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Inv misc book 09 Guides & Tipps zum Rollenspiel

Geschichtlicher Überblick Körper und Psychologie Religion I Religion II Gesellschaft & Architektur Legenden Zandali


II.Biologie Bearbeiten

1.Vorwort Bearbeiten

Dieses Kapitel soll die Biologie der Trolle verständlich machen, damit verschiedene Vorurteile (siehe „Säugetiere“) ausgeschlossen und andere anatomische Aspekte einleuchtender erklärt werden. Besonders die Altersgrenze sowie die Anatomie und die Fähigkeit sich zu regenerieren sind sehr interessant für das Troll-RP.

Ansonsten kann man auch aus der Biologie der Trolle leichter die Psychologie hinter diesem Volk verstehen.

2.Lebensdauer und Regeneration Bearbeiten

Ein Dschungeltroll (und vermutlich alle andere Trollarten) erreicht mit 17 Jahren sein Erwachsenenalter (physisch gesehen), mit 30 ist er mittleren Alters, mit 47 gilt er als alt und mit 69 ist er altehrwürdig. Ihre Lebensdauer ist also mit der eines Menschen vergleichbar.

Trolle können schwere physische Wunden sehr schnell heilen und sogar begrenzt verlorene Körperteile ganz regenerieren. Dies macht sie zu gefürchteten Gegnern auf dem Schlachtfeld.

3.Ernährung Bearbeiten

Trolle sind als Fleischfresser berüchtigt und werden jedes Tier essen, das sie fähig sind zu töten – das reicht von Kodos und Donnerechsen zu Orcs, sogar zu Allierten und Freunden. Diese Tatsache ließ die Orcs, während des 2.Großen Kriegs, misstrauisch gegenüber ihren Waldtroll-Verbündeten werden, aus Angst selbst gefressen zu werden.

Ob die Zandalar diesem Brauch nachgehen, ist unwahrscheinlich, genausowenig die Bruchhauer und die Dunkelspeere (spätestens nachdem sie sich Thrall angeschlossen haben, werden sie sich von diesem Brauch, genauso wie sie es beim Kannibalismus taten, offiziell verabschiedet haben).

Ob die Trolle wie Menschen Omnivore (Allesfresser) sind, ist fraglich, da die Spielwelt nur Trolle als Fleischfresser darstellt und es keine Spuren von groß angelegten Plantagen oder auch nur von kleinen Feldern gibt. Trotzdem scheint der Ackerbau eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der trollischen Hochkultur gehabt zu haben. Es wird weiter geforscht.

4.Säugetiere ? Bearbeiten

Es wurden viele Theorien vorgebracht ob Trolle vielleicht keine Säugetiere sind, u.a: Reptilien (obwohl es diesen Begriff unter Biologen nicht mehr gibt), da sie eine schuppige Haut hätten. Eine andere Frage, die schon das ein oder andere Mal fiel, war die Frage ob Trollfrauen Eier legen.

Diese Aussagen sind falsch. Trolle sind sicher Säugetiere. Warum?
Erstens, haben alle Trolle einen Nabel. Folglich müsste bei der Geburt eine Nabelschnur vorhanden sein, die es nur bei Säugetieren gibt.
Zweitens, besitzen alle Trolle Brustwarzen, ein Zeichen der Differenzierung im Mutterleib, wieder ein Merkmal von Säugetieren.
Drittens, die weiblichen Geschlechtsmerkmale, d.h: Trollinnen haben, wie ihr menschlicher Gegenpart, ein etwas breiteres Becken um eine Geburt zu erleichtern, was nicht nötig wäre wenn sie Eier legen würden. Dann ist noch aufzuzählen das die Weibchen Brüste haben, was auf Milchdrüsen schließen lässt, was wiederum dazu führt das Trollinnen wie für Säugetiere üblich ihre Kinder säugen.
Viertens unterstreicht die Theorie das Nachtelfen von Trollen abstammen noch mehr die Tatsache dass Trolle Säugetiere sind, denn Elfen sind Säugetiere, dann sind ihre direkten Vorfahren auch höchstwahrscheinlich Säugetiere.

5.Aussehen Bearbeiten

Trolle sind im Durchschnitt etwa 2,10 Meter groß und 90 Kilogramm schwer, mit Ausnahme der Stämme der Drakkar und Zandalar, die etwas größer (2,30 Meter) als ihre Verwandten sind.

Trolle weisen gemeinsame Charakteristiken mit Orcs (Hauer) und Nachtelfen(Größe, lange Ohren) auf. Die Gemeinsamkeit mit den Orcs ist wohl aber zufällig, da Trolle schon Hauer vor der Invasion der Grünhäute besaßen. Die Größe und die langen Ohren, die sie mit den Nachtelfen teilen, ist jedoch durch die Evolution bedingt: die Nachtelfen entwickelte sich aus einer Gruppe von Waldtrollen. (Für die Zweifler an dieser Evolutionstheorie, siehe das Kapitel „Geschichte“)

Alle Trolle sind kräftig gebaut und relativ muskulös (auch die Gelehrten unter ihnen)

Ihre Hautpigmentierung gibt es in verschiedenen Schattierungen die von grün nach blau bis zu lila reichen.

5.1.Der Durchschnittstroll Bearbeiten

Trolle sind groß, schlank und muskulös. Sie haben orcische und elfische Charakteristiken (was die Theorie einer Verwandtschaft der Letzteren bestätigen würde) lange Fangzähne/Hauer und auffällig lange Ohren. Ihre langen Arme, starken Beine und schnellen Reflexe sind wie für die Jagd geschaffen.

5.2.Monströse Trolle Bearbeiten

Eine kleine Zahl von Trollen ist auffällig größer und muskulöser als ihre Verwandten, aber es gibt keine volksspezifischen Unterschiede zwischen ihnen und dem Rest der Trolle. Für die ungewöhnliche Größe und Muskulatur gibt es verschiedene Erklärungen: Die Trolle könnten alchimistisch oder magisch verändert worden sein oder es könnte sich einfach um eine Laune der Natur handeln. Obwohl diese großen Trolle im täglichen Leben unter den Vorurteilen anderer Völker leiden müssen, werden sie von anderen Trollen nicht als monströs angesehen.

6.Haut und die Trollarten Bearbeiten

6.1.Dschungeltrolle Bearbeiten

Die Körper der Dschungeltrolle sind von einem kurzen, weichen Fell bedeckt, das sie violett oder grau erscheinen lässt. Dschungeltrolle sind auch ungewöhnlich gewandt im Vergleich mit anderen Trollen.

6.2.Waldtrolle Bearbeiten

Durch eine Mutation, die vor vielen Jahrtausenden stattfand, können die Körper der Waldtrolle in begrenztem Maße pflanzliches Leben tolerieren. Kurz nach der Geburt beginnt eine Schicht Moos auf der Haut der Waldtrolle zu wachsen und verleiht ihnen ihre charakteristische grüne Farbe.


Troll Subspecies

6.3.Eistrolle Bearbeiten

Die Haut der Eistrolle kommt in Schattierungen zwischen weiß und blau vor. Es wurden auch vereinzelt grünhäutige Eistrolle beobachtet. Diese sind aber selten, und die grüne Farbe ist eine Folge der Pigmentierung, nicht von Pflanzenbewuchs wie bei den Waldtrollen. Eistrolle haben normalerweise dichte Haarmähnen.

Eistrolle sind besonders gewalttätig und grausam, selbst im Vergleich mit anderen Trollen. Dieser unangenehme Charakter ist jedoch nicht die Folge der verschneiten Gebiete, in denen die Trolle leben; vielmehr ist es so, dass einige Trollstämme wegen ihres Verhaltens in den hohen Norden vertrieben wurden, und sich dort zu Eistrollen entwickelten

6.4.Sandtrolle Bearbeiten

Die Haut der Sandtrolle ist rau und brüchig und von brauner bis goldener Farbe. Sandtrolle haben auch dünnere Haarmähnen als ihre Artgenossen. Sie leben abgeschieden und greifen jeden Fremden an.

6.5.Dunkeltrolle Bearbeiten

Vereinzelten Berichten zu Folge haben die Dunkeltrolle graue oder dunkel-lilane bis schwarze Haut und führen zumeist ein unterirdisches Leben. Bei angeblichen Sichtungen von Dunkeltrollen werden sie als titanisch und unzivilisiert beschrieben.

7.Gehörsinn Bearbeiten

Die langen Ohren(oder besser gesagt Ohrmuscheln) dienen dazu Gefahren und/oder potenzielle Opfer schneller zu finden. Je größer die Ohrmuschel, desto besser der Empfang von Schallwellen. Trollohren funktionieren auf dem gleichen Prinzip wie die Löffel der Hasen und Kaninchen.
Man kann also davon ausgehen, dass Trolle ein sehr gutes und ausgeprägtes Gehör haben.

Es ist für Trolle also ein geradezu hervorragendes Instrument für die Jagd.
Diese Ohren sind ein untrüglicher Beweis, dass Trolle von Anfang Jäger waren und dass ihre Jägerkultur nicht nur ein Produkt ihrer Entwicklung(wie etwa bei Menschen) ist, sondern biologisch in ihnen verwurzelt ist.

Kurz: es ist der Beweis, dass Trolle und ihre Vorfahren immer schon Raubtiere und Fleischfresser waren, obwohl sie ihre Eßgewohnheiten in der letzten Zeit etwas weiter vervielfältigt haben.

8.Geruchssinn Bearbeiten

Trolle haben bekanntlich und auch offensichtlich sehr große Nasen. Desweiteren ist bekannt, dass in der Nase das Zentrum der Geruchsempfindlichkeit sitzt. Die Geruchsempfindlichkeit wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst: die Durchblutung des Organs, die relative Größe der Nase im Vergleich zum Kopf, und weitere…
Ob das Geruchsorgan der Trolle gut durchblutet ist, nun darauf findet keine Antwort. Aber die Größe der Nase lässt auf einen guten Geruchssinn schließen.
Dies ist also das dritte von der Natur aus an die Trollrasse gegebene Utensil, dass gut für die Jagd taugt, neben Regeneration und ein gutes Gehör.

9.Haltung und Skelett Bearbeiten

Es ist relativ bekannt, dass Trolle wie alle anderen Humanoiden aufrecht gehen.
Dies und die Tatsache, dass Trolle Säugetiere sind, sowie die Beobachtung die man aus ihrer Darstellung im Warcraft Universum kann man verschiedene Schlüsse ziehen:
A.Gangart

  • aufrechter Gang(Weibchen mehr, Männchen weniger): die Wirbelsäule hat die Form eines Doppel-S
  • leicht gebückte Haltung: die Wirbelsäule ist durch ein Loch etwas weiter hinten am Schädel (fr. trou occipital)
  • der Becken ist verkürzt und die Seiten sind nun horizontal positioniert, was die Fixation starker Muskeln favorisiert und verhindert dass die Eingeweide nach unten rutschen
  • die Form der Füße gibt auch Hinweise auf die Haltung und Gangart: Trollmänner scheinen ihr Gewicht eher am vorderen Teil der Füße zu verlagern, während die Frauen es ans Ende des Fußes verlagern

B.Schädelform der Schädel weist auch einige interessante Punkte auf:

  • die Hauer scheinen den oberen Eckzähnen zu entsprechen und ihr Wachstum scheint bei jedem Individuum anders ausgeprägt zu sein
  • sie besitzen ein Kinn, teilweise ist es sogar eins der ausgeprägtesten Merkmale, Oberkiefer und Unterkiefer passen perfekt aufeinander
  • eine kleine Stirn: der Schädel ist länglich

III.Psychologie und Handelsweisen Bearbeiten

1.Vorwort Bearbeiten

Für einen Troll-Rollenspieler sollte ein glaubwürdiges Verhalten im Spiel sehr wichtig sein. Von vorneherein ist kaum ein Rollenspiel (wenn die Geschichte hinter dem Charakter stimmt) falsch, doch die Anleitungen können das Verhalten eures Trolls etwas aufpeppen, mögliche Erklärungen für das Verhalten des Trolls bieten oder dem Spieler neue Möglichkeiten öffnen.

2.Verhaltensweisen Bearbeiten

2.1 Der Gebrauch von Rauschmitteln Bearbeiten

A.Auf einer persönlichen Ebene Der Gebrauch von Rauschmitteln(Alkohol, halluzinogene Drogen) hat verschiedene Gründe: 1. Um Trancezustände (betrifft Schamanismus und Voodoo) zu erreichen greift man auf den Einsatz verschiedenster Mittel (darunter auch psychedelische Drogen), zurück. Es ist also ein religiöses Motiv. 2. Treffen alle andere Gründe für Drogenkonsum hier auch zu, (um psychischen oder physischen Schmerz zu bewältigen, Dummheit…) 3. Der Gebrauch von Trollkraut könnte auch die Berserkerwut mancher Trolle erklären: in dem ein Troll Kraut einnimmt bringt er sich in einen Trancezustand in dem er schnell seine Wut manifestieren kann und dabei fast alle Verletzungen ignorieren. Gepaart mit der natürlichen Zähigkeit der Trolle und ihrer Fähigkeit sich zu regenerieren macht es sie zu noch gefährlichen Gegnern.

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B.Ein Volk von Krautsüchtigen? Der Gebrauch von Rauschmitteln (besonders das berühmt-berüchtigte Trollkraut ist erwähnenswert) ist stark in der trollischen Welt verbreitet. Wieso?

  • Die Trolle bewohnten feuchte, stark bewaldete Regionen in Zentralkalimdor, denn dort entstanden die Imperien der Dschungel- und der Waldtrolle aus denen später die Eis- und Sandtrolle entstanden, damit ist quasi die Totalität der Bevölkerung über die Existenz des Krauts in Kenntnis gesetzt worden. Es ist anzunehmen dass in diesen Regionen das Kraut leicht wachsen konnte.
  • Frühe Entdeckung der beruhigenden und halluzinogenen Wirkung der Pflanze durch den Klerus, der es für seine religiösen Zeremonien nutzte. Somit verbreitete sich der Gebrauch des Krauts zuerst im gesamten Klerus und eben dadurch, danach im gesamten Trollvolk.
  • Der Krieg gegen die Ahn’Qiraj, wird wohl zur Verwendung als schmerzlinderndes Mittel eingesetzt worden sein. Verwendung durch das „Militär“ der Trolle.
  • Der Fall der Imperien, der Einfall der Brennenden Legion und der Kataklysmus, die alle von Nachtelfen verursacht wurden, werden zu einer Welle von Verzweiflung geführt haben. In ihrer Furcht griffen sie zu jeder ihrer sich bietenden Möglichkeit die Welt wieder schön aussehen zu lassen: das Trollkraut (und im Fall der Dschungeltrolle auch noch die Anbetung Hakkars)
  • Ob ein Troll sich der Krautsucht hingibt oder nicht bleibt ihm überlassen.

C.Nebenwirkungen Der vergleichsweise hohe Konsum an Rauschmitteln (Kraut, Pilze, Krötengifte, Alkohol…) ist teilweise (ob berechtigt oder nicht) daran schuld, dass Trolle als Nation von Drogenabhängigen angesehen wird. Es ist einer der Gründe, wieso man denkt Trolle seien Schwachköpfe und dumm.
Dadurch wird die trollische Kultur als primitiv angesehen.

Ein Missstand der durch die Aktionen vieler Trollspieler(Anm. der Redaktion: worunter auch ich falle, aber ich versuche mich zu bessern, ich schwöre es ;) ) gefördert wird und die Spieler anderer Völker nur allzu gerne hinnehmen.

2.2.Misstrauen und Xenophobie, Ursachen oder Konsequenzen des „Aussterbens“ der Trolle? Bearbeiten

1.Verhalten der Trollstämme untereinander Die südlichen Amani-Stämme scheinen ziemlich friedlich zueinander zu sein, was größtenteils durch den Fakt bestätigt wird, dass die Blutfratzen und Bleichborken im Hinterland nahe zusammenwohnen. Die Bruchhauer jedoch, sind nicht gut auf die Blutfratzen zu sprechen, da sie oft das Ziel nächtlicher Angriffe der Letzteren sind. Die Trolle, die teilweise immer noch in Teilen von Quel'Thalas leben, sind extrem gewalttätig gegenüber jeden der nicht ihrem Stamm angehört; sie sahen zu viele Niederlagen, zu viele Enttäuschungen um irgendjemanden (jemals) wieder zu vertrauen.

