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Gul'dan Warlords of Draenor P&P
Horde 32px Gul'dan
Guldan (2)
Volk: IconSmall Orc MaleIconSmall Orc Female Orcs
Zugehörigkeit: Sturmreiterklan, Schattenrat, Brennende Legion, Alte Horde[1], Schattenmondklan[2]
Klasse: IconSmall Warlock Hexenmeister
Position: Anführer des Schattenrats
Anführer des Sturmreiterklans
Lage: Nachtfestung (Suramar) (zuletzt)
Status: Verstorben
WoWPedia: Gul'dan

Der Hexenmeister Gul'dan, ehemaliger Schamane und Schüler Ner'zhuls[3], Meister des Inneren Zirkels des Schattenrats und Traumzerstörer, war de facto Anführer der Horde in den frühen Jahren.

Sie starrte in die Dunkelheit, und ihr brutales, narbiges Gesicht war klar zu sehen. Selbst für Ork-Verhältnisse war dieses Wesen hässlich. Garona stieß die Luft aus. »Gul'dan.«[4]

Gul'dan galt als sehr temperamentvoll und auch Orgrim Schicksalshammer wusste, wie sehr Gul'dan nach "wahrer Macht" sann.[5][6] Er verstarb auf den Verheerten Inseln.[7] Sein alternatives Ich, nicht minder boshaft, welches sich mit Khadgar auf AU-Draenor ein Katz- und Mausspiel lieferte, wurde nach Archimondes Niederlage auf Draenor zurück in das aktuelle Azeroth katapultiert, wo er kurzzeitig weiterhin sein Unwesen trieb[8], bevor er von Illidan getötet wurde.[9]

Hintergrund Bearbeiten

Bote der Legion (10 vDP) Bearbeiten

Chroniken-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Nachdem Kil'jaeden Draenor einige Zeit von Talgath hatte beobachten lassen, sah er sich nach einem geeigneten Diener der Brennenden Legion in den Reihen der Orcs um und wurde fündig in Gul'dan. Gul'dan war mit körperlichen Makeln in einen kleinen Klan am Rande von Gorgrond hineingeboren und aufgrund dieser Makel, die als schlechtes Omen gedeutet wurden, verbannt worden. Auf Rat des Schamanenältesten begab er sich zum Thron der Elemente, auf dass ihm die Geister womöglich Rat geben könnten, doch die Elemente lehnten den zornerfüllten Schatten eines Orcs ab. Kil'jaeden hatte mit dem von Trauer überwältigten Gul'dan ein leichtes Spiel.[10]

Kil'jaeden lenkte seinen jüngsten und willigen Diener und half ihm, den Thron der Elemente mit Teufelsmagie zu erfüllen, was die Elemente ins Chaos stürzte. Naturkatastrophen sowie ein zunehmender Rückzug der Elementare waren die unmittelbare Folge und selbst die Schamanen schienen machtlos. Zusätzlich löste Gul'dan eine erneute Welle der Roten Pocken aus, welche unter den Klans wütete und alsbald machten sich Gewalt und Verzweiflung unter den Orcklans breit.[11]

Ner'zhuls Schatten (um 8 vDP) Bearbeiten

Chroniken-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Kil'jaeden spürte, dass die Zeit beinahe gekommen war, die Orcs zu vereinen, aber er brauchte eine bekannte Persönlichkeit, um sie zusammenzuführen. Gul'dan war ungeachtet seiner Talente niemand, der sein Volk inspirieren oder ihm mit gutem Beispiel vorangehen konnte. Die Wahl fiel auf Ner'zhul, den charismatischen Häuptling des Schattenmondklans. Nachdem Gul'dan sämtliche Erinnerungen und Zeugen an seine tatsächliche Vergangenheit ausgelöscht hatte, begab er sich zum Schattenmondklan und konnte Ner'zhul überzeugen, ihn als Schüler aufzunehmen. Es dauerte nicht lange, bis er Ner'zhuls Vertrauen und Freundschaft gewann.[12]

Im Namen des Schattenmondklans reiste er anschließend in die Wälder von Terokkar, um den Klingenwindklan gegen die Draenei aufzubringen, indem er ihnen glaubhaft versicherte, dass eben jene Draenei Schuld an all ihrer Misere seien und die Elemente sich mit Draenei-Blut besänftigen ließen. Wie alle Orcs hatten auch die Klingenwindorcs größten Respekt vor den Schamanen des Schattenmondklans und sahen keinen Grund, an seinen Worten zu zweifeln. Nach den Kämpfen stellte Gul'dan sicher, dass es keine Überlebenden gab, und der Hexenmeister berichtete dem Schattenmondklan, dass die Draenei ohne Provokation ein Blutbad an den Klingenwindorcs angerichtet hätten.[13]

