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Gánndor Tolan Die Frau an Gánndors Seite: Vela von Wolkenstein
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Vela heute

Vela von Wolkenstein - Die Frau an Ganndors Seite


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Der Rote Wagen

Heute schreibe ich über DIE Frau in Gánndors Leben: Vela von Wolkenstein ([1]).

Mein erstes Wissen über diese Frau entstammte Geschichten. Geschichten über die mit meiner guten Freundin Willowby Grünbuddel gemeinsame Gründung der Gauklertruppe: Vom Roten Wagen.

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Willowby in Sturmwind

Willow erzählte mir damals von einer Freundin, mit der sie damals den Wunsch hegte gemeinsam eine Gauklertruppe zu gründen. Dieser Gauklertruppe, man glaubt es kaum, trat selbst ich eines Tages bei. Vela war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr bei der Truppe. Etwas hatte sie in die eisige Kälte Nordends verschlagen und Willow führte den Wagen alleine.

Doch eines Tages erreichte mich die Nachricht von der Rückkehr der lange Vermissten. Neugierig war ich zu Willow geeilt und sie hatte mir erklärt, dass Vela in Nordend gefunden wurde und nun zum Wagen zurückkehren wolle. Eine gute Freundin Willows würde sicher auch eine gute Freundin von mir werden können, waren Willow und ich uns freundschaftlich doch sehr nahe.

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Der Schneegestöbermarkt

Das erste Treffen mit Vela fand dann am ersten Schneegestöbermarkt in Dun Morogh statt. Dia hatte dort ein großes Treffen geplant und wie alles, was diese Frau plante, wurde es ein großer Erfolg. Damals konnte ich mir meine Gefühle jedoch nicht eingestehen, denn ich hatte gerade äußerst unschöne Zeiten hinter mir. Zuerst die Meldung, dass Sybilla Dalson, meine damalige Freundin, verschollen sei und meine darauf folgende Beziehung mit Floreanna Zaubermond ein jähes Ende fand.

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Floreanna Zaubermond

Ich war aufgrund der Trennung von Flori überzeugt, dass ich Schuld am Verschwinden Sybillas hatte und wollte mich unmittelbar nach dem Schneegestöbermarkt auf die Suche begeben. So kam es, dass mein erstes Aufeinandertreffen mit Vela von Wolkenstein vor dem Hintergrund der Suche nach einer gescheiterten Beziehung stattfand. Welch Ironie. Vela war zu meiner Begeisterung damals gleich bereit, mich mit Rat und Tat bei meiner Suche zu unterstützen. Sie schlug sogar vor, dass ich mir von Tsaja Tylaria Splots, ebenfalls einer Gauklerin des Wagens, doch heute noch die Karten legen lassen sollte und so kam es, dass mir Tsaja an jenem Abend eröffnete, dass meine Suche erfolglos verlaufen würde. Geschockt ließ ich Tsaja meine Enttäuschung spüren und erst Vela schaffte es, mich zu beruhigen.

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Aufbruch in die Scherbenwelt

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Vela in Allerias Feste

Schließlich wuchs wieder der sture Wille in mir, dennoch meine Suche fortzusetzen. Und so kam es, dass ich am folgenden Tag aubrach, um Sybillas Spuren zu folgen. Immer wieder war ich in Kontakt mit Willow und Vela. Vela folgte mir sogar einmal bis zu Allerias Feste, um mir Neuigkeiten zu unterbreiten und mich zu unterstützen. Dennoch verlief die Suche am Ende erfolglos und ich kehrte mit einem zweigespaltenen Gefühl nach hause.

Nachdem etwas Zeit vergangen war, beschloss ich, als Dank an Vela, ihre Rückkehr zum Wagen mit einem gebührenden Fest zu feiern und überzeugte Willow, was nicht schwer war, für sie eine Willkommensfeier zu organisieren. Sie war sofort Feuer und Flamme und ich begann mit meinen Planungen.

Es war im ersten Winter, nachdem Varian zum Großangriff auf Nordend geblasen hatte. Um in Ruhe zu planen, legte ich den Termin auf Anfang des folgenden Jahres fest. Wir wollten uns im Rotkammgebirge an den Donnerfällen treffen. Das Treffen sollte für Vela als Wagentreffen getarnt werden, damit sie keinen Verdacht schöpfen würde. Immerhin sollte es eine Überraschungsfeier werden.

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Der Pupellyverbos-Tolan-Weinliebhaberzirkel

Ich überlegte mir Willkommensgeschenke: Eine Mitgliedschaft im Pupellyverbos-Tolan-Weinliebhaberzirkel, denn wie ich erfuhr, war Vela eine noch größere Weinliebhaberin, als ich selbst. Auch bildete ich einen jungen Rapphengst aus eigener Zucht selbst aus, um ihn Vela an diesem Abend als Geschenk zu übergeben.

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Der Rapphengst aus eigener Zucht

Willow wollte sich um die Deko und die Auftritte der verschiedenen Gaukler kümmern. Sie selbst würde ein Lied singen und Fiddle "Ärger" Coppertwinkle, der König der Barden, würde seine Gedichte zum besten geben. Alles deutete darauf hin, dass es ein gelungener Abend werden sollte, doch es kam anders.

Zwischenzeitlich hatte es mich nach Nordend verschlagen. Ich hatte erneut Nachricht über Sybillas dortigen Verbleib erhalten, was sich jedoch als falsche Spur herausstellte. Darum waren wohl auch unsere Planungen der Feier zu weit in die Zukunft gelegt, denn während meiner Zeit in Nordend erfuhr ich plötzlich von einem Streit zwischen Willow und Vela, wodurch die beiden sich entzweiten und Vela den Wagen überraschend verließ.

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Vela in Shattrath

Ich eilte zurück und vereinbarte ein Treffen mit Vela. Ich konnte sie damals überzeugen, dass sie mir immer noch vertrauen könnte, auch wenn ich gleichzeitig ein enger Vertrauter Willows war. Doch leider änderte dies ihre Entscheidung den Wagen zu verlassen nicht. Vela hatte den Wagen verlassen und es gab kein zurück. Zu tief war der Bruch zwischen Willow und ihr.

Infolge dessen wurde auch mein Kontakt zu Vela immer geringer. Sie zog sich mehr und mehr zurück und ich verfiel erneut dem Charme von Floreanna Zaubermond. Selbst ein Brief Velas, in welchem sie durchblicken ließ, dass sie plante sich dem Ruf der Magie zu ergeben, ließ mich nicht reagieren. Zwar war der Brief schon viele Tage alt, als er mich erreichte, dennoch machte ich mir später große Vorwürfe, nicht reagiert zu haben. Als vielleicht einer der letzten Freunde, den sie noch hatte, ließ selbst der sie im Stich.

Aber genau jene Vorwürfe waren es, die mich eine lange Zeit später wach werden ließen. Gerade, als ich hatte, was ich dachte immer zu suchen: eine Frau an meiner Seite, eine gemeinsame Tochter, welche durch schon unglaubwürdige Umstände bereits im jungen Erwachsenenalter war und doch trieb mich ein Gedanke fort. Der Gedanke an Vela von Wolkenstein.

Ich versuchte es selbst zu rechtfertigen, in dem ich mir einredete, ich müsste die Suche beginnen, müsste es um meines eigenen Seelenheils und meiner Überzeugung im Glauben an das Licht. Doch es war von Beginn an der pure Wille Vela von Wolkenstein wiederzusehen. Ich konnte und durfte nicht zulassen, dass diese Frau ihre Seele an die Magie verkauft und so begann meine Suche nach ihr.

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im Schwarzfels

Lange Zeit blieb sie jedoch erfolglos. Nur Hinweise auf ihren Verbleib; doch nichts, was mich hoffen ließ, dass meine Suche von Erfolg gekrönt werden würde; wieder nicht. Diese Suche hätte sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit meinen Tod in den Tiefen des Schwarzfelses bedeutet, hätten meine Freunde von der Flamme der Hoffnung, allen voran Yesaria Windhag, nicht die Gefahren auf sich genommen, mich zu suchen und zu retten.

Nach diesem Erlebnis wollte ich schon meine Suche abbrechen und heimkehren, als mich wiederum der Brief einer merkwürdigen Gnomin erreichte. Ich verfolgte den Brief bis nach Beutebucht im Schlingendorntal.

Dort traf ich schließlich auch die Schneiderin Myramae. Einige Hinweise später verstand ich, dass diese Schneiderin niemand anderes war, als Vela von Wolkenstein, verstellt und nahe dabei sich der Magie endgültig zu ergeben. Ich begegnete ihr wieder am Altar der Stürme, dem wohl magischsten Ort auf ganz Azeroth.

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Am Altar der Stürme

Mit viel Glück und einem gewissen Teil Geschick gelang es mir schließlich Vela mit Hilfe eines Artefaktes vor ihrer Magiebessenheit zu schützen. Der Preis hierfür war jedoch der Verlust eines großen Teils ihres Gedächtnisses… der Verlust an all die gemeinsamen Erlebnisse, der Verlust an ihre Zeit beim Wagen.

Zu Beginn fühlte ich eine Mischung aus Freude über ihre Wiederkehr und einem Schuldbewusstsein wegen des Verlustes ihrer Erinnerungen. Mit der Zeit veränderte sich dieses Gefühl mehr und mehr in das, was es eigentlich seit dem Tag am Schneegestöbermarkt, seit unserem ersten Treffen, war und es noch heute ist: Liebe.

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