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Horde 32px Eridien Sinclair Goldschwinge
Ingame-Name: Eridien
Titel: Graf Goldschwinge
Rasse: IconSmall BloodElf MaleIconSmall BloodElf Female Blutelfen
Klasse: IconSmall Mage Magier
Charakterdaten:
Vorname: Eridien Sinclair
Nachname: Goldschwinge
Alter: 210
Zugehörigkeit: Quel'Thalas
Aussehen:
Größe: 190 cm
Haarfarbe: hellblond
Augenfarbe: felgrün
Gesinnung (D20-System):

Eridien Sinclair Goldschwinge ist der Graf der Grafschaft Goldschwinge.

Aktuelle Situation Bearbeiten

Der Graf ist im Kampf gefallen. Da kein Erbe existiert, stirbt die Grafschaft Goldschwinge mit ihm aus.

Erscheinungsbild Bearbeiten

„Verschwendet nicht meine Zeit.“ Genau dies suggeriert die gesamte Haltung Eridiens; die Haltung der Sorte Individuen, die von ihrer Existenz als Mittelpunkt des Universums überzeugt sind. In seinen felgrün leuchtenden Augen liegt selten eine Regung, die über das Spektrum herablassender Arroganz hinausgeht.

Eridien besitzt auch sonst viele Anlagen des blutelfischen Archetypus. Die Haare sind lang und hellblond, die Gesichtszüge vornehm blass und von kantiger Symmetrie geprägt. Jedoch ist er vier, fünf Fingerbreit größer als der durchschnittliche Sin'dorei und eher breitschultrig veranlagt. Dunkel gehaltene, hochgeschlossene Roben bester Qualität und Machart scheinen zu seiner präferierten Garderobe zu zählen.

Mit beiläufiger Eleganz im Takt seiner Schritte gesetzt, komplettiert ein schwarz lackierter Spazierstock mit Silbergriff sein durchweg ordentliches Äußeres und unterstreicht den Abriss zeitloser Klassik, welche seine Erscheinung begleitet.

Die Grafschaft Goldschwinge Bearbeiten

Bezeichnend für die Familie Goldschwinge ist der an nahezu Besessenheit grenzende Ehrgeiz, sowie die Tatsache, immer wieder regelrecht geniale Geschäftsmänner hervorgebracht zu haben. Die Wurzeln der Goldschwingen verlieren sich zwar im Dunkeln, doch seit dem Adelsschlag vor etwa 2800 Jahren aufgrund außerordentlicher passiver Unterstützung während des Trollkriegs, verzeichnete die Grafschaft einen beständigen Aufstieg. Reicher, erfolgreicher, mächtiger, das schien stets die Devise der Goldschwingen zu sein. Der Metallhandel der Familie florierte, genauso wie ihr sozialer Einfluss. Die effektive Geschäftsstrategie der Grafschaft hatte jedoch auch ihre Kehrseite. Immer häufiger wurden die Goldschwingen Ziel geplanter Intrigen, die alle auf den Untergang der Familie abzielten. Obwohl es niemals dazu kam, ist der Stammbaum der Familie mit zahlreichen ermordeten Grafen beladen. Graf Goldschwinge zu sein bedeutete vor allem, eine verhältnismäßig geringe Lebenserwartung zu haben.

Vor ca. zweihundert Jahren hatte die Grafschaft unter Graf Castilian Goldschwinge das Zenit ihrer Macht erreicht. Nach der Geburt seiner Söhne Eridien und Atharic, zog sich der Graf aus den Geschäften zurück, welche den sozialen und politischen Einfluss der Familie begründeten. Es wurde ruhiger um die Grafschaft Goldschwinge. Sie agierte kaum noch so offensiv in der Vergangenheit und verfiel letztlich auch in wirtschaftliche Stagnation. Vierzehn Jahre später entgingen die Goldschwingen nur sehr knapp der Auslöschung, als die gesamte Familie einer Attentatsserie zum Opfer fiel. Nur der Erbe, Eridien Goldschwinge, überlebte. Nach vielen Rückschlägen und desaströsen Zwischenfällen gelang es ihm im Verlauf von etwa siebzig Jahren, die Grafschaft zu ihrem alten Ruhm zurückzuführen. Während der Geißelinvasion verschwand Graf Eridien Goldschwinge und wurde für tot erklärt, als eine Nennung in den Flüchtlingsregistern ausblieb. Seine Gemahlin, Meryssa Nebeltänzer, war seine alleinige Erbin. Sie löste jegliche bis dato noch bestehende Verträge auf, sodass die Grafschaft Goldschwinge erneut jeglichen sozialen und wirtschaftlichen Einfluss einbüßte.

Vor einigen Monaten kehrte der Graf allerdings nach Quel'Thalas zurück und die Annahme seines Todes erwies sich als Irrglaube. Mittlerweile leben alte Geschäftskontakte auf und auch das Familienunternehmen, der Handel mit Metall, kommt wieder in Gang. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sich die Grafschaft Goldschwinge wieder in alte Höhen erhebt.

Bemerkenswert ist, dass die Goldschwingen niemals gegeneinander intrigiert haben. Es gibt weder Aufzeichnungen noch Gerüchte über familieninterne Vorfälle, über 2800 Jahre hinweg scheint absolute Einigkeit zwischen ihnen geherrscht zu haben. Skandale, die sich um einzelne Grafen ranken, sind keine Seltenheit, doch darüber hinaus scheint der Grafschaft eine unerschütterliche Disziplin zu eigen zu sein. Ihr kontrolliertes, gezieltes Vorgehen ist im Laufe der Zeit zu ihrem Aushängeschild geworden.

Der Graf Bearbeiten

Die Position des Familienoberhauptes wurde schon immer von dem ältesten männlichen Erben ausgefüllt. Üblicherweise trat der bis dato regierende Graf zurück, sobald sein Nachfolger das 80. Lebensjahr erreichte und überließ ihm Rang und Titel. Bei Todesfällen gelangte der Erbe früher an die Macht. Allerdings schien der ehemalige Graf nicht nur formale Aspekte weiterzugeben. Ehrgeiz, Arroganz, Zielstrebigkeit und ein eklatanter Mangel an Höflichkeit zeichneten jeden Grafen in demselben Maße aus. Es war, als hätte nie ein Machtwechsel stattgefunden.

Hintergrund Bearbeiten

Als dem Grafenpaar Castilian und Lethelle Goldschwinge vor 210 Jahren Zwillinge geboren wurden, bedeutete dies eine ausgesprochene Stärkung der Grafschaft. Eridien wurde wenige Minuten vor seinem Bruder Atharic geboren und war somit der Erbe der Goldschwingen. Nach vierzehn ruhigen Jahren wurden die Familie jedoch beinahe ausgelöscht. Castilian, Lethelle und Atharic wurden ermordet, nur Eridien überlebte und wurde so noch in seiner Kindheit der neue Graf Goldschwinge. Ihm stand Fürst Nesairan Meeresruf als gesetzlicher Vormund zur Seite, ein enger Freund der Familie, welcher sich bereits bei der Geburt der Zwillinge bereiterklärt hatte, die Verantwortung für sie zu übernehmen, sollte dem Grafenpaar etwas zustoßen. Der junge Graf zog sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurück.

Einige Jahre später wurde er Opfer einer Anschlagsserie, die jedoch keinen Erfolg hatte. Seine Reaktion bestand darin, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass das neue Oberhaupt der Grafschaft Goldschwinge dieselben spitzen Zähne besaß wie seine Vorgänger. In kurzer Zeit trieb er ein Unternehmen, das ebenfalls auf den Metallhandel setzte, in den Ruin. Es wird vermutet, dass Fürst Meeresruf ihn dabei tatkräftig anleitete. Eine neue Grundtendenz war geschaffen, denn der junge Graf hatte zweifellos das rationale Kalkül der Goldschwingen geerbt.

Im Alter von dreißig Jahren begann Eridien mit einem magischen Studium. Schon bald zeigte sich, dass er ein außergewöhnliches Talent für die Transmutation besaß und studierte parallel die Hervorrufung. So legte er den Grundstein für eine Karriere als Kampfmagier. Die Realität holte den jungen Grafen jedoch wieder ein, als Fürst Meeresruf schwer erkrankte und er gleichzeitig praktisch über Nacht mehr als die Hälfte des Grundbesitzes – Minen – der Goldschwingen verlor. Nach dem Tod seines gesetzlichen Vormundes erwirkte der 43-Jährige Eridien seine Mündigkeit und investierte seine Energie in die immer schneller zerfallenden Familiengeschäfte. Wie es ihm gelang, als volljährig anerkannt zu werden, ist bis heute nicht bekannt, allerdings führte er die verlorenen Minen zwei Jahre später wieder in seinen Besitz über. In den nachfolgenden Jahren widmete er sich ausschließlich dem Unternehmen und dem magischen Studium.

Mit vierundsechzig Jahren wurde er als Kampfmagier in eine Einheit aufgenommen, welche mobil gegen die Trollbedrohung eingesetzt wurde. Bereits vier Jahre später wurde er ehrenhaft entlassen und konzentrierte sich einmal mehr darauf, die Grafschaft Goldschwinge zu ihrem alten Ruhm zurückzuführen. Nach vielen Rückschlägen sollte ihm dies auch gelingen. Im Alter von vierundneunzig Jahren endete somit der wirtschaftliche Kreuzzug Eridiens. Er führte seine militärische Karriere fort und wurde nach fünfzehn Jahren zum Offizier der Einheit befördert, in der er gedient hatte. Insgesamt war er vierundfünfzig Jahre Teil des Militärs und dürfte unter Arkanisten dafür bekannt sein, den Zauber „Blinzeln“ zur Perfektion gebracht sowie nachhaltig in seinem Kampfstil verankert zu haben.

Nach einer zweiten, ehrenhaften Entlassung wurde Eridien gesellschaftlich aktiv. Es folgte eine Verlobung mit der Gräfin Ahylinda Sommerpracht, die jedoch nur ein Jahr währte, ehe sie aus unbekannten Gründen aufgelöst wurde.

Ein handfester Skandal entstand um den Grafen, als er in Dalaran als Gastdozent über den Einsatz von Transmutations- und Hervorrufungsmagie im Gefecht referieren sollte und anderthalb Stunden zu spät kam. Wirklich interessieren schien er sich für dieses Eklat nicht und geriet im Zuge dessen mit der Dozentin Meryssa Nebeltänzer aneinander. Trotz dieses Debakels etablierte Eridien sich als Gönner Dalarans und begann dort mit Forschungen in der Transmutation. Die Dozentin Nebeltänzer wurde in dieser Zeit seine Assistentin, da sie neben ihrem Hauptfach Weissagung ebenfalls die Transmutation studiert hatte und es war kein Geheimnis, welch angespannte Tendenzen zwischen dem Grafen und der adligen Dozentin herrschten. Sie äußerten sich in kontinuierlichem, verbalem Kräftemessen, ein Umstand, der von den Studenten hartnäckig romantisiert wurde. Gerüchte über eine heimliche Affäre verstummten erst, als die Anfeindungen der Dozentin und des Grafen immer ernster wurden und plötzlich gänzlich abkühlten.

So war es doch eine Überraschung, als Meryssa und Eridien vor ca. fünfzig Jahren ihre Verlobung bekanntgaben und kurz darauf heirateten. Die Hochzeit war zweifellos beiderseitig politisch motiviert und im Rahmen dieses Beweggrundes blieb auch der Umgangston zwischen ihnen friedlich. Meryssa gab ihre Anstellung als Dozentin auf, als der Graf seine Forschungen beendet hatte und kehrte mit ihm nach Quel'Thalas zurück. Zurück in der Heimat widmete sie sich der sozialen Präsenz der Grafschaft, während seine Aufmerksamkeit den Familiengeschäften gehörte. Nur bei offiziellen Anlässen traten sie wirklich gemeinsam auf.

Mit der Geißelinvasion verschwand Eridien und wurde für tot erklärt, als eine Nennung in den Flüchtlingsregistern ausblieb. Seine Gemahlin war seine Alleinerbin und löste alle bis dato noch bestehenden Verträge auf, als sie Silbermond verließ.

Nun hat sich die Annahme seines Todes jedoch als Irrglaube erwiesen. Vor einigen Monaten trat der Graf erstmals wieder in der Öffentlichkeit auf und knüpfte dort an, wo er mit seinem Verschwinden aufgehört hatte. Nach einer krankheitsbedingten Abwesenheit ist Eridien wieder in Silbermond anzutreffen.

Zuletzt erregte die Auflösung seiner Ehe mit Meryssa Nebeltänzer Aufsehen. Eine offizielle Stellungnahme zu diesem unerwarteten Schritt blieb von beiden Seiten aus.

Gerüchte Bearbeiten

  • Der Graf ist unberechenbar. Für ihn gelten nur die Grenzen, die er sich selbst macht.
  • Berechnend, eiskalt, skrupellos. Vor dem Mann sollte man sich keine Schwäche erlauben, da er sie sonst gnadenlos ausbeutet. Ganz der Geschäftsmann.
  • Das Anwesen des Grafen ist besser bewacht als der Sonnenzornturm. Bleibt die Frage, ob man nicht rein oder raus kommen soll.
  • Er hat dutzende Affären gleichzeitig.
  • Schach gehört zu seinen Leidenschaften. Er spielt regelmäßig mit dem Erbprinz der Nebeltänzer, Rhamion.
  • Nur der Metallhandel der Grafschaft und der Profit sind für Bedeutung für ihn. Alles andere ist unwichtig.
  • Wenn man die Familienehre der Goldschwingen beleidigt, macht man sich einen lebenslangen Feind. Aber lange leben tut man dann eh nicht mehr.
  • Über die internen Vorgänge der Grafschaft war noch nie etwas bekannt. Irgendwie unheimlich.
  • Angeblich hat er auch eine charmante Seite. Irgendwo.
  • Eigentlich war es der Graf, der die Attentate auf seine Familie veranlasst hat. Machtgier kann hässlich sein.
  • Als er Offizier war, hat ihn seine Einheit verehrt. Das hat sich bis heute nicht verändert.
  • Er verschwand, weil er angeblich einen Gedächtnisverlust hatte. Da steckt doch bestimmt mehr dahinter.
  • Es ist eine Untertreibung, den Grafen als passionierten Kunstsammler zu bezeichnen.
  • Höflichkeit ist ihm ein Fremdwort. Angeblich wird sogar der Adel nach Waffen durchsucht, bevor er sein Anwesen betreten darf. Skandalös.
  • Der Graf ist ein süffisantes Arschloch und hat ein Ego so groß wie die Sonne.
  • Im Geheimen sehnt er sich sein Leben als Kampfmagier zurück.
  • Sinclair ist kein wirklich elfischer Name. Bestimmt sind die Goldschwingen heimliche Sympathisanten der Menschen.
  • Der Graf ist ein ausgesprochen talentierter Tänzer.
  • Seine Ehe ist gescheitert. Nun sind der Graf und die ehemalige Gräfin in einen erbitterten Rosenkrieg verwickelt.
  • Der Graf und die ehemalige Gräfin sind friedlich auseinander gegangen.

Kontakte Bearbeiten

FamilieBearbeiten

  • IconSmall HighElf Male Graf Castilian Goldschwinge - Vater, verschieden
  • IconSmall HighElf Female Gräfin Lethelle Goldschwinge (geb. Winterglut) - Mutter, verschieden
  • IconSmall HighElf Male Atharic Goldschwinge - Jüngerer Bruder, verschieden

Bekannte und FreundeBearbeiten

AngestellteBearbeiten

  • IconSmall BloodElf Male Soranil - Rechte Hand

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