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Geisterlande v.2.0/Tag1

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Geisterlande v.2.0 Tag 1 Tag 2 Tag 3

Tag 1


Marelon Blutsehne

Ich sollte es allmählich begreifen. Persönliche Beziehungen zueinander haben in einer militärischen Einheit absolut nichts verloren. Das eine beeinfluss das andere IMMER negativ. Es wird immer der Zeitpunkt kommen, an dem man sich zwischen der Einheit und der Freundschaft entscheiden muss. Meine Entscheidung war die Einheit.

Aber war es meine Schuld, dass ER sich unerlaub vom Lager entfernt? Was erwartet er denn? Eine Extra-Ration Fleisch? Eine besonders warme Decke? Ist er verrückt? Dieser Ort ist nicht Silbermond und hier ist kein Platz für sein trotziges Kinderverhalten. Er gefährdet sich, und somit die Einheit also hat er mit den Konsequenzen zu rechnen. Diese haben angenommen zu werden, ohne Murren, ohne Beschwerde. Aber er sagte es selbst - er hat ein Problem damit, mich als Anführer zu sehen. Das Leben besteht nunmal nicht nur aus gemütlichen Abenden am Strand. Nein. Er muss endlich lernen, dass an oberster Stelle die Einheit steht. Dennoch - Ich kann nicht behaupten, dass mich diese Tatsache kalt lässt. Ganz und gar nicht. Aber wie schon erwähnt - persönliche Empfindungen und Gedanken müssen ausgeblendet werden. Ich werde mich nicht entschuldigen, denn es gibt dafür absolut keinen Grund. Die ganze Situation hat Yelin sich allein zuzuschreiben.

Ich hätte niemals für möglich gehalten, dass es derart schwer ist, Befehle zu geben - die Verantwortung zu tragen. Ein Fehler und du bringst die ganze Einheit in Gefahr. Yelins Verhalten hat mich zum Nachdenken gebracht. Was, wenn die anderen es genauso sehen? Was, wenn sie ebenfalls ein Problem mit mir als Führungskraft haben? Steht der ganze Trupp womöglich gegen mich?

Doch mir soll egal sein, was der Rest denkt, solange die Befehle befolgt werden. Darauf kommt es letztlich an. Eine Meinung? Die interessiert keinen. Absolut niemanden. Anordnungen müssen ausgeführt werden, ohne Widerworte. Wer nicht spurt, muss sich mit den Folgen abfinden.

Auch Yelin.


Ceviel Sonnensturm

Offizieller Bericht

Wie besprochen wurde das Kommando an den Novizen Marelon Blutsehne übergeben um sich so zu bewähren und in den Waldläuferstand aufgenommen zu werden. Nachdem ihm erklärt werden musste, dass niemand Zelte schleppen wird, sofern wir nicht beabsichtigen längerfristig ein Lager zu errichten, sind wir Richtung Tristessa aufgebrochen. Die von Blutsehne vorgeschlagene V-Formation erwies sich als günstig um die Schneise bis zu diesem Ort zu durchqueren, Flanken- und Rückendeckung ausreichend vorhanden, wenngleich die „Wanderung“ bis zur Schneise mehr als unnötig war.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Tristessa sowie Meldung bei Waldläufer Lethvalin wurde der weitere Verlauf besprochen. Blutsehnes Befehle müssen klarer formuliert werden, da sie augenscheinlich von den Novizen nicht verstanden wurden. Zudem scheint er sehr zögerlich zu sein, was Befehle erteilen angeht. Weiterhin wurde beantragt, dass Feldheilerin Dämmerlicht die Decken zur Übernachtung tragen musste, eine meinerseits unnötige Behinderung da ohnehin für ihre Eskorte gesorgt werden musste. Es wäre geeigneter gewesen, jeder Waldläufer hätte sich um seine Sachen gekümmert, zudem die Präsenz eines Feldheilers bei regulären Einsätzen nicht gegeben ist.
Die Suche des Lagers gestaltete sich zu Beginn erneut als Wanderaktion. Die Lage wurde allerdings korrekt eingeschätzt, als es galt sich an einem Lager der Kaldorei vorbeizuschleichen. Allerdings wurde hier ebenfalls von Blutsehne die Eskorte nicht bedacht, welche nicht über „Tricks“ verfügt. Die Erkundschaftung der Umgebung wurde zufrieden stellend von Sturmgesang und Sunwhisper durchgeführt. Anschließend kümmerte sich Blutsehne ordnungsgemäß um die Organisation von Feuerholz und Abendessen. Jenes wurde allerdings unzureichend auf Verseuchung untersucht, meiner Meinung nach, da „Herkunft Immersang“ nicht ausreichend ist. Anschließend wurde von Blutsehne die Wacheinteilung vorgenommen.
Insgesamt machte er einen überforderten Eindruck.