Die Gurubashi-Stämme kämpfen noch immer mit den Konsequenzen die der Bürgerkrieg hervorgebracht hat. Die Hakkari und die Atal’ai sind Verbündete und huldigen Hakkar. Sie sind eine Allianz mit den Grurubashi eingegangen. Die Gurubashi mit ihren neuen „Verbündeten“ haben sich in ihrer heiligen Stadt Zul'Gurub isoliert. Die Blutskalp und Schädelspalter leben in den offenen Ruinen im Schlingendorntal und obwohl (oder gerade deshalb) sie beide Gegner der Dunkelspeere sind, gibt es keine Berichte über Feindseligkeiten zwischen ihnen. Die Dunkelspeere fehlt es an Kommunikation mit den anderen Trollstämmen seitdem sie sich in Durotar angesiedelt haben. Andere Trolle die keinen regelmäßigem Kontakt mit anderen Trollen haben (freiwillig oder unfreiwillig) sind die Zandalar-, Atal'ai- und Sandwüter-Stämme.

Die Gluthauer und die Feuerbrand sind Verbündete dienen der Dunklen Horde und verabscheuen alle anderen Trollstämme als Verräter, insbesondere den Stamm der Bruchhauer mit seinen Verbindungen zu Thralls Horde. Ironischerweise halten die Bruchhauer die Gluthauer und Feuerbrand ebenfalls für Verräter, da sie Thrall und seine Gefolgschaft als die wahre Horde betrachten und den Gluthauern vorwerfen, nicht die Schwarzfelsspitze verlassen und sich Thrall angeschlossen zu haben. Im Allgemeinen sind sich die Trolle außerhalb der Dunklen Horde schon lange einig, dass die Feuerbrand und Gluthauer verrückt sein müssen, sich mit dem schwarzen Drachenschwarm zu verbünden und einen verlorenen Krieg weiterzukämpfen, sofern dieser die Bezeichnung Krieg überhaupt noch verdient.

2.Verhalten der Trolle gegenüber anderen Rassen Die Trolle sind alle mit einem Hass auf alle anderen, jüngeren, Rassen geboren, welche sie nach und nach verdrängt haben, ihre Kultstätten entweihen und ihre alten Länder besetzt halten. Jedoch gibt es einige Ausnahmen:

  • die Dunkelspeer sind der „Orcischen Horde“ beigetreten, da Thrall sie vor den Murlocs gerettet haben. Die Trolle haben ihre Loyalität auch auf die anderen Völker der Horde ausgedehnt, doch während sie den mächtigen Tauren ihr volles Vertrauen schenken, sind die Trolle den manipulativen Schergen der Verlassenen gegenüber äußerst misstrauisch, da sie überzeugt sind dass die Untoten nichts als Unglück über die Horde bringen werden.
  • die Sandwüter sind die gewalttätigsten Trolle überhaupt, berüchtigt für ihre Rücksichtslosigkeit und ihren dunklen Mystizismus.
  • der einzige andere Stramm der einen ähnlichen dunklen Mystizismus praktiziert sind die Atal’ai, die das aus Selbstverteidung oder Paranoia tun.
  • die Amani haben eine lange Kriegsgeschichte mit den Hochelfen und menschlischen Stadtstaatens, weswegen sie besonders aggressiv gegenüber diesen beiden Rassen sind. Weil die Allianz zwischen den Orcs der „Alten Horde“ und den Waldtrollen in einer Niederlage endete, hassen fast alle Waldtrollstämme nun auch Orcs, da sie sich von jenen verraten fühlen.
  • die meisten Waldtrolle verachten alle anderen Völker von Azeroth und arbeiten nur mit ihnen zusammen, wenn sie dadurch einen noch verhassteren Gegner oder eine größere Bedrohung beseitigen können. Diese Feindseligkeit der Waldtrolle ist einer der Gründe, warum sie von den meisten anderen Trollstämmen als böse erachtet werden. Es ist ebenfalls gut dokumentiert, dass die Waldtrolle manchmal Opferrituale durchführen. Wegen der Auseinandersetzungen in der Vergangenheit besteht bei allen Trollen eine Abneigung gegenüber Elfen, aber die Waldtrolle hegen einen besonderen Hass gegen Hochelfen, Blutelfen und Orcs.

