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Gánndors Geschichte I. Die Invasion der Geissel und die Flucht aus Lordaeron II. Verstrickungen mit dem Scharlachroten Kreuzzug III. Jocellyn Mandora und der Hofstaat IV. Die Treue der Silberhand V. Das Leben in Sturmwind während dem Angriff der Geissel VI. Floreanna oder Akena VII. Floreanna und Die Todesritter VIII. Gánndor zurück im "Licht" IX. Gánndor kämpft den falschen Kampf


Gánndor Tolan oder auch *** Ein Krieger mit Robe *** Bearbeiten

Dies ist die Geschichte eines Kriegers aus Azeroth, die Geschichte von Gánndor Tolan.

In diesem Kapitel erzähle ich Euch, wie es mich nach Sturmwind und später zur Bastion verschlug. Der Titel soll lauten: Gánndor Tolan oder auch ein Krieger mit Robe.

Nun, gut, also lasst mich anfangen. Als ihr mich alle kennenlerntet, nannte man mich einfach Gánndor Tolan. Dies war jedoch nicht mein vollständiger Name; dieser lautet, wie die meisten heute vielleicht wissen: Lord Gánndor Tolan von Falkenstein.

G Wappen

Das Wappen der Familie von Falkenstein

Nun fragt Ihr Euch sicher, warum ich mich verstellte. Hört einfach die Geschichte und Ihr werdet es sicher bald verstehen.

Gánndor macht eine kurze Pause

Ich wurde nun vor gut 51 Jahren in Lordaeron gebohren. Mein Vater war Sir Lothar und meine Mutter hiess Lady Katherina. Aufwachsen durfte ich auf unserem Familienhofgut in der Nähe Lordaerons, wo wir früher eine Pferdezucht besassen. Da meine Eltern viel Wert auf meine Ausbildung legten, wurde ich intensiv im Umgang mit Waffen aber auch mit Tinte und Feder geschult. Auch lehrten mich unsere Äbte die Lehren des Lichtes und vor allem Respekt vor jedweder Lebensform. Alles in diesem Universum hat seine Berechtigung, selbst Dämonen und die Geissel. Wenn ich dies auch manchmal sehr bezweifle.

Gánndors Stimme wirkte sehr dünn beim letzten Satz

Nun, die Jahre verstrichen, ich traf meine wunderschöne Akena, gebohrene "von Gilneas", welche ich kurz darauf heiratete. Dies könnt Ihr euch in einer anderen Geschichte erzählen lassen.

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Akena von Gilneas vor dem Einzug der Geissel

Sie schenkte mir schon wenige Jahre später zwei liebliche Töchter, Juliana und Madlein.

Gánndors Gesicht zeigt ein leichtes Lächeln, welches aber schnell wieder schwindet

Bald wurde jedoch mein Vater schwer krank. Die Hofärzte wussten nichts über diese Krankheit. Es schien, als würde er plötzlich doppelt so schnell altern. Schliesslich starb er. Möge er in Frieden ruhen. Vielleicht war es Schicksal, dass er all diese schlimmen Zeiten nicht mehr hat sehen müssen. Wer weiss.

Weitere Jahre verstrichen. Wir züchteten gute Pferde für die tapferen Soldaten, die unser Land verteidigten. Dann die überraschende Nachricht von der Rückkehr des Prinzen Arthas. Ich wurde an Hofe geladen, um an der Feier zu seiner Rückkehr beizuwohnen. Akena blieb bei unseren Kindern und meiner Mutter.

Gánndor schaut ausweichend zu Boden

Es geschah das Schreckliche. Arthas ermordete seinen Vater und das Chaos brach aus. Schnell eilte ich aus der Stadt und ritt zu unserem Gut, doch aus der Ferne roch ich bereits einen Geruch, den ich sicher nie vergessen werde. Es war der Geruch von verbranntem Fleisch. Mein Gut war zerstört, meine gesamte Familie ermordet. Ich fand die verbrannten Leichen meiner Mutter, meiner Ehefrau und unserer Kinder zusammengekrümmt unter dem Schutt des Hauses.

Gánndor entfährt ein tiefer Seufzer, sein Augen bekommen einen starren Blick, als würde er die Bilder wieder vor sich sehen

Wie angewurzelt blieb ich stehen bis mich wie aus dem Nichts ein Ghul angriff. Ich vernichtete ihn. Danach begrub ich meine Familie und floh. Doch wohin sollte ich gehen? Überall wütete die Geissel bereits. Ich ritt in ein nahe gelegenes Kloster, DAS Kloster. Ich ahnte ja nicht, welch Fehler das war.

Gánndor 's Blick verfinstert sich bei diesen Worten

Der Scharlachrote Kommandant empfing mich zuerst freundlich. Doch schnell kamen Ihm Zweifel, wie ich der Geissel hatte entkommen können, wenn doch die ganze Stadt Lordaeron und mein Hofgut vernichtet wurden.

Gánndor greift sich unbewusst zur Brust

Sie begannen mich zu verhören und schliesslich zu foltern. Es war zermürbend. Ich wusste, ich würde dem nicht ewig standhalten können.

Eines Nachts, die Wache war eingeschlafen, floh ich aus dem Kloster. Ich traf nahe der ehemaligen Hauptstadt eine Paladin der ehemaligen silbernen Hand. Ihr Name war Thelaya Schattenbruch.

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Thelaya Schattenbruch im Kampf

Wir kämpften uns durch die Untoten nach Süden. Doch gerieten wir unterwegs in einen Hinterhalt und sie wurde getroffen, als sie mich mit Hilfe der Macht, die sie aus ihrem Glauben an das Licht bezog zu stärken versuchte.

Gánndor macht eine kurze Pause

Sie starb in meinen Armen. Sie war es auch, die mich mit ihren letzten Worten nach Sturmwind auf die Suche nach der Bastion schickte. Ich kämpfte mich also von nun an alleine durch bis zum Thandolübergang. Dort geriet ich erneut in ein schweres Gefecht, diesmal mit marodierenden Orks. Sie wollten wohl aus dem Chaos ebenfalls Profit schlagen. Ich hatte es gerade noch über den Übergang geschafft und wollte weiter nach Menethil, als mich ein Pfeil in den Rücken traf.

Ich ging ohnmächtig zu Boden. Als ich erwachte, war ich verbunden und ein roter Pfeil und ein enthaupteter Mensch in der Rüstung der Scharlachroten Legion lagen neben mir. Sonst war niemand in der Nähe.

Gánndor atmet tief ein

Ich verdankte mein Leben also einem Unbekannten. Ich entschloss mich, meine Reise auf der Suche nach der Bastion fortzusetzen und gelangte schliesslich nach Sturmwind. Dort angekommen legte ich meinen Adelstitel ab, um den Häschern der Legion zu entgehen. Sie kannten mich schliesslich nur unter dem Namen Lord von Falkenstein.

Ich mietete mir ein Bett in Sturmwind und beobachte von nun an das Treiben der Scharlachroten Legion in der Stadt.

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Gánndor erreicht Sturmwind

Doch dies, meine Freunde, ist ein anderes Kapitel meiner Geschichte.

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