Private Notizen

Das kann ja heiter werden. Schreiten im Gänsemarsch durch den Immersang. Da nimmt wohl wer das „Wanderer“ in „Weltenwanderer“ zu genau. Und kaum in Tristessa hockt Sunwhisper schon wieder fast bei einem Blutritter auf dem Schoss. Ekelhaft. Raubritterpack. Davon abgesehen dass man den Novizen ja bald schon befehlen muss zu atmen. Wobei das auch nichts bringen würde. Motzköpfchen Sturmgesang musste ja mal wieder den Adelsburschen raushängen lassen. Es hätte mich nicht gewundert wenn er dazu noch mit beiden Füssen auf dem Boden aufgestampft wäre. Und Blutsehne war sehr überfordert davon. Sollen alle mal lernen was Pflicht ist und dass nichts darüber steht.


Norael Sunwhisper

Willkommen zurück in Quel'Thalas. Nach den Wochen mit Teneras Frosthauch, in denen wir ohne jegliche Reibungspunkte und mit unglaublicher Geschwindigkeit alle Feinde beseitigten, doch eine willkommene Abwechslung, einmal wieder den harmonischen Einheitsalltag zu erleben. Wobei alltäglich auch das falsche Wort ist. Ich weiß bisher nicht, worunter ich den Tag verbuchen soll. Meiner Meinung nach würde verschwendet den Sachverhalt am ehesten umschreiben. Aber der Reihe nach.

Bei der Kaserne stieß ich auf Yelin, der wie ich etwas später eintraf als der Rest. Glücklicherweise keine Strafe, wobei mich für die nächsten Wochen ohnehin Spülhände erwarten. In der Kaserne wurden wir zuerst mit den dünnen Lederrüstungen versorgt, die mich noch immer an Nachthemden erinnern. Mir steht dieses Grün überhaupt nicht. Aber in Uniform soll man auch nicht gut aussehen. Kelindar würde sich kringeln.

Der Aufbruch verlief relativ reibungslos. Ich frage mich zwar, weshalb der Gänsemarsch, aber so hatte Silbermond Zeit, uns mit Blumen und Lobpreisungen zu verabschieden. Eine Chance, die nicht genutzt wurde, was zu erwarten war. Außerhalb der Stadt ging es bis zur Schneise so weiter. Eigentlich schade, dass wir keinen Drachenfalken zugeteilt bekommen haben. Dämmerlicht wäre sicher sehr erfreut gewesen, nicht durch die Schneise und den Fluss laufen zu müssen. Die ständigen Sticheleien zwischen ihr und Leuchtwasser brachten mich zum Kochen. Schrecklich, dass von uns verlangt wird, unsere privaten Angelegenheiten herauszuhalten, während sie sich kabbeln wie zwei kleine Kinder. Aber wer erwartet schon Gerechtigkeit, wenn er zum Militär geht.

Geisterlande. Ich erinnere mich noch daran, als ich dort Llarrian getroffen hatte. Eine wunderbare Sin'dorei, zu schade, dass sie unauffindbar geworden ist. Ich hoffe, es geht ihr gut. Die Umgebung treibt mir immer noch ein Schaudern und Beklommenheit über den Rücken. Wenn ich daran denke, wie schön die Geisterlande einst gewesen waren. An die Küste unternahmen wir eigentlich immer unsere Badeausflüge, Vater, Mutter, ich. Ewigkeiten her. Und jetzt wäre es ohnehin unmöglich, neben all dem Toten, das im Wasser treibt, den im Gehen verwesenden Murlocs und den abgestorbenen Bäumen, von denen man sich eigentlich nur abwenden will. Aber wohin, wenn sie überall stehen?

Das alte Tristessa erwartete uns so trist, wie sein Name sagt. Noch immer sind die Aufräumarbeiten kein Stück vorangeschritten. Jemand sollte Lor'Themar und seiner Triade einmal vor die Nase halten, wie alles abseits Silbermond noch immer verdorrt. Nur, weil der Adel dort lebt, muss Silbermond nicht alles Gold der Welt erhalten. Immerhin war dort wieder etwas Gesellschaft, abgesehen von den schweigenden Dämmerläufern und den Offizieren, die mir jetzt schon wie ein Kodo auf den Nerven herumtrampelten. Natürlich musste es ein Blutritter sein und natürlich meint Sonnensturm, nur, weil ich mit ihm spreche, möchte ich ihn ins Bett zerren. Kaltes Biest. Das Gasthaus Tristessas war kaum mehr ein Schatten seiner selbst. Der arme Kalarin tut mir Leid, ich kannte es noch aus den Tagen, da seine Eltern das Haus leiteten und es noch voller Glanz war, die Reisenden und Händler mit Speis und Trank versorgte. Seit kaum jemand dort des Weges kommt, außer ein paar Soldaten, verdorrt das Haus genauso wie die Geisterlande. Bedauerlich.

Seltsamerweise reisten wir zurück zum Elrendar und setzten unsren Einsatz an dessen Westrand fort. Weshalb erst der Abstecher nach Tristessa? Ich hätte den Proviant im Pavilon nördlich des Elrendar gelagert, oder so etwas. Dass wir am Südufer entlangkrebsen mussten, obgleich klar war, dass wir früher oder später auf die Wasserfälle stoßen würden, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Das Lager finde ich ungünstig positioniert, aber wohl in der Umgebung das einzige brauchbare. Marelon als Befehlshaber der Einheit empfinde ich ... nun, nicht direkt als unfähig, aber er muss dringend sicherer in seiner Angelegenheit werden. Mag sein, dass es von oben herab klingt, aber könnte ich es besser. Wohl auch nur, weil ich einfach einen Waldläufer mimen würde.

Aber das tut nichts zur Sache. Seine Befehle sind zu ausschweifend, er kümmert sich um meiner Meinung nach unwichtige Kleinigkeiten und nutzt, meiner Meinung nach, das Potenzial der Umgebung kein Stück aus, außer, um sich beim Umherschleichen zu tarnen. (Dass unsere Route direkt durch die Todesschneise führen musste, ist Schwachsinn. Wir hätten unsere Kräfte und Munition schonen sollen, statt Sareyn die wenige Arbeit abzunehmen, die sie noch hat. So wären wir vielleicht auch in den Geisterlanden weiter gekommen.) Das zeigte sich schon, als er und ich einen Luchs erlegen sollten. Er legt sich mitten ins Mondlicht, statt zwei Meter weiter in den Schatten des Baums zu kriechen. Immerhin wurde er dadurch nicht verwundet. Ich hätte außerdem nie gedacht, dass Luchse so stark bluten können. An seiner Fähigkeit, rasche Entscheidungen zu fällen, zweifle ich auch. Er überlegt Stunden hin und her, ob er mich Yelin hinterherschicken soll oder nicht, obgleich klar war, dass der sich nicht abmeldete. Verschwendete Zeit, die im Notfall überlebenswichtig sein könnte. Aber gut, nicht jeder ist von Anfang an perfekt.

Interessant finde ich aber Weitschritt. Endlich ein Waldläufer, der ein wenig gesprächiger ist und auch noch Ahnung von dem hat, was er tut. Mit ihm kann man sich sogar unterhalten, selbst, wenn er meint, wir wären zu verwöhnt. Man kann nicht alles haben. Hoffentlich sieht man ihn öfter. Eine willkommene Abwechslung, nicht nur wegen der roten Uniform.

