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Ganndor Kapitel14-15

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Gánndors Geschichte I. Die Invasion der Geissel und die Flucht aus Lordaeron II. Verstrickungen mit dem Scharlachroten Kreuzzug III. Jocellyn Mandora und der Hofstaat IV. Die Treue der Silberhand V. Das Leben in Sturmwind während dem Angriff der Geissel VI. Floreanna oder Akena VII. Floreanna und Die Todesritter VIII. Gánndor zurück im "Licht" IX. Gánndor kämpft den falschen Kampf


Gánndor und der grosse Aufbruch oder auch *** ein Krieger zwischen Vergangenheit und Gegenwart *** Bearbeiten

Im letzten Kapitel meiner Geschichte erzählte ich Euch über meine Untersuchungen in des Pestländern und meine Rückkehr nach Sturmwind während der Offensive der Geissel.

Heute erzähle ich Euch vom Kampf in Sturmwind und meiner ersten Begegnung mit einem Todesritter. Der Name des Kapitels soll lauten Gánndor und der grosse Aufbruch oder auch ein Krieger zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Der Kampf in Sturmwind wurde ruhiger. Ein Gegenmittel gegen die Seuche wurde gefunden und die Infizierten konnten behandelt werden. Mit jedem Tag nahm der Angriff ab bis er letztlich vollends versiegte.

Eines ruhigen Nachmittags, nachdem die Aufräumarbeiten so gut wie abgeschlossen waren, traf ich mich wieder mit Floreanna. Es war merkwürdig. Ich kannte diese Frau schon recht lange und doch, seitdem ich ihren Namen auf der Vermisstenliste gelesen hatte und sie danach überraschend wiederfand, hatten sich meine Gefühle für sie stark verändert.

Gánndors Stimme klingt klar und deutlich

Aus Freundschaft wurde Liebe. Diese Zeiten waren so merkwürdig, da Leid und Glück so nahe beisammen lagen. Ich wollte es mir lange selbst nicht eingestehen und doch… es war eindeutig Liebe, was ich für sie empfand.

An besagtem Nachmittag entschloss ich mich Floreanna darüber zu erzählen. Sie hatte ein Recht darauf zu erfahren, was ich empfand. Wir trafen uns an einer der Brücken in Sturmwind. Es fiel mir nicht leicht mir ihr darüber zu reden, doch schliesslich schaffte ich es, es ihr zu sagen.

Sie war sichtlich überrumpelt von meiner Offenheit. Ich sagte ihr, dass ich nichts erzwingen wollte und ich ihr Zeit geben wollte darüber nachzudenken. Mit diesen Worten wand ich mich ab und ging die Strassen entlang zu einem leerstehendem Haus, wo ich mich alleine zurückziehen wollte.

Nach einer unruhigen Nacht wurde ich von einem Schrei des Königs aus dem Schlaf gerissen. Ein Angriff auf den Hafen? Ich schnappte mir meine Waffen und rannte in Richtung Hafen. Dort stand König Varian Wrynn und schickte seine treuen Truppen in den Kampf.... den Kampf gegen riesige Monstrositäten und gegen die Frostwyrms, die den Himmel verdunkelten.

Es war ein ungleicher Kampf. Die Monstrositäten überragten die Soldaten um bestimmt zwei Mannhöhen. Dann donnerte ein Feind direkt auf mich und einige andere Umherstehenden zu. Wir ergriffen unsere Waffen und griffen an. Es war ein harter Kampf, den wir schliesslich mit einer ordentlich Portion Glück gewannen. Weiter unten im Hafen töteten die Soldaten das letzte noch verbliebene Monster und die restlichen Frostwyrms zogen weg.

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im Kampf am Hafen

Als sich das Schlachtgetümmel beruhigte, merkte ich, dass auch die Nekropole über Sturmwind verschwunden war. Hatten wir gesiegt? Ich wollte es immer noch nicht wahrhaben, selbst als ein Siegesschrei durch die Reihen erging.

Gánndor seufzt tief und fährt dann fort

Doch um welchen Preis hatten wir vorerst gewonnen. Viele wurden verwundet oder waren gefallen. Wieder einmal und ich sollte leider Recht behalten, denn es war noch lange nicht der letzte Angriff des Tages gewesen sein.

Doch wir überstanden auch die letzten Wellen der Geissel und schlugen sie zurück. Daraufhin hat der König eine Gegenoffensive nach Nordend gestartet. Viele tapfere Soldaten begannen eine Reise ins Ungewisse, eine Reise nach Nordend in die Hochburg des Feindes.

Einige blieben zurück, um in Sturmwind wieder für Normalität zu sorgen. Auch ich beschloss vorerst noch nicht nach Nordend aufzubrechen, obwohl ich dies eigentlich schon lange plante.

Leicht verletzt lies ich mich vom Militärarzt vorsorglich behandeln und suchte nach Floreanna. Ich fand sie an der Kathedrale. Ich freute mich sie zu sehen und gleichzeitig war ich sehr aufgeregt, wie sie sich wohl entschieden hatte.

Sie lächelte mich an und ich fühlte, dass es richtig war, ihr meine Liebe zu gestehen. Sie sagte mir, dass Ihre Gefühle die gleichen waren, wie die meinen. Leider blieb uns nicht viel Zeit dieses neue Gefühl zu geniessen.

Zuviel veränderte sich gerade und die Allianz benötigte jeden Streiter im Kampf gegen die Geissel. Darum gingen auch erneut Gerüchte um, dass sich eine Gruppe Todesritter vom Lichkönig hatten befreien können und sich der Allianz anschliessen würden. Todesritter in den Reihen der Allianz? Ein merkwürdiger Gedanke war das. Dann hörte man auf einmal Tumulte von den Stadttoren. Ich ging dorthin, um zu überprüfen, was da vor sich ging.

Dort standen sie. Todesritter. Und gegenüber standen ihnen Bürger Sturmwinds und beschimpften sie. Ein Kampf lag schon in der Luft, bis schliesslich vom König eine Order kam, dass die Todesritter nun Verbündete der Allianz wären und mit ihnen somit Waffenstillstand herrschte.

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der Aufmarsch der Todesritter

Ich entschloss mich zu einem Flug zur Kapelle des hoffnungsvollen Lichtes. Ich wollte Lord Maxwell sprechen. Er wusste sicher, was hier vor sich ging. Als ich die Pestländer erreichte, sah ich mit Erschrecken, wie einige Todesritter in den Reihen der Argentumdämmerung standen und ihre Aufträge entgegennahmen.

Dann sprach mich eine Todesritterin an. Ihr Gesichtsausdruck war kalt. Ihre Stimme klang emotionslos und doch, irgendetwas an dieser Frau schien mich an…. Nein… ich verwarf den Gedanken sofort. Es stellte sich heraus, dass diese Todesritterin vohatte, nach Tirisfal zu reisen um dort ihren Rachefeldzug zu beginnen. Tirisfal? Meiner Heimat?

War es doch…. Nein, sicher nicht. Ich versuchte mehr über sie herauszufinden. Ich wollte wissen, an was sie sich noch erinnerte und fragte sie, wo sie vor ihrem Tod lebte. Als sie mir antwortete, dass sie auf einem Gut nahe Lordaeron lebte und Lord Ganndor Tolan von Falkenstein ihr Ehemann gewesen sei, rang ich nach Fassung. Was ich vermutete, bewahrheitete sich in diesem Moment.

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Die Hülle Akenas

Gánndor wirkt erregt bei diesen Worten

Es WAR die Hülle meiner verstorbenen Ehefrau, die hier vor mir stand. Sie schien mich nicht zu erkennen und ich beschloss sie auch nicht aufzuklären. Ich war eh nicht in der Lage irgendetwas zu denken.

Meine schlimmsten Befürchtungen waren wahr geworden und die Frau, die ich früher so liebte und die mir einst zwei Töchter schenkte, stand als Waffe des Lichs vor mir. Es schauderte mich. Ich wand mich ab und ging wortlos zum Greifenstützpunkt und orderte einen Flug nach Sturmwind. Auf dem Flug dorthin, hatte ich genug Zeit nachzudenken. Akena war zurück. Oder zumindest ihr Körper…. Floreanna? Wie würde sie wohl darauf reagieren?

Als ich nach Sturmwind zurückkehrte, suchte ich Floreanna auf. Als ich sie fand erzählte ich ihr, wen ich getroffen hatte, doch dass dies an meiner Liebe zu ihr nichts ändern würde. Die Frau, die ich dort wiedersah, war eine leere Hülle der Frau, die ich einst liebte. Floreanna war hingegen die Frau, der meine Gegenwart und meine Zukunft gehörte.

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Sie war, wie zu erwarten, vollkommen verwirrt. Wir sprachen noch eine zeitlang, beschlossen dann aber zuerst in Ruhe über das Geschehene nachzudenken. Einige Zeit verstrich, bis wir uns wiedersahen. Sie war wieder ruhiger und auch ich hatte mich etwas von dem Schock erholt. Ich beschloss ihr etwas zu zeigen, was ich bisher noch niemandem gezeigt hatte: Die Gräber meiner Familie.

Gánndor fährt sich mit der Hand an die Brust; er scheint etwas zu suchen. Dann fährt er fort

Wir machten uns sofort auf die lange Reise. Wir schlichen uns durch den Silberwald nach Norden, nach Tirisfal. Ohne Zwischenfälle erreichten wir schliesslich mein altes Gut. Ich zeigte ihr, das noch schwach zu erkennende Wappen der von Falkensteins. Dann führte ich sie den Hang hinauf, zu den Gräbern, die ich einst für meine Familie schaufelte.

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als ich Floreanna das Grab meiner Familie zeige

Es schauderte mich. Ich war froh, dieses mal nicht alleine dorthin zu müssen, nach all dem, was gerade geschehen war. Ich hoffte, dass Akena uns nicht hier noch über den Weg laufen würde.

Wir verweilten nicht allzu lange dort und suchten uns schliesslich einen Ort zum Rasten. Was dann geschah, nun, das ist ein anderes Kapitel meiner Geschichte.

Gánndor muss sich entscheiden oder auch *** ein Krieger ziwschen Tod und Leben *** Bearbeiten

Im letzten Teil meiner Geschichte erzählte ich Euch über meine Beziehung zu Floreanna und über das Wiedersehen mit Akena oder eher Mahikaa, Der Todesritterin.

Gánndor seufzt schwer

Heute erzähle ich euch von meinen Schuldgefühlen gegenüber Akena. Der Titel soll lauten Gánndor muss sich entscheiden oder auch ein Krieger zwischen Tod und Leben.

Als wir wieder in Sturmwind angekommen waren, machte ich mich auf den Weg zu einem Vertrauten im Park. Er ist ein Kaldorei und sein Name ist Theridran. Er hat sich der Ausbildung der Druiden auf dem östlichen Kontinent gewidmet.

Vor längerer Zeit habe ich ihm einige Gefallen getan und somit sein Vertrauen gewonnen. Nun suchte ich bei ihm einen Rat, den mir wohl nur ein Kaldorei mit all seiner Erfahrung geben konnte. Akenas Ankunft hatte mich sehr verwirrt. Ich schlief seither kaum und brauchte diesen Rat sehr dringend.

Theridran hörte sich meine Geschichte an und schickte mich kurzer Hand an einen sehr abgelegenen Ort der Kaldorei auf Kalimdor: dem Steinkrallengipfel. Es ist ein Rückzugspunkt. Er schickte mich dort zu Bewahrer Albagorm. Er meinte, ich solle dort meditieren, um mir meiner Vergangenheit klar zu kommen. Also machte ich mich sofort auf den Weg.

Gánndors Stimme klingt angespannt und müde

Nach langer Reise erreichte ich endlich das verbrannte Tal und stieg von dort hinauf zum Steinkrallengipfel. Es war ein mysthischer Ort.

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auf dem Weg hoch zum Steinkrallengipfel

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sieht sich am Gipfel vorsichtig um

Ich legte meine Waffen und Rüstung ab und ging langsamen Schrittes zu Albagorm. Ich sagte ihm, warum ich hier sei und er bot mir seine Gastfreundschaft an.

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im Gespräch mit Albagorm

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während der Meditation

Ich bezog ein Haus, welches mir zugewiesen wurde und begann über meine vergangenen Erlebnisse nachzudenken.

Akena war zu einer Todesritterin geworden. Sie war tot? Mahikaa war eine Untote... diese Person, Mahikaa, sie war nicht mehr Akena. Sie hatte vielleicht noch Erinnerungen an deren früheres Leben, aber sie war eine andere Person mit anderen Charaktereigenschaften. Akena war nicht mehr bei uns.

War ich schuldig an ihrem Schicksal? Was hätte ich anders machen können? Wäre ich zuhause geblieben, wäre ich sicher ebenfalls tot. Es grenzt an ein Wunder, dass ich überlebte.

Und dass ihr Körper gefunden wurde? Das Versteck der Gräber war nicht perfekt, aber sie waren auch nicht offensichtlich… in der Kürze der Zeit hatte ich keine andere Wahl. Hatten meine Freunde doch recht damit, dass mich keine Schuld trifft?

Gánndors Worte klingen ruhig, gelassen und ausgeglichen.

So grübelte ich lange über meine Vergangenheit, bis ich endlich zu dem Schluss kam, dass ich nichts anderes hätte bewirken können, um ihr Schicksal zu verhindern. Dieses Wissen erleichterte mich einerseits. Andererseits machte es mir auch klar, wie winzig ich in diesem Universum war. Da kam mir eine der drei Tugenden wieder in den Sinn: Geduld, das Universum wurde auch nicht an einem Tag erschaffen.

Nach einigen Tagen beschloss ich den Heimweg nach Sturmwind anzutreten. Ich fühlte mich besser. Ich könne nun Mahikaa gegenübertreten und aktzeptieren, was mit Akena geschehen ist, da ich wusste, dass mich keine Schuld traf.

Ich erreichte Sturmwind am frühen Abend. Es war immer noch ein reges Treiben in der Stadt, weil immer neue Todesritter die Stadt erreichten, seit der König sie als Verbündete der Allianz deklarierte. Ich suchte Floreanna und traf sie am Durchgang zum Hafen. Ich wollte mit ihr in Ruhe über meine Erfahrungen reden. Als wir uns dem Platz oberhalb des Hafens näherten, sah ich eine Gestalt mit dem Rücken zu uns gewandt. War das Gadrion? War er wieder da? Ich lächelte bei dem Gedanken, einen guten Freund wiederzusehen. War er doch schon recht lange fort gewesen, in den Pestländern unterwegs Nachforschungen anstellen. Als wir näher kamen, spürte ich jedoch eine seltsame Kälte von ihm ausgehen.

Als die Gestalt sich umdrehte gefror mein Lächeln. Nicht Gadrion drehte sich zu mir um. Diese Gestalt war ein Todesritter, aber sein Gesicht…. es war das meines Freundes.

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Baron Gadrion Schwarzklinge

Aufgrund meiner Erfahrungen mit Mahikaa konnte ich schon besser damit umgehen. Doch an meiner Trauer um den Verlust eines guten Freundes wird dies nichts ändern. Ich beschloss offen auf ihn zuzugehen. Zuerst war unser Gespräch äusserst angespannt, es wäre vielleicht sogar zu einem Konflikt gekommen, hätte dieser Todesritter nicht so emotionslos und überlegt gehandelt.

Dann jedoch überraschte er mich. Er erzählte, er sei jetzt Baron Gadrion Schwarzklinge vom schwarzen Orden. Der Schwarze Orden sei eine Vereinigung unter seiner Führung, die versuchen solle, Verbündete in den Reihen der Lebenden zu finden. Ich war aufgebracht und beschimpfte ihn, dass sie sich das wohl erst verdienen müssten und nicht erwarten könnten, dass vorher ein Mensch nach all dem Geschehenen sie respektieren würde.

Dann sah ich das Medaillon an seinem Hals, Gadrions Medaillon. Ich sagte ihm, dass dies respektlos gegenüber dem toten Menschen Gadrion sei, wenn er es offen zur Schau stellte und er so, zumindest von mir, sicher kein Vertrauen erringen konnte. Zu meiner Überraschung zog er es nach kurzer Überlegung aus und wollte es mir sogar geben. Ich lehnte ab und sagte nur, er solle es nicht mehr offen zur Schau tragen. Daraufhin lies er das Medaillon unter seiner Rüstung verschwinden.

Dieses Verhalten bestärkte mich noch in meiner neu gefundenen Überzeugung, den Todesrittern eine faire Chance zu geben. War doch eigentlich meine Überzeugung, jede Person einzeln und nie pauschal zu beurteilen.

Ich fragte den Baron noch, ob er eine Akena kennen würde, woraufhin Floreanna sich wutentbrannt umdrehte und fortging. Der Baron willigte ein, Akena eine Nachricht von mir zu überbringen. Ich nickte dankend und suchte schnellsten nach Floreanna.

Sie war wütend und konnte einfach den Namen Akenas nicht mehr hören. Verständlich. Ich sicherte ihr zu, dass ich mit meiner Vergangenheit nun abschliessen könnte und mich meiner Zukunft widmen wollte.

Wie sie drarauf reagierte, dass meine Freunde, erfahrt ihr im nächsten Kapitel meiner Geschichte.

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