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Gilwyn

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Inaktiv


Allianz 32px.png Gilwyn
Gilwynnow.jpg
Rasse: IconSmall Dwarf Male.gifIconSmall Dwarf Female.gif Zwerge
Klasse: IconSmall Priest.gif Priester
Charakterdaten:
Vorname: Gilwyn
Nachname: Kupferblut
Geburtsdatum/-ort: Dun Morogh
Alter: 83
Zugehörigkeit: Eisenschmiede
Aussehen:
Größe: 110 cm
Haarfarbe: Braun
Augenfarbe: Braun
Gesinnung (D20-System):

Aussehen und AuftretenBearbeiten

Flag
Die Statur der Bronzebart-Zwergin ist für ihresgleichen typisch, ihre Haut ist sonnengebräunt, das mittellange Haar und die ausdrucksstarken Augen mit dem durchdringenden Blick haben die gleiche rotbraune Farbe. Ihr Alter ist schwer einzuschätzen und scheint zwischen 70 und 130 zu liegen. Die Stimme der Frau ist klar und laut. Ihr Auftreten ist sehr selbstsicher und bestimmt, fast schon dominant in Gestik und Mimik. Sie trägt eine große Umhängetasche und an Lederbändern am Gürtel einige Beutel.

Kleidung
In ziviler Ausstattung trifft man sie sowohl in Kleidern als auch in Hosen und Hemden an – meistens in auffälligen Farben und Schnitten, einfache Handwerksarbeit, aber gepflegt.

Ihre Reisekleidung ist gewöhnlich, robust und wetterfest. Bei den Stiefeln wurde wohl nicht gespart, sie sind von hervorragender Qualität. Hervorstechen dürfte der dicke Gürtel, den sie immer trägt und an dem an allerlei Lederschnüren neben einigen kleinen Beutelchen auch ein Brotbeutel, ein Wasserschlauch, ein ausgehöhltes Widderhorn und ein einfaches Fernrohr baumeln. Auf Reisen trägt sie immer einen Stab bei sich, auf den sie sich stützt und mit dem sie sich Angreifer vom Hals halten kann. Außerdem hat sie immer einen Dolch an ihrem Gürtel und eine Sichel zum Pflanzenschneiden dabei.


Charakter
Gilwyn ist wahrlich keine zurückhaltende Person. Sie ist eigenlich immer laut, drängt sich gerne in den Mittelpunkt und wirkt mit ihrer rechthaberischen und eingebildeten Art ziemlich oberflächlich. Wenn ihr was nicht passt wird sie schnell zickig und ihr Jähzorn hat sie schon in manche unangenehme Situation getrieben. Ihre Intoleranz in vielen Dingen macht es anderen nicht grade einfach, gut mit ihr auszukommen.

Wer allerdings mit ihrem Gemüt umgehen kann und ein wenig hinter die grimmige Fassade blickt, sieht eine neugierige und starke junge Frau, die mit glühender Leidenschaft und einem beharrlichen Durchhaltevermögen ihre Studien vorantreibt, mit denen sie der Welt helfen will. Ganz nach Zwergenart stürzt sie sich mutig in jedes unbekannte oder gefährliche Gefilde und ihre ausgeprägte Intuition hat sie schon oft vor den Konsequenzen bewahrt, an die sie nur selten ihre Gedanken verschwendet.

GeschichteBearbeiten

Gilwyn wurde als Kind einer Försterfamilie in Dun Morogh geboren. Ihr Vater Rugrim Kupferblut war Holzfäller, die Mutter Brebarta führte den Haushalt. Als weitere Person lebte Gilwyns alte Großtante mit in der Hütte und nach ein paar Jahren wurde ein weiteres Kind geboren, Gilwyns Bruder Boffin.

Die Kinder wuchsen behütet in der abgeschiedenen Umgebung des Holzhauses auf. Während Boffin sich für die Technik der Gnome faszinierte und immer wieder zu ihnen ging um von ihnen zu lernen, half Gilwyn ihrer Mutter im Haushalt, begleitete ihren Vater in den Wald und zu den umliegenden Höfen um dort das Holz abzuliefern. Ihre Großtante nahm sie mit in die Natur und lehrte sie, Pflanzen und Kräuter zu erkennen und anzuwenden. Die Eltern zogen sie im Lichtglauben auf. Als Gilwyn alt genug war, wurde sie in die Kreise der Priesterschaft aufgenommen. Ihre anfängliche Euphorie legte sich aber bald, sie war ein eher praktisch veranlagtes Mädchen und trockene Theorie war nichts für sie. Die Lehrstunden wurden oft durch ihr aktives Gemüt gestört. Sie wurde eine durchschnittliche Schülerin, die manchmal ihre eigenen Interessen verfolgte anstatt gut zu lernen.

GilwynNeo.jpg

Gilwyn als Neophyt

Dennoch legte sie letztendlich ihre Prüfung ab. Ihre Lehrmeisterin fand schon immer gefallen an dem selbstbewussten, etwas dickköpfigen Mädchen und sie sorgte dafür, das Gilwyn eine Anstellung in Eisenschmiede als Priesterin bekam.

Nach ein paar Jahren wurde Gilwyn immer unruhiger und gelangweilter von ihrem routinierten Leben. Sie beschloss kurzerhand die sichere Arbeit bei der Priesterschaft zu kündigen und zurück zur elterlichen Hütte zu kehren um vorerst dort ihre Experimente weiterzuführen. Ihre Familie war alles andere als begeistert davon, das Gilwyn ihre angesehene Stelle aufgeben wollte. Ihr sturer Vater verlangte von ihr, zurück nach Eisenschmiede zu gehen und weiterhin Priesterin zu bleiben. Gilwyns verzweifelte Einwände halfen nichts und so packte sie ihre wenigen Habseligkeiten, um bei Nacht und Nebel wieder zu verschwinden. Die Eltern waren in großer Sorge und kurzerhand schickten sie Boffin hinter seine Schwester her, um sie zurückzuholen. Boffin fand sie auch sehr bald in Kharanos, wo sie sich im Gasthaus einquartiert hatte. Doch sie weigerte sich standhaft, ihm nach Hause zu folgen. Schließlich verließen sie das Dorf um zum Loch Modan zu reisen, doch auf dem Weg wurde Gilwyn von einem Bären angegriffen und verletzt. Boffin konnte das Tier niederstrecken und begleitete sie nach Thelsamar, wo sie ihre Studien weiterführte und weitere Reisen plante.

Auf ReisenBearbeiten

Nachdem Boffin und Gilwyn eine Weile durch die Lande gestreift waren, beschloss sie kurzfristig dem Ruf einiger Forscherkollegen nach Menethil zu folgen. Es sollte ein Treffen von Kräuterkundigen und Heilern werden, mit der Möglichkeit sich auszutauschen und neue Ergebnisse zu diskutieren. Boffin blieb für diese Zeit zurück, er wollte sich eigenen Dingen widmen und beide waren sich sicher, das die Reise zur Hafenstadt Menethil keine Gefahren bergen dürfte. Tatsächlich kam Gilwyn mit ihrem Widder unbeschadet dort an und traf sich mit ihren Kollegen. Nach ein paar Tagen beschlossen sie, gemeinsam ins Arathihochland zu reisen um eine bestimmte Pflanze zu untersuchen, die angeblich neu entdeckt worden war. Auch diese Reise und die Forschungen gingen ohne Zwischenfälle vorüber. Irgendwann trennten sich die Froscher wieder und Gilwyn beschloss, alleine zurück nach Menethil zu reisen.

Doch als sie eines Nachts im Hochland ihr Lager aufschlug um zu rasten, wurde sie von einer Gruppe Ogerspähern angegriffen. Sie selbst konnte in die Dunkelheit fliehen, aber die Oger stahlen fast ihre gesamte Ausrüstung und verscheuchten Sturmhuf. Zum Glück traf Gilwyn tags darauf auf eine Kompanie der Arathizuflucht, die den Ogern schon länger auf den Fersen war um sie aus dem Hochland zu vertreiben. Gemeinsam reisten sie den Ogern hinterher bis an den Rand des Alteracgebirges. Doch ab da an war die Arbeit der Kompanie getan, sie hatte die Oger vertrieben. Sie reisten noch an Süderstade vorbei und lieferten Gilwyn dort ab, wo sie sich in dem ansässigen Gasthaus niederließ und Boffin einen Brief schrieb. Er reiste so schnell wie möglich an.

