FANDOM


Unheil über Sturmwind I. Das Hafenfest II. Das Magiechaos III. Unheil über Sturmwind IV. Das große Rüsten "Tagebuch" Galerie Impressionen
Inv misc book 09
UNHEIL ÜBER STURMWIND



Mittagszeit. Sturmwind, Altstadtkaserne.[1] Bearbeiten

Ausgeschlafen.. nachdem Jaymes sie mehr oder minder zum Schlafen gezwungen hatte war ihr Körper nach drei durcharbeiteten Tagen und zwei Nächten nun endlich wieder einigermaßen ausgeruht. Die dunklen Augenränder waren etwas verblaßt, ihre Wangen waren gerötet.

Ihr Schlaf war unruhig gewesen und nachdem sie erwacht war, war sie sofort wieder in die Quarantänestation gelaufen. Viele Fälle lagen dort noch nicht, doch waren die vorhandenen umso kritischer. Sie flutete die verseuchten Körper mit Licht, um sie so stabil zu halten wie eben möglich. Sechs hatte sie schon verloren, sechs hatten sie schon angegriffen, sechs waren vor ihren Augen enthauptet worden. Der Bettler, Romy nannten sie ihn war bei den Aufräumarbeiten, um das Heim in eine Quarantänestation umzuwandeln in seinem Zimmer gefunden worden - fiebrig und bewußtlos. Sie hatte den ganzen Morgen bei ihm gesessen. Ob er infiziert war oder gegen eine andere Infektion kämpfte, die er sich zweifellos durch einen der unzähligen Rattenbisse geholt haben könnte konnte sie im Augenblick noch nicht sagen. Die Anzeichen deuteten zwar eher auf letzteres hin aber diese verfluchte Seuche war unberechenbar, man konnte sich seiner Sache nie ganz sicher sein.

Schließlich hatte sie entschieden, dass die verschwitzte und mit allen möglichen Körperflüssigkeiten besudelte Kleidung ausreichend stank, um gewechselt werden zu können und war in die Kaserne geeilt.

Langsam kletterte sie nun aus dem Waschbottich. Das Wasser darin dampfte immer noch. Sie hatte sich nicht lange darin aufgehalten. Ein Handtuch kam zum Einsatz, die Haare anzutrocknen. Sie verzichtete darauf, sie gänzlich hoch zu stecken und band das noch feuchte lange Haar zu einem Pferdeschw.anz aus dem Gesicht. Freies Sichtfeld war wichtig, für alles andere war keine Zeit.

Mittagszeit. Sturmwind, Kanäle.[2] Bearbeiten

Ganz und gar nicht ausgeschlafen. Borearis hatte längst das Gefühl für Zeit und Sonnenstand verloren. Wenn es Tag war, sah er lediglich die Ausmaße der Verwüstung ein wenig deutlicher als bei Nacht. Sein Körper funktionierte in einer Art präzisem Automatismus. Verbrannte Leichen, schlug sabbernde Schädel von knochigen Hälsen. Wenn es einmal keine sabbernden Schädel gab, dann räumte er Kisten von den Straßen, beruhigte mit erstaunlich fest klingender Stimme verzweifelte Bürger oder rekrutierte waffenfähige Freiwillige für die Bürgerwehr.

"Hört nicht auf die Stadtwachen!", "Gewalt erzeugt nur Gegengewalt!", "Die Stadtwache hat sich als unfähig erwiesen!" Irgendwo im dunstigen Nebel seines Bewusstseins vernahm der Major diese Ausrufe, verstand sie aber nicht wirklich. Keine Zeit für Aufwiegler, keine Zeit. Kisten, da drüben, wieder eine. Bürger in Sicherheit bringen. Nicht zu nah an die Kisten! Borearis' Füße hatten schon zu einem kurzen Sprint angesetzt. Das Gewicht der schweren Plattenrüstung war längst in den Hintergrund gerückt. Wichtig war nur, dass er funktionierte. Und seine Stadt verteidigte.