Und dann begann das Drama. Warum weiß ich nicht, aber Yelin musste sich anscheinend vom Lager entfernen. Wie geschrieben haderte Marelon unnötig, mich ihm hinterher zu schicken. Aber schließlich fing ich ihn ein. Vollkommen durcheinander. Es schmeckt ihm nicht, dass Marelon Anführer der Truppe ist, das war unschwer zu erkennen, um nicht zu sagen, es verwirrt ihn. Deswegen sagte er im Gegensatz zu sonst auch kaum ein Wort. Ich hoffe, das legt sich in den nächsten Tagen, was wohl kaum der Fall sein wird, jetzt, wo er sich mit Marelon gestritten hat. Nur, weil der ihn rechtmäßig zusammengeschissen hat. Gut, ich kenne es, dass die Personen mehrere Gesichter haben, seit meiner Kindheit. Schon Mutter war so, auf der einen Seite das liebevollste Wesen, das ich kenne, auf der anderen Seite noch härter und kälter als Sonnensturm. Ein Jammer, dass sie nur noch letzteres ist, seit sie von Vaters Tod erfuhr. Yelin hat wenig Erfahrung damit. Gut, er ist jung. Aber das schützt nicht.

Ich hoffe ja, ich konnte ihm vermitteln, wie es ist und dass er die Lektion auch aufgenommen hat. Und ich hoffe sehr, Marelon trägt es ihm nicht zu sehr nach. Ihre Freundschaft sollte nicht wegen eines Einsatzes angekratzt werden oder gar zerbrechen. Notfalls trete ich eben beiden in den Hintern, dass sie sich ein wenig zusammenraufen. Aber es wird sich in den nächsten Tagen zeigen, ob sie sich einkriegen. - Hach, ich möchte zu Kelindar. ... Noch zwei Tage.


Niniel Tränenreich

Leicht zitternde Finger führen die Feder über das Pergament, während die Elfe mit in die Unterlippe geschlagenen Zähnen das Geschriebene kritisch mustert.

Mein zweiter Einsatz bei den Dämmerläufern. Bisher ist noch nicht viel passiert. Wir haben Silbermond im Schneckentempo verlassen, und sind über die Todesschneise weiter. Den Sinn dahinter habe ich nicht ganz verstanden. Aber das ist ja auch nicht nötig. Stumpfes Nachrennen wird lieber gesehen, als eigenständiges Denken. Vielleicht ist das auch besser so. Manchmal. Jedenfalls war ich über das langsame Tempo glücklicher als manche andere, wie zum Beispiel Norael, der ja nie ein Blatt vor den Mund nimmt. So verzögerte sich die Ankunft in den Geisterlanden. Und somit auch die Ankunft von Erinnerungen. Worüber ich dankbar bin.
Aber schließlich kamen wir doch an. In Tristessa machten wir den ersten Halt und eine kurze Pause. Die meiner Meinung nach unnötig war. Wir waren ja erst ein paar Minuten unterwegs. Naja, nicht beschweren, folgen.
Norael nutzte die Pause, um sich gleich wieder mit dem Leutnant anzulegen. Ich habe nicht wirklich mitbekommen, warum. Ich glaube, ich will es auch gar nicht wissen.
Marelon hielt sich jedenfalls von mir fern. Vielleicht ist das auch besser so, für uns beide. Glaube ich. Hoffe ich. Wir bekamen von dem Gastwirt des Hauses gefüllte Feldflaschen und Decken, die unverständlicherweise Shariza tragen musste. Das Fleisch müssten wir uns selber jagen, sagte Sonnensturm. Ich verstehe das nicht. Wenn das Wasser zu verseucht ist, um es zu trinken, warum sollten die heimischen Tiere, die das schließlich trinken, weniger verseucht sein?
Naja. Auch da habe ich kein Recht, was zu sagen. Sie werden schon wissen, was sie tun. Marelon scheint mir jedoch gar nicht immer so sicher, er macht sich zu viele Gedanken. Wir verließen Tristessa recht schnell wieder, wofür ich dankbar war. Mir gefällt der Ort nicht. Wobei der Wald drumherum natürlich auch nicht besser ist. Aber wenigstens gibt es etwas zu tun. Wir schlichen am Elrendar entlang, und Erinnerungen schlichen sich in meinen Kopf. Es ist einfach noch nicht lange genug her, dass ich hier alleine herumirrte. Ich hoffe, ich werde es irgendwann vergessen können. Irgendwann.
Wir umschwommen ein Lager der Kaldorei. Ich verstehe nicht, was die immernoch hier wollen. Und warum niemand etwas gegen sie unternimmt. Ja, unsere kleine Einheit wäre zu schwach gewesen, viel auszurichten, das sehe ich ein. Aber diese falschen Elfen in unserem Gebiet zu dulden empfinde ich als total unverantwortungslos. Wieder so ein Fall, wo ich nicht drüber nachdenken sollte. Und noch weniger mich darüber beschweren.
Recht schnell fanden wir eine geeignete Stelle. Ein Felsen schien Marelon und den Offizieren geeignet für ein Nachtlager. Das übliche: Gut zu verteidigen, aber nur ein einziger Fluchtweg. Yelin und mir wurde befohlen, Holz zu holen. Um Feuer zu machen. Auf der Suche nach geeigneten Ästen entdeckten wir ein Teil des noch unversehrten Landes. Es war wirklich wunderschön. Ich muss mit Marelon mal hier herkommen, wenn das alles vorbei ist. Ich drängte Yelin, wieder zurück zu gehen. Er ist nett, aber irgendwie scheint er dem ganzen nicht mit der Einstellung entgegen zu blicken, die besser für ihn wäre.
Wir brachten das Holz zurück, und ich entzündete ein Feuer. Mit Yelins Hilfe. Aber das hat keiner gesehen. Hoffe ich. Dann kamen erste Komplikationen. Yelin entfernte sich vom Lager, und hatte es Marelon nicht gesagt. Auch den Offizieren nicht. Marelon schien wiederum etwas überfordert. Er versucht immer alles richtig zu machen, obwohl das doch gar nicht möglich ist. Jedenfalls wurde Norael im Endeffekt geschickt, Yelin zu suchen. Er fand ihn auch. Natürlich. Marelon wollte Yelin mit einer doppelten Wache bestrafen. Aber auch da sahen die Offiziere wieder einen Fehler. Wie hätte es auch anders sein können? Yelin war eingeschnappt. Er sieht den Unterschied von Dienst und Privatem nicht. Er wird größere Probleme bekommen, wenn das so weitergeht. Ich habe mich bemüht, den Mund zu halten. Hab das Feuer am Laufen gehalten.
Ich hoffe, es hat keiner gemerkt, das mich insgeheim die Erinnerungen plagen. Aber die Offiziere haben manchmal komische Anwandlungen zum Gedankenlesen. Kurz bevor sich alle bis auf die Wache schlafen legten, befahl mir Marelon, mich zu setzen. Auch dagegen habe ich natürlich nichts gesagt. Ebenso als er sich neben mich setzte, blieb ich still. Er wollte das Private und das Dienstliche trennen. Aber da auch der Leutnant und der Sergeant sein Verhalten geduldet haben, natürlich nicht ohne mit den üblichen Kommentaren zu sparen, die ich größtenteils ignoriere, habe auch ich nichts gesagt. Und ich glaube, eigentlich war es mir ganz Recht. Etwas Halt in dieser düsteren Gegend.

Hastig faltet die Elfe das Pergament zusammen und steckt es unter den Handschutz ihres Bogens. Dann läuft sie mit lautlosen Schritten wieder zurück zum Lager.


Bilder

Im Gänsemarsch


Erste Einweisungen und die Todesschneise


Nach Tristessa


Erkundung & Lagersuche


Nachtlager

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