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Eric Aschenfell Begegnungen aller Art Triviales Jagdmannswissen


Allianz 32px Eric Aschenfell
Eric2
Titel: Der Aschweiße Worgen

Ser Aschenfell

Volk: IconSmall Worgen MaleIconSmall Worgen Female Worgen
Klasse: IconSmall Warrior Krieger / IconSmall Hunter Jäger
Spezialisierung: Monster aller Art
Arsenalverweis: [Smithe Arsenal]
Charakterdaten:
Vorname: Eric
Nachname: Aschenfell
Geburtsname: Smith
Geburtsdatum/-ort: 14. 12., Sturmsiel in Gilneas
Alter: Zwischen dem 25. und 35. Lebensjahr.
Zugehörigkeit: Keiner Gemeinschaft zugehörig.
Aussehen:
Größe: 2,13 Meter
Gewicht: 90 Kilogramm, Rüstungsabhängig
Haarfarbe: Aschengrau, vormals Schwarz
Augenfarbe: Meergrün als Mensch, Rubinrot als Worgen
Besonderheiten: Verflucht, von Kopf bis Fuß mit Asche bedeckt als Worgen.
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Wahrhaft Neutral

"Wie ein Monster zu denken ist eine meiner Stärken, Freund."

~ Eric Aschenfell, Sturmwind

Eric Aschenfell, Monsterschlächter und Bestienjäger Bearbeiten

Eric Aschenfell, bürgerlicher Name Eric William Smith (zu Sturmwind Erich Wilhelm Schmied), ist ein wandernder Jägersmann aus dem Stadtstaat Gilneas, welcher seinem Werk in den Königreichen Sturmwind und selten Khaz'Modan in seiner worgischen Gestalt nachgeht, nach Bedarf aber auch über deren Grenzen wandert um verschiedene Aufträge zu erfüllen.

Ausgerüstet mit zwei Schwerten, einem aus simplen Stahl und einem aus seltenem Echtsilber geschmiedeten Einandhalbhänder, sowie Grundkenntnissen in verschiedenen Zaubersprüchen und einem Arsenal aus Klingenölen, alchemistischen Bomben und Schriftrollen zieht der gebürtige Gilneer los um mit brutaler Effizienz Unholde, Bestien und Monster verschiedener Art zu töten und die passende Belohnung dafür einzukassieren.

Ein neutraler, zurückgezogener Eigenbrödler, der lieber mit seinem Schwert und seinen Zaubern spricht, als sich in große Gesellschaft zu begeben. Dennoch zeigt er sich wohlerzogen, aufmerksam, höflich und respektvoll gegenüber all jenen, die ihm begegnen, auch wenn er wohl zunächst seine Distanz und die gilneerische Kühle bewahrt.

Die folgenden Erzählungen sind nicht klar definiert zwischen Fakten, Fiktion und Verdrehung von Tatsachen, durch Erinnerungslücken, Verdrängungen und mehreren traumathischen Ereignissen. Diese Schriftstücken wurden zusammengefasst und gefiltert um eine möglichst authentische Rückblende auf das Leben dieses Charakters zu entwickeln. Wird noch überarbeitet, so bald das Gedächtnis des Herren Aschenfell wieder besser funktioniert.

Komplizierte KindheitBearbeiten

Der kleine, schwarzhaarige Spross wurde am 14. Tage des Zwölften, kalten Monats vor der Haustür der Gärtnerfamilie Smith entdeckt und ins Haus gebracht. Winston und Katelyn Smith nahmen sich den mutterlosen, frierenden Kind an und durch Katelyns mütterliche Fürsorge ging es dem Jungen, welcher den Namen Eric bekam bald besser. Winston und Katelyn wurden einige Tage zuvor Opfer einer Fehlgeburt, so dass das plötzliche Erscheinen des Jungen für Katelyn eine Art Segen, für Winston wiederrum ein schlechtes Omen wurde.

Gesäugt an Katelyns Brust und gewärmt durch ihre mütterliche Zuneigung und Hingabe fügte sich das Kind schnell ein und wuchs bis zu Katelyns Tod durch eine schwarze, beulenartige Krankheit behütet auf und erlernte in den Kindesschuhen ein paar Griffe über das Gärtnerhandwerk. Durch den Tod seiner Frau verfiel Winston jedoch immer mehr den Alkohol und wurde spielsüchtig und gab ständig dem Kind die Schuld, dass niemals sein eigenes Kind sein würde und so ließ ihn Winston im Keller des Hauses wohnen, bei spärlichem Licht, stickiger Luft und mit Ratten als seinen einzigen Gesprächspartnern.

Durch diese tyrannische Behandlung lernte Eric weder Lesen und Schreiben, noch einen anständigen Beruf und litt zunehmend unter Klaustrophopie, Isolation, Mangelernährungserscheinungen und der Tatsache, dass sein eigentlicher Vater ihn als Schurken einer nie dagewesenen Geschichte darstellte. Durch Winston erfuhr Eric auch schließlich, dass er nur adoptiert wurde und Winston wortwörtlich "den Tag verfluche, an dem Katelyns gutes Herz unsere Türen für dich öffnete und mir meinen wahren Sohn nahm."

Das Kellerleben Bearbeiten

Trotz seines Lebens und den herrschenden Umständen war Eric ein gelehriger Bursche und schnell unterfordert und suchte sich in dem Keller Beschäftigungen um nicht gänzlich zu verblöden und seine jugendlichen Fantasien auszuleben. So wurden aus alten Kleidungsstücken Zelte gebaut, oder aus alten Möbeln und Gehstöcken Drachen, Schwerter und Rüstungen, während seine Ratte George, sein treuer Knappe und Weggefährte wurde und ihm bei jedem noch so gefährlichen Abenteuer Beistand leistete.

Die Jahre zogen ins Land und ein langsam erwachsen-werdender Eric begann sich selbst unter Müh und Not und mit mangelnden Licht in der Finsternis Lesen und Schreiben beizubringen und später aus den alten, modrigen Folianten und Schmöcker zu lernen. Alles was der Bursche für nützlich hielt, las er sich durch und eignete sich an. Tischmanieren, Umgangsformeln, Anreden, Satzformulierungen, Hygiene für Fortgeschrittene. Im wahrsten Sinne des Wortes erzog sich der Knabe selbst durch die mangelnde Aufmerksamkeit seines Ziehvaters.

Wichtige politische Ereignisse in Gilneas gingen ebenso nicht spurenlos an ihm vorbei, da er durch sein Fenster die Leute plaudern hören konnte und sich die noch lesbaren Zeitungsteile zusammenfischte und sich seinen Reim daraus bildete. Bald, sollte das Leben des jungen Mannes aber auf den Kopf gestellt werden.

Der Fall des Königreiches Bearbeiten

Die Worgen fielen ins Land und infizierten Bürger des stolzen Königreiches! Auch Eric war eines der Opfer, denn auch wenn er Gewaltaten durch Winston wie häusliche Gewalt, Demütigungen und Missbrauch bereits kannte und so durch sie abgehärtet wurde, bereitete Eric nichts auf seinen infizierten Ziehvater vor, welcher ihm im Hause anfiel und drohte ihn zu zerreißen.

Doch das Schicksal meinte es ausnahmsweise mal gut mit dem jungen Smith und er wurde gerettet von einer kleinen Truppe, die Schreie aus seinem Elternhaus gehört haben und ihn retten konnten vor dem tollwütigen Winston, indem sie ihn erschossen. Doch für Eric war es in einer Sicht zu spät. Er hatte sich bereits infiziert und war nun auf die Hilfe eines bekannten, königlichen, gilneerischen Apotheker angewiesen und musste lernen das Tier in sich zu kontrollieren.

Befreit von seinem Gefängnis zuhause, seinem Stiefvater und seiner menschlichen Gestalt verfiel er nur zu leicht dem Biest in sich und jahrelang unterdrückte Wut brach immer wieder hervor, so dass Eric nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Umwelt eine wachsende Gefahr wurde.

Die Flucht und das RitualBearbeiten

Diese Information wird nachträglich hinzugefügt, sobald sich Aschenfell besser erinnert.

Die Welt jenseits des GraumähnenwallsBearbeiten

Diese Information wird nachträglich hinzugefügt, sobald sich