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Gardis

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Horde 32px.png Gardis Morgentau
GardisWiki2.jpg
Ingame-Name: Gardis
Rasse: IconSmall Tauren Male.gifIconSmall Tauren Female.gif Tauren
Klasse: IconSmall Hunter.gif Jäger
Charakterdaten:
Geburtsdatum/-ort: kleines Dorf im Brachland
Alter: 60 (in Menschenjahren)
Zugehörigkeit: Horde
Gilde: Das Siegel
Aussehen:
Größe: 2,7 m
Augenfarbe: braun
Besonderheiten: prächtige Federhalskette, abgebrochenes Horn
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: neutral gut

Gardis Morgentau ist eine leicht betagte, einzelgängerische Jägerin und Sammlerin und versorgt die Siedlungen Mulgores und des Brachlandes mit Nahrung und anderen Tierprodukten. Sie ist Anwärterin des Siegels.

Aussehen des Charakters Bearbeiten

Gardis ist eine große, kräftige Taurin mit gütigen, braunen Augen und dezenten Falten im Gesicht.

Die schwarzen Stellen ihres gefleckten Fells sind -vermutlich von der Sonne- schon etwas verblasst und ihre mittellange Mähne, die sie mit irgendeinem stumpfen Schneidwerkzeug zu stutzen scheint, schimmert gräulich.

Das rechte ihrer relativ kurzen Hörner ist abgebrochen.

An den Armen und um den Hals trägt sie jede Menge selbstgemachten Schmuck, darunter eine Kette, an der Federn in verschiedenen Farbtönen und Größen sorgfältig nach der Farbe sortiert aufgefädelt sind.

Das Fell der Taurin fehlt teilweise an den kräftigen Oberarmen und gibt den Blick auf tiefe Narben frei, die wohl von verheilten Kratz- und Bisswunden stammen. Auch ihre Knie sind aufgeschlagen und voller Schürfwunden. Sie trägt ihrer Größe entsprechend einen gewaltigen Bogen mit sich und an ihrem Gürtel hängt ein steinernes Kürschnermesser, dessen Holzgriff kunstvoll verziert ist.

Sie ist stets behäbigen und langsamen Schrittes unterwegs, weshalb ihre riesige, blau-violette Motte leichtes Spiel hat, ihr zu folgen.


Auftreten des Charakters Bearbeiten

Es ist auf den ersten Horcher kaum zu glauben, dass Gardis tiefe, volle Stimme, die hauptsächlich an ihrer gefühlvollen Sprechweise als weiblich zu identifizieren ist, in der Lage ist, die verschiedensten Tierstimmen täuschend echt nachzuahmen.

Sie geht grundsätzlich nur mit dem Bogen auf die Jagd, weil ihr feines Gehör, dem sie sicher auch ihre gute Erfolgsquote beim Jagen zu verdanken hat, die lauten Schüsse eines Gewehres nicht ertragen würden.

Oft sieht man Gardis an etwas herumschnitzen oder wie sie Muster in Leder näht.

Wenn sie spricht, versucht sie meist, sich galant auszudrücken, auch wenn Ihr dies nicht immer gelingt. Sie benutzt selten komplizierte Fremdworte und manchmal wirken ihr Sätze fast schon etwas dümmlich. Ihr Alter macht sich in ihren Bewegungen hin und wieder bemerkbar, jedoch überrascht sie manchmal auch mit einer ungeahnten Wenigkeit, wenn es um Kopf und Kragen geht.

Zu ihrer blau-violetten Motte Zwielicht hat sie ein sehr inniges Verhältnis, was sich unter anderem darin äußert, dass das Tier immer um die innere Verfassung der Taurin weiß. Wenn man genau hinsieht, kann ihre Färbung Aufschluss über Gardis‘ Laune geben…


Leben des Charakters Bearbeiten

Gardis führte bis vor kurzem ein Nomadenleben im Brachland und in Mulgore. Ihren Lebensunterhalt (der sehr gering ausfiel) verdiente sie sich, indem sie die kleinen Lager und Siedlungen im Brachland und in Mulgore mit tierischen Waren –unter anderem Felle und Fleisch- versorgte.

Ihre guten Fähigkeiten als Jägerin resultieren aus diesem entbehrungsreichen, harten Leben in der Wildnis. Auch ist sie handwerklich sehr geschickt und schnitzt entweder kunstvolle Muster in ihre Waffen, oder bastelt sich besonders ausgefallenen Schmuck.

Gardis ist nie wirklich aus der Umgebung des Brachlandes und Mulgores herausgekommen. Selten brach sie auf nach Orgrimmar, wenn es eine Sonderlieferung geben sollte aber darüber hinaus hat sie noch nichts von der Welt gesehen.

Gardis ist sich ihres mangelnden kulturellen Kontakts mit anderen Völkern und ihrer schlechte Bildung bewusst und versucht seit kurzem mit eisernem Willen, dagegen vorzugehen, indem sie bei einem alteingesessenen Mitglied des Siegels lesen und schreiben lernt. Die Anwärterschaft beim Siegel sieht sie als Chance, auf ihre alten Tage endlich etwas körperliche Ruhe zu finden, die Horde in ihrem Zusammenhalt zu stärken und nebenbei auf andere Völker zu treffen. Sie möchte im Gegenzug etwas von ihren Fähigkeiten an junge Jäger weitergeben.


Vergangenheit des Charakters Bearbeiten

Gardis wurde schon früh die Rolle einer Mutter und Hausfrau aufgedrängt. Ihre Mutter starb als sie gerade wenige Jahre alt war und so übernahm die junge Frau all ihre Pflichten als Sammlerin, Amme und Köchin in ihrem kleinen Heimatdorf im Brachland. Während dieser Zeit blieb dem Mädchen wenig Freiraum, um sich mit sich selbst und mit ihrer Zukunft zu beschäftigen, dafür wurde sie eine hervorragende Selbstversorgerin.

Ihr Vater, ein damals schon sehr alter Schamane konnte sie kaum in ihren Pflichten unterstützen, weil er immer kranker und gebrechlicher wurde. Dennoch war er sich in seinen besseren Zeiten nie zu schade, seiner Tochter etwas von seinem großen Wissen über die Natur weiterzugeben. Als jährlicher Höhepunkt besuchte er mit der kleinen Gardis immer den Dunkelmondjahrmarkt und gewann dort eines Tages eine winzige, blaue Motte als Preis bei einem Glücksspiel. Es war keine Frage, dass er sie Gardis zu ihrem zehnten Sommer schenkte.

Das Leben in dem Taurendorf war zwar voll von kleinen, alltäglichen Problemen, jedoch fehlte es dem überschaubaren Stamm letztendlich an nichts. …Bis eines Tages die Zentauren kamen und das Dorf überrannten. Hilflos hätten die Tauren mit ansehen müssen, wie ihre gesamte Existenz ausgerottet worden wäre, wenn nicht die Orcs im letzten Augenblick eingegriffen hätten. Sie haben es den Tauren ermöglicht, in Mulgore eine neue Zuflucht zu finden und in Frieden weiter zu bestehen.

Gardis verspürt seitdem eine tiefe Dankbarkeit den Orcs gegenüber und ist sich darüber bewusst, wie wichtig es ist, dass die Völker der Horde zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen.

Ihr Vater hat den Überfall nicht verkraftet und ist ein paar Monate nach der Umsiedlung nach Donnerfels gestorben.

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