Fandom

Die Aldor Wiki

Grita Schönrock

15.637Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen


Allianz 32px.png Grita Schönrock
104455f84be7eade2e0b9e417ece34b0.jpg
Ingame-Name: Grita
Rasse: IconSmall Gnome Male.gifIconSmall Gnome Female.gif Gnome
Klasse: IconSmall Warrior.gif Krieger
Arsenalverweis: Arsenal
Charakterdaten:
Vorname: Grita
Nachname: Schönrock
Geburtsname: Sprengbolz
Geburtsdatum/-ort: Gnomeregan
Alter: 243 Jahre
Gilde: Traumweber
Aussehen:
Größe: 0,87 m
Gewicht: 23 kg
Haarfarbe: grau
Augenfarbe: braun
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Chaotisch gut

Grita Schönrock (geb. Sprengbolz) ist eine Schneiderin mit Leib und Seele sowie Kriegerin wider besseren Wissens.

AussehenBearbeiten

Alt und runzlig - so wirkt Grita auf den ersten Blick. Doch in ihren braunen Augen glimmt nach wie vor das Feuer der Jugend. Ihr graues Haar trägt sie kurz geschnitten. Das linke Ohr schmücken zwei Silberringe. Grita ist stets gepflegt und gut gekleidet.

AuftretenBearbeiten

AllgemeinBearbeiten

Zurückhaltung ist für Grita ein Fremdwort. Was sie will, das nimmt sie sich. Oder lässt es sich von anderen besorgen. Ihr dominantes Wesen sorgt bei ihren „Opfern“ oft für Beunruhigung, bei Außenstehenden für Belustigung. Wer sie kennenlernt und nicht sofort Reißaus nimmt, der wird allerdings schnell feststellen, dass die alte Dame auch einen weichen Kern besitzt. Sie ist meist gut gelaunt und geschäftig, vor allem wenn es um ihre Stoffe geht. Wem auch immer sie etwas aus ihrer Modekollektion andrehen kann, den wird sie auch in Zukunft mit Angeboten überhäufen. Schneiderei ist ihre Leidenschaft und für feine Stoffe und seltene Rezepte nimmt sie auch die ärgsten Strapazen in Kauf.

FreundschaftenBearbeiten

Es gibt eigentlich niemanden, zu dem Grita eine wirklich innige Bindung pflegt. Sie hat viele Bekannte, mit denen sie gern trinkt und lacht, doch keinen Vertrauten, für den sie durchs Feuer gehen würde. Sie ist zwar fähig, engere Bindungen einzugehen, sieht allerdings keinen Nutzen darin, da die Zeiten ihrer Meinung nach zu unruhig sind, um Freundschaften zu pflegen.

AbneigungenBearbeiten

Respektlosigkeit ist ein Wesenszug, den Grita nicht tolerieren kann. Zwar kennt sie selbst selten Grenzen, was Ehrlichkeit und Sarkasmus angeht, doch ist es ihr oberstes Gebot, dabei niemals respektlos zu werden. Wer ihr oder anderen abfällig begegnet, an dem wird sie kein gutes Haar lassen.

