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Ganndor Kapitel16-

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Gánndors Geschichte I. Die Invasion der Geissel und die Flucht aus Lordaeron II. Verstrickungen mit dem Scharlachroten Kreuzzug III. Jocellyn Mandora und der Hofstaat IV. Die Treue der Silberhand V. Das Leben in Sturmwind während dem Angriff der Geissel VI. Floreanna oder Akena VII. Floreanna und Die Todesritter VIII. Gánndor zurück im "Licht" IX. Gánndor kämpft den falschen Kampf

Gánndor verrät seine Grundsätze oder auch *** das Blut eines Kriegers kommt in Wallung *** Bearbeiten

Im letzten Teil meiner Geschichte erzählte ich Euch von meiner Suche nach mir selbst und wie ich versuchte Akenas Schicksal zu verarbeiten.

Dieses Kapitel handelt davon, wie ich von der Bedrohung durch einen Todesritter gegen Floreanna erfuhr und wie wir darauf reagierten. Der Titel soll lauten: Gánndor verrät seine Grundsätze oder auch das Blut eines Kriegers kommt in Wallung.

Ich sah Floreanna am Kathedralenplatz sitzen. Als ich mich ihr näherte, spürte ich sofort, dass irgendetwas nicht in Ordnung sein konnte. Sie war merkwürdig abwesend mit ihren Gedanken und kaum fähig sich zu konzentrieren. Da ich vermutete, es könnte etwas mit der Anwesenheit einer der Personen am Kathedralenplatz zutun haben, brachte ich sie zu mir nachhause.

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bei mir zuhause

Als wir unter uns waren, wurde sie endlich ruhiger. Dann begann sie mir schliesslich zu erzählen, was geschehen war. Ein Todesritter hatte Besitz von ihrer Seele ergriffen und wollte sie zwingen ihm Informationen über die Silberhand und den scharlachroten Kreuzzug zu besorgen.

Ich wäre am liebsten losgelaufen und hätte den Mistkerl zu einem Duell gefordert, doch beruhigte ich mich wieder und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Ich sagte ihr, sie solle sich bedeckt halten und sich verstecken. Ich suchte während dessen nach einem alten Freund in den Reihen der Silberhand, Sir Celerius Reganos. Schon oft konnte er mir mit seinem Rat weiterhelfen, doch die Mitglieder des Ordens waren nach Süderstade abgereist und somit zu weit entfernt für eine schnelle Hilfe. Letzte Hoffnung war die Bibliothek Sturmwinds. Ich versuchte dort den ganzen Abend etwas über die Fähigkeiten der Todesritter zu erfahren, was auch nicht wirklich zu dem gewünschten Erfolg führte.

Am nächsten Tag verabredeten Floreanna und ich uns mit ihrer Freundin Eliza M. Mortifer und deren Verlobten Fox zu einem Essen. Floreanna hatte in meiner Abwesenheit mit Eliza darüber gesprochen. Eliza war in der Magie der Runen durchaus bewandert und fand tatsächlich eine Lösung, Floreanna temporär vor dem Todesritter zu verbergen. Doch die Runen wurden schwächer und würden bald ihre Wirkung vollends verlieren und Floreanna würde dem Todesritter wieder ausgeliefert sein.

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bei Eliza und Fox zuhause

Daher sassen wir beisammen und berieten bei einem guten Essen darüber, wie wir Floreanna helfen könnten. Eliza stellte sich dabei als eine sehr fähige „Magierin“ raus. Sie hatte die Idee, dass wir mit Floreanna an einen einsamen Ort gehen sollten, um dort die Wirkung der Runen aufzuheben. Wenn der Todesritter Floreanna wieder auspüren könnte, würde er sicher nicht lange auf sich warten lassen.

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beim gemeinsamen Essen

Dann konnten wir ihn vielleicht in eine Falle locken und würden versuchen ihm in der Überzahl sein Schwert abzunehmen, wodurch er hoffentlich einen Grossteil seiner Macht verlieren würde.

Ich war mit dieser Idee alles andere als glücklich. Wollten sie doch Floreanna als Lockvogel benutzen. Es würde sehr gefährlich für sie werden, was ich einfach nicht für gutheissen konnte. Aber hatten wir eine andere Wahl? Nach einigem Zögern willigte ich in den Plan widerwillig ein. Wir verloren keine Zeit, besorgten noch einige Vorbereitungen, bis wir uns später am Stadttor trafen.

