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Inhaltsübersicht I. Die Invasion der Geissel und die Flucht aus Lordaeron II. Verstrickungen mit dem Scharlachroten Kreuzzug III. Jocellyn Mandora und der Hofstaat IV. Die Treue der silbernen Hand V. Das Leben in Sturmwind während dem Angriff der Geissel VI. Floreanna oder Akena VII. Floreanna und Die Todesritter VIII. Gánndor zurück im "Licht" IX. Gánndor kämpft den falschen Kampf


Gánndor und das Licht oder auch *** ein Krieger findet seinen Glauben wieder *** Bearbeiten

Der letzte Teil meiner Geschichte handelte von meinem ersten Besuchen in Dalaran und von Floreannas Verrat.

Dieser Teil wird Euch zeigen, dass auch ein Verrat gute Seiten haben kann. Der Titel soll lauten: Gánndor und das Licht oder auch ein Krieger findet seinen Glauben wieder.

Es vergingen einige Tage nach meinem exzessiven Alkoholkonsum. Mich plagten seitdem immer noch schwere Kopfschmerzen. Es war mir derart peinlich, mich in der Öffentlichkeit so aufgeführt zu haben, dass ich dieser Tage nur mit einer Kapuze tief ins Gesicht gezogen zu sehen war.

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über den Dächern Dalarans

Nach einiger Zeit beschloss ich nach Dalaran zurückzukehren. Als ich dort einen Spaziergang unternahm und schliesslich auf dem Turm der Silbernen Enklave stand, sah ich sie…. Floreanna. Sie trug das Kleid, welches ich ihr zuvor geschenkt hatte und schien nicht sonderlich betroffen. Ihr schien dies nichts auszumachen. In diesem Moment erkannte ich, dass es nie Liebe sondern nur Heuchelei war, die sie mir entgegenbrachte.

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das letzte freundschaftliche Aufeinandertreffen mit Floreanna

Es kam zu einer Diskussion. Sie wollte mir alles erklären, doch ich konnte oder wollte einfach nicht verstehen. Zu tief sass der Stachel des Betruges einfach. Ich erklärte ihr, dass ich nicht weiterhin nur ein guter Freund bleiben konnte. Wie Recht ich damals doch hatte, obwohl ich es zu diesem Zeitpunkt aus den falschen Gründen sagte.

Als ich mich von ihr mit einem sachlichen Lebe Wohl verabschiedete brach in mir fast eine Welt zusammen. Schon wieder hatte ich eine Frau an die Magien dieser Welt verloren. Zuerst Sybilla an die Kirin Tor und jetzt Floreanna an die Sucht nach den Netherenergien. Denn das war der wahre Grund. Ihre guten Eigenschaften wichen mehr und mehr dem bösen, egoistischen Wesen in ihr.

Ich ging direkten Weges zu den Portalen nach Sturmwind. Ich wollte nur noch weg, weg von dieser Magie, die so viel Unheil über mich brachte. In Sturmwind angelangt zog ich mich zuerst in die Isolation zurück. Doch eine Person, der ich einst ebenfalls bei ihren Problemen half, fand irgendwie den richtigen Weg, mich aus meinem Selbstmitleid zu befreien.

Sida Crowe war auf merkwürdige Art eine gute Freundin in einer Notsituation geworden. Sie brachte mich dazu, wieder an mich und meine Grundsätze zu glauben und nicht etwas nachzutrauern, das ich selbst nicht beeinflussen konnte: Flori hatte nicht mich betrogen, sondern sich selbst. Sie hat sich der Sucht nach den Energien des Nethers hingegeben und war so ihrer selbst beraubt worden. Die Floreanna, die hier noch war, war nicht mehr der Charakter einer Person, in die ich mich verliebt glaubte.

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im Gespräch mit Sida

Nach unserem Gespräch machte ich mich auf direktem Weg zu Bischof Heller in der Kathedrale Sturmwinds und ersuchte ihn um seinen Rat. Seine Worte klangen wie Balsam auf meiner Seele und ich fühlte mich gestärkt, als ich wieder aus der Kathedrale kam. Die Tugenden des Lichts stärkten meine Grundsätze mehr den und ich wusste nun, dass ich ihnen vertrauen konnte… nein sogar musste.

Doch was war mit Floreanna? War es für sie zu spät? Ich wollte aus Mitleid versuchen etwas zu unternehmen. Da sie auf mich sicher nie hören würde, plante ich andere von ihrer Sucht in Kenntnis zu setzen. Und wie sollte das besser funktionieren, als über einen Bettler, der ständig am Rand sitzt und den niemand wirklich beachtet. Er hörte viel, da sich die Leute nicht von seiner Anwesenheit gestört fühlten und er konnte sicher gezielt Informationen verbreiten.

Ich kaufte also einige Flaschen vom besten Wein aus Dalaran. Romy war immer für einen guten Tropfen zu haben. Als ich ihn fand, war er an seinem „Stammplatz“ nahe der Kathedrale. Ich ging zu ihm und hielt ihm die Flasche Wein unter die Nase. Noch während er die Flasche entkorkte, informierte ich ihn über meine Vermutungen, dass Flori sich der Hexerei hingab. Eine zweite Flasche bewirkte dann auch noch, dass Romy sich bereit erklärte, mich bei der Streuung dieser Informationen zu unterstützen. Ich gab ihm noch einige Kupferstücke, bedankte mich für seine Hilfe und ging zurück.

Als ich mich zu einem Gebet an den Brunnen vor der Kathedrale zurückzog, war es schon später Mittag. Ich meditierte einige Zeit und wurde dann jäh durch laute Diskussionen herausgerissen. Es waren wohl einige Überlebende des Scharlachroten Kreuzzuges zurückgekehrt und diskutierten mit den Paladinen der Treue der Silberhand.


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im Gespräch mit Sida, im Hintergrund Floreanna und Fiddle

Zu meiner Überraschung stand Fiddle, der König der Barden, auch in der Gruppe und lauschte gespannt. Als er mich sah, kam er zu mir und wir unterhielten uns ein wenig über die Geschehnisse der Vergangenheit. Fiddle hatte eine merkwürdig lustige Art, einem zuzuhören. Dann kam auf einmal Flori um die Ecke. Sie meinte, ich sollte Fiddle nicht die Taschen vollügen. Naja, sie bekam wohl mit, dass ich Fiddle davon erzählte, dass sie mich bestohlen hatte. Dabei meinte ich nur, dass sie mir mein Herz gestohlen hatte.

Nachdem ich dieses kleine „Missverständnis“ ausräumen konnte, drehte ich mich um, weil ich meinen Namen hörte. Sida rief nach mir. Ich ging zu ihr, da ich Floreanna eh nicht mehr sehen mochte. Sida grinste nur und meinte, sie konnte das nicht mehr mit anhören, wie ich immer noch einer Frau nachtrauerte. Vielleicht tat ich das wirklich noch in meinem Inneren, zumindest dem alten Charakter dieser Frau.

Als ich mich eben zurückziehen wollte, sah ich Eliza mit Daiwa zusammen auf den Platz kommen. Ich atmete tief ein und ging entschlossen auf Eliza zu. Sie war überraschend gut auf mich zu sprechen und so fiel es mir auch nicht wirklich schwer, mich bei ihr für mein Aufführen auf dem Kathedralenplatz zu entschuldigen.

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Die Entschuldigung bei Eliza

Sie akzeptierte die Entschuldigung und ich war froh ihr wieder direkt in die Augen sehen zu können. Ich wünschte Ihr noch viel Glück bei ihren Zukunftsplänen und verabschiedete mich schliesslich.

Am nächsten Tag wollte ich nach Romy sehen, ob er schon etwas hatte erreichen können, doch ich konnte ihn nirgends finden. Statt dessen fand mich Floreanna am Kathedralenplatz. Sie schien etwas von meinem Plan gehört zu haben und ihn als pure Intrige gegen sich aufgefasst zu haben.

Sie konnte ja nicht ahnen, warum ich dies tat. Ich stritt natürlich alles ab. Es hätte eh zu nichts geführt. Nach einigen Beschimpfungen verschwand sie eben so schnell, wie sie gekommen war.

Wie sich mein Plan schliesslich entwickelte, das ist ein anderes Kapitel meiner Geschichte.

Gánndor und seine Intrigen oder auch *** ein Krieger verliert seinen Ruf *** Bearbeiten

Im letzten Teil meiner Geschichte erzählte ich Euch von meinem Versuch Floreanna vor dem völligen Verfall der Netherenergien zu bewahren.

Heute erzähle ich Euch, ob ich damit erfolgreich war und was sonst noch in dieser Zeit in meinem Leben geschah. Der Titel soll lauten Gánndor und seine Intrigen oder auch ein Krieger verliert seinen Ruf.

Am Abend nach meinem jüngsten Zwischenfall mit Floreanna traf ich mich mit meinen Freund vom Roten Wagen. Es waren Neue zum Vorsprechen gekommen und es wurden einige neue Auftritte geplant. Willow führte durch die Sitzung und ausser dem quirligen Fiddle hielten sich alle bedeckt. Da sich ein neuer Barde bei uns beworben hatte, meinte Fiddle ihm die Regeln aller Barden erklären zu müssen.