Leben & StrebenBearbeiten

Die jungen JahreBearbeiten

Als Grita geboren wurde, erwartete man in der Familie Sprengbolz eigentlich keinen Nachwuchs mehr. Sie kam als Nachzügler in die Familie, die bis dahin aus ihrem Vater Rigbert, ihrer Mutter Telli und ihren Brüdern Umbri, Shugar und Vestor bestanden hatte. Mit fast 70 Jahren Unterschied zu ihrem jüngsten Bruder war sie ein wahres Nesthäkchen und wurde von allen umsorgt und verwöhnt. Was ihren Eltern allerdings schon früh Sorgen bereitete, war Gritas Desinteresse an allen technischen Spielereien. Rigbert Sprengbolz war ein Meister der Tüftelei und seine drei Söhne folgten mit Begeisterung dem gleichen Weg. Grita allerdings konnte sich für Schrauben, Öl und Bastelei nicht begeistern. Stattdessen beschäftigte sie sich mit Formen und Farben, sobald sie einen Stift halten konnte. Ihr Vater kam auf die Idee, ihr die Entwicklung von Geschenkverpackungen für seine Erfindungen zu übertragen und landete damit den großen Wurf. Bald waren die kunstvollen Verpackungen beliebter als der Inhalt und Vater Sprengbolz verkaufte nicht mehr nur seine Technik, sondern auch kreative Geschenkboxen. Grita fühlte sich von ihrer Arbeit allerdings unterfordert und suchte nach einem neuen Betätigungsfeld. Durch Zufall lernte sie den jungen Skribb Schönrock kennen, dessen Schneiderei mehr schlecht als recht lief. Um ihn zu unterstützen, bot Grita ihre Hilfe an - und entdeckte so ihre Liebe zum Schneidern. Sie war so fasziniert von den vielfältigen Möglichkeiten, die sich ihr in der Arbeit mit Nadel und Faden boten, dass sie die Arbeit bei ihrem Vater aufgab und sich nur noch in Skribbs Laden herumtrieb. Skribb erkannte bald, dass in Grita ein enormes Talent schlummerte und ließ ihr im Laufe der Zeit immer mehr Freiheiten im Unternehmen. Schließlich hatte sich die kleine Schneiderei wieder nach oben gewirtschaftet und Grita durfte ihre Idee von einer eigenen Kollektion verwirklichen. Skribb war allerdings nicht nur von ihrer Arbeit begeistert, sondern auch von ihrem Wesen, und so hielt er um ihre Hand an. Die beiden heirateten und bekamen eine Tochter, die sie Lilien nannten. Doch Grita war kein Hausmütterchen und ließ sich auch nicht dazu machen, also schleppte sie ihr Kind Tag für Tag mit in die Schneiderei und arbeitete wie besessen weiter an ihren Kreationen. Über die Jahre wuchs das Familienunternehmen von einer kleinen Schneiderei zu einem großen Modehaus, in dem Grita ihre Kollektionen an den Gnom brachte.

Der Fall von GnomereganBearbeiten

Während Grita ganz in ihrer Rolle als Modeschöpferin aufging, wuchs ihre Tochter Lilien heran, heiratete und bekam einen Sohn – Wilris. Da die ganze Familie Schönrock im familieneigenen Unternehmen arbeitete, sollte auch Wilris später in das Geschäft einsteigen. Doch bald schon zeigte sich, dass er sehr viel mehr an Technik und deren Funktionsweise interessiert war als der Rest seiner Verwandtschaft. Ganz Geschäftsfrau wollte sich Grita damit nicht abfinden und zwang ihm die Welt der Stoffe förmlich auf. Er würde eines Tages das Unternehmen übernehmen und erfolgreich fortführen, das stand für sie fest. Doch das Schicksal wollte es anders. Gnomeregan wurde von den Troggs überfallen und als ob das noch nicht schlimm genug gewesen wäre, bekämpfte man sie mit den giftigsten Chemiekalien, die man finden konnte. Die Auswirkungen waren katastrophal: tausende Troggs und Gnome starben in der Stadt und die Überlebenden wurden entweder wahnsinnig oder schafften es nur mit Mühe und Not, ihr Leben zu retten und zu fliehen. In der dunkelsten Stunde ihres Volkes sah Grita ihren Mann und ihre Tochter sterben und nur einem glücklichen Zufall war es zu verdanken, dass sie sich selbst und ihren Enkel retten konnte. Zusammen mit einer Gruppe Flüchtlinge schafften die beiden es bis nach Eisenschmiede, wo sie lange Wochen damit zubrachte, um ihre Familie und ihr altes Leben zu trauern.

Ein neues LebenBearbeiten

Es war Wilris, der Grita aus ihrer Lethargie riss. Seine jugendliche Energie steckte die inzwischen runzlig gewordene Gnomin an. Sie beschloss, zusammen mit ihrem Enkel noch einmal von vorne anzufangen und ihre eigene Schneiderei in Eisenschmiede zu eröffnen. Voller Elan stürzte sie sich in die Arbeit, studierte die Mode der Allianz, sparte eisern jeden Silberling und war schließlich so weit, ein kleines Geschäft anmieten zu können. Auf den Stoffmärkten der Städte Eisenschmiede und Sturmwind erwarb sie nach und nach alles, was sie für einen erfolgreichen Start brauchte. Und am Abend vor der Eröffnung des Ladens war sie voller Hoffnung, die Zukunft für sich und Wilris sichern zu können. Ihr Enkel allerdings hatte ganz andere Pläne. An eben jenem Abend teilte er seiner Großmutter mit, sich einer Expedition nach Gnomeregan anschließen zu wollen, deren Ziel es sei, die gefallene Stadt zurückzuerobern. Grita war alles andere als begeistert von diesem Plan und versuchte ihren Enkel davon abzubringen. Doch der ließ nicht mit sich reden, packte seine Sachen und versprach, als Held wieder heimzukehren. Unglücklich und voller Zorn über die Dummheit des Jungen arbeitete Grita Tag und Nacht in ihrer Schneiderei. Wochen und Monate vergingen, ohne dass sie etwas von Wilris hörte. Die Expedition galt als verschollen, die Rückeroberung als gescheitert.

Schildmaid von GnomereganBearbeiten

An einem hektischen Nachmittag wurde eine Hemdenlieferung in die Militärschule von Eisenschmiede fällig. Der Bote, dem Grita normalerweise solche Aufträge anvertraute, war nicht aufzufinden, so dass sich die Schneiderin schließlich selbst auf den Weg machte. Es war purer Zufall, dass sie in den weitläufigen Hallen, in denen die Kunst des Krieges unterrichtet wurde, auf einen Trupp gnomischer Soldaten stieß. Unter ihnen befand sich eine junge Frau, die Grita an sich selbst in jüngeren Jahren erinnerte. Die Eingebung kam ihr mit eben jener Erinnerung: Wieso sollte sie nicht lernen, mit Schwert und Schild umzugehen, und selbst nach ihrem vermissten Enkel suchen? Die Idee war so mächtig in ihrem Kopf, dass sie sich sofort in der Akademie einschrieb und ungeachtet ihres Alters die Ausbildung zur Kriegerin absolvierte. Von neuer Zuversicht erfüllt schloss sie sich einem Erkundungstrupp in die gefallene Hauptstadt der Gnome an, um dort nach dem Verbleib ihres Enkels zu forschen. Von der damaligen Expedition waren allerdings keine Spuren zu finden. In Gritas Kopf formte sich ein Gedanke, der sie wütend machte. Sollte sich Wilris etwa aus dem Staub gemacht haben, um ihr nicht beim Aufbau der Schneiderei zu helfen? Sollte er sich feige verdrückt haben, um seine Großmutter die ganze Arbeit allein machen zu lassen? Immer wahrscheinlicher kam diese Möglichkeit der Gnomin vor und so beschloss sie, sich auf die Suche nach ihrem Enkel zu machen. Und wenn sie ihn gefunden hätte, würde sie ihm erst den Hintern versohlen und ihn dann an seinen Ohren bis nach Eisenschmiede schleifen.

Die Gemeinschaft der SuchendenBearbeiten

Natürlich setzte Grita ihren Plan sofort in die Tat um und durchquerte die Berge von Dun Morogh. Gleich in der ersten Nacht, die sie in der Wildnis verbrachte, verirrte sie sich in einem Schneesturm und wäre wohl erfroren, wenn sie nicht zufällig eine Jägerin vom Volk der Draenei aufgelesen hätte. Sie reisten gemeinsam Richtung Norden ins Sumpfland. Auf dem Weg erfuhr Grita von der Jägerin, deren Name Nyanii war, von der Gemeinschaft der „Traumweber“ – einer Gruppe von Suchenden, die sich ihrem Platz in der Welt nicht sicher waren. Sie erfuhr von den Vorzügen dieser Vereinigung und von ihren Regeln und schließlich bat sie darum, dieser Gruppe angehören zu dürfen. Zuerst war es nur ein praktischer Gedanke: Mehr Kontakte in der Welt zu haben, würde bedeuten, die Suche effektiver zu führen. Doch bereits nach kurzer Zeit bemerkte Grita, dass sie von den anderen respektiert und geschätzt wurde. Die „Traumweber“ wurden für sie zu einem Halt in einer Welt, in der sie sonst ganz allein gewesen wäre.

SozialesBearbeiten

FamilieBearbeiten

  • Ehemann: Skribb Schönrock (verstorben)
  • Tochter: Lilien (verstorben)
  • Enkel: Wilris (verschollen)

ZitateBearbeiten

  • „Verflixt und zugewuffelt!“
  • „He da, vorsichtig mit den Stoffen!“
  • „Hast du schon mal was von Respekt vor dem Alter gehört, Junge? Komm hier runter und lass mich dir eine Tracht Prügel verpassen!“

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki