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Haus Löwenfels/Stammbaum

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Haus Löwenfels Besitztümer des Hauses Stammbaum Konzept Ritterspiele OOC-Informationen

Geschichte des HausesBearbeiten

Das Haus Löwenfels wurde seit jeher patriarchisch regiert – seit der Gründung vor gut 800 Jahren zogen sich die Entscheidungen der Oberhäupter des Hauses wie ein Roter Faden durch die Geschichte des Hauses.

William Archibald von Löwenfels / geb. William Archibald EichnerBearbeiten

Der in Sturmwind geborene Pirat William Archibald Eichner schaffte es zu Lebzeiten, die Marine von Sturmwind über eine Dekade hinweg zum Narren zu halten und sich nebenbei ein nicht unbeachtliches Vermögen zu erbeuten. Da eine fortbestehende Präsenz Eichners in den königlichen Gewässern Sturmwinds wirtschaftlich auf lange Sicht nicht tragbar gewesen wäre, bot der König ihm den Titel eines Fürsten an, welchen Eichner zuerst jedoch ablehnte, bis ihn der König mittels einer List dazu brachte, doch noch anzunehmen. Eichner benannte sich selbst und sein Fürstentum nach seinem Schiff, der Löwenfels, und war fortan als „William Archibald von Löwenfels“ bekannt.

Eichner galt zu Lebzeiten als rebellische Persönlichkeit unter den Adeligen und betrieb in seinem Anwesen im Hafenviertel eine regelrechte Schmugglerhöhle. Da die Herkunft Eichners sowohl seinen Nachfahren als auch dem König mehr als nur unangenehm war, wurde das Wissen um den Piratenfürsten im Laufe der Generationen immer weiter verschleiert und alle Aufzeichnungen, die auf eine Verbindungen zwischen dem Haus Löwenfels und dem Piraten William Eichners hindeuten, vernichtet – die Zeitgenössische Geschichtsschreibung berichtet von William Archibald von Löwenfels als einen ehrbaren Seefahrer und Händler, welcher wegen besonderer Verdienste am Volk vom König zum Fürsten ernannt wurde, gegenteiliges fände sich höchstens tief unter Verschluss im Archiv der Löwenfels‘ selbst.

Howard von LöwenfelsBearbeiten

Als Sohn des ehemaligen Piratenfürsten hatte Howard von Löwenfels in Sturmwind keinen besonders festen Stand – um politische Macht bemüht, präsentierte er dem König den Vorschlag, alle Aufzeichnungen über seinen Vater zu tilgen und zu bereinigen, um sowohl seine eigene Weste von den Sünden seines Vaters reinzuwaschen, als auch den König von der Unangenehmen Entscheidung, einen Piraten zum Fürsten ernannt zu haben, zu befreien. Der König stimmte dem zu, was in einer allgemeinen Säuberung aller Aufzeichnungen resultierte.

Howard selbst wurde im Alter von siebenundzwanzig Jahren von einem politischen Gegner durch die vergiftete Klinge eines Attentäters getötet – da sein ganzes Leben vom Kampf gegen den Ruf seines Vaters geprägt war, wurden die Leistungen und Erfolge Howards von Löwenfels, der Zeit seines Lebens darauf versessen war, sich selbst ein Denkmal in der Geschichte Sturmwinds zu setzen, ironischerweise ebenfalls aus der Geschichtsschreibung getilgt.

Der Attentäter selbst wurde kurz nach seiner Tat allem Anschein nach von seinem eigenen Auftraggeber hingerichtet, die Klinge dem Haus als Geschenk überbracht, seither ruht sie in den Archiven des Hauses

George von LöwenfelsBearbeiten

Durch die zahlreichen Säuberungen und Beschönigungen der Aufzeichnungen in den frühen Generationen des Hauses ist George von Löwenfels rund einhundert Jahre nach Gründung des Hauses der erste Patriarch, über den zweifelsfreie Informationen vorliegen. Fürst George von Löwenfels wird allgemein als Wohltäter beschrieben, welcher selbst ein recht spartanisches Leben geführt haben soll. Er galt seinerzeit gegenüber außenstehenden als ein wenig zu gutmütig, hatte jedoch abgesehen von diversen Förderungsaktionen keine besonderen Erfolge oder Entscheidungen vorzuweisen.

Jeanne von LöwenfelsBearbeiten

Da ihr Vater nur Töchter hinterließ, war die magisch höchst talentierte Jeanne von Löwenfels Zeit ihres Lebens eine der wenigen Matriarchinnen des Hauses. Jeanne galt als herausragende Magierin, jedoch wurde ihr Geist aufgrund der exzessiven Anwendung der Magie selbst im alltäglichen Leben bereits frühzeitig stark korrupiert.

Als machthungrig und intrigant gefürchtet, weigerte sich Jeanne lange Zeit, zu heiraten, da sie der Tradition zufolge ihre Macht zwangsläufig an ihren Gatten hätte abgeben müssen. Als ihre unfruchtbare Phase zu nahen drohte, ehelichte sie den Grafen Willbur von Howlingen und assimilierte sein gesamtes Adelshaus, gab jedoch die Macht an ihren Gatten ab. Willbur von Löwenfels war ein Schönling, welcher im Reichtum groß geworden ist, galt jedoch als Marionette Jeannes. Fünf Jahre nach der Geburt seines Sohnes verstarb Willbur von Löwenfels unverhofft an einem Schlaganfall – er soll nur wenige Tage zuvor noch seinem besten Freund berichet haben, er fürchte um sein Leben und habe Todesangst, das Haus seiner Gemahlin zu betreten.

Als hochbegabte Illusionistin gelang es Jeanne, sich auch im Hohen Alter noch bis ins Sterbebett die Illusion einer fast jugendlich wirkenden Frau zu erhalten, jener immerfort aufrechterhaltene, aus der Eitelkeit geborene Zauber hatte jedoch einen höchst destruktiven Effekt auf Jeannes Geist, wodurch sie schließlich die letzten Jahre ihres Lebens dem Wahnsinn anheimfiel und bereits früh verstarb. Es wird berichtet, dass Jeanne sich selbst im Sterbebett noch an die jugendliche Illusion geklammert haben soll bis schließlich ihre Lebensgeister nachließen und sie keine Kraft mehr aufbringen konnte, den Zauber aufrecht zu erhalten. Als letzte Amtshandlung wirkte die Fürstin einen Feuerball, welcher das Zimmer in Brand steckte und fast einen ganzen Flügel des Herrenhauses zerstört hätte.

Nach ihrem Tod sprach ihr langjähriger Butler, der Fürstin Jeanne von Löwenfels angeblich bereits von Geburt an gekannt habe, dass ihr Zauber keinerlei Ähnlichkeit mit der zermarterten Frau im Bett aufgewiesen hätte – nicht einmal in ihrer Jugend habe sie so ausgesehen.

Ludwig von LöwenfelsBearbeiten

Als seines Vaters einziger Sohn galt Ludwig von Löwenfels in seiner Jugend als verschwenderischer, müßiggängerischer und überschwänglicher Mensch – wegen seiner Art wurde ihm dreimal das Ultimatum gestellt, sich zu bessern oder enterbt zu werden, bis er schließlich in ein Kloster gesteckt und zu einem Priester erzogen wurde, da sich zeigte, dass Georgs Frau wohl keinen weiteren Sohn mehr gebären würde und der einzig männliche Sprössling des Fürsten folglich auf die eine oder andere Weise erzogen werden musste. Der Plan Ludwigs Vaters ging auf und Ludwig von Löwenfels stellte fortan den ersten und bis dato einzigen Patriarchen der Familie dar, der anstelle einer militärischen Ausbildung eine Priesterweihe besaß. Unter Ludwig von Löwenfels entwickelte das schon immer recht lichtgläubige Adelshaus einen engeren Verbund zur Kirche, welcher sich über die Generationen hinweg fortsetzen sollte.

Archibald II. von LöwenfelsBearbeiten

Archibald II. von Löwenfels war durch und durch ein Militärischer Führer, welcher über einen relativ kurzen Zeitraum von mehreren Monaten sogar die Stadtwache Sturmwinds befehligte, jedoch wieder abgesetzt wurde, da seine radikalen Methoden und Vorschläge das Volk mehr und mehr vor der Wache zu verängstigten drohten. Man bot ihm als Aufstieg einen Posten als militärischen Berater im Oberkommando der Armee an, die über die der Stadtwache eher abträglichen Philosophien des Fürsten mehr als nur erfreut waren.

Aus Liebe und entgegen aller politischen Vernunft ehelichte Archibald II. die niederadelige Deliah von Tannwald. Für die Tannwalds stellte diese Heirat ein unglaublicher Gewinn dar, für Löwenfels hingegen keinen Vorteil – manch böse Zunge sprach gar von einem politischen Tod, welcher so jedoch nicht eintrat. Archibald II. galt allgemein als strenger Vater, der seine eigene Tochter stranguliert haben soll, da sie unverheiratet eine Beziehung zu einem Soldaten anfing und es schließlich zu körperlichem Kontakt kam. Da der Fürst selbst zu diesem Zeitpunkt der Kommandant der Wache war, wurde der Fall nie weiter bearbeitet.

Archibald II. kam bei der Verteidigung der Stadt Sturmwind gegen die Orcs ums Leben, während seine Familie in einem Schiff nach Lordaeron gebracht wurde.

Archibald III. von LöwenfelsBearbeiten

Als Sohn Archibalds des zweiten genoss Archibald der dritte eine überaus strenge Erziehung, welche ihm zu einem Soldaten und Kämpfer erziehen sollte. Aus politischen Gründen wurde er mit einer Priesterin des Lichts verheiratet, wodurch die einst bereits zum Klerus geknüpften Bande zum Klerus, welche Archibald III. Zeit seines Lebens ausbauen sollte, noch weiter gestärkt wurden.

Durch die Zerstörung Sturmwinds in ein Exil in Lordaeron getrieben, schloss sich Archibald III. den Orden der Silbernen Hand an und gehörte damit zur frühen Generation von Paladinen der Silbernen Hand. Der von der Zerstörung Sturmwinds und der Erziehung seines Vaters geprägte Fürst schwor bei seiner Weihe zum Paladin, er und sein Haus würden stets alles in ihrer Macht stehende tun, um Sturmwind vor allem Übel zu schützen. Er verfügte, dass stets mindestens ein Sohn des Hauses ein Paladin zu sein habe, zudem setzte er die Tradition ins Leben, Knappen und angehende Paladine zu protegieren und schließlich auf das Haus zu vereidigen, da gemäß des Fürsten „in Zeiten von marodierenden Orcs und ketzerischen Dämonen die Diener des Lichts das letzte Bollwerk gegen das Böse darstellen.“

Mit der Zerschlagung des Ordens trat der Sturmwindgebürtige Archibald III. im Gegensatz zu vielen anderen Paladinen nicht dem Scharlachroten Kreuzzug bei, sondern widmete sich ganz dem Wideraufbau seines Hauses und dem Ausbilden einer neuen Generation von Paladinen.

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