24.10 – 25.10[3]Bearbeiten

Tiefe Augenringe hoben die helle Haut und Haarfarbe der Frau noch mehr hervor, die hellen Augen und die konsequente Faltenpracht von Aryna meißeln ihr Sorge ins Gesicht.
Sie hatte diese Nacht ihre wohl letzte selbständige Reise geführt, in Southshore hatte man sie ausdrücklich gewarnt alleine weiter zu ziehen, der Grund war ihr wie üblich verwehrt geblieben. In der Hafenstadt Menithil konnte sie ein paar Gesprächsbrocken erhaschen, scheinbar zog das Problem seine Spuren über beide Kontinente.
In Eisenstadt war es noch angenehm gewesen, bis auf einen mehr als betrunkenen Zwerg der sie als zukünftigen Zombie deklarierte, ein müdes Lächeln war es, was ihn etwas wütend werden lies. Die Wachen waren nicht wirklich erfreut gewesen, sie vor dem Betrunkenen zu schützen, Aryna hielt es für angebracht so bald wie möglich einen Greifen zu buchen. In Sturmwind regte sich Paranoia, Paladine und alle anderen sahen sie an, nicht mehr als jeden anderen, doch ihre Natur drängte sie unterzutauchen, Fersengeld zu geben, sofort ... und weit.
Aryna sehnte sich nach Gilneas, nach dem Wall, fragte sich ob die Seuche hoffentlich nicht auch von ihrer Heimat Besitz ergriffen hatte. Es war früher Nachmittag gewesen, als sie endlich ihre Raststätte erreichte.
Kaum Schlaf hatte sie gehabt, immer wieder waren Schrei zu hören, Alarme waren gegeben worden, viele blinde, aber ihr war es lieber einmal zu viel, als zu wenig. Ihre Boten waren nicht gekommen, ihr mühsam bezahltes und aufgebautes Netzwerk von Informationen war tot.
Und mit dem Leichnam ihrer Arbeit im Nacken, schürte sich ein Gefühl, das sie nicht mochte. Angst, nackte klare Angst. Sie raffte sich auf, zog sich die offizielle Uniform an, sie hatte keine Lust sich wieder in die unbequeme Rüstung zu zwängen, die ihr wohl tausende Male das Leben gerettet hatte. Nicht wenn sie die Stadt nicht verlassen würde. Die Leute sollten sehen, dass Gilneas hier war. Und das Gilneas sich nicht versteckte.

Teldrassil, gegen Vormittag[4] Bearbeiten

Ixalla wacht erst spät auf, denn ihr Spaziergang im nächtlichen Darnassus und die beunruhigenden Neuigkeiten über Krankheit und Untote hatten ihr ein Teil des Schlafes geraubt. Sie hätte nicht gedacht, dass es so ein Unheil bis zu diesem entlegenen Winkel von Kalimdor schaffen würde - immerhin war dies sogar eine Art Insel. Sei´s drum, es brachte ihr nichts darüber nachzudenken, es war wie es war. Ein paar Minuten später und für den Tag bereit, wagt sie sich auf die Straßen von Darnassus, oder viel eher auf dessen halb bewachsenen Wege. Sie konnte unmöglich den ganzen Tag dort im Gasthaus verbringe, denn dann bräuchte sie keine Krankheit - sie würde sich zu Tode langweilen. Die Wege wirkten ruhig, dennoch ging sie den Rehen, Eichhörnchen, Kröten und Schaben aus dem Weg, obwohl ihr nur ein paar der letzteren seltsam vorkamen. Friedliche Tiere aller Art waren in den Städten der Nachtelfen offenbar willkommen, eventuell sogar mehr als sie, wie sie in den vergangenen zwei Tagen feststellen durfte. Sorgsam blickte sie sich um und machte sich auf zum Stadttor. Vor dem Eingang von Darnassus, wirkte alles ruhig und die Tiere schienen auch nicht krank. Der Tag war schön, es regnete nicht, wieso sollte sie also nicht ein paar Kräuter sammeln gehen? Für manch einen Gnom sicher äußerst uninteressant, für sie zur Zeit aber das Sinnvollste was sie tun konnte.

Eine knappe Stunde später, näherte sie sich erneut dem Stadttor von Darnassus. Ein paar Wildtiere hatten sie unterwegs angefallen, aber keines, mit dem sie nicht fertig geworden wäre. Vielleicht fand sie noch ein oder zwei Kräuter bevor sie ankam? Sie hatte zwar schon einige gesammelt, aber man konnte schließlich nie genug bekommen. Sie ging um einen der riesigen Bäume herum. Der Nährboden war hier geradezu ideal für ein Pflanze wie das Silberblatt. Doch prompt stockte sie. Dieser Baum war so breit gewesen, das er den gleichen Effekt wie eine Häuserecke hatte - sie sah nicht was sich dahinter verbarg. Einige Meter entfernt entdeckte sie zu ihrem Grauen das erste Mal in ihrem Leben Untote. Es waren Ghuuls, wie sie trotz alller Unerfahrenheit erkannte, da gab es keinen Zweifel.