Aufstieg der HordeBearbeiten

Roman Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Nachdem Ner'zhul auf eine Vision der Ahnen hin die Draenei zum Feind erklärt hatte[14][15] stand der Gründung der Horde nichts mehr im Wege. Gul'dan merkte sich insbesondere jene, die nicht ganz so überzeugt waren, wie Zagrel und Durotan.[16]

Einige Zeit später überbrachte er Velens Schreiben mit der Bitte um eine Unterredung zu seinem Lehrmeister. Gul'dans Ansicht nach - welche Kil'jaeden verzückte - sollte man den Propheten schlicht umbringen. Ner'zhul allerdings weigerte sich, einen Unbewaffneten zu töten. Allerdings stimmte er Gul'dans Vorschlag zu, Velen in diesem Fall zumindest durch den Frostwolfklan gefangennehmen zu lassen und damit gleichermaßen die Loyalität jenes Klans zu überprüfen.[17]

Er hielt sich bei Ner'zhul auf, als Durotan jenem berichtete, er habe die ursprünglich auf Befehl des Schamanen gefangengenommenen Draenei wieder ziehen lassen. Als er bemerkte, dass Ner'zhul in Gedanken versank, ergriff er ein erstes Mal an seiner statt das Wort. Kurz verärgert darüber, dass Ner'zhul ihn nicht an der Untersuchung der Splitter des Kristalls von Ata'mal, welche die Orcs den Draenei abgenommen hatten, teilnehmen lassen wollte, zog er sich in betont freundlicher Manier scheinbar zurück. Allerdings beobachtete er aus den Schatten das folgende Treffen zwischen Ner'zhul und einem sehr wütenden Kil'jaeden und schlich Ner'zhul hinterher, als dieser aufgrund eigener Zweifel mit den tatsächlichen Ahnen am Oshu'gun zu kommunizieren gedachte.[18]

Im Dunkeln hinter einer Biegung des Tunnels hörte Gul'dan, wie sein Herr schluchzte, und er lächelte. Kil'jaeden würde dankbar für diese Nachricht sein.[18]

Kil'jaedens Antwort ließ entsprechend nicht lange auf sich warten und nachdem sich Ner'zhul weigerte, die Anweisungen des Eredar weiter zu befolgen, fand Kil'jaeden in Gul'dan eine mehr als willige Marionette für seine weiteren Pläne.[19] Er bat Schwarzfaust um ein geheimes Treffen, zu welchem dieser ebenfalls Schamanen mitbringen sollte. Er offenbarte dem Häuptling des Schwarzfelsklans seine Pläne für die Orcs, die er nun anstelle Ner'zhuls anführte.[20]

„Ich stelle mir zwei Gruppen von Anführern für die Orcs vor", sprach Gul'dan endlich weiter. „Die eine ist ein ganz normal regierender Rat, der Entscheidungen fällt. Dessen Anführer wird gewählt, und was er tut, ist für jeden offensichtlich. Die zweite Gruppe wird... mh, ein Schatten davon sein. Geheim. Machtvoll. Dieser... Schattenrat wird sich aus Orcs zusammensetzen, die unsere Ansichten teilen und die willens sind, die notwendigen Opfer zu bringen."[20]

Zudem widmete er sich der Ausbildung der ersten orcischen Hexenmeister und ließ jene bei einer Versammlung der Klans ihre Mächte demonstrieren.[20] Er zeigte sich nach der gelungenen Zerstörung Telmors erfreut, wenngleich er fast damit gerechnet hatte, dass sich Durotan den Befehlen widersetzen würde. Anschließend kümmerte er sich mit der Hilfe Kil'jaedens um die Erschaffung des Schattenrats.[21][22] Während er jeden Klan auch von eigenen Spionen überwachen ließ, fasste er zudem den Entschluss, dass die Orcs Verbündete bräuchten, da er nicht davon ausging, dass weitere Siege so leicht sein würden wie jener in Telmor. Ins Auge fasste er dabei die Oger.[21] Zudem nahm sein Schattenrat langsam aber sicher Gestalt an und Gul'dan schmiedete Pläne, wie mit nach wie vor zweifelnden Orcs zu verfahren sei. Um dem nach wie vor vorhandenen Schamanentum Einhalt zu gebieten, ließ er den Oshu'gun versiegeln.[23]

