaffen böse bis chaotisch böse

Ian Samual Falkner (geboren Simmons) ist ein Söldner, Kopfgeldjäger und Ex-Scharlachroter.

KindheitBearbeiten

Geboren wurde Ian auf einem kleinen Hof in der Nähe von Brill. Zusammen mit seinem Bruder Alexander verlebte er eine recht ereignislose Kindheit im Königreich Lordaeron, die recht abrupt mit den Vorfällen um die Geißel und dem letzlichen Verrat des Kronprinzen Arthas endete. Wie viele andere dieses Reiches verlor er dabei seine Familie mit Ausnahme seines Bruders, der zu diesem Zeitpunkt das Handwerk eines Archivars lernte. Jedoch schlossen die Brüder sich nicht den Flüchtlingen Richtung Süden und Silberwald an, sondern gehörten zu denjenigen die aus Verzweiflung, Patriotismus und einem Gefühl der Verlassenheit dem Ruf des Scharlachroten Kreuzzugs folgten.

Der Scharlachrote KreuzzugBearbeiten

Was wissen die Menschen schon vom Leid? Von Gerechtigkeit? Rache. Rache war alles was am Ende gezählt hat.

Mit nicht ganz sechszehn Jahren wurde Ian zusammen mit seinem Bruder zum Initianden der Scharlachroten Kreuzritter. Die vielen fanatischen Doktrinen, das harte Training, die unnachgiebige Strenge der Ausbildung und die andauernden Kämpfe veränderten über die Jahre den Charakters des jungen und fast zu gutherzigen Wildfangs langsam aber stetig immer mehr zu einem verhärteten Streiter, für den Gnade ein Fremdwort wurde. Getrieben von dem Gedanken die Heimat zu befreien, an der Seite seines Bruders zu bleiben, zumindest diesen zu schützen und Rache an all jenen zu nehmen, die ihnen alles genommen hatten kämpfte er jahrelang unter dem Banner, obwohl er selbst bei weitem nicht den komplett fanatischen Glauben vieler anderer Mitglieder teilte, diese Zweifel aber für sich behielt und auch sich auch langsam damit abfand Opfer außerhalb der Geisel als bedauernswertes Übel eines umfassenderen Ziels zu sehen. Ein Aufstieg in eine weit gehobenere Position als eines Angriffstruppführers blieb ihm wegen der Unfähigkeit das Licht zu wirken verwehrt. 

Wider aller Erwartungen gehörte Ian sogar zu denjenigen die für den Scharlachroten Morgen ausgewählt wurden und direkt nach Nordend entsandt wurden um dort im Scharlachroten Ansturm für die Sache des Kreuzzugs zu kämpfen. Mit gespaltenen Gefühlen, da er sein älterer Bruder Alexander in der Enklave bleiben sollte, folgte Ian dem Ruf. Doch als die Geschehnisse in Neuherdweiler eskalierten und die Methoden des Kreuzzugs begannen mit Rabenpriestern und gar Todesrittern und Totenerweckungen immer mehr der Nekromantie und Verderbtheit der Geißel zu gleichen und die Ziele sich von einer Vernichtung dieser auf alle die sich in irgendeiner Weise dem Ansturm widersetzen änderten, verriet er mit einem kleinen Trupp Vertrauter die Fahne und floh. Als einziger des Trupps schaffte er es sich bis zum Hafen des Ansturms durchzuschlagen, dort heuerte ohne seine Vergangenheit zu nennen an, um in die Östlichen Königreiche zurückzukehren - wo auch die Scharlachrote Enklave mittlerweile gefallen und sein Bruder wie vom Erdboden verschluckt war.

Vieles an Details aus diesem langen Teil der Vergangenheit ging mit den offiziellen Aufzeichnungen des Kreuzzuges unter und kann nur vage erahnt werden, ebenso  legte er aus unbekannten Gründen seinen Familiennamen Simmons ab und nannte sich von diesem Zeitpunkt an nur noch Ian Falkner, was eine Assoziation noch schwieriger machen könnte.

Kopfgeldjagd und SöldnertumBearbeiten

Nach über zehn Jahren als Scharlachroter Soldat in andauerndem Krieg und Veteran vieler Schlachten kehrte Ian schließlich vollkommen desillusioniert, enttäuscht und verbittert zurück und begab sich auf die verzweifelte Suche nach dem einzigen Menschen und der einzigen Sache die ihm in dieser Welt noch etwas bedeuten: Seinem 2 Jahre älteren Bruder Alexander. Er folgt den Hinweisen von der Enklave über Sturmwind bis ins Schlingendorntal, wo dieser sich nach einem gescheiterten Neuanfang in Sturmwind nachdem seine Vergangenheit ans Tageslicht gekommen war nun als Kopfgeldjäger über Wasser hielt. Gemeinsam verdienten sie sich so einige Jahre ihren Unterhalt, änderten ihren bekannten entbehrungsreichen Lebenstil komplett, bis zu dem Zeitpunkt wo Blutsegelbukaniere und das übliche Gesindel soweit dezimiert war dass die Konkurrenz um die Kopfgelder stetig wuchs und es sich in den Augen der Brüder nicht länger rentierte diesem Geschäft nachzugehen. Auf der Suche nach neuer Beschäftigung schrieben sich Ian und Alexander für eine Weile unter dem Banner des Söldnerbundes Dämmersturm in Eisenschmiede ein, ohne jedoch einen verpflichtenden Eid abzulegen. Doch schon nach wenigen Aufträge nahmen sie verschiedene Differenzen zum Anlass den Bund wieder zu verlassen.

Dennoch scheinen sich die Brüder immer noch in den Gebieten zwischen Sturmwind und Beutebucht herumzutreiben und Aufträge ziemlich jeder Art gegen ein entsprechendes Entgelt anzunehmen... augenscheinlich sogar erneut unter der Heraldik von Schwert und Schild auf nachtschwarzem Grund wie sie der Söldnereinheit entspricht.

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Tättowierung Arm

AussehenBearbeiten

1,83m hoch und durchtrainiert ist der Körper dieses Mannes Ende dreißig. Über dem rechten Auge in dem vernarbten Gesicht findet sich meist eine lederne Augenklappe, denn die die Höhle darunter ist leer. Das linke schimmert in einem stählernen Grau mit Andeutungen von Grün, erinnert vielleicht an korrodiertes Metall. Das weizenblonde Haar fällt in wilden Strähnen bis über die Schulterblätter und gibt ihm in Zusammenhang mit der Augenklappe fast das Aussehen eines Vagabunden oder Freibeuters. Ebenso blond ist der gestutzte Bart der Mund und das Kinn einrahmt, wenn er ihn nicht komplett abrasiert hat.

Auf der wettergegerbten Haut findet sich eine wahre Narbenlandschaft wieder, die von den vielen bestrittenen Kämpfen erzählt. Über den gesamten Rücken und den linke Arm bis zum Handgelenk sind verschlungene Tribaltattoos über die Schlachtmale gestochen zu finden, in denen sich oftmals stilisierte Formen von Totenschädeln wiederfinden. Auf der linken Brustseite über dem Herzen ist das Wappenzeichen Lordaerons gestochen, auf der Innenseite des rechten Oberarms wiederrum zeigt sich das Abbild einer Windrose über zwei Haifischen. Letzteres Hautbild scheint im Gegensatz zu den anderen eher amateurhaft gestochen, wenn auch mit ansehnlichen Ergebnis. Unter den zahlreichen Tättowierungen kann man unter all den Narben zwischen den Schulterblättern noch ein Brandmal entdecken: Ein seltsam kalligraphiertes "L", das manche als Symbol des Kreuzzugs wiedererkennen würden. 

Die Kleidung ist schlicht und fast immer ist er in der vielfach reparierten Plattenrüstung öffentlich anzutreffen, die dieser Mann wie Alltagskleidung oder eine zweite Haut trägt. Auf dem Rücken befindet sich meist ein großer Bihänder in den blutigrote Symbole eingraviert sind. Im richtigen Licht scheint diese Waffe ab und an gar feurig zu schimmern. Auch ein Jagdmesser und ein Tabakbeutel sowie ein Flachmann gehören zu der Grundausstattung des Mannes, welche er immer am Gürtel trägt.

AuftretenBearbeiten

Du willst nur eines nicht wahrhaben: Du bist allein. Du kannst mit einem Kerl oder einer Frau oder sogar mit Kindern leben und trotzdem bist du allein. Du kommst allein auf die Welt, lebst allein, stirbst allein. Sogar beim Vögeln bist du allein, allein mit deinem Fleisch. Allein auf dem Weg durch einen Tunnel. Ein Weg den du mit niemandem teilen kann und je älter du wirst, desto mehr bist du allein. Mit verblassenden Erinnerungen an ein lächerliches Leben, dass sich nach und nach selbst zerstört.

Allein der zumeist verhärtete Gesichtsausdruck ist ein Anzeichen dafür, dass Höflichkeit nicht unbedingt der zweite Vorname des Mannes ist. Leicht reizbar und brutal sucht er offensichtlich nur allzugerne Streit oder vielmehr einen Kampf. Auch Respekt ist bei ihm nicht zwangsläufig oberstes Gebot, gegenüber Frauen scheinbar erst recht nicht. Anderen Völkern gegenüber oder Menschen die ihren Worgenfluch offen zeigen, sowie jeglicher Form von Schattenmagie oder Nethermantie steht er offen feindselig gegenüber.

Nichts scheint diesen Mann nahezugehen oder zu erschrecken und er wirkt nach außenhin wie ein eiskalter und unfreundlicher Egoist, dem nur seine eigenen Ziele wichtig sind und für die er über jede notwendige Leiche gehen würde. Über die vielen Jahre des Krieges und der Vergangenheit könnte man fast meinen, dass das Herz dieses Menschen mit allen positiven Gefühlen wie Liebe, Vertrauen, Freundschaft und Respekt komplett versteinert und erfroren ist. So zeigt er im Kampf eine fast erschreckende Blutrünstigkeit, Brutalität und Gnadenlosigkeit gepaart mit einer augenscheinlichen Freude am Blutvergießen die ihresgleichen sucht.

Nur in Zusammenhang mit seinem Bruder bekommt man die leise Ahnung, dass es zumindest nicht komplett der Wahrheit entspricht, würde er sich doch offensichtlich für Alexander jederzeit ins offene Messer stürzen und alles für diesen tun. Sogar das Scherzen, wenn auch in sehr rauer Art und den brüderlichen Umgang mit diesem scheint er nicht komplett vergessen zu haben. Ob diese Aufopferungsbereitschaft, Liebe und das schier unendliche Vertrauen auch gegenüber irgendeinem anderen Wesen jemals in Erscheinung tritt ist mehr als fragwürdig, scheint sein Bruder doch der einzige Anker zu sein, der diesen Mann noch an Normen und Leben bindet...

SonstigesBearbeiten

Wider Erwartung bei diesem rauen Äußeren des Mannes, beherrscht er die Kunst des Lesen,
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Mit einem dicken Dank an Marla Hedges

Schreibens und der Mathematik durchaus mit einer kühlen und akuraten Genauigkeit. Magische oder gar Lichtbegabung jedoch wird man vergebens suchen. Seine einzigen Waffen scheinen in der Tat die herkömmlichen der Soldaten zu sein, selbst wenn der Umgang mit diesen dafür umso geübter erscheint.

Alkohol, Gold und Frauen scheint er durchaus zugetan zu sein... wenn auch meist nur für eine Nacht.

ZitateBearbeiten

  • "Bei Lordaeron und dem Blut der Tausenden die starben. Bei allen Mächten des Lichts und des Nethers schwöre ich, dass ich erst sterben werde, wenn ihr alle brennt."
  • "Tod der Geißel! TOD DEM KREUZZUG!"
  • "Alex... ich werd nicht mehr zögern."
  • "Und - was soll ich nun mit dir machen, Puppe? Ich schwanke zwischen umlegen oder vögeln."
  • "Manchmal zerbrechen Dinge so sehr, dass nicht einmal Scherben bleiben."


Meinungen, Drohungen, Gerüchte: Andere über IanBearbeiten

(Steht zur Erweiterung frei)

Marla Hedges - "Ian? Handzahm."

Finnje - "Seine Wut ist sein Untergang oder seine Rettung. Ich weiß noch nicht, was von beidem es ist und ich glaube, er auch nicht."

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