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eine Sitzung des Wagens

Letztendlich wurden die Beiden nach einer kurzen Besprechung aufgenommen. Als nächstes stand noch eine Besprechung wegen des anstehenden Marktes „Schneegestöber“ an. Da ich leider eh nicht die Zeit finden würde, dort hinzugehen, verabschiedete ich mich und zog mich zurück.

Am nächsten Morgen, es waren nun bereits einige Tage vergangen, seit ich Romy beauftragte einige Gerüchte bei den Paladinen der Silberhand über Floreanna zu streuen, beschloss ich nach ihm suchen. Ich fand ihn dieses mal am Marktplatz, wie immer bettelnd.

Als er mich sah, wollte er sofort mit mir reden. Gab es vielleicht Neuigkeiten? Wir gingen um einige Ecken an eine ruhige Ecke am Kanal. Dort berichtete er mir, dass er wohl so einigen Ärger bekommen hat. Die Paladine hatten ihn mitgenommen und regelrecht verhört.

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Die Bestechung von Romy

Ich bekam fast ein schlechtes Gewissen, den alten Romy so ausgenutzt zu haben. Aber sie haben ihm wohl nur vorerst nicht geglaubt. Nun, es war auch nicht wirklich überraschend. Leider haben sie sich wohl nicht geäussert, was sie nun planten.

Ich würde wohl nach meinem alten Freund Celerius suchen müssen. Er ist zwar der Inbegriff eines Paladins, aber er ist auch mein Freund. Vielleicht konnte er mir helfen, Floreanna vor dem endgültigen Verlust ihrer Seele an die Mächte des Nether zu bewahren. Ja vielleicht konnten wir ihr sogar die Kräfte irgendwie entziehen und sie so von ihrer Sucht befreien. Ich musste es versuchen. Vielleicht war ja doch noch nicht alles verloren.

Doch dazu musste es nicht mehr kommen. Ich war am nächsten Tag auf dem Weg in die Kathedrale, als mir Sida dort sagte, Floreanna wäre wohl in der Kathedrale zum Verhör, sie würde dort der Hexerei angeklagt.

Das war nicht Ziel meiner Gerüchte. Soweit sollte es nicht gehen. Ich stürmte also fest entschlossen die Wahrheit ans Licht zu bringen und mich selbst bloßzustellen in die Kathedrale, um Floreanna vor einer Veruteilung zu retten.

Als ich in die Kellerräume der Kathedrale kam, musste ich jedoch feststellen, dass sie nicht direkt angeklagt sei. Dennoch beschloss ich vor den Versammelten mich zu erkennen zu geben und meine Lügen zu gestehen. Floreanna schien nicht wirklich überrascht aber jetzt wollte sie verständlicherweise nichts mehr mit mir zutun haben.

Sie drehte sich wortlos um und ging mit einem Paladin fort. Ich folgte den beiden aus der Kirche und wartete hinter einer Mauer, bis sie wieder alleine war. Dann stellte ich sie zur Rede.

Ich wollte von ihr wissen, warum sie denken würde, sie sei wegen mir auf der Flucht? Und ob sie wirklich glauben würde, dies sei meine Absicht gewesen? Ein erneuter Streit entflammte und drohte schon zu eskalieren, als ihre hinzugekommene Leibwache begann sich einzumischen. Nichts und niemand würde mich jetzt und hier davon abhalten, sie zur Rede zu stellen.

Als Floreanna der Frau dann zu verstehen gab, dass dies eine persönliche Sache sei, zog sie sich zurück. Von da an wurde das Gespräch wieder etwas weniger aggressiv. Doch machten wir uns weiterhin gegenseitige Vorwürfe und ich war mir schon so gut wie sicher, dass es für sie keinen Ausweg mehr aus den Fängen der Sucht nach den Netherenergien gab.

Ich warf ihr weiterhin die Sucht nach der Magie, Lug und Betrug vor und dass sie ihre Seele an die Mächte des Nethers verkaufte. Sie stritt natürlich alles ab, sagte es sei alles anders und ich würde es nicht verstehen.

Wie sollte ich auch. Sie gab mir ja nicht die Möglichkeit und ich? Wollte ich überhaupt noch verstehen? Einerseits war ich zutiefst gekränkt von dieser Person vor mir und andererseits hatte ich nie aufgehört die Floreanna zu lieben, die ich einst kennenlernte.

Dann machte sie eine Aussage, die mich zweifeln lies. Sie sagte völlig gleichgültig und überzeugend, dass sie am liebsten mit all der Magie aufhören wolle und wieder ihr Leben in Sturmwind leben wolle.

Wie konnte eine Person, die dem Nether vollkommen verfallen war, dies so überzeugend sagen? War da vielleicht doch noch Hoffnung? Würde ich mit meinen Aktionen doch noch mein Ziel erreichen, sie der Magie zu entreißen?

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die Diskussion mit Floreanna

Einen kurzen Moment flammte die Hoffnung wieder in mir auf…

Ich versprach ihr noch Celerius von meinen Taten in Kenntnis zu setzen, damit die Anklagen gegen sie fallengelassen würden. Ich wollte mich mit diesen Worten entfernen, als sie mich fragte, ob ich sie denn immer noch lieben würde?

Natürlich tat ich das noch immer. Auch wenn ich es mir und ihr schon gar nicht eingestehen wollte. Ich versuchte mich aus der Antwort herauszuwinden und sagte ihr, dass ich die „alte“ Floreanna nie aufgehört hätte zu lieben.

Ich deutete noch eine förmliche Verbeugung an und zog mich schliesslich stumm zurück.

Ich wollte noch einiges besorgen, bevor ich mich durch ein Portal auf den Weg nach Dalaran machte. Dort sollte heute abend eine Vorlesung über Nethermantie stattfinden.

Dr. Gwyra Schattenrad wollte einen Vortrag darüber halten. Der Titel war "Nethermantie, Dämonen und andere Abarten der Magie" werden sie Teil der Thematik "Geflügelte Dämonen: Sayaad - mit besonderer Berücksichtigung der Sukkubi".

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Varmont stellt Dr. Schattenrad vor

Zwar kannte ich die Rednerin nicht persönlich, aber vielleicht konnte ich ja etwas erfahren, was mir im Kampf um Floreanna und gegen ihre Sucht helfen konnte. Ich war früh dort und sicherte mir einen Platz in den vorderen Reihen.

Zuerst wurde sie von Varmont Albrigor vom Orden der Kirin Tor vorgestellt. Dann startete sie ein Hologramm. Ich hatte eine solche Technik bis dahin noch nie gesehen. Es war faszinierend. Das Hologramm stellte eine Sukkubi lebensecht dar…

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während der Vorlesung

Dann kamen viele interessante Informationen hierüber, wenn ich auch ehrlich gesagt davon wenig verstand. Dennoch war es faszinierend zuzuhören. Schliesslich kam sie zu dem Punkt, an dem es für mich interessant wurde, wiegelte ihn aber knapp ab.

Als der Vortrag beendet war, wurden wir aufgefordert Fragen zu stellen. Ich fragte daraufhin, ob es korrekt sei, dass der Charakter durch Nethermantie verdorben werde. Dr. Schattenrad würgte die Frage jedoch ab, dass sie nicht unbedingt hierherpasse. Glücklicherweise schaltete sich Varmont ein und bat mich nach dem Ende der Vorstellung mit ihm zu reden.

So kam es, dass ich mit Varmont darüber sprach und er mir klarmachte, dass die Seele angegriffen wird. Ein Zeichen wäre beispielsweise, dass der Magier seine Gefühle, wie Freundschaft, Treue oder Liebe verliere.

Da war es. Was ich die ganze Zeit vermutete war somit bestätigt. Ich fragte ihn noch, ob ihm etwas bekannt sei, wie man es aufhalten könne, doch er verneinte. Er meinte nur, dass vielleicht das Licht in der Lage sei dort zu helfen, wo die Magie ihre Grenzen hatte. Das Licht…

Ich verabschiedete mich von ihm und wollte eben den Platz verlassen, als Floreanna vor mir stand. Sie hatte wohl auch den Vorlesungen gelauscht. Vielleicht war dies der richtige Moment ein endgültig klärendes Gespräch mit ihr zu führen.

Ich bat sie also mich zu begleiten, denn hier konnten wir unmöglich über dieses heikle Thema sprechen ohne die Aufmerksamkeit auf uns zu lenken.

Wir gingen zur Schattenseite Dalarans. Dort wollte ich endlich alles geklärt haben. Egal, was das bedeuten würde.


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auf der Schattenseite

Ich versuchte ihr also meine Gründe darzulegen. Warum ich wie gehandelt hätte und dass ich durch das Gespräch mit Varmont endlich verstanden hätte, was sie durchmacht und wie sie sich fühlen muss. Auch dass es nicht in meinem Sinne liegen würde, sie tatsächlich in Probleme zu bringen.

Das Gespräch war sehr ruhig und sachlich, was mich ehrlich gesagt sehr überraschte.

Was daraus wurde, das erfahrt Ihr in einem anderen Kapitel der Geschichte.

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