Gilwyn aber war verzweifelt und depremiert, weil sie ihre gesamten Aufzeichnungen und Notizen ihrer Forschungen und Reisen verloren hatte. Die Suche nach ihren Büchern gestaltete sich als schwierige, langwierige Mission. Leider mussten sie und Boffin bald feststellen, das alles zerstört worden war. Letzendlich reisten sie zurück nach Eisenschmiede und blieben dort für eine Weile, wenngleich sie sich vor ihrer Familie verborgen hielten. Gilwyn brauchte eine Weile, bis sie sich von ihrer Niedergeschlagenheit erholt hatte. Sie schöpfte neue Hoffnung, als sie die Kontaktadresse eines Mitglieds der Forscherliga bekam, der auf den Mythosinseln stationiert und ein Sammler seltener Forscherbücher war. Sie kaufte sich einen neuen Widder und machte sich mit ihrem Bruder auf die lange Reise. Leider war dieser Ausflug nicht von Erfolg gekrönt, Gilwyn bekam zwar eine weitere Adresse, wo sie vielleicht Glück haben könnte, nach der anstrengenden Reise aber kehrte sie wieder mit ihrem Bruder nach Eisenschmiede zurück. Doch dort waren sie seitdem nicht sicher vor ihrer Familie; ein Großteil der Kupferbluts wurde mobilisiert, um die beiden Zwerge zu finden und zur Familie zurück zu bringen. Um dem Zugriff ihrer Eltern zu entkommen, nahmen die Geschwister ein Schiff von Sturmwind und reisten an die Küste Nordends, da sie dachten, dort wäre es ruhiger. Leider haben sie die Rechnung ohne ihre weit über Azeroth verstreute Familie gemacht, innerhalb kürzester Zeit wurden sie von einem Mitglied der Familie entdeckt. Nach einem kurzen Briefkontakt mit den Eltern wurde ihnen angeboten, das sie unbehelligt blieben, wenn sie zumindest den gefährlichen Norden verlassen und in die Nähe Dun Morogh's ziehen würden. Boffin und Gilwyn entschlossen sich daraufhin, sich für eine Zeit in Sturmwind niederzulassen und ihren Interessen nachzugehen. Sie wohnten dort in einem Mietshaus im Zwergenviertel. Während Boffin als Lieferant für einen ansässigen Gnomeningenieur arbeitete, führte Gilwyn mehr oder weniger energisch ihre Forschungen weiter; ein Tiefpunkt hinderte sie daran, ernsthaft zu arbeiten. Die meiste Zeit hing sie ihren Gedanken nach.

Einige Wochen lebten sie so inmitten des Getümmels der großen Stadt. Doch die starken Veränderungen, die seit kurzem im Gange waren, ließen Boffin kurz darauf seine Arbeitsstelle verlieren und bald waren die Geschwister in finanzieller Bedrängnis. Sie waren gezwungen, sich Arbeit zu suchen und fanden interessante Angeboten bei den Aushängen Sturmwinds. Nach einem Gespräch mit einer Nachtelfe, die Söldner für den Kampf auf dem Hyjal suchte, reisten sie noch nach Eisenschmiede um Gilwyns alte Lehrerin zu besuchen und ihren Segen zu erbitten. Die Lehrmeisterin war begeistert von Gilwyns Vorhaben, übergab ihr eine Rüstung der Eisenschmieder Priester und ihren Segen.


Boffin und Gilwyn trennten sich von einem Großteil ihres in der Zeit angehäuften Gepäcks, kratzten ihre letzten Silberreserven zusammen und reisten auf den Berg Hyjal, wo sie die Truppen hauptsächlich mit Botengängen unterstützen. Nach einiger kampfreichen Zeit wurden sie wieder aus den Diensten entlassen, holten ihren Sold ab und reisten zurück in die Heimat, nach Eisenschmiede.

EisenschmiedeBearbeiten

Derzeit befinden Boffin und Gilwyn sich wieder in Eisenschmiede, wo sie eine eigene kleine Wohnung bezogen haben.

FamilieBearbeiten

  • IconSmall Dwarf Male.gif Vater Rugrim Kupferblut
  • IconSmall Dwarf Female.gif Mutter Brebarta Kupferblut
  • IconSmall Dwarf Male.gif Bruder Boffin Kupferblut
  • IconSmall Dwarf Female.gif Großtante Gretta Kupferblut
  • IconSmall Dwarf Female.gif Großschwipptante mütterlichseits dritten Grades über fünf Ecken Algrid Kupferblut

Und noch viele andere Kupferbluts.

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