2.3. Loyalität und die Schuld Bearbeiten

1.Die Schuld der Dunkelspeere gegenüber der Horde
Vor dem Ausbruch des Dritten Krieges entfloh der Orc Thrall und einigte sein Volk zu einer neuen Horde. Er entschied sich, sein Volk über das Meer nach Kalimdor zu führen. Auf dem Weg dorthin zwang sie ein gewaltiger Sturm, in der Bucht einer nahen Insel Schutz zu suchen. Dort begrüßte Sen'jin, der greise Anführer der Dunkelspeertrolle, die Neuankömmlinge.

Kurz darauf nahm eine Gruppe Murlocs Sen'jin, Thrall und weitere Orcs und Trolle gefangen. Thrall erkämpfte sich den Weg aus der Gefängniszelle und befreite eine Reihe weiterer Gefangener, doch trotz seiner besten Anstrengungen gelang es einem Murloczauberer, Sen'jin einer mysteriösen Seehexe zu opfern. Der tödlich verletzte Sen'jin offenbarte eine Vision, in der er gesehen hatte, wie Thrall die Dunkelspeer Trolle von der Insel führte.

Die Seehexe war erzürnt über den Mord an ihren Dienern und die Entweihung ihres Heiligtums. Sie beschwor mächtige Wellen, die über die Insel hereinbrachen. Trotzdem gelang es Thrall und seinen Streitkräften, weitere Angreifer der Murlocs zu besiegen, die beschädigte Flotte zu reparieren und einige überlebende Trolle zu retten.

Die Trolle fühlten sich Thrall nun verpflichtet (andere behaupten sie hätten sowieso keine richtige Wahl gehabt) und schworen ihm und der neuen Horde die Treue. Vol'jin, Sohn von Sen'jin, übernahm die Führung des Dunkelspeer Stammes und akzeptierte Thralls Angebot. Die Trolle der Dunkelspeer stehen in der Schuld der Orcs da sie den kleinen Stamm retteten

2.Verpflichtung gegenüber Zul’jin
Der Stamm der Amani kann mit Stolz Zul'jin zu seinen Mitgliedern zählen. Trotz seines Verschwindens nach dem Zweiten Krieg bleibt Zul'jin der berühmteste und am meisten respektierte Troll aller Zeiten. Zul’jin selbst ging die Allianz mit der Horde von damals ein um eine Lebensschuld zu begleichen. Tatsächlich hatten die Orcs sein Leben gerettet und er schloss sich mit seinen Anhängern der Horde an, obwohl manche behaupten dass ihn auch andere Gründe dazu getrieben hätten.

Wie bereits oben erwähnt, verehren die Feuerbrand und Gluthauer die Erinnerung an Zul'jin. Da sie ihm Treue geschworen haben, haben sie gleichzeitig der Horde des Zweiten Krieges die Treue geschworen. Auch die Bruchhauer fühlen sich wegen Zul’jin der Horde verpflichtet

3.Konsequenz und Erkenntnis aus den Beispielen
Aus diesen Beispielen lässt sich unschwer ein Muster erkennen:
Wenn irgendjemand einem Troll das Leben rettet, ist der Troll, so scheint es anhand unserer Beispiele, in diesem Falle dazu verpflichtet einen (unausgesprochenen) Schwur abzulegen, der an ihn an seinen Retter bindet. Er muss seinem Retter beistehen. Ist der Gerettete ein hochrangiger Troll, so wird nicht nur er sondern sein Clan und seine Vasallen dem Retter loyal ergeben sein.

  • Beispiel A): Thrall rettet Sen’jin. Konsequenz: Sen’jin und sein Volk schwören Thrall Treue.
  • Beispiel B): Orgrim Schicksalshammer rettet Zul’jin. Konsequenz: Die Waldtrollstämme schließen sich der Horde an.

2.4. Intellektuelle Fähigkeiten Bearbeiten

Es wäre ein schwerer Fehler einen Troll unvorbereitet zu treffen, denn hinter den “primitiven” und „dummen“ Wesen, steckt oft viel mehr als man anfangs ergründen könnte.
Als trickreiche Jäger bekannt, muss man vorsichtig mit ihnen vorgehen.
Trolle sind hinterlistig, schlau, trickreich, gewandte Handwerker, hoch spirituell und intrigant.
Die Ruinen ihres einstigen Imperiums sind der Beweis für ihr handwerkliches Können.
Die Tempel beweisen die Spiritualität des Volkes. Intrigen werden durch den anhaltenden Bürgerkrieg dargelegt. Ein Volk von Jägern muss hinterlistig und trickreich sein um überleben zu können. Eine hierarchisierte Meritokratie, wie die der Trolle, setzt Schlauheit voraus, denn nur die stärksten, schlausten und ruchlosesten Leute können an die Spitze der sozialen Pyramide gelangen.
Die Intelligenz der Trolle wird weiter durch die Anwendung von Magie bewiesen.

All dies beweist dass Trolle keineswegs dumm sind und dass man ihre Worte, auch wenn sie ein furchtbares Kauderwelsch reden, Beachtung schenken muss.

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2.5. Soziales Untereinander Bearbeiten

  • Ein Troll wird nur durch sein soziales Umfeld und seinen Rang definiert (dies wird ab jetzt mit dem Wort „Status“ abgekürzt). Dieser Status besteht:
    • Das Alter des Trolls, Kinder gelten als unmündig und werden quasi ignoriert, sie müssen sich ihren Status noch verdienen.
    • Das Geschlechts des Trolls: bis vor kurzem waren Trollinnen außer in ihrer klerikalen Rolle auf die Rolle von Nachwuchsbeschafferinnen kaum oben in der Gesellschaftspyramide anzutreffen.
    • Der Nachwuchs von Sklaven wird auch zu Sklaven, ein sozialer Aufstieg ist sehr unwahrscheinlich
  • Der Troll wird wie oben erwähnt durch Rang, Position und Religion definiert.
    • jeder Troll ist einem Troll seiner oder einer niederen Klasse, gleich- respektiv übergeordnet.
    • Religion und Tradition halten den Stamm moralisch zusammen.
    • der Anführer gewährt mithilfe des Klerus Stabilität
    • der Stamm ist allem übergeordnet, der Rasse, dem Volk, der Familie. Die Person/das Ich wird durch den Stamm definiert.

2.6.„Tatendrang“ Bearbeiten

Da Trolle eine der kurzlebigsten denkenden Rassen aus dem Warcraft-Universum sind, gilt für sie das Gleiche, was für die Menschen in allen Fantasy-Welten gilt:
Da sie sich ihrer Sterblichkeit nur allzu bewusst sind, ergänzen sie dies durch einen enormen Tatendrang: sie bauen riesige Städten, sind äußerst aggressiv (in den meisten Fantasy-Welten gelten Elfen und Zwerge als passiv und isolationistisch), pflanzen sich schnell fort, sind macht- und wissbegieriger als so manch andere Rasse.

3.Der freundliche Kiffer von nebenan? Bearbeiten

3.1.Aggressivität Bearbeiten

  • Trolle zeigen ein sehr ausgeprägtes aggressives Verhalten auf:
    • Die meisten Trollstämme (bis auf wenige Ausnahmen) greifen alle Fremde in sichtweite an, sogar Trolle anderer Stämme. (dieser Hass wird oben und auch in der Sektion „Geschichte“ beschrieben)
    • Trolle sind sehr blutrünstig. Sie sind sehr beweglich, hinterlistig und vollkommen Rücksichtslos, wenn es darum geht ihr Opfer zu jagen, ob Tier oder Person.
    • In diesem Sinne sehen Trolle in jedem Lebewesen eine potenzielle Nahrungsquelle (Flora, Fauna, Freund, Feind, Familie, alles ist gut, alles ist erlaubt solange es den Magen füllt)
    • Ein weiterer Beweis ist ihre Berserkerwut. Sie ist ein fester Bestandteil ihrer Kultur und man findet unter den Namen ihrer „Soldatengattungen“ öfters „Berserker“ als Beschreibung.
    • die Trolle leben seit 16000 Jahren in einem ständigen Kriegszustand

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