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Horde/Hintergrund

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Folgende Informationen beziehen sich auf die P&P-Bücher. Da jene laut Blizzards Aussage zwar nicht zum Offiziellen Kanon zählen, sehr wohl aber ihren Weg in das Spiel "World of Warcraft" finden können, sollen sie als Information und Inspiration dienlich sein und seien zu dem Zweck hier aufgeführt.


Die Alte Horde Bearbeiten

Die Horde nimmt ihren Ursprung vor rund 130 Jahren auf Draenor, als Kil'jaeden den Kontakt mit dem Schamanen Ner'zhul suchte. Verführt von den Versprechen von Macht konnte Kil'jaeden Ner'zhul davon überzeugen, von seinen schamanistischen Wegen abzulassen und einen neuen Pfad einzuschlagen: den des Hexenmeisters. Seinem Beispiel folgten einige Orcs und es dauerte fast 50 Jahre, bis Ner'zhul sich seines Fehlers bewusst wurde. Zu diesem Zeitpunkt folgten bereits viele Orcs den dunklen Wegen und führten Krieg gegen die Draenei. Als Ner'zhul allerdings bemerkte, was aus seinem Volk geworden war, entsagte er Kil'jaeden. Diese Einsicht kam jedoch zu spät, Kil'jaeden hatte in Gul'dan bereits eine neue, willige Marionette gefunden. Jener brachte schliesslich auch die Orcs dazu, vom Blut Mannoroths zu trinken. Die Draenei hatten den dämonischen Orcs nichts mehr entgegen zu setzen und die Horde war geboren. Zusätzlich gründete Gul'dan den Schattenrat, welcher im Hintergrund die Fäden zog.[1]

Erster Krieg Bearbeiten

Nachdem keine Feinde mehr übrig waren, begannen die Orcs sich gegenseitig zu bekämpfen. Gul'dan wurde klar dass, so die Horde keinen anderen Feind finden würde, sie sich selbst zerstören würde. "Glücklicherweise" konnte dieser Umstand verhindert werden, als Medivh Kontakt zu Gul'dan aufnahm, und ihm Zugang zu Azeroth gewährte. Die Erschaffung des Dunklen Portals und der Einfall der Orcs auf Azeroth steht am Beginn des Ersten Krieges. Der Grossteil der Orcs stand völlig unter Kil'jaedens Einfluss auch wenn es einige wenige gab, welche nichts mit dem Dämonen zu tun haben wollten. Allerdings erwiesen sich die Menschen als zäher denn die Draenei, und so musste die Horde erst einige Rückschläge einstecken, was zu internen Streitigkeiten führte. Gul'dan kam zu der Überzeugung, dass die Horde einen Anführer bräuchte, welcher alle befehligen sollte und schuf den ersten Kriegshäuptling, welcher nicht nur über seinen eigenen Klan befehligen sollte, sondern über alle: Schwarzfaust. Im Wirren der Ereignisse wurde schliesslich König Llane von Sturmwind durch Garona ermordet, ein Umstand der Sturmwind das Genick brach. Während Lothar die verbliebenen Streitkräfte nach Norden mitnahm und vorerst flüchtete, ging auch der Sieg an der Horde nicht spurlos vorbei. Gul'dan befand sich in einem komatösen Zustand und Orgrim Schicksalshammer wurde neuer Kriegshäuptling indem er Schwarzfaust sowie die meisten Mitglieder des Schattenrats tötete.[2]

Zweiter Krieg Bearbeiten

WC2Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft II.

Nachdem Gul'dan aus seinem Koma erwacht war, ergab er sich zähneknirschend seinem neuen Kriegshäuptling und die Orcs verfolgten die Menschen gen Norden. Gul'dan versprach Schicksalshammer eine mächtige Armee, indem er die Seelen seiner Schattenratsmitglieder in die Körper gefallener Soldaten aus Sturmwind pflanzte: die ersten Todesritter erblickten das Licht Azeroths. Zudem erschuf er in Darrowehr mittels Runenstein die Ogermagier. Die ersten Schlachten des Zweiten Krieges konnte die Allianz dennoch für sich entscheiden, nicht zuletzt durch die Unterstützung der Wildhammerzwerge. Eine Lösung für dieses Problem sollte Zuluhed finden, in Form eines alten aber scheinbar mächtigen Artefakts. Da es allerdings nicht mittels schamanistischer Magie manipuliert werden konnte, übergab er es dem Hexenmeister Nekros Schädelspalter. Mittels der Dämonenseele - denn nichts Geringeres war den Orcs in die Hände gefallen - gelang es ihnen, Alexstrasza und ihren Drachenschwarm zu versklaven und für ihre Zwecke zu nutzen. Die Orcs konnten allerdings schliesslich bis zum Dunklen Portal zurückgedrängt werden, auch wenn es den grössten Kriegshelden, Anduin Lothar, das Leben kosten sollte.[3]

Um diesen Zeitraum herum erfuhr Durotan, Anführer des Frostwolfklans, von Gul'dans wahren Machenschaften mit den Dämonen und sprach sich dagegen aus. Zur Strafe wurde er in die kalten Berge des Alteracgebirges verbannt. Mit der Zeit gelang es ihm dennoch, mehr Informationen zusammenzutragen, welche er Schicksalshammer zukommen liess. Jener glaubte ihm und schickte Durotan mit einer Eskorte wieder weg, während er überlegen wollte, was man tun könnte. Ein Verräter hatte sich allerdings unter die Eskorte gemischt, so dass Durotan und seine Frau ums Leben kamen, nur sein Sohn blieb verschont, welcher von Lord Aedelas Schwarzmoor als Sklave unter dem Namen "Thrall" aufgezogen wurde.[4]

Die Orcs waren derweil bis zum Dunklen Portal zurückgedrängt worden, weigerten sich allerdings standhaft, einen Schritt weiterzugehen. Khadgar schliesslich war es, welcher durch einen Zauberspruch unglaublichen Ausmasses das Portal zerstörte und der Horde jede Möglichkeit der Heimreise nach Draenor nahm. Während die Orcs auf Azeroth zum Grossteil gefangengenommen wurden, hatte Ner'zhul auf Draenor abermals die Kontrolle übernommen.[5]

Ein neues, dunkles Portal und das Ende von Draenor Bearbeiten

Die Orcs auf Draenor hatten in der Zwischenzeit ebenso damit begonnen, das Portal wieder instandzusetzen. Zusätzlich war Ner'zhul mittlerweile zu dem Ergebnis gekommen, dass weder Draenor noch Azeroth eine neue Heimat sein könnten, und kam zu dem Entschluss, sich nach anderen Welten umzusehen. Draenor allerdings verkraftete die vielen Portale nicht mehr, welche Ner'zhul hoffnungsvoll eröffnete, und brach schliesslich auseinander. Von Draenor blieben nur noch Trümmer übrig, welche heute als Scherbenwelt bekannt sind.[6]

Thrall, Grom & Schicksalshammer Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Thrall, Sohn Durotans, hatte also den Anschlag auf seinen Vater überlebt und wurde seither von dem menschlichen Adligen Aedelas Schwarzmoor grossgezogen. Zudem freundete er sich mit der Tochter eines Bediensteten an, eine Art Geschwisterbeziehung. Thrall wurde jedoch aus diesem Umfeld herausgerissen, als es Zeit war, mit seinem Training zu beginnen. Ihm wurde Lesen und Schreiben beigebracht, zudem wurde er in militärischen Taktiken unterrichtet. Ursprünglich sollte er Schwarzmoor als Gladiator dienen, jener fasste aber alsbald düsterere Pläne, um zu mehr Macht innerhalb der Allianz zu gelangen.[6][7]

Während der junge Thrall trainierte, waren allerdings nicht alle Orcs eingesperrt. Der Kriegshymnenklan unter Grom Höllschrei schlug sich in einem Guerillakrieg durch und Schicksalshammer entwischte Varian Wrynn. Schicksalshammer zog sich vorerst zu einem einsiedlerischen Leben zurück.[6]

Als Thralls Arenakämpfe immer brutaler wurden, gelang ihm mit Hilfe seiner "Schwester" die Flucht und er suchte die Internierungslager auf, in welchen sich die übrigen Orcs befanden. Nach einigen Untersuchungen wurde ihm die Lethargie bewusst, in welcher sich die Orcs befanden und er suchte Grom Höllschrei auf. Er erfuhr, dass die Orcs sich wohl in einer Art Entzug befinden würden, nachdem sie von der dämonischen Magie abgeschnitten worden waren sowie die Tatsache, dass sein eigener Klan sich derweil im Alteracgebirge befinden würde.[6][7]

Eines Tages kam ein Wanderer zu den Frostwölfen, bei welchen Thrall sich mittlerweile aufhielt und unter Drek'Thar zum Schamanen ausgebildet wurde. Er forderte den jungen Orc heraus und jener, unwissend wen er vor sich hatte, besiegte den Wanderer welcher niemand geringeres als Orgrim Schicksalshammer war. Er ernannte Thrall zu seiner "Nummer Zwei" und gemeinsam suchten sie die Internierungslager auf, um den lethargischen Orcs wieder das Kämpfen zu zeigen.[7]

Ich möchte nicht, dass wir irgendjemand anderem verpflichtet sind als uns selbst. Dieser Weg hat uns beinahe vernichtet. Wir werden frei sein. Zweifelt nicht daran. Aber wir werden frei sein, um das Volk zu sein, das wir in Wirklichkeit sind, und was wir in Wirklichkeit sind, ist viel, viel mehr als ein Volk von Menschenmördern. Die alten Wege gibt es nicht mehr. Wir kämpfen jetzt als stolze Krieger, nicht als grausame Schlächter. Es liegt kein Stolz darin, Kinder zu töten.[8]

Im Zuge eines Angriffs fiel Schicksalshammer und Thrall wurde zum Kriegshäuptling der Horde.[9][8]

Die Flucht nach Kalimdor und die Neue Horde Bearbeiten

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Bei den Befreiungsaktionen versuchte Thrall der Allianz bestmöglichst aus dem Weg zu gehen, bis eines Tages ein mysteriöser Prophet dem jungen Orc erschien. Er erzählte ihm von Kalimdor und dass sein Volk dort eine neue Heimat finden würde. Thrall war einer der wenigen, welche dem Propheten Glauben schenkten und so nahm er den Grossteil der Horde mit über das Große Meer und segelte nach Kalimdor - unterwegs kam es zu einer Begegnung und Allianz mit den Dunkelspeertrollen. In Kalimdor angekommen trafen die Orcs auf die Tauren unter Cairne Bluthuf. Jene befanden sich in einem aussichtlosen Kampf gegen die Zentauren und Thrall beschloss, den Tauren zu helfen.[9]

Unterdessen zogen Groms Truppen in Richtung Eschental, um Holz zu besorgen. Die Nachtelfen schätzten dies natürlich nicht wirklich und sahen es als Angriff auf die Natur, so dass sie prompt zurückschlugen. Während der Kriegshymnenklan zunehmend in Bedrängnis kam, tauchte ein alter Bekannter auf: Mannoroth. Er bot Grom abermals sein Blut und jener willigte ein, wohlwissend was er seinem Volk damit antun würde, er konnte es allerdings nicht ertragen, den Kampf zu verlieren. Abermals in einem dämonischen Blutrausch gefangen erschlugen die Orcs zahlreiche Elfen sowie den Halbgott Cenarius. Als Thrall von diesen Begebenheiten erfuhr, machte er sich gemeinsam mit Jaina Prachtmeer, welche inzwischen ebenfalls auf Kalimdor gelandet war auf, um die Seele seines Freundes zu retten. Thrall und Grom suchten schliesslich den Grubenlord Mannoroth auf, um sich an ihm zu rächen - Mannoroth wurde geschlagen, der Kampf kostete allerdings ebenso Grom das Leben.[10]

Nachdem die Legion am Berg Hyjal geschlagen werden konnte, herrschte erneut - wenn auch nur kurz - Frieden auf Azeroth. Thrall gründete die Stadt Orgrimmar, benannt nach Orgrim Schicksalshammer in dem Landstrich welchen er Durotar nannte, nach seinem Vater. Die Tauren errichteten ebenfalls zum ersten Mal eine dauerhafte Stadt, Donnerfels. Der Frieden sollte allerdings nur von kurzer Dauer sein. Admiral Daelin Prachtmeer war mit seiner Flotte auf der Suche nach seiner Tochter und griff die Orcs an. Jaina stelle sich schliesslich auf die Seite der Horde und gegen ihren eigenen Vater. Ein dauerhafter Frieden rückte in immer weitere Ferne, obschon sich zumindest die beiden Anführer um diplomatische Beziehungen bemühten.[11]

In der Zwischenzeit hatte sich Sylvanas Windläufer in Lordaeron der Kontrolle des Lichkönigs entzogen und mit ihr eine ganze Reihe von Untoten, welche sich nun "Verlassene" nannten. Da die Situation auf Kalimdor zu eskalieren drohte, bot sie Thrall ihre Hilfe an, welcher widerwillig zustimmte. Die Tatsache, dass die Horde die Untoten aufnahm, verbesserte das Verhältnis zur Allianz natürlich überhaupt nicht.[11]

Bc icon.gif Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon The Burning Crusade.

Die Verlassenen sollten nicht der einzige Dorn im Auge der Allianz bleiben. Durch Sylvanas' Bemühungen schlossen sich ebenso die überlebenden Blutelfen aus Quel'Thalas der Horde an.

Dies ist der Beginn eines neuen Zeitalters für unser Volk, <Name>. Wir werden unser Land zurückerobern und unseren Bund mit Sylvanas und ihren Verbündeten festigen.

Bringt den Kopf des Verräters nach Silbermond, zu Lor'themar Theron, dem Lordregenten . Er wird begierig sein, die Neuigkeit zu erfahren.[12]

Eure Taten waren den Zielen unseres Volkes sehr dienlich. Nicht nur, dass Thrall nun davon überzeugt ist, dass wir uns dem Feind gegenüber behaupten können, nein, er glaubt außerdem, über uns und unsere Verbundenheit mit der Scherbenwelt, Kontakt zu den Überlebenden seines Volkes aufnehmen zu können.

Nicht gerade die Wahrheit, aber auch keine Lüge.

Bereitet Euch auf große Veränderungen vor, <Name>. Wir sind nun offiziell ein Teil der Horde.[13]

Anmerkungen Bearbeiten

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