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Familie Gladstone

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Familiengeschichte Bearbeiten

Anfänge in Stratholme Bearbeiten

Vor nicht ganz einem Jahrhundert lebte in Stratholme der junge, aufstrebende Politiker Edgar Gladstone, welcher durch flammende Reden das Publikum überzeugte und sich auch unpopulärer Themen des einfachen Volkes annahm. Er selbst stammte aus einer lokalen und bürgerlichen Händlerfamilie ab und lernte durch seine zunehmende Stellung am fürstlichen Hof in Stratholme die Dichterin und Schriftstellerin Mary Tannahill kennen und lieben. Sie war eine liebevolle und intelligente Frau die jedoch in der Kritik stand gesellschaftskritische Texte zu verfassen. So ergänzten sich beide gut, denn wo er mäßigend auf sie einwirkte, konnte sie hier und da ihre Gedanken einfließen lassen und seine Reden überzeugten fortan durch Witz und Eleganz. So prägte sie auch den selbstbewussten und etwas eigensinnigen Wahlspruch der Familie "Nach niemandes Worten".

Als sich ihr erstes Kind ankündigte, beschlossen die beiden zu heiraten und eine Familie zu gründen. Mary schenkte ihm William, einen gesunden und kräftigen Jungen, wenig später folgte Malsiar und mit etwas Abstand Selma, ihre einzige Tochter. Wohlstand und Glück war der Familie bestimmt und Edgar wurde ein einflussreicher Oppositionsführer im Stadtrat und erlangte die Anerkennung des Fürsten, welcher ihm später als treuen Ratgeber und Berater am Hof mit der Erhebung in den Titularadel belohnte. Während William ganz nach seinem Vater kam und in einer angesehenen Schule Lordaerons ausgebildet wurde, war Malsiar rebellisch, unhöflich und frech. Er schadete nicht nur einmal dem Ruf der Familie, daher waren seine Eltern zwar ehrlich überrascht, doch keineswegs abgeneigt, als Malsiar beschloss, die arkanen Magien zu studieren und dafür nach Dalaran zu reisen. Er machte jedoch auch dort nur Schwierigkeiten und die Eltern brachen den Kontakt ab, als er kurz vor seinem Abschluss von der Akademie der arkanen Künste verwiesen wurde.

Ihre Tochter entwickelte sich in eine ganz andere Richtung als ihre Brüder. Sie blieb in Stratholme studierte verbissen die Alchemie und wurde, als sie in das rechte Alter kam, mit dem Sohn eines wohlhabenden Apothekers vermählt. Mit ihm gründete sie bald eine eigene Familie.

Nachdem alle Kinder außer Haus waren, gelangte Edgar an den Höhepunkt seiner Karriere - durch ihn wird seither der Titel des Barons in der Familie vererbt.

Aufstieg in Lordaeron Bearbeiten

William erlernte in Lordaeron die Staatskunst und entwickelte sich zu einem fähigen und strengen Staatsmann, welcher großes Ansehen genoss. Er lernte während seines Studiums die Magieradeptin Eva Wineyard kennen, welche aus Brill stammte. Die beiden waren schnell ein Paar und als sich Nachwuchs anbahnte, brach Eva ihr Studium ab und brachte eine gesunde Tochter zur Welt, welche nach ihrer Großmutter Elisabeth benannt wurde. William vertrat im Gegensatz zu seinen Vater weitaus konservativere Thesen, was ein ständiges Streitthema zwischen Vater und Sohn war. Doch der Erfolg sprach für William, denn nur wenige Jahre nach Abschluss des Studiums wurde er an den königlichen Hof bestellt und unterstützte den Botschafter Stratholmes als Adjutant.

Elisabeth wurde von ihren Eltern zu Ehrgeiz und Fleiß erzogen und die abgebrochenen Ambitionen der Mutter auf ihr einziges Kind projiziert. Elisabeth ging auf Bestreben der Eltern zum Studium der arkanen Magien nach Dalaran, wo sie eine hervorragende Ausbildung genoss, einen guten Abschluss errang und zum Stolz ihrer Eltern, als erster Abkömmling der Familie, Mitglied bei den Kirin Tor wurde. Sie blieb aber nicht in Dalaran, sondern kehrte nach Lordaeron zurück um zu unterrichten.

Auf einem der vielen Bälle die es damals an Lordaerons Hof gab, lernte sie Karlian Courtenay, einen jungen Adeligen aus Alterac, welcher in Lordaeron zum Ritter ausgebildet wurde, kennen und lieben und schon nach kurzer Zeit wurde die Hochzeit gefeiert - nicht zuletzt, weil sich William Gladstone mit der Ehe zwischen seiner Tochter und dem Sohn eines Barons einen Ansehenszuwachs versprach. Das junge Paar blieb in Lordaeron, doch entsprang aus ihrer Beziehung nur ein Kind, denn Karlian wurde zusammen mit anderen Rittern nach dem Ersten Krieg unter dem Orden der Silbernen Hand versammelt.

Karlian kämpfte im Zweiten Krieg gegen die Orcs, doch sollte der Verrat des Königreich Alteracs, unter den Verschworenen auch seine Eltern und Geschwister, ihn in tiefe Scham für sein Erbe stürzen, weshalb er sich nach dem Ende des Zweiten Kriegs der Expedition der Allianz nach Draenor anschloss und nicht mehr zurück kehrte. Bei seiner Familie in Lordaeron galt er fortan als gefallener Held. Elisabeth trauerte lange um ihn, doch fand sie Trost in der gemeinsamen Tochter welche, wie ihre Mutter und ihre Großmutter das magische Potential in sich barg und schon als Kind großes Können und Interesse bewies.

Selmas Familie Bearbeiten

Selma lebte in Stratholme bis zu dessen Zerstörung. Sie wurde mit einem Apothekersohn verheiratet und führte mit diesem die Apotheke später. Sie gebar zwei Töchter, Lisica und Aurinea. Selma war eine herrische und strenge Mutter, zudem war sie es die in der Familie die Hosen anhatte. Während Lisica die Apothekerkunst erlernte und anfangs daran sogar Freude empfand, wurde in Aurinea die Gabe der Magie erkannt und sie wurde zum Studium der Magie angetrieben. Lisica wie auch Aurinea hatten unter ihrer Mutter zu leiden und auch die gütigere und liebevollere Großmutter konnte daran wenig ändern. Lisica lernte einen Jägersmann aus der Region kennen und die junge Frau verliebte sich Hals über Kopf in ihn. Anfangs hielt sie es geheim und war immer länger im Wald auf Kräutersuche. Schließlich gestand sie der Mutter die Beziehung welche dies missbilligte. Im Streit nahm Lisica Reißaus und floh mit nicht viel mehr als dem was sie am Leibe trug mit ihrem Liebsten nach Gilneas. Dort baute sie sich unter widrigen Bedingungen eine eigene Familie auf, doch der Kontakt nach Stratholme sollte nie wieder entstehen. Ähnlich erging es kurze Zeit später Aurinea welche sich in den jungen Paladin Edward von Schärf verliebte welcher aus Sturmwind stammte und auf Handelsreise war. Da Selma auch diese Beziehung untersagte floh auch Aurinea schließlich nach Sturmwind.

Die Geißel und der Fall Bearbeiten

Mit dem Auftritt der Geißel und dem späteren Verrat von Prinz Arthas an seinem Volk wurde auch die Familie Gladstone beinahe ausgelöscht. Mary Tannahill, welche nachdem natürlichen Tod ihres Mannes in Stratholme bei ihrer Tochter Selma lebte, fiel, gleich wie ihre Tochter Selma und deren Mann Magnus Welligton, dem Feuner und dem Abschlachten der Truppen des Prinzen zum Opfer. Dem später folgenden Einmarsch der Geißel in Lordaeron fielen auch William und seine Frau zum Opfer. Elisabeth schloss sich den Flüchtlingen unter Jaina Prachtmeer nach Kalimdor an, musste jedoch ihre Tochter Laidan in Dalaran zurücklassen, welche damals noch eine junge Adeptin war und nicht am Krieg mitwirkte. Sie fand zwar Schutz unter der magischen Barriere von Dalaran, war dadurch jedoch auch von der Außenwelt isoliert, weshalb Laidan begann, sich ganz in ihrem Studium zu vertiefen.

Wiedersehen in Theramore Bearbeiten

In Theramore traf Elisabeth nach Ende des dritten Krieges auf Aurinea und deren Kinder. Aurinea war inzwischen eine von Schärf und konnte ihre ganz eigene Familiengeschichte erzählen. Elisabeth und Aurinea kannten sich nur von gelegentlichen Familientreffen aus ihrer Kindheit doch waren sich die beiden Magierinnen recht ähnlich und freundeten sich an. Ein paar Jahre sollten sie gemeinsam in Theramore leben bis Elisabeth durch die Ereignisse des Kataklysmus ums Leben kam und Aurinea mit ihren Kindern nach Sturmwind zurückkehrte.

Familientreffen in Sturmwind Bearbeiten

Durch die Verlegung Dalarans kam Laidan wieder in Kontakt mit der Außenwelt und engagierte sich in Nordend bei Ausgrabungen in Ulduar und im Krieg gegen die Geißel, kehrte jedoch nach dem erfolgreichen Ende des Krieges in Norden nach Dalaran zurück und begann mit Nachforschungen über dem Verbleib ihrer Familie, doch war ihr damit kein Erfolg beschienen, der Zufall sollte ihr jedoch zu einen Wiedersehen mit der Verwandtschaft verhelfen.

Durch ihre Aufgaben gelangte Laidan nach Sturmwind, wo sie ein Büro der Kirin Tor leitet. Hier begegnete sie dem Wildhüter Sonarios Farnsworth. Die beiden wurden ein Paar und kurz vor dem Kataklysmus kam die gemeinsame Tochter zur Welt, doch hielt das Glück nicht an und Sonarios starb, als Todesschwinge über die Stadt flog und Chaos verbreitete.

Kurze Zeit später traf Aurinea und wenig später Lisica in Sturmwind in Sturmwind ein. Über Umwege und Zufälle fanden die Mitglieder, wie auch Malsiar, welcher die Jahre als reisender Gaukler verbrachte, wieder zusammen und leben in loser, familiärer Verbundenheit.

Jeder mit seiner ganz eigenen Geschichte, seinen Erlebnissen und auch Hoffnungen.

Lebende Familienmitglieder Bearbeiten

OOC-Teil oder Was soll das alles? Bearbeiten

Dieses Projekt entstand durch eine Abspaltung von einer Haus-Gilde wegen OOC-Gründen. Da die beteiligten Spieler viel Wert auf den möglichst unveränderten Fortbestand ihrer Charaktere legten, wurde um diese Charaktere eine ähnliche, aber neue Rahmengeschichte geschrieben die es ihnen erlaubt ihre Charaktere lückenlos weiter zu bespielen.

Aktuell besteht das Projekt aus sechs Spielerinnen und Spielern die die geknüpften Kontakte fortführen und das gemeinsame Rollenspiel vorrantreibem. Wir legen viel Wert auf tiefgründiges, beständiges Rollenspiel mit authentischen Charakteren deren Handlungen in sich schlüssig und nachvollziehbar sind. Aktuell hegen wir nicht den Wunsch zu wachsen, interessanten, ernst gemeinten Charakterideen mit guten Ideen und ausreichender Konstanz werden wir uns aber nicht verschließen.

Um Wildwuchs zu verhindern, darf jeder teilnehmende Spieler maximal drei Charaktere in den Stammbaum einfließen lassen. Über Neuaufnahmen wird in der Gruppe entschieden wobei jeder ein gleichwertiges Stimm- und Vetorecht besitzt.

Im Moment existiert keine Gilde für das Projekt, es gibt nur einen Channel für die gemeinsame Kommunikation der bei den teilnehmenden Spielern angefragt werden kann.

Als Ansprechpartner für das Projekt zeichnet sich Laidan verantwortlich.

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