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auf dem Weg zu dem Ort des Plans

Wir wählten einen recht ruhigen Ort im Wald von Elwynn, Jerods Anlegestelle. Ausser ein paar versprengten Defias-Banditen war dort nie jemand und es würde keine Zeugen geben, für das was sich dort ereignen sollte.

Als wir den Steg erreichten, verjagten wir diese Schmuggler und gingen auf unsere Positionen.

Wir versteckten uns, während Floreanna auf einem Steg wartete. Von dort aus konnte sie sich in Sicherheit bringen, während ich mich ihm in den Weg stellen würde und Eliza von hinten angreifen könnte. Fox würde sich während dessen im Hintergrund halten und als Verstärkung dort warten.

Es dauerte tatsächlich nicht lange und der Todesritter kam langsamen Schrittes auf den Steg zu. Man spürte seine eisige Aura. Doch bevor er Floreanna gefährlich werden konnte stürmte ich auf ihn los, Eliza jagte ihren Dämon auf ihn und Floreanna sprang ins Wasser hinter sich.

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der Kampf beginnt

Nach einem kurzen, aber harten Kampf konnten wir den Todesritter entwaffnen. Doch blieben auch wir nicht ungetroffen. Ich wurde von einem so heftigen Schlag ins Gesicht getroffen, dass ich beinahe ohnmächtig wurde und Eliza musste ihrem Dämon Tribut zahlen.

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der Kampf scheint schon gewonnen

Doch schliesslich stand ich hinter ihm, das Schwert zum Schlag bereit und Eliza versperrte ihm den Weg nach vorne. Doch durch eine Unachtsamkeit aufgrund unserer Verletzungen gelang dem Todesritter dennoch die Flucht.

Fox folgte ihm noch einige Meter heimlich während wir versuchten selbst wieder zu Kräften zu kommen. Ich zog Floreanna aus dem Wasser und geleitete die zwei weg vom Steg. Wir hatten ihn zwar verjagen können, doch ob Floreanna dadurch wirklich ihre Ruhe bekam, wagte ich schon hier zu bezweifeln.

Etwas entfernt vom Ort des Kampfes suchten wir uns einen ruhigen Ort, um uns zu beraten und uns zu erholen. Ziemlich erschöpft machte ich uns noch ein Feuer, an dem wir uns erwärmen konnten. Wir diskutierten noch einige Zeit bis wir uns schliesslich auf den Rückweg nach Sturmwind machten.

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bei einem Feuer versuchten wir wieder zu Kräften zu kommen

Einige Tage vergingen ohne dass etwas besonderes geschah. Das Leben in Sturmwind erreichte wieder Normalität und ich genoss die kampffreien Tage als einfacher Bürger Sturmwinds. Da fiel mir wieder mein Versprechen für Willow ein. Ich sollte ja endlich beginnen meine Memoiren zu schreiben. So zog ich mein Tagebuch hervor und begann langsam daran zu blättern.

Viel war mittlerweile geschehen und ausser diesem Tagebuch war mir nicht viel geblieben von meiner Vergangenheit. Ich beschloss mir sofort einen ruhigen Ort zu suchen, an dem ich in Ruhe beginnen konnte zu schreiben. Doch wo würde ich die Ruhe finden? In Sturmwind sicher nicht…

Vielleicht könnte ich ja mit Floreanna gemeinsam nach Dalaran gehen. Die Stadt war neu erbaut weit im Norden auf dem Kontinent Nordend. Vielleicht würden wir dort auch Ruhe vor diesem Todesritter finden…

Ich suchte also meinen Magierfreund auf. Nach einiger Diskussion war er tatsächlich bereit uns ein Portal nach Dalaran zu öffnen. Wir sollten seinen Namen jedoch nicht erwähnen. Die magokratische Stadtverwaltung reagierte da teils recht missmutig.

So fanden wir unseren Weg nach Dalaran. Wie es dort weiterging, das ist ein anderes Kapitel meiner Geschichte.

Gánndor in Dalaran oder auch *** ein Krieger in der magischen Stadt ***Bearbeiten

Das letzte Kapitel meiner Geschichte berichtete Euch von unserem Kampf mit dem Todesritter, der Floreanna bedrohte.

In diesem Teil meiner Geschichte erzähle ich Euch über mein Leben unter den Magiern in Dalaran. Der Titel soll lauten Gánndor in Dalaran oder auch ein Krieger in der magischen Stadt.

Als wir Dalaran durch das Portal erreichten verschlug es uns die Sprache. Dalaran war eine wundersame Stadt… voller Magie.