Schließlich schien der Zeitpunkt gekommen, den auch Gul'dan ungeduldig erwartetete, damit die Orcs den letzten Schritt nach der erfolgreichen Eroberung Karabors - den Angriff auf Shattrath - wagen konnten. Gemeinsam mit Ner'zhul wartete er auf der Terrasse des nun mehr als "Schwarzer Tempel" bezeichneten Gebäudekomplexes, als Mannoroth sich die Ehre gab. Der Grubenlord ließ sein Blut in ein mittlerweile wasserloses Brunnenbecken des Tempels fließen, auf dass Gul'dan es den übrigen Orcs anbieten solle. Vor den versammelten Klans hob er den Kelch der Einheit, aus welchem sie trinken sollten um ihr Bündnis mit Kil'jaeden zu besiegeln. Alle Klanshäuptlinge bis auf Durotan tranken, woraufhin Gul'dan versuchte, den Frostwolf einzuschüchtern.[24]

Nach der Schlacht um Shattrath war Gul'dan außer sich, dass Velen den Orcs erneut entwischt war[25] und wurde zunehmend unruhig, als Kil'jaeden ihn nicht mit der versprochenen Gottgleichheit belohnte, sondern von Draenor verschwunden war. Er beschloss den Schattenrat zusammenzurufen, um zu beraten, was mit den Orcs zu tun sei, die zwar blutrünstig aber noch nicht außer Kontrolle geraten waren. Er residierte nach wie vor im Schwarzen Tempel und wirkte einen Zauberspruch, welcher ihn lebhaft träumen ließ. Er wurde kontaktiert, und ihm wurde eine üppige Welt versprochen sowie unsägliche Macht, sollte Gul'dan behilflich sein, Sargeras aus seinem Gefängnis zu befreien. Die Worte "Azeroth", "Medivh", "Menschen" und "Portal" hallten in seinem Geist.[26][4] Seine Planungen schritten voran und Gul'dan erhielt regelmäßig neue Visionen, was Medivh von ihm erwartete. Gleichzeitig bereitete ihm Durotans wachsende Kühnheit Sorgen.[27] Irgendwann im Laufe dieser Ereignisse sicherte sich Gul'dan auch die Loyalität von Garona und schickte sie als Spionin zu Medivh.[4]

Er breitete seinen Plan vor ihnen aus und genoss die Machtgier, die er in ihren roten Augen las. Ja, es würde gut werden. Es würde die mächtigste Ork-Horde sein, die es je gegeben hatte, und an der Spitze dieser Horde würde er stehen, Gul'dan.[22]

Bei der Eröffnung des Portals gedachte der Hexenmeister, ein Draeneikind zu opfern. Durotan beabsichtigte, ihn davon abzuhalten, was ihm nicht mehr gelingen sollte, aber zu Chaos unter den Orcs führte. Noch hatte Gul'dan allerdings Verwendung für den Frostwolfklan und eine unmittelbare Bestrafung blieb aus und die Orcs drängten durch das Portal nach Azeroth.[27]

Erster Krieg Bearbeiten

Roman Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Über die nächsten Jahre manipulierten Gul'dan und sein Ogermagierlehrling Cho'gall die Horde, während jene eine Verwüstungsschneise durch Azeroth schlug. Gul'dan persönlich suchte den neuen Kriegshäuptling Schwarzfaust als perfekte Marionette des Schattenrats aus. Obschon Schwarzfaust ein ausgezeichneter Kämpfer und auch taktisch sehr versiert war, war er auch sehr stürmisch - was es für Gul'dan sehr erleichterte, ihn zu kontrollieren. So gelang es der Horde, Sturmwind entscheidend zu schlagen. Gul'dan wurde jedoch im Zuge dessen bewusst, dass es Khadgar auf Medivh abgesehen haben musste. So drang er eiligst in dessen Gedanken ein, um die letzten Geheimnisse aus dem von Sargeras besessenen Wächter herauszukitzeln.[28]
Ich habe einen Ort gesehen - alt, jenseits aller Vorstellungskraft. Älter selbst als der Heilige Berg auf unserer Welt. Er liegt tief im Ozean verborgen. Und in ihm wohnt eine Kraft, die diese Welt verändern kann.[5]

Er befand sich immer noch tief in den Gedanken des Wächters als dieser starb und fiel daraufhin in ein Koma, welches mehrere Wochen andauerte.[28] Ohne Gul'dans Unterstützung wurde Schwarzfaust mit Leichtigkeit von Orgrim Schicksalshammer besiegt, welcher durch Durotan über Gul'dans wahre Machenschaften aufgeklärt worden war.[29] Anschliessend begann Schicksalshammer, die Hexenmeister und den Schattenrat zu dezimieren, bis nur noch Gul'dan selbst, Cho'gall und einige niedere Hexenmeister übrig waren. Gul'dan wurde dann auch, sobald er die Augen wieder aufgemacht hatte, zu Schicksalshammer geführt. Er konnte den neuen Kriegshäuptling zumindest von der Nützlichkeit der Hexenmeister überzeugen, was Schicksalshammer zähneknirschend dazu veranlasste, Gul'dan zunächst am Leben zu lassen.[28] Gul'dan beugte sich allerdings nur widerwillig und hatte bereits eigene Pläne, während Schicksalshammer und Zuluhed über die neugefundene Dämonenseele debattierten.[5]

Schon bald wird alles, was mir versprochen wurde, auch mir gehören. Und dann ist Doomhammer nichts mehr gegen mich. Selbst die Macht der Horde wird gegen mich verblassen. Ich werde meine Hand ausstrecken und diese Welt säubern... um sie dann nach meinen Idealen neu zu errichten![5]

Sodann trieb Gul'dan seine Hexenmeister und Totenbeschwörer unter Rakmar Sharpfang an, um Schicksalshammer die versprochenen Kämpfer zu verschaffen. Die ersten Versuche brachten allerdings nur plumpe Kreaturen, die man wie Puppen herumlaufen lassen konnte, bis Gul'dan eine andere Idee kam, in welche er Cho'gall einweihte:[6]

"Die Nekromanten haben ihren Zweck erfüllt", stellte Gul'dan fest. "Jetzt sollen sie einem höheren Ziel dienen, einem sehr viel höheren." Er grinste und fuhr sich durch den Bart. "Bereite unsere Instrumente vor. Wir vollziehen eine Opferung."[6]

Gul'dan und Cho'gall errichteten einen Altar und befahlen den anderen Nekromanten, dort zu erscheinen. Noch bevor die Nekromanten wussten, wie ihnen geschah, rissen Gul'dan und Cho'gall ihnen die Herzen heraus. Die Magie des Altars stieg auf, verkleinerte und festigte die Herzen und versah sie mit einem widernatürlichen Glanz. Sodann sollten die Totenbeschwörer und Hexenmeister im Untod weiter der Horde dienen: als Todesritter.[6]

Zweiter Krieg Bearbeiten

Roman Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Gestärkt mit den Todesrittern zog die Horde unerbittlich weiter nach Norden, über Khaz Modan[6] und das Hinterland[30], bis sie schließlich an die Grenzen von Quel'Thalas gelangte. Dort entdeckte Gul'dan einen der elfischen Runensteine und spürte in ihnen eine besondere Macht. Zudem unterbanden sie Gul'dans Einsatz von Magie in unmittelbarer Nähe des Steines. Er schlug vor, die Runensteine zu benutzen, um daraus einen Altar der Stürme zu errichten, mit welchem er die innewohnende Magie der Steine nutzen könnte, um die Oger noch mächtiger und stärker zu machen.[31]

Nach der erfolgreichen Erschaffung eines zweiköpfigen Ogers mittels des Altars überließ er alle weiteren Rituale Cho'gall und freute sich insgeheim über die neuen, ihm völlig loyal ergebenen Diener, welche Schicksalshammer noch früh genug kennenlernen sollte.[32] Vorerst betätigten sich die derart erschaffenen Oger allerdings an der Front der Horde in Quel'Thalas.[33]. Da die Horde Silbermond aufgrund der abschwirmenden Magie des Sonnenbrunnens nicht einnehmen konnte, bot Gul'dan an, zurückzubleiben während die Streitkräfte mit Orgrim Schicksalshammer gen Lordaeron weiterziehen sollten, um zu versuchen, die magische Verteidigung zu durchbrechen.[34]

„Ich weiß noch nicht, ob es funktioniert. Aber die Altäre wurden aus den Runensteinen der Elfen geschaffen, die ursprünglich vom Sonnenbrunnen mit Energie versorgt wurden. Vielleicht kann ich diese Verbindung in umgekehrter Richtung nutzen, um meine eigene Magie in ihre Energiequelle einfließen zu lassen und sie auf diese Weise zu zerstören... oder den Elfen zu entreißen."[34]

Tatsächlich hatte Gul'dan aber längst andere Pläne. Er überließ Silbermond den Bestrebungen Zuluheds und führte mit Cho'gall seine eigenen Leute auf eine ganz andere Reise. Während Schicksalshammer den finalen Schlag gegen die Hauptstadt Lordaerons plante, zog Gul'dan die Sturmrächer und Schattenhämmer ab und segelte über das Meer um das Grabmal des Sargeras zu suchen. Als sich Gul'dan mit seiner Gefolgschaft bereits auf den Schiffen befand, wurden sie von zwei Drachenreitern, Bradok und Torgus erspäht. Bradok bezahlte für diese Information mit seinem Leben, Torgus aber konnte entkommen und Gul'dan ging davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis Zuluhed und schließlich Schicksalshammer die Neuigkeiten erfahren würden.[34] Tatsächlich erreichte Torgus Schicksalshammer bei der Belagerung Lordaerons um ihm mitzuteilen, dass weder Gul'dan noch Sturmreiter oder Schattenhammer auftauchen würden - was der Horde letztlich das Genick brach.[7]

Nach einer Weile auf Hoher See fand Gul'dan schließlich, was er begehrte und nutzte seine Kräfte um die Verheerten Inseln vom Meeresgrund emporzuheben. Nur kurze Zeit später trafen Rend und Maim Schwarzfaust auf Geheiß Schicksalshammers ein, welche den verräterischen Hexenmeister zur Strecke bringen sollten. Cho'gall verblieb außerhalb der Tempelruinen, während sich Gul'dan im Inneren auf die Suche nach der von ihm gespürten Macht begab. Er wurde von den Dämonen, die sich im Inneren aufhielten, schließlich zerfetzt. In seinen letzten Atemzügen kritzelte er eine Beschreibung der Gruft und ihrer Wächter in seinem eigenen Blut an die Wände.[7]

Die Rückkehr der Brennenden Legion Bearbeiten

Legion Icon Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Legion.
Gul'dan ist niemandem treu außer seinen Meistern der Brennenden Legion. Auf Draenor hatte der machtgierige Orc-Hexenmeister beinahe sein ganzes Volk der Legion ausgeliefert. Doch obwohl sein Plan durchkreuzt wurde, hat Gul'dan überlebt. Auf Geheiß der Legion hin wurde er nach Azeroth verbannt, um ein Tor zu öffnen, durch das eine monströse Invasionsstreitmacht über die nichtsahnende Welt herfallen soll, deresgleichen weder Horde noch Allianz je erlebt haben.[35]

Nach dem Sieg über Archimonde im alternativen Draenor stieß jener Gul'dan in das aktuelle Azeroth, in welchem sein "anderes Ich" im Verlauf des Zweiten Krieges verstorben war.[8] Im Zuge seiner neuerlichen Machenschaften suchte er Suramar auf, wo sich das Auge von Aman'Thul befand. Gul'dan versprach den Nachtgeborenen, sie würden weiter überleben, so sie ihm Zugang zum Nachtbrunnen gewähren würden - oder aber mit ihrer Stadt untergehen. Nach hitzigen Diskussionen unter Großmagistrix Elisandes Untergebenen über das Für und Wider eines Bündnisses mit der Brennenden Legion beschloss sie schließlich, nachzugeben, da sie nur so glaubte, ihr Volk vor dem drohenden Untergang schützen zu können.[36]

Zitate Bearbeiten

  • "So, Sargeras, jetzt werde ich für mich beanspruchen, was von deiner Macht noch übrig ist. Und ich werde diese erbärmliche Welt in die Knie zwingen!"[7]
  • "Nein! So war das nicht vereinbart! Sargeras hat es versprochen."[7]
  • "So werde ich mich nicht geschlagen geben! Ich bin Gul'dan. Ich bin die Inkarnation der Finsternis! Es kann noch nicht so... enden!"[7]

Galerie Bearbeiten

Anmerkungen Bearbeiten


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