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Ganndor Band III Kap3-4

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Vorwort I. Nordend II. Auf der Suche nach der Suchenden III. Diplomatie IV. Vorwehen auf die Elternzeit V. Theramore VI. Julakema VII. Nicatera VIII. Zweifel


Floreanna und Gánndor oder auch eine Hexe und das Licht Bearbeiten

Das letzte Kapitel handelte von Thairis' und meiner Rückkehr nach Menethil und meiner Weiterreise nach Sturmwind. Dieses Kapitel zeigt Euch die Zweifel, die in mir dadurch hervorgerufen wurden. Der Titel soll lauten: Floreanna und Gánndor oder auch eine Hexe und das Licht.

Ich kehrte früh am nächsten Tag wieder nach Sturmwind zurück. Vela war auch bereits fort, aber auch sie war sicher schon wieder auf dem Weg dorthin. Als ich Sturmwind erreichte, wollte ich eigentlich das Geschenk für Thairis besorgen, aber irgendwas in mir trieb mich zum Kathedralenplatz.

Es herrschte reges Treiben. Dennoch waren es mir überwiegend unbekannte Personen… niemand, den ich wirklich kannte. Als ich so am Rand des Platzes sass, sprach mich auf einmal eine Bettlerin an. Ich erinnerte mich daran, dass diese Personen häufig an Informationen kamen, die anderen verwehrt blieben und so beauftragte ich die junge Frau nach Flori Ausschau zu halten.

Ja, ich sorgte mich um sie. Hatte ich doch weder sie noch diesen Deinhard die letzten Tage hier gesehen. Beides waren Sturmwinder Gewächse und wenn sie nicht hier waren, bedeutete dies nichts Gutes. Immerhin war unser letztes Aufeinandertreffen nicht gerade… freundlich… verlaufen. Und ich Idiot hatte ihr natürlich sagen müssen, dass ich nach Nordend reise, anstelle es einfach zu tun. Was zum Henker hatte mich nur bewogen, ihr das sagen zu müssen?

Die junge Frau versprach sich umzuhören, doch beruhigte mich das keineswegs ausreichend. Ich spazierte entlang der Kanäle und stand plötzlich vor Park-Kanalweg 2… Floris Haus.

Ich versuchte Licht zu erspähen, aber es war dunkel. Ich nahm mir ein Herz und drückte die Türklinke runter: verschlossen. Bevor mich noch eine Wache auf meine Suche hier ansprechen konnte, verlies ich wieder den Ort und ging in Richtung des Hafens.

Am Durchgang zum Hafen traf ich eine junge Frau, die ich bereits häufiger bei diesem Deinhard und Flori gesehen hatte. Sie war recht gross, grösser als Flori und dunkelbraun gebrannt. Ihr Haare waren rotblond. Vielleicht konnte sie mir ja weiterhelfen.

Ich sprach sie direkt an und fragte sie, ob sie einen der beiden gesehen hatte. Sie antwortete nur zögerlich und so stellte ich mich ihr vor und sie schien zu ahnen, wer ich war. Sie erwähnte, dass sie Nachricht von ihrem Bruder Reinhold erhalten hatte, aber nichts von Flori. Neave Margan, so ist ihr Name, sagte noch, dass er geschrieben hatte, er würde bald wieder nach Sturmwind zurückkommen, aber mit keiner Silbe Flori erwähnt hatte.

Völlig ausser mir lief ich ohne weiter nachzudenken zum Hafen. Ich hätte mich wenigstens bedanken können, aber ich war so impulsiv, wie ich es eigentlich nicht von mir kenne. Das erste Schiff in die Vallianzfeste würde ich nehmen… in Valgarde war ich ja selbst gewesen, so konnten sie nur dort angekommen sein.

Wenige Stunden später legte tatsächlich ein Schiff ab. Ich hatte die Zwischenzeit noch genutzt, um Thairis meine Absichten mitzuteilen. Würde sie mich verstehen? Sie wäre sicher schwer enttäuscht. Aber sicher könnte ich das wieder bereinigen, wenn ich wieder bei ihr war.

Die Überfahrt verbrachte ich damit, meine Ausrüstung zu pflegen. Ich wusste ja überhaupt nicht, wo ich denn nach ihr suchen sollte. Da ich ahnte, dass Reinhold sicher auffallen würde, beschloss ich nach ihm statt nach ihr zu fragen. Seine Spur würde mich sicher auch zu ihr führen.

Tatsächlich erfuhr ich in der Taverne der Vallianzfeste, dass dieser Mann mit mehreren anderen Personen eine „Aktion“ in der Drachenöde ausführen wollte. Die Drachenöde… weisse Wüste wurde die Gegend auch gerne genannt.

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am Wyrmruhtempel

Ich versorgte mich mit Lebensmittel für eine Woche und schnappte mir einen Greifenflug ins Zentrum der Ödnis: den Wyrmruhtempel. Der Flug war eisig, aber er gab einem auch die Möglichkeit die Lage etwas zu beobachten. Dabei überflog ich ein Lager der Kaldorei, von dem ich schon gehört hatte, Sternruh. Ich musste später dorthin, es soll dort einen magischen Ort geben, ganz in der Nähe, wo sich der Kampf zwischen den Kaldorei und den Geistern der Hochgeborenen abspielte,

Als ich am Tempel landete, schnappte ich meine Sachen und wollte eben in den Tempel, um nach neuen Informationen zu suchen, als ich eine Person mit Kapuze in eine Ecke gekauert sah. Die Robe, die sie trug erinnerte mich an eine, die ich von Flori her kannte. Als ich näher kam, traute ich meinen Augen nicht: Es war Flori!

Ein Sturmbad der Gefühle entbrannte. Zorn, Erleichterung, Hass… und Zuneigung. Ich war zornig, weil sie sich hier so unsinnig der Gefahr ausgesetzt hat; Erleichterung fühlte ich, weil ich sie gefunden hatte; Hass auf mich selbst, weil ich sie dazu gedrängt hatte, mir zu folgen…. Zuneigung… weil ich das nie aufhörte für sie zu empfinden, doch das durfte sie nicht merken.

Ich überspielte meine verräterischen Gefühle für sie mit dem Zorn auf ihre Sturheit und fauchte sie an, was sie sich dabei denken würde. Eigentlich hielt ich hier mehr einen Monolog, als wirklich zuzuhören, ich gebot ihr sogar mehrfach zu schweigen und zuzuhören, als ich ihr von den Ereignissen nach der abgesagten Hochzeit erzählte.

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im Wyrmruhtempel

Sie entgegnete nur, dass sie es für uns getan hatte und auch nur um Sorge um mich mir hierher nachgereist war. Es war, wie „verhext“, mein Wille ihr zu widerstehen wurde immer schwächer und so versuchte ich mir mit Vorwürfen, warum sie dies oder jenes getan hat, wieder meinen Willen zu stärken.

Immer wieder stellte ich ihr Fangfragen…. Und Sie? Sie stellte alles so dar, dass ich gar nicht anders konnte…. Ich konnte ihr nur… verzeihen.

Sie schwor bei allem, was ihr lieb und teuer war, dass sie jetzt wüsste, was sie wolle und dass sie mir nie wieder untreu sein wollte und… und… und.

Es war einfach zu schön, um wahr zu sein… doch ich wollte so sehr glauben, dass es die Wahrheit sei. Nachdem wir uns schon wieder „versöhnt“ hatten, unternahm ich noch einen Test: Floreanna mochte die Kaldorei nicht. Wenn sie mir dennoch dorthin folgen würde und mir noch…. Ja.. das würde ich testen, dachte ich mir.

Und so erzählte ich ihr von dem Ort Sternenruh im Westen der Eiswüste. Wie erwartet, zeigte sie die Ablehnung gegen die Elfen, wie sie sie abfällig mit den Worten der Menschen nannte. Dennoch wollte sie mit mir kommen.

Wir versuchten uns zwei Direktflüge dorthin zu ordern und tatsächlich, einer der Drachen würde uns dorthin bringen. Gánndor auf einem Drachen? Könnt Ihr Euch das vorstellen? Sicher nicht, ich konnte es ja selbst nicht. Es sind einerseits wunderbare Wesen, weise und mächtig aber auch genau so schnell tödlich gefährlich.

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Sternenruh

Wir erreichten Sternenruh sehr schnell. Ich erblickte recht schnell einen dieser magischen Orte der Kaldorei und brachte Floreanna dorthin. Beiläufig erzählte ich ihr, wie magisch schön ich den Platz fand. Entweder sie hat meinen Plan wirklich völlig durchschaut oder aber… sie sprach die Wahrheit.

Denn sie fand den Ort überaus passend, um unser Heiratsversprechen zu erneuern. Flori wollte mir also an einem solchen Ort das Versprechen geben? Und so erneuerten wir unseren Schwur und sie… Flori schwor zuletzt sogar auf das Licht.

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Sternenruh

Dies meine Freunde ist das Ende dieses Kapitels. Ob wir je Sturmwind wiedersahen und unser Versprechen hielten, das meine Freunde werden Euch die kommenden Kapitel „vielleicht“ zeigen.

Gánndor auf der Sonnenseite des Lebens und oder auch ein Krieger genießt Bearbeiten

Nachdem wir uns im letzten Kapitel wiedergefunden hatten, zeigt euch dieser Teil, was wir kurz nach unserer Heimkehr nach Sturmwind am ersten Tag erlebten. Der Titel soll lauten: Gánndor auf der Sonnenseite des Lebens oder auch ein Krieger genießt.

Die Reise verlief dieses mal weit weniger ruhig. Die See war stürmisch und der Seegang unseres Schiffs machte mir schwer zu schaffen. Ich war froh, Floreanna an meiner Seite zu haben, die mich abzulenken wusste, so dass ich zwischenzeitlich vergaß, wie übel es mir eigentlich ging.

Als wir endlich die Bucht von Sturmwind erreichten wurde das Wetter besser und die See ruhiger. Ich glaube, ich muss meine Ansichten über Portalreisen doch mal überdenken. Als wir wieder festen Boden unter den Füssen hatten, wäre ich am liebsten am Hafen liegen geblieben und hätte einfach nur den nicht mehr wackelnden Boden genossen, aber Floreanna wollte sich unbedingt frisch machen und umziehen. Und so spazierten wir entlang der Kanäle zu ihrem Haus: Park-Kanalweg 2.

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Park-Kanalweg 2

Ich wartete draußen auf sie und lass in meinem Buch und vor allem genoss ich es einen Moment einfach nur in der Sonne zu sitzen. Als Flori aus dem Haus trat, trug sie die Seidenrobe, die ich ihr einst schenkte und einen…. Hut. Flori mit Hut… daran musste ich mich erst noch gewöhnen. Nicht, dass er ihr nicht stand, aber ich kannte sie kaum mit Kopfbedeckung.

Wir wollten eben unseren Spaziergang starten, als ein Mann mit Einkaufstaschen vorbeispazierte, den ich von der Wache her kannte. Da ich immer noch nicht mehr Informationen über Miss Crowes „Unfall“ wusste, hielt ich den Mann an und befragte ihn, ob er etwas über den Zustand Sidas wusste.

Er wusste leider nichts, doch stellte sich schnell heraus, dass er dem Mann, der scheinbar bei Sida wartete, ein gewisser Daelric, nicht traute. Im Gegenteil, er mutmaßte, dass genau dieser Mann etwas damit zu tun haben könnte. Während wir uns noch unterhielten kam Kezz, eine Bekannte Floris, und ein merkwürdiger Magier des Weges. Wie sich schnell herausstellte, war Kezz die Schwester dieses Daelric und attackierte Sergeant Steinfeld schnell mit Vorwürfen, er würde seiner Familie nachstellen.

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Diren, Flori und ich versuchen Kezz zu überzeugen

Wir hatten Mühe Kezz davon abzuhalten ihm an die Gurgel zu gehen, doch schliesslich gelang es uns zu schlichten. Der Sergeant unterhielt sich noch mit dem Magier, während Floreanna und ich auf Kezz einredeten. Sie war eine Schülerin Sidas geworden und wollte nach Tanaris, ihrer Heimat, um ein Buch zu holen. Damit wollte sie wiederum Sida helfen können. Mehr konnten wir leider nicht erfahren. Kezz war einfach zu aufgebracht. Jedoch war ihr Zustand so schlecht, dass wir versuchten sie zu überreden, dass sie jemanden mitnehmen sollte. Der Magier, ein gewisser Zornblut, wollte sie begleiten, aber Kezz wehrte sich.

Letztlich sagte er, sie könnte es ihm nicht mehr ausreden und sie gab auf. Wir versprachen ihr noch in ihrer Abwesenheit nach Sida zu sehen und machten uns auch gleich auf den Weg. Gleich?

Nun, irgendwie funkte es zwischen Flori und mir gerade gewaltig... ein Gefühl, wie ich es lange nicht mehr gespürt hatte. Flori hatte es mal wieder geschafft meine Gefühle völlig durcheinander zu wirbeln und so kam es, dass wir zu ihr nach Hause gingen. Weit weg waren wir ja nicht gekommen... waren es 2 oder 3 Schritte entfernt..

Jetzt kannte ich Floreanna schon so lange und doch bewirkte sie immer Regungen an mir, die ich bis dahin kaum kannte. Dieses mal damit, am hellichten Tage einfach seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen und wie ein frisch verliebtes Paar sich einen ruhigen Ort für gewisse Stunden zu suchen. Frisch verliebt? Nun, das waren wir ja tatsächlich zu diesem Zeitpunkt. Das letzte mal, dass ich so extrem fühlte.... Ich wischte die Gedanken schnell beiseite, denn wollte ich diesen wunderbaren Moment nicht mit Gedanken an den Tod Sybillas oder Akenas verderben.

Die Sonne stand schon tief, als wir wieder das Haus verliessen und die Kathedrale erreichten. Dort kam plötzlich eine junge Frau auf Flori zugelaufen. Sofort fragte sie nach Reinhold. Flori wurde blass und begann zögerlich zu erzählen… doch sie musste nicht viel sagen, denn die Frau, eine Billie, hatte schnell kapiert, was Flori ihr sagen wollte. Nämlich, dass Reinhold in Nordend gestorben sei. Flori erklärte mir später, Billie stand Reinhold nahe, wie eine Tochter. Darum war es auch verständlich dass Billie Floreanna beschimpfte und wutentbrannt wegrannte.

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in der Kathedrale

Wir versuchten den Vorfall schnell zu vergessen und uns stattdessen um den Zustand Sidas zu bemühen. In der Kathedrale war leider die behandelnde Ärztin nicht zugange und so bat ich Bruder Sarno mich auf dem Laufenden zu halten. Nach einer kleinen Spende stimmte er mir zu. Flori meinte feixend, das könnte man auch als Bestechung sehen. Wer weiss?

Als wir die Kathedrale verliessen war es bereits Nachmittag und wir beschlossen alte Gewohnheiten wieder aufzunehmen und zu Langsteins etwas essen zu gehen. Auf dem Weg dorthin erreichte mich ein eiliger Brief von Arthra Vorhold. Neugierig nahm ich den Brief entgegen und überflog die Zeilen.

Sie war an der Seuche gestorben? Zumindest schien es danach... meine Güte, dass es so schlimm war, wusste ich nicht und dann sie? Wie zum… Ich wurde schlagartig ruhig und versuchte das, was in diesem Brief stand zu verarbeiten, aber es gelang mir nicht.

Floreanna merkte, dass etwas nicht mit mir stimmte und nahm den Brief an sich. Es war merkwürdig. Ihr Verlust schmerzte, aber das Glück mit Flori schien dies hier doch zu überwiegen? Es war ein Mischbad der Gefühle, aus dem ich herausgerissen wurde, als Willi um die Ecke gestiefelt kam und uns freundlich grüsste. Ich versuchte mich zusammen zu reißen und so begann ein nettes Gespräch.

Willi, der Partner und Lebensgefährte von Dia. Sie waren damals mit den Planungen für Flori und meine Hochzeit betraut worden. Ich hatte sowieso ein schlechtes Gewissen, ihnen so kurzfristig wieder abgesagt zu haben und jetzt sollten sie erneut die Planungen übernehmen?

Ob sie überhaupt bereit wären, dies nochmal zu tun? Bei unserer Vorgeschichte? Ich versuchte Willi alles zu erklären und bat ihn mit Dia darüber zu sprechen. Sie waren mir beide sehr ans Herz gewachsen und ich würde es so sehr begrüssen, wenn sie die Planungen übernehmen.

Willi versprach uns mit Dia darüber zu reden und verabschiedete sich mit den Worten, sich jetzt um ihren Markt kümmern zu müssen. Heute war ja der Altstadtmarkt, den die beiden regelmässig ausrichteten.

Ich bereute schon, wieder nach Menethil zu müssen, aber eine Stute brachte das erste selbst gezogene Fohlen von Consul auf die Welt und ich hatte Unger versprochen dabei zu sein. Nachdem wir das herrliche Essen der Langsteins ausgiebig genossen hatten, machte ich mich daher auf den Weg zur Tiefenbahn, um von Eisenschmiede dann einen Flug nach Menethil zu ordern.

Was derzeit so auf dem Altstadtmarkt passierte, erfahrt ihr im nächsten Kapitel.

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