Eine Schreckensekunde konnte Ixalla sich nicht von dem grässlichen Anblick losreißen, doch dann wandte sie sich ab und rannte um ihr Leben. Scheinbar war die letzte Mahlzeit dieser Schreckensgeschöpfe noch nicht lange her, sie torkelten ihr nur langsam hinterher, wie sie erkannte, als sie am Stadttor von Darnassus den ersten Blick über ihre Schulter wagte. Natürlich hatten die Torwachen der Nachtelfen die Untoten erblickt und machte sich bereit. Sie würden sich sicher um das Problem kümmern und Ixalla glraubt nicht, dass sie dabei eine Hilfe wäre. Diese Geschöpfe des Todes waren sicher zu mächtig für sie, da brachte es gar nichts sich ihnen zu stellen. Sie würde nur im Weg stehen, die anderen beim Kampf behindern. Nein, sie war bei dem Kampf sicher nicht erwünscht. Etwas erleichtert, aber außer Atem und noch immer recht beunruhigt, duchschritt sie schnellen Schrittes den Torbogen und betrat Darnassus, hoffend, dass die Wachen wirklich damit fertigwerden würden.

Ixalla wollte sich in der Sicherheit der Stadt schon beruhigen, sich einreden das nun alles in Ordnung sei, als sie einige Meter vor sich einen weiteren aber vereinzelten Ghuul erblickte. Sie glaubte ihren Augen nicht, wie kam der denn hier her? Nein! Das wollte sie nicht wissen. Sie wollte einfach nur noch sicher sein, das war auch schon alles! Sie hatte Glück im Unglück. Das untote Geschöpf wandte sich nicht ihr sondern einem Irrwisch zu und sie rannte erneut um ihr Leben. Ixalla begegnete zu ihrer Freude einer Nachtelfe, die sich ohne Umschweie des einzelnen Untoten annehmen wollte und tatsächlich kehrte sie lebendig zurück. Ixalla war darüber sehr froh aber nach einem Gespräch war ihr nun wahrlich nicht zumute und so verabschiedete sie sich dankbar von der Fremden. Nach diesem Erlebnis - da war sich Ixalla völlig sicher - würde sie wirklich nur noch ins Freie gehen, wenn es notwenig war - bis dieser Alptraum ein Ende hatte. Lieber wollte sie im Gasthaus oder sonstwo vor Nutzlosigkeit eingehen, als sich mit diesem Schrecken anzulegen.

Stormwind - Nachmittag[5] Bearbeiten

Marcas war wie wohl die meisten nicht wirklich ausgechlafen, sein Gesicht war eher eingefallen und er hatte einen Dreitagebart der sich sehen lassen konnte. Auf drei Stunden schlaf hatte er es heute gebracht drei Stunden traumlosen schlaf weil er sich noch einen seiner Tränke eingeworfen hatte. Nun marschierte er durch die Stadt die zwei Klingen am Gürtel saßen locker die Maske war fest um das Gesicht gebunden und die sattgrünen Augen huschten wachsam umher. Sechs Ghule waren es heute schon gewesen die er getötet hatte und nach jedem Kampf hatte er das Bedürfniss sich zu waschen und sich stundenlang in Desinfektionsmittel zu baden.

Gestern hatte ihm der Major seinen Rang wieder annerkannt so das er das Wams eines Leutnants trug welches sich auch etwas mit dem der Dämmerung glich. Er hatte "Befehl" eine Einheit zusammenzustellen und genau das würde er auch tun. Dazu hatte er extra noch viel zu überteuert Abschriften anfertigen lassen die er jetzt an diversen Hauswänden befestigte.


Bürger! Söldner! Soldaten!

Ich Marcas Lebryns wurde für die Dauer dieses abscheulichen Zustandes zum Leutnant ernannt und suche nun Freiwillige die sich unter meinem Kommando zu einer Einheit zusammenschließen um die Seuche und die Untoten gezielt und mit vorhandenen Befehlstrukturen zu bekämpfen! Egal woran ihr glaubt und, egal was ihr macht ihr seid Menschen, und unsere Stadt wird nicht zu einem zweiten Stratholme werden Stormwind wird nicht untergehen! Wenn ihr in der Lage seid eine Waffe zu führen oder euch dazu fähig seht Magie zu wirken meldet euch bei mir! Solltet ihr euch schon bei einer anderen Miliz eingeschrieben haben ist mir das herzlich egal, mir ist auch egal was ihr normalerweiße für einen Beruf habt. Solange ihr Befehle befolgen könnt und nicht plündert.
Wir werden präsent sein, wir werden nicht chaotisch vorgehen sondern die Dinge gezielt dort bekämpfen wo es nötig ist.
Zu finden bin ich meist in der Nähe der Kathedrale gekleidet in weiß mit einem schwarzen Wams.
Es wird auch Sold geben gezahlt aus meinem privatem Vermögen.

Das Licht oder woran auch immer ihr glauben mögt mit euch.
Marcas Lebryns Leutnant der Armee der Allianz, ehemaliger Späher des dritten Krieges.

Nachdem er den letzten Zettel an eine beschmutzte Hauswand gepinnt hatte ging er in Richtung Kathedrale, er musste auch noch mit Belinda reden und an einem Heilmittel arbeiten. Hoffentlich hatte sich Marcas nicht zuviel vorgenommen......

Sturmwind[6] Bearbeiten

Eine Macht, die versagte, sobald man sie brauchte, war nutzlos.
Er ballte die Hand zur Faust, als er die Stufen zum Nebengebäude des Rathauses erklomm. Es war Nacht und die Nacht war kühl: eine Nacht, die er an anderen Tagen gerne eingeatmet hätte. Doch nicht heute. Nicht in diesen Zeiten. Stattdessen atmete er so flach er konnte, wehrte sich in Gedanken dagegen, diese Nachtluft einzuatmen, diese Luft voller Tod. Einmal mehr an diesem Tag hob er seine Hand zu dem Tuch, das er um Mund und Nase gebunden hatte, um seinen Sitz zu überprüfen. Einmal mehr an diesen Tag hob er die Hand umsonst; das Tuch saß perfekt.
Mit fahrigen Händen griff er in die Tasche an seiner Seite, zog einen verrosteten Schlüssel hervor und sperrte damit die unauffällige Holztür auf. Als er eintrat, empfing ihn stickige Luft. Abermals fuhr seine Hand hinauf zu dem Tuch. Der Raum, den er betrat, war klein und befüllt mit Akten: Akten auf Regalen, Akten auf Stühlen, Akten auf dem Boden und Akten auf dem Schreibtisch. Auf dem Schreibtisch brannte auch eine Öllampe, dieselbe Öllampe, wie jeden Tag, und hinter dem Tisch saß ein Mann, derselbe Mann, wie jeden Tag - jede Nacht: ein Mann, der in diesem Raum schlief, aß und - nun ja, arbeitete. Einmal mehr stellte sich Liras die Frage, wann er den Raum das letzte Mal verlassen hatte ...

"Herr Merwian", begann er, ruhig, feststellend.
Der Mann hinter dem Schreibtisch sah auf, das Licht der Lampe warf tiefe Falten in sein Gesicht. Er war ALT. "Herr Direktor ...", murmelte er.
"Ich bin nicht der Direktor", erwiderte Liras prompt, es war eine Antwort, die schon viele Male gegeben worden war.
"Ach ja, Herr Maas ..." Ein entschuldigendes Lächeln. "Wie kann ich Euch dienlich sein?"
"Mit der Erfüllung einer Bitte." Liras legte einige Schlüssel auf den Schreibtisch. Er ließ sich Zeit, während Merwian geduldig wartete, den Mund leicht geöffnet, einatmend, ausatmend, einatmend ... Liras konnte den Atem des Mannes hören - und leider allmählich auch durch das Tuch riechen. Er rümpfte die Nase, unsichtbar für den Mann. "Ich werde verreisen", fuhr er schließlich im selben ruhigen Ton fort. "Im Rathaus werdet Ihr Notizen vorfinden, die Euch alle benötigten Anhaltspunkte geben werden. Bitte seht morgen im Rathaus vorbei."
Merwian sah eine Weile auf die Schlüssel, er schien zunächst nicht ganz zu verstehen. Als er schließlich wieder aufsah, schien er leicht zu lächeln. Vielleicht waren es auch nur die Schatten, die die Lampe auf sein Gesicht zeichnete; die Veränderung war so gering, dass Liras sich nicht sicher war, doch das, was er sah, ließ ihn für einen Moment an ein wehmütiges, sehr wehmütiges Lächeln denken.
"Wir werden uns nicht wiedersehen, nicht wahr?" Merwians Augen hafteten mit einem seltsamen Glanz auf Liras' Gesicht. "Wir werden sehen." Die Antwort kam zu schnell, emotionslos, der Schatten des Lächelns verschwand wieder.
"Ich wünsche Euch eine gute Reise", antwortete Merwian mit einer Stimme, die kaum mehr als ein Flüstern war. Mit seiner alten, sehnigen Hand griff er nach den Schlüsseln, während die Öllampe seine Finger als Schatten einer Spinne auf den Tisch malte. Nachdenklich sah Liras hinab auf diese Schatten, auf diese kleine, zerbrechliche Hand. Eine Macht, die versagt, sobald man sie braucht, ist nutzlos.

25.10. - Abenddämmerung[7] Bearbeiten

Die Sonne sandte noch die letzten wärmenden Strahlen über die Stadt Sturmwind, was jedoch niemand in diesen Stunden und Tagen zu resignieren vermochte. Dann verschwand sie hinter dem Horizont und hinterließ einen brennenden Himmel. Idyllisch, könnte man meinen, wären nicht die dezeitig vorherrschenden Stunden und Tage des Unheils. Mit dem Untergang der Sonne zogen sich die Schatten der Gassen, Häuser, Monumente, Bauwerke, Bäume und Sträucher immer länger. Doch ein weiterer Schatten zog heran. Hinweg über die Baumwipfel des Elwynnwaldes, Vögel aufscheuchend und Wild fortjagend, positionierte sich etwas gigantisches vor den Toren Sturmwinds. Eine Feste des Grauens hatte sich durch die Luft bis vor die Türen des Bürgers, die Heimat des Volkes, bis vor eine gesamte Stadt bewegt - unaufhaltsam und doch unbemerkt. Nun war es klar. Der Verdacht bestätigte sich, die Vermutung bewahrheitete sich. Die Geißel klopfte an, und das ohrenbetäubend und unvergesslich.

Mit der Anwesenheit der Nekropole schien die Vegetation sich zu verändern. Alles im unmittelbaren Umkreis schien zu verwelken und grünlich wabernder Bodennebel zog sich durch den Wald vor Sturmwind. Nicht zuletzt der plötzliche Fall der Temperatur, als hätte Arthas persönlich die eisigen Winde von Eiskrone in den Süden beordert. Ohja, ein eisiger Wind machte sich breit, zu eisig für diese Jahreszeit und zu eisig für einen Winter, wie man ihn bisher kannte. Doch kein See, kein Brunnen, kein Fluss frierte zu. Es schien, also würde der Frost lediglich Einzug in die Gemüter aller Lebewesen nehmen.

Mit der Geißel kam Kälte und mit der Kälte sank die Moral Vieler unter Wenigen. Trostspendende Wärme verzog sich aus den vor Inbrunst brennenden Körpern und gab mehr und mehr dem nahenden Tod verkündenden Frost Raum zur Einnahme des Lebens.

Sturmwind[8] Bearbeiten

"In Sturmwind sieht es wohl schlecht aus" flüsterte einer der Draenei. Ein Leuchtendes Auge öffnete sich. Die Stimmen waren Leise aber dennoch zu vernehmen. "Ghule greifen ständig an, sagt man" der Schamane erhob sich von dem Teppich. Langsam nahm er seinen Hammer, der neben dem Teppich lag und wendete sich aus der Halle. Als er aus der Exodar trat, blickte er kurz auf die Riesige Nekropole, die am Himmel stand. "Ich muss mich beeilen" flüsterte der Draenei und verwandelte sich plötzlich in einen Geisterwolf. So schnell er konnte rannte er zu dem Hafen, das Schiff wurde von Nachtelfen gesteuert.

Nach einer kurzen umsteigung von einem Schiff zu einem anderen hatte er endlich den Hafen von Sturmwind erreicht. Schnell stürmte er weiter, suchte irgendeinen Ranghohigen. Am Kathedralenplatz sah er viele Männer und Frauen versammelt. Er versuchte herauszufinden was hier los war. Ein Mensch sagte "Angriff der Ghuls" nach wenigen Minuten schrie ein Zwerg auf "ZUMMM ANGRIIFFFF" Teknar blickte voller verwunderung auf die Untoten. Ein paar Stadtwachen rannten hinter diesen Gestalten. Nach kurzer Überlegung beschwor er ein paar Totems die verstärken und mitkämpfen sollten. Er schleuderte einen Blitzball auf die Ghuls, weichte einen Angriff aus und erzeugte ein Erdbeben.

Nach dem Angriff versammelten sich die meisten wieder an der Treppe der Kathedrale. Ein Mann in prachtvoller Rüstung sprach zu dem Schamanen. "Willkommen, bei der Miliz!"

Autoren Bearbeiten

  1. Belinda
  2. Borearis
  3. Aryna
  4. Ixella
  5. Marcas
  6. Liras
  7. Varmont
  8. Teknar

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki