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Gnome Kultur & Charakteristika P&P Sprache


Allianz 32px.png Gnome
Kreuzzugsingenieur Spitzpatrick.jpg
Zugehörigkeit: Allianz 32px.png Allianz
Anführer: IconSmall Mekkatorque.gif Hochtüftler Gelbin Mekkadrill
Reittier: Roboschreiter
Heimatwelt: Azeroth (Großes Dunkles Jenseits)
Sprache(n): Gnomisch
WoWPedia: Gnomes

Die scharfsinnigen Gnome, die Meister der Technologie und die ehemaligen Bewohner von Gnomeregan, sind eine Rasse von kleinwüchsigen Humanoiden, die zur Zeit im Bündnis mit der Allianz vorrangig in der Zwergenhauptstadt Eisenschmiede leben und teils auch Neu-Tüftlerstadt zu neuem Glanz verhelfen.

Die cleveren, draufgängerischen und oft auch exzentrischen Gnome stellen ein einzigartiges Paradoxon unter den zivilisierten Völkern Azeroths dar. Sie sind brillante Erfinder und mit einer unverrückbar positiven Grundeinstellung gesegnet, doch hat dieses Volk Verrat, Vertreibung und einen Beinahe-Genozid erleiden müssen. Es ist dieser beeindruckende Optimismus angesichts all jener Katastrophen, der den unbeirrbaren Lebenswillen der Gnome symbolisiert.

Gnome sind ein zwergenhaftes Volk, und doch haben sie auf Azeroth dauerhaften Eindruck hinterlassen, weil sie unter Einsatz kollektiver Intelligenz und kollektiven Ehrgeizes auf vielen Gebieten Völker mit mehr Körpergröße in den Schatten stellen. Gnome sind berühmte Ingenieure, Mechaniker und Techniker und werden für ihre Beschlagenheit in den wissenschaftlichen Aspekten der Welt weithin respektiert. Zudem sind sie in der Lage, jene Beschlagenheit in die Erfindung und den Bau von Werkzeugen, Fahrzeugen, Rüstungen und Waffen umzumünzen.[1]

Hintergrund Bearbeiten

Ursprung der Gnome: Die Mechagnome Bearbeiten

Gnomenwappen.jpg

Emblem der Gnome.

Im Zuge der Ordnung Azeroths durch die Titanen schuf Mimiron in der Seelenschmiede eine Art Aufziehmechagnome, welche ihm beim Erbauen und bei der Instandhaltung seiner außergewöhnlichen Maschinen behilflich sein sollten.[2] Zu diesen ersten Schöpfungen zählt, laut eigener Aussage, Ritzelmeister Mechazod.[3] Nach Lokens Verrat und dem beinahe tödlichen Angriff auf Mimiron waren es seine Mechagnome, welche den Geist des Wächters retteten und ihm einen neuen, metallenen Körper schufen.[4] Einige Mechagnome begleiteten später Ironaya und Archaedas nach dem erfolgreichen Diebstahl der Scheiben von Norgannon nach Uldaman, wo sie Wache hielten und sich um die zahlreichen Maschinen kümmerten.[5] Bei den Gnomen selbst sind diese Details nur spärlich bekannt, da die gnomische Philosophie zum Großteil auf vorwärtsgerichtetem Denken und schöpferischen Konzepten. Der Geschichte oder nicht-wissenschaftlichen Aufzeichnungen hingegen sind nur sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden.[1]

Exodus der Gnome (3.000 vDP) Bearbeiten

Mit der Zeit befassten sich Ironaya und Archaedas in Uldaman fast ausschließlich damit, den Fluch des Fleisches rückgängig zu machen und entfernten sich zunehmend von ihren Schöpfungen. Sie zogen sich gänzlich zurück und wurden über Jahrhunderte nicht mehr gesehen, während Irdene und Mechagnome den Alltag in Uldaman regelten. Die Große Teilung verursachte bei den Irdenen große Schmerzen und jene, die noch nicht schliefen, gruben sich tief in die Tunnel zu ihren Brüdern und überließen Uldaman den Mechagnomen. Über die Jahre wurden schließlich auch die Mechagnome vom Fluch des Fleisches befallen und entwickelten sich zu jenem Volk, was später "Gnome" genannt werden sollte. Nur eine Handvoll Mechagnome verblieb in Uldaman, während der Rest die tiefen Tunnel allmählich verließ. Die Gnome behielten trotz des Fluchs ihre Kreativität und ihren Erfindergeist während sie versuchten, in der harschen Umgebung gegen Wind, Wetter und Eistrolle zu bestehen. Sie konzentrierten sich auf neue Erfindungen und technologischen Fortschritt, welche ihnen das Leben erleichtern sollten und vergaßen über nur wenige Generationen, wo sie eigentlich herkamen.[6]

Dritter Krieg Bearbeiten

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.
Doch als die Brennende Legion angriff, weigerten sich die Gnome seltsamerweise, ihren Verbündeten zu Hilfe zu kommen. Erst, als der Krieg vorüber war, erfuhr die Allianz den Grund für den Rückzug der Gnome. Zur Zeit des Dritten Krieges hatte sich in den Tiefen Azeroths eine uralte Bedrohung erhoben, um Gnomeregan anzugreifen. Da sie wussten, dass die oberste Priorität der Allianz war, die Brennende Legion zu besiegen, entschlossen sich die Gnome, sich dem Feind allein zu stellen. Obwohl sie tapfer kämpften, um ihre geliebte Stadt zu retten, war Gnomeregan verloren.

Der Großteil des Gnomenvolkes wurde beim Fall Gnomeregans ausgelöscht … einige behaupten, nicht weniger als 80 Prozent aller Gnome starben während dieser schrecklichen Tage. Die wenigen Überlebenden flohen in die Sicherheit des nahe gelegenen Eisenschmiede. Dort begannen sie langsam, ihre Streitkräfte wieder aufzufrischen, ihre Wunden zu heilen und sich darauf vorzubereiten, ihre zerstörte Stadt wieder einzunehmen.[1]

Scherbenwelt Bearbeiten

Bc icon.gif Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon The Burning Crusade.

[...]

Krieg gegen den Lichkönig Bearbeiten

Wotlk-mini.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.

Auf Geheiß von General Arlos errichteten die Gnome in der Boreanischen Tundra eine Luftwaffenbasis für die Allianz. Nachdem die Arbeiten anfangs unter den doch schwierigen Verhältnissen gut voranschritten, löste eine Störung an Kurbelzischs Pumpstation eine mittelschwere Katastrophe aus. Eine Verstopfung in einem der Saugrohre entpuppte sich als Ritzelmeister Mechazod, einer der ersten Gnome, welche von Mimiron geschaffen worden seien. Zum Dank dafür, dass die eifrigen Gnome ihn wieder repariert hatten gedachte er, sie vom "Fluch des Fleisches" zu erlösen, und sie somit zurück in mechanische Geschöpfe verwandelte. Kurbelzisch Vollgas und die meisten seiner Gefolgsleute fanden die Annahme, Titanenschöpfungen zu sein grotesk und zeigten sich wenig enthusiastisch bei dem Gedanken, bald aus Schrauben und Drähten zu bestehen.[3] Stattdessen versuchten sie, den Vorgang wieder rückgängig zu machen[7] und gingen gegen Mechazod und seine Dienerschaft vor.[8][9] Darüberhinaus beschäftigten sie sich mit weiteren Bedrohungen in unmittelbarer Nähe: den Magnatauren in Magmut[10][11][12] sowie der Geißel.[13][14]

Kataklysmus Bearbeiten

Cataclysm-Logo-Small.PNG Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Cataclysm.
Kurz vor dem Kataklysmus führte der Anführer der Gnome, Hochtüftler Gelbin Mekkadrill, einen Angriff auf die Invasoren Gnomeregans an. Das Manöver war ein erster Erfolg, aber es wird noch weit mehr Blutvergießen geben, bevor die Heimat der Gnome befreit sein wird.[1]

Bekannte Gnome Bearbeiten

Anmerkung Bearbeiten


IconSmall Gnome Male.gif Themenportal Gnome

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