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Eryl

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Horde 32px.png Eryl Windhauch
Ingame-Name: Eryl
Titel: Blutgardist der Horde
Rasse: IconSmall Blood Elf Male.gifIconSmall Bloodelf Female.gif Blutelfen
Klasse: IconSmall Hunter.gif Jäger
Spezialisierung: Weltenwanderer
Arsenalverweis: Arsenal
Charakterdaten:
Vorname: Eryl
Nachname: Windhauch
Geburtsname: Sonnenstolz
Geburtsdatum/-ort: Silbermond
Alter: Mittleres Alter
Gilde: Kriegsmeute Zornfaust
Aussehen:
Größe: Durchschnittlich
Gewicht: Durchschnittlich
Haarfarbe: Rot
Augenfarbe: Blau-grün
Besonderheiten: Augenklappe über dem rechten Auge
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: chaotisch gut


ÄußerlichkeitenBearbeiten

Eryl ist ein sehr unscheinbarer Sin'Dorei. Er besitzt durchschnittliche Grösse sowie eine schlanke aber muskulöse Statur. Lange, rote Haare gehen ihm bis über die Schultern und sein Gesicht wird geschmückt von einem kleinen, gut getrimmten Kinnbart. Über seinem rechten Auge liegt eine Augenklappe, welche er so gut wie nie abzulegen scheint. Von dem Blutelfen geht ein leichter Geruch nach Erde, Laub und Leder aus. Meist ist er in dunkler, brauner Lederrüstung gekleidet und ist daher in der Natur nur schwer auszumachen. Auffallend sind die Narben auf seinem Körper. Wo immer man einen Blick auf die Haut unter seiner Rüstung werfen kann zeugen blasse Naben von lang vergangenen Kämpfen. Besonders viele Narben finden sich auf seiner Brust und seinem Rücken. Zu erkennen sich Narben jeglicher Sorte: Verbrennungen, breitflächige Schürf- und Platzwunden, Krallen- und Bisswunden, Nähte sowie besonders auf seinem Rücken lange, dünne Linien. Seine Stimme ist tief und wirkt auf viele sehr beruhigend.


WesenBearbeiten

Eryl wirkt ruhig und nicht selten sehr verschlossen. Scheinbar in Gedanken versunken starrt er oftmals ins Leere und wird gerne übersehen, kann jedoch schnell zu einem entschlossenen und lauten Anführer werden. Er versteht es gut Pflicht und Emotionen zu trennen, auch wenn sein Vorgehen selbst seinen Gegner gegenüber meist von 'Menschlichkeit' geprägt ist. Hat ein Feind jedoch durch seine Taten jeden Anspruch auf Mitgefühl verwirkt, kann der Elf auch kalt und gnadenlos handeln. Freunden gegenüber ist er führsorglich und hilfsbereit, behält seine Umgebung stets genau im Auge und ist in einem Notfall sofort zur Stelle. Obschon meist von stoischer Gelassenheit, braust er bei Ungerechtigkeiten unwillkürlich auf und bringt sich damit oft in große Schwierigkeiten, da einige sein Bild von Gerechtigkeit und Ehre nicht teilen. Besonders zu Frauen und Kinder ist Eryl immer sehr fürsorglich und stellt ihr Wohlbefinden konsequent über sein eigenes.

Geschichte und WerdegangBearbeiten

Eryl wurde im Säuglingsalter von einem Menschen in einer zerstörten Karawane im Schlingendorntal gefunden und gen Norden nach Sturmwind gebracht. Dort wurde der kleine Elf von jenem bis ins Kindesalter großgezogen. Durch den Unterschied der Alterungsgeschwindigkeit verstarb sein Ziehvater jedoch ehe Eryl auf den eigenen Füssen stehen konnte, wodurch der damals noch viel zu junge Elf auf der Straße landete. Er schloss sich einer Truppe von Straßenkindern an, war allerdings so ungeschickt im Alltag, dass jene ihn mit dem Auftrag losschickten, in den Süden zu reisen um Trollhauer zu besorgen, welche man auf dem Schwarzmarkt verkaufen könnte. Unwissend ihrer Absicht, ihn schlicht loszuwerden, zog er los um seiner neuen "Familie" diesen Dienst zu leisten. Nach einer langen, schwächenden Reise, schlug er sich schließlich nahe den alten Wegen der Händler durch das Schlingendorntal und stieß dabei auf eine alte trollische Begräbnisstätte. Doch als er versuchte einen der Hauer zu entfernen wurde er von einem einheimischen Troll dabei erwischt und verlor nach einem harten Schlag gegen den Kopf das Bewusstsein. Als er aufwachte befand er sich in der Gefangenschaft einer kleinen Trollsiedlung. Die Trolle waren zuerst unsicher, was sie mit dem kleinen Jungen anfangen sollten, jedoch bemerkte eine der Trollinnen, dass der Junge ein geschickter Handwerker zu sein schien. Sie behielten Eryl als Sklaven bei ihrem Stamm, wodurch ihm ein langsamer Opferungstod entging. Es vergingen einige Jahre und Eryl wuchs aus dem Kindesalter ins Jugendalter. Obschon er sein Essen und eine trockene Schlafstätte durch Schnitzen von Pfeifen, Verzieren von Speeren sowie das Verarbeiten von Leder und Fellen verdienen konnte, war er stets in Ketten und nicht in der Lage sich viel zu Bewegen. Die Trolle gingen grob und bösartig mit ihm um, doch er überlebte. Eines Tages brachen die Männer der Trollsippe auf um jagen zu gehen. Ein Trupp bewaffneter Menschen fand die Siedlung und umzingelte sie. Eryl wurde von seinen Fesseln befreit und hörte mit Schrecken, dass der Anführer der Truppe plante alle Anwesenden Trolle töten zu lassen. Eryl begehrte auf, denn obwohl er von den Trollen nie gut behandelt worden war, so waren in diesem Dort nur die Frauen, Kinder und Alten des Dorfes. Sie zu töten erschien ihm einfach als "nicht richtig". Erfolglos versuchte der junge Quel'Dorei die Menschen davon zu überzeugen den Stamm einfach in Ruhe zu lassen. Durch die bevorstehende Abschlachtung der trollischen Familien in die Ecke gedrängt begann Eryl dann den Anführer der Menschen zu beleidigen und forderte jenen schließlich zum Zweikampf heraus. Geschwächt von Jahren der Gefangenschaft hatte Eryl natürlich keine Chance. Er versuchte sich dem Menschen zu erwehren, doch er erlitt schwere Wunden und sah schließlich seiner Hinrichtung entgegen. Doch ehe die Klinge des Mannes seinen Hals treffen konnte, brachen die Trollmänner, die gerade von ihrer Jagd zurück kehrten, über die Menschen herein. Keiner von jenen überlebte. Eryl brach mitten im Kampfgetümmel durch den Blutverlust zusammen. Die Trolle brachten den Elfen zu ihrem Mediziner, die Wunden wurden versorgt und das junge Leben so gerettet. Mit tiefer Dankbarkeit beseelt behandelten sie ihn fortan als teil ihrer Sippe. Eryl lernte den Umgang mit dem Speer sowie mit Pfeil und Bogen, lernte das Fährtenlesen und jagen. Doch so wie jeder Abschnitt seines Lebens fand auch dieser ein eher jähes Ende. Ein Trupp Menschen, wesentlich grösser als damals, fand und zerstörte die Siedlung. Eryl überlebte den Angriff nur knapp und war nun als junger erwachsener gezwungen, weiterzuziehen.

Er zog nach Norden und erreichte nach vielen Monaten kräftezehrender Reise schließlich Silbermond und damit sein neues Leben. Er begann sich anzupassen, lernte seine eigentliche Heimatsprache und ging in die Schule der Waldläufer. Irgendwann fand er seinen Platz im Militär Silbermonds und arbeitete sich durch die lange und anstrengende Ausbildung zum Waldläufer und schließlich Weltenwanderer. Als die Geißel einfiel in seine Heimat, war Eryl an den Grenzen zu den heutigen Pestländern stationiert. Obwohl er sein bestes gab kam er nur mit viel Glück mit dem Leben davon. Als die Blutelfen sich der Horde anschlossen neigte Eryl sein Haupt vor dem damaligen Anführer jener und leistete einen Schwur, dem er bis zum heutigen Tage nachgeht.

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