Gánndor grinst über das ganze Gesicht
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über den Dächern der Stadt

Die Strassen waren belebt, wenn auch bei weitem nicht so voll, wie in Sturmwind oder Eisenschmiede. Wir machten uns also auf Erkundungstour und als Floreanna mit ihrer Nase in einem Laden versank, stand plötzlich Willow vor mir. Sie war recht verwundert, dass ich auch in Dalaran war. So erzählte ich ihr, dass ich mir Floreanna mich hierher begeben habe.

Wir waren uns noch ein wenig am unterhalten, als plötzlich eine Draeneidame auf einem riesigen Mammut vor uns stand. Sie hatte zwei fliegende Händler mit sich, von denen der eine mir natürlich gleich eine wunderschöne Robe unter die Nase hielt. Es war das perfekte Geschenk für Floreanna und so zögerte ich nicht lange und kaufte es ihm für 50 Goldstücke ab.

Ich packte es gleich in meine Taschen. Dann machte die Draeneidame uns ein Angebot, dass vor allem Willow, aber ich auch, kaum ausschlagen konnten. Sie bot uns einen Rundritt durch Dalaran an. Also schwangen wir uns auf die seitlichen Sitzplätze und wollte den Ritt geniessen.

Gánndor lacht leise

Stattdessen wurde es zu einem halsbrecherischen Ritt. Das Mammut war noch nicht wirklich erzogen und ging der Draenei auf einmal unkontrolliert durch. Die Menschen brachten sich vor dem wildgewordenen Vieh hechtend in Sicherheit und Willow und ich… nun, wir versuchten unser Mittagessen in uns zu halten. Dann stoppte es glücklicherweise und wir sprangen eilig aus unseren Sitzen.

Glücklich wieder festen Boden unter den Füssen zu haben, machten wir uns wieder auf unsere Wege. Da kam auch schon Floreanna zu mir. Sie hatte wohl einen Laden gefunden, der mir gefallen würde, der Spielzeugladen. Ich war tatsächlich fasziniert von dem Krams den die Gnome da verkauften, doch zu was für Preisen…. Ich nutzte jedenfalls die Gelegenheit und gab Floreanna mein Geschenk. Sie war sichtlich gerührt und fasziniert von dem feinen Stoff der Robe und wollte sie sofort anprobieren.

Sie stand ihr fantastisch. Noch viel besser, als ich es mir erhoffte. Jetzt wollte sie aber noch etwas erledigen. Daher sah ich mir noch die verschiedenen Basteleien des Gnoms an und Floreanna huschte davon.

Ich untersuchte noch die Stadt und fand viele ruhige Orte, um meine Memoiren zu schreiben. Unter anderem hatten die Magier eine riesige Bibliothek in der silbernen Enklave eingerichtet. Dies war ein hervorragender Ort, um Studien anzustellen und mir neue Inspiration zu holen.

Auch hielten die Magistokraten ein wachsames Auge darauf, dass keine Kämpfe zwischen Mitglieder der einzelnen Rassen entstanden. Alles in allem herrschte in Dalaran zu dieser Zeit eine angenehme Ruhe. Diese Stadt hatte wahrlich etwas Magisches.

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im Biergarten der Taverne der Silbernen Enklave

Als ich Floreanna wiedersah, saß sie gemütlich mit einem Freund, so dachte ich noch, im Biergarten. Ich bestellte mir einen Brandy, die Spezialität des Hauses und gesellte mich zu den beiden. Nichts ahnend setzte ich mich zu ihnen. Doch irgendetwas stimmte nicht mit Flori.

Sie war zu still, spielte in Gedanken mit ihren Händen. Ich fragte sie, was los sei und dann kam es zur Sprache: Dieser Mann war nicht irgendein Mann, sondern dieser Therador Drachenherz, der Mann, den Flori, so dachte ich wenigstens, verlassen hatte. Doch davon schien der Mann nichts zu wissen und war ebenfalls sehr überrascht über die neu entstandene Situation. Ich wusste nicht wirklich, wie ich reagieren sollte. Als die Bardame an mir vorbeiging, bat ich sie um einen Gefallen und drückte ihr einige Münzen in die Hand. Kurz danach kam sie mit einer Flasche Weißwein aus dem Weinladen Dalarans zurück und stellte ihn mir zusammen mit drei Gläsern auf den Tisch.

Ich schenkte uns aus und nahm genüsslich einen Schluck. Floreanna hingegen trank ihr Glas hastig in einem Zug aus. Es lag eine seltsame Spannung in der Luft. Mir wurde es zu unangenehm. Daher trank ich mein Glas aus, lies jedoch die Flasche stehen und verabschiedete mich recht förmlich wie von Fremden. Zu tief sass der Stachel, den mir Floreanna mit voller Wucht in den Leib rammte.

Ich ging recht ziellos durch die Stadt. Irgendwann landete ich in einem seitlichen, kleinen Garten der Stadt. Einige Zeit war mir die Ruhe recht, doch dann wurde es beklemmend.

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versucht einen ruhigen Gedanken zu fassen

Ich wollte… ja, was wollte ich eigentlich? Ich suchte Ablenkung. Da fiel mir ein, dass ich Willow ja versprochen hatte mein recht wirres Tagebuch zu gliedern und als Memoiren runter zu schreiben. Die ersten Kapitel musste ich fertig stellen, bevor der Rote Wagen seinen nächsten Auftritt hatte. Da fiel mir die Bibliothek Dalarans ein. Ein passender Ort, um die Muße zu finden, mein buch zu schreiben.

Ich zog also mein Tagebuch vor und begann die einzelnen Punkte dort in einen Zusammenhang zu bringen. Ich war noch nicht weit gekommen, da stand plötzlich Floreanna wieder vor mir. Sie setzte sich zu mir und machte ein recht scheinheiliges Gesicht. Sie wollte mir weismachen, dass sie sich keines Fehlers bewusst ist. Sie verstand nicht wirklich, warum Therador und ich uns irgendwie wie ein Notnagel fühlten.

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in der Bibliothek Dalarans

Ich versuchte ihr einerseits zu erklären, was ich fühlte und warum ich dann so reagierte. Gleichzeitig wollte ich aber auch erfahren, ob sie mir einfach nur etwas vorspielte oder wirklich so dachte. Da kam auf einmal ein Mann, die Kapuze tief im Gesicht und eine dunkle Robe am Leib. Er stellte sich hinter Flori und bevor ich noch reagieren konnte hielt er ihr die Augen zu und begrüsste sie mit „Hallo Liebes.“ Ein Schlag mitten ins Gesicht wäre weniger schmerzhaft gewesen. Diese…

Ich stand unmittelbar auf, ein sarkastisches Lachen zum Abschied und wandt mich ohne ein weiteres Wort um. Ich wollte nur noch weg von hier… nein nicht von hier sondern von IHR!

Ich ging auf direktem Wege zu den Portalen der Stadt und liess mich zurück nach Sturmwind leiten. Dort angekommen, packte ich meinen Vorrat an alkoholischen Getränken aus und begann mich sinnlos zu betrinken. Auf diese Art konnte ich wenigstens für eine Zeit meine Schmach vergessen machen und mich wieder in meiner Haut wohlfühlen. Hätte man mich gestochen, es wäre wohl reiner Alkohol statt Blut gelaufen.

Ich torkelte laut lachend durch die Stadt und kam schliesslich am Kathedralenplatz an. Dort gesellte ich mich zu einen anderen Mann. Mir war nach Feiern! Trinken bis der Priester kommt, also lud ich meinen neuen Freund hier auf einen guten Schluck ein und wir tranken einen nach dem anderen. Als ich ihm in die Augen sah, erkannte ich noch mit Mühe, dass es Therador war. Sein Spitzname ist übrigens Flinky.

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ich denke, das Bild spricht für sich

Wir fielen in lautes Gelächter und sangen Hasslieder auf alle Frauen dieser Welt. Doch wie immer, wenn es gerade richtig schön ist, kommt das dicke Ende. Diesmal in Form Elizas, der kleinen Schwester unserer „Herzallerliebsten“. Erst verstand sie nicht richtig was mit uns los war, bis ich wohl im Eifer des Gefechtes ihr von Floreannas merkwürdiger Art mehrere Liebhaber gleichzeitig zu haben erzählte und dabei wohl ein etwas unhöfliches Wort dafür verwandt.

Gánndor fährt sich bei dem Satz an die linke Wange

Ich kassierte dafür gleich eine entsprechende „Antwort“ Elizas, was mich in diesem Zustand jedoch nicht weiter störte. Das nächste, an das ich mich erinnere, ist ein böses Erwachen mit einem Kopf, in dem eine ganze Gnomenfamilie hätte gemütlich wohnen können.

Aber das meine Freunde ist eine andere Geschichte.

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