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Gánndors Geschichte I. Die Invasion der Geissel und die Flucht aus Lordaeron II. Verstrickungen mit dem Scharlachroten Kreuzzug III. Jocellyn Mandora und der Hofstaat IV. Die Treue der Silberhand V. Das Leben in Sturmwind während dem Angriff der Geissel VI. Floreanna oder Akena VII. Floreanna und Die Todesritter VIII. Gánndor zurück im "Licht" IX. Gánndor kämpft den falschen Kampf


Gánndor und die Roten oder auch *** ein Krieger, naiv wie ein Schuljunge*** Bearbeiten

Das zweite Kapitel meine Geschichte schildert meine ersten Erfahrungen über Sturmwind und seine Bevölkerung. Der Titel dieses Kapitels lautet: Gánndor und die Roten oder auch ein Krieger, naiv wie ein Schuljunge.

Ich erzählte Euch ja bereits, wie ich nach Sturmwind kam, doch erzählte ich Euch noch nichts über meine ersten Erfahrungen mit der Bevölkerung Sturmwinds.

Gánndor atmet tief ein

Eines Abends, ich spazierte gerade entlang der Kanäle, da fiel mir eine bemerkenswert hübsche Frau auf. Hätte sie nicht dieses rostige, alte Schwert auf den Rücken gespannt, wäre sie das Ebenbild meiner Akena in früheren Jahren gewesen. Ich musste sie kennenlernen.

Also fragte ich sie wegen ihres rostigen Schwertes, ob sie vielleicht einen Schmied sucht. Ich gebe zu, nicht die interessanteste Art, jemanden anzusprechen.

Gánndor lächelt leicht

Es stellte sich bald heraus, dass es sich um das Schwert Ihres Vaters handelte und sie es erbte. Wir unterhielten uns eine Zeit lang und ich begann langsam aber sicher diese Frau zu mögen.

Nun, Arthra, so war ihr Name, sagte irgendwann, sie hätte noch eine Verabredung und ich dachte bereits, sie wolle mich loswerden. Doch sie lud mich ein, sie zu begleiten. Wir gingen entlang der Kanäle in Richtung der Kathedrale. Je näher wir dem Zentrum der Aktivitäten der Scharlachroten kamen, desto schneller schlug mein Herz.

Ich versuchte jedoch, mir nichts anmerken zu lassen. Als wir auf dem Platz vor der Kathedrale ankamen, warnte ich sie gerade vor den Gefahren durch die Scharlachroten, als plötzlich der Kommandant der 7 Legion des scharlachroten Kreuzzuges hinter uns erschien. Ich erstarrte, als Arthra zu diesem Bastard ging und unbedarft nach dem Kommandant der 7. Scharlachroten Legion fragte.

Als er ihr sagte, dass er vor ihr steht, salutierte sie und sagte: "Arthra meldet mich gehorsam zum Dienstantritt."

Gánndor 's Augen ziehen sich verspannt zu einem Schlitz zusammen

Ich konnte es nicht fassen. Also versuchte ich mich dazwischenzudrängen und sie noch vor diesem "Fehler" zu bewahren. Doch sie hatte sich längst entschieden. Ich wandt mich ab und fluchte leise. Da hatte Arthra sich ausgerechnet mit meinen Erzfeinden verbündet? Ich musste etwas unternehmen.

G001

Arthra tritt den "Roten" bei

Da kamen mir die drei Tugenden des Lichtes wieder in den Kopf: Respekt, Geduld und Mitleid.

Respekt auch für diesen Kommandanten, Geduld für Arthra, vielleicht kann ich sie eines Tages auf den rechten Weg zurückbringen, Mitleid für all die Opfer der Legion.

Gánndor lässt den Blick zwischen seinen Zuhörern schweifen

Also suchte ich erneut das Gespräch mit ihr. Ich ging mit ihr an einen abgelegenen Ort, um ein Gespräch unter vier Augen führen zu können. Ich riskierte viel, doch ich konnte nicht anders. Also erzählte ich Ihr von meiner Herkunft, meiner Flucht und dem Überfall auf mich.

Sie wollte es nicht hören, da blieb mir schliesslich nichts anderes übrig, als ihr die Narben und den "roten Pfeil" zu zeigen. Sie stockte.

Schliesslich zog ich das letzte Erbstück meiner Familie vom Hals. Ein Medaillon mit unserem Wappen. Ich schenkte es ihr und legte damit mein Schicksal in ihre Hände.

Gánndor schüttelt unbewusst den Kopf

Ich muss ein Narr gewesen sein, aber lasst mich erklären. Denn, würde sie damit zum Kommandanten gehen, er wüsste sofort, wer ich bin und Arthra und auch ich wären in unmittelbarer Gefahr.

Aber es schien anders zu kommen. Sie nahm es, zog es an und versteckte es unter Ihrer Robe. Mein Plan war, ihr dieses Zeichen zu geben, damit sie sich in einer gefährlichen Situation an mich und mein Schicksal erinnere und er schien aufgegangen.

Vielleicht könnte sie das davor abhalten, einen Fehler zu begehen, dem sie bei den Scharlachroten nur allzusehr ausgesetzt ist. Vielleicht könnte ich sie damit davor bewahren, zu werden und zu denken, wie all diese Fanatiker. Ich könnte es nicht ertragen, wenn Arthra, in den tiefen Sog der Legion gezogen wird. Ich war wie vernarrt in sie.

Gánndor seufzt tief und lang

Ich verhielt mich wirklich, wie ein naiver Junge. Wie ein Grünschnabel, der seine erste Liebe findet. Verrückt. Auch das Alter schützt nicht vor solchen Erfahrungen.

Doch ich schweife ab. Um sie ganz zu überzeugen sagte ich Arthra, ich hätte mich verliebt. Dreist, nicht wahr? Aber war ich wirklich verliebt oder nur geblendet?

Egal. Sie war jedenfalls überrascht, doch fühlte sie angeblich gleich. Dennoch wurde sie auch von Zweifeln geplagt, Zweifeln an meiner Geschichte. Stand diese doch in absolutem Gegensatz zu ihrer offensichtlichen Überzeugung.

Und nun versteht Ihr sicher, warum ich dringend mehr über die Pläne der Scharlachroten Legion erfahren musste.

Ich wollte sie vor sich selbst und vor dem Kommandant und seinem Einfluss bewahren. Allerdings, wenn jemand mein Wappen an ihr entdeckt? Vielleicht war es doch falsch.

Gánndor schüttelt wieder den Kopf

Zuletzt, was ich ihr auch erst später sagte: Das Wappen ist magisch. Es erlaubte mir eine Art der Gedankensicht, wie sie eine gute Freundin aus alten Tagen, eine alte Schattin es stets zu nutzen in der Lage war. Es war das perfekte Beobachtungsinstrument.

Es war mir damit möglich sie immer zu erreichen, auch wenn sie in Kalimdor und ich hier in Sturmwind bin. Ich wollte so immer indirekt bei ihr sein und sie warnen können, falls es nötig wird. Doch es kam anders.

Viele Abende trafen wir uns heimlich an einsamen Orten.

G017

Arthra

Die Zeit verstrich und sie diente weiter der Legion und ich schloss mich endgültig der Bastion an und bezog dort mein Zimmer.

Doch dies, meine Freunde, ist ein anderes Kapitel meiner Geschichte.

Gánndor und die Frauen oder auch *** ein Krieger ist „verliebt“*** Bearbeiten

Heute erzähle ich Euch wie ich dachte meine grosse Liebe gefunden zu haben. Der Titel lautet: Gánndor und die Frauen oder auch ein Krieger ist „verliebt“.

Gánndor holt tief Luft und beginnt

Nun, ich lebte schon eine Zeit lang in der Bastion, traf Arthra, Ihr wisst, diese Frau von den Scharlachroten, nur noch selten.

Eines Abends, ich ging nun in mein Schlafgemach in der Bastion. Als ich die Tür öffnete und auf mein Bett sah, fuhr ich, wie vom Blitz getroffen, zusammen. Dort lag ein "roter Pfeil" auf meinem Kopfkissen. Ein Pfeil, wie der, den ich zusammen mit der Leiche eines Scharlachroten neber mir am Thandolübergang fand, als ich nach dem Überfall wieder erwachte. Der Kreuzzug hatte mich also auch hier gefunden. Wie konnte das sein? Mein erster Gedanke war Arthra.

Hatte sie mich verraten? Oder war sie selbst erwischt worden? Ich musste meine Freunde aus der Bastion informieren. Ich lief die Treppen hinab und erzählte, was geschehen war. Sie aber wollten den Ernst der Lage nicht erkennen.

Mir blieb nur eine Möglichkeit: Ich musste die Bastion verlassen, um meine Freunde nicht zu gefähren.

Gánndor senkt den Blick und fährt langsam fort

Ich beschloss, nach Sturmwind zurück zu reiten, um dort in den Massen unterzutauchen. Vielleicht konnte ich ja dort etwas über die Pläne der Roten erfahren. Zuvor benutzte ich mein Medaillon, um Arthra zu erreichen. Es funktionierte nicht. Was war nur geschehen... ich ritt schneller.

Als ich endlich in Sturmwind angekommen war, suchte ich sofort nach Arthra. Ich fand sie in Begleitung eines anderen Mitglieds der Legion. Scheinbar konnte sie nicht ungestört sprechen und reagierte daher nicht auf meinen Versuch sie zu erreichen. Ich wartete in einer Ecke und gab ihr ein heimliches Signal, sie möchte mich aufsuchen. Wir trafen uns bei den Druiden im Park.

Ich war überglücklich, dass ihr nichts zugestossen war, doch wie hatte mich dann die Legion gefunden? Verrat? Ich verwarf den Gedanken schnell wieder, das konnte nicht sein. Ich beschloss trotzdem, nicht gleich alles zu sagen. Also erzählte ich ihr lediglich von dem Pfeil und wartete auf eine Reaktion.

Gánndor macht eine kurze Pause und lässt sein Blick schweifen

Sie schien zuerst geschockt. Doch dann strafte sie mich einen Lügner. Ich wolle sie lediglich zwingen, die Legion zu verlassen. Ein fürchterlicher Streit entbrannte. Doch sie wollte mir nicht zuhören. Hatte sie sich in den Tagen meiner Abwesenheit so sehr verändert?

G009

mit Arthra im Streit

Nach einer langen, erfolglosen Diskussion, wandt ich mich verwirrt ab. Ich wollte mich in mein Versteck in Sturmwind zurückziehen. Doch schon auf dem Weg dahin, beging ich die nächste Dummheit… Ich traf auf dem Weg in mein Versteck Miss Jocellyn Mandora.

Wir kannten uns zwar bereits, aber eigentlich nur recht oberflächig. Dennoch konnte ich sie an diesem Tag davon überzeugen, mich in mein Haus in Sturmwind zu begleiteten. Ich hatte das dringende Bedürfnis mich ihr anzuvertrauen. Aber konnte ich ihr auch so sehr vertrauen, dass ich ihr die Geschichte über den Pfeil und die Legion erzählen konnte? Niemand, ausser einigen auserwählten Freunden bei der Bastion und eben Arthra kannten bisher dieses Geheimnis.

Ich beschloss es zu testen. Doch in meiner Verzweiflung fiel mir nur eine Möglichkeit hierfür ein. Ich wollte wissen, wie sie zu mir steht. Wie würde sie also reagieren, wenn mir etwas zustossen würde?

Die einzige Möglichkeit war die, dass ich mir mein eigenes Schwert in die Brust rammte und hoffte, dass ich ihr so viel bedeutete, dass sie einen Heiler suchen würde.

Nun, Jocellyn sprang erschrocken auf und lief los, um Hilfe zu suchen. Doch mit ausgerechnet wem kam sie da zurück?

Mit Iriella, hoher Druidin der Bastion.

G003

Iriella wendet ihre Heilerfähigkeiten auf Gánndor an

Sie hatte Jocellyns Ruf gehört und war ihm gefolgt. Mit ihren Heilerfähigkeiten konnte Iriella mich schliesslich retten. Wenn es wohl auch recht knapp war. Ich werde ihr das sicher nicht vergessen.

Gánndor legt bei seinen letzten Worten seine rechte Hand auf sein Herz

Nun ja, als ich dann wieder zu mir fand, wo war Jocellyn, wegen der ich all dies tat? Sie war weg, verzweifelt und verwirrt über meine Tat. Was hatte ich getan? Ich hatte Jocellyn verletzt. Erreicht hatte ich nichts, höchstens vielleicht das Gegenteil von dem, was ich wollte. Vertrauen würde sie mir nun sicher nicht mehr.

Zwar war ich mir sicher, dass sie mir nichts Böses wollte, aber mehr nicht. Sauer auf mich und meine beknackten Ideen, schleppte ich mich zum pfeifenden Schwein in der Altstadt Sturmwinds und lies mich mit Donnerbier vollaufen.

Ich, der ich eigentlich nur Rotwein gewohnt bin und mich vor jedem Schluck Bier drücke. Als ich nach einigen Bier so richtig schön betrunken und wieder glücklich mit mir selbst war, standen auf einmal Jocellyn und Arthra vor mir.

Ich dachte schon, der Alkohol würde mich jetzt strafen, doch waren sie leider keine Halluzination des Alkohols. Nein, sie waren tatsächlich da.

Jocellyn hielt sich bedeckt im Hintergrund aber Arthra....oh weh.

Gánndor entfährt ein tiefer Seufzer

Sie sagte, ich wäre peinlich. Wahrscheinlich dachte sie, ich würde mich wegen ihr betrinken. So begann ein neues Streitgespräch über "uns". Dabei sollte mir bald klar werden, dass es mit Arthra kein uns mehr geben sollte. An Details erinnere ich mich nicht mehr. Dem Licht oder auch dem Bier sei Dank dafür. Mein Kopf schmerzt allerdings noch heute, nur bei der Erinnerung an diesen Abend.

Jocellyn hingegen beobachtete all dies ruhig aus dem Hintergrund, versuchte zeitweise sogar zu schlichten, aber nichts half.

Wie zwei wildgewordene Hölleneber gingen wir auf einander los. Dieser Streit war sicher einer der übelsten, den ich mit einer Frau je hatte. Als Arthra irgendwann wutschnaubend davonlief, sackte ich erschöpft zu Boden. Nun war es Jocellyn, die zu mir kam.

Doch nicht, um auch noch zu streiten. Sicher, auch sie war immer noch schwer enttäuscht von meiner verrückten Tat. Aber sie war gütig und ehrlich zugleich. Sie half mir, mich wieder zu fassen und zeigte mir gleichzeitig - vielleicht unbewusst - was ich selbst erst viel später begriff.

Wir trafen uns nun des öfteren, Jocellyn und ich. Wir sprachen viel und ich lernte ihr vollkommen zu vertrauen. Irgendwann erzählte ich ihr meine ganze Geschichte.

Es kam, wie es musste. Ich beschloss eines Tages, nochmals in der Bastion nach Hinweisen zu suchen, die mir verraten würden, wie mich der Kreuzzug dort gefunden hat.

Doch dies, meine Freunde, ist ein anderes Kapitel meiner Geschichte.

Kapitel: Gánndor und die Bastion oder auch *** ein Krieger und die Jägerin *** Bearbeiten

Dieses Kapitel meiner Geschichte erzählt ein wenig über die Geschehnisse in der Bastion. Der Titel ist: Gánndor und die Bastion oder auch ein Krieger und die Jägerin.

Ich schlich mich also zurück in die Bastion und streifte möglichst unauffällig durch die Bastion, auf der Suche nach... ja was suchte ich eigentlich? Irgendeinen Hinweis darauf, wie die Legion mich hat hier ausfindig machen können.

Ich war schon recht verzweifelt und wollte gerade wieder aufbrechen, als mir ein roter Pfeil unter ein paar Kisten ins Auge fiel.

Gánndor zieht einen roten Pfeil hervor

Es war genauso ein Pfeil, wie der, den ich auf meinem Kopfkissen fand. Um die Ecke stand Alahna, Jägerin der Bastion, und übte mir ihrem Bogen. Sie hatte mich sicher eh schon bemerkt, also verlies ich meine Tarnung und ging zu ihr. Iriella, die Druidin, sass ebenfalls in der Nähe und beobachtete alles.

Als ich Alahna den Pfeil zeigte, ich wollte sie nur fragen, ob sie mir vielleicht weiterhelfen könnte, sah ich in ihren Augen, dass sie etwas über diesen wusste. Ich versuchte ihr zu entlocken, was sie über diesen Pfeil wüsste. Doch in ihrer gewohnt mürrischen Art lies sie mich einfach abblitzen.

Ich konnte nichts aus ihr herausbringen. Da rief Iriella mich zu sich. Sie wollte den Pfeil sehen. Ich zog ihn vor und erzählte ihr meine Geschichte. Ihr konnte ich blind vertrauen. Hatte sie mich doch bereits von einer tödlichen Wunde geheilt und ist einer der Generäle der Bastion.

Plötzlich tauchte Alahnas treuer Löwe neber mir auf, schnappte sich den Pfeil und trug ihn zu seiner Herrin. War das etwa ihr Pfeil? Hatte sie auf mich geschossen? Doch wie kam es dann, dass ich einen kopflosen Mensch neben mir fand? Sofort forderte ich Alahna auf, mir zu antworten, doch wollte sie von all dem nichts wissen.

Als unser Streit drohte handgreiflichlich zu werden, ergriff Iriella wieder das Wort. Auch sie wollte nun wissen, was Alahna über diesen Pfeil wusste. Nach langem Zögern, gehorchte Alahna und fing schliesslich an zu reden. Sie behauptete knapp, sie wäre es, die mich gerettet hat, ausgerechnet sie. Das konnte nicht sein. Ich wollte wieder loslegen, doch Iriella schickte mich ausser Hörweite und schien dann etwas mit Alahna zu besprechen.

Dann rief sie mich zurück. Sie fragte mich, aus welcher Richtung ich am Thandolübergang kam. Ich sagte ihr, dass ich nach Süden reiste. Daraufhin erklärte sie mir, dass es somit bewiesen sei, dass es Alahna war, die mir das Leben rettete.

Denn Alahna hatte zuvor erklärt, dass sie gerade im Auftrag der Bastion auf dem Weg nach Norden war und mich dort sah. Auf dem Boden liegend, 2 Soldaten des Scharlachroten Kreuzzuges über mir, die Axt schon in der Hand. Sie beschloss, dass dies, wie sie es sagte, unfair sei und rettete mich.

Gánndor 's letzte Worte kamen nur zögernd über seine Lippen

Da sie jedoch wegen ihres Auftrages in Eile war, legte sie lediglich einen, ihrer Pfeile neber mich, als Erkennungszeichen. Den roten Pfeil. Sie war es also tatsächlich, ausgerechnet sie. Und nun hatte sie den Pfeil auf mein Kopfkissen gelegt, um was zu erreichen?

Schon seltsam.... aber ich bin ihr zu Dank verpflichtet und Iriella sowieso.

Gánndor atmet tief aus.

Nun musste ich "nur" noch meinen Streit mit Arthra klären. Vielleicht würde sie jetzt wieder einsichtig und würde mich verstehen.

Ich ritt zurück nach Sturmwind, auf der Suche nach ihr. Ich fand sie schliesslich vor der Kathedrale auf Wache. Erst wollte sie garnicht mit mir reden, doch ich konnte sie überzeugen, mir wenigstens zuzuhören. Ich erzählte ihr, dass der Pfeil in meinem Schlafgemach nicht von der Legion stammte.

Ihren selbstgefälligen Blick werde ich sicher nie vergessen. Ich versuchte ihr klar zu machen, dass ich dennoch Hinweise fand, die meine Geschichte und zumindest dieses Verbrechen am Thandolübergang beweisen würden. Doch sie wollte davon nichts wissen. Das wären doch alles nur Lügen.

Es war kein Ankommen. Jeden Erklärungsversuch winkte sie ab. Schliesslich wurde mir klar, dass ich sie nicht überzeugen konnte. Wo war diese offene, herzliche Person? Wo war die Güte in ihrem Blick? Es war erloschen… erloschen und dem fanatischem Blick eines Legionärs gewischen. Die Person, die ich früher liebte, existierte nicht mehr. Vor mir stand nur noch ein weiterer, willenloser Jünger der Legion. Als mir dies langsam klar wurde, sagte ich ihr, dass ich für uns keine gemeinsame Zukunft mehr erkennen könne. Sie blieb kühl.

Ich verabschiedete mich von ihr mit den Worten, Licht mit dir, und ging meiner Wege.

War dies nur das Ende einer kurzen Sehnsucht oder?

Doch dies, meine Freunde, ist ein anderes Kapitel meiner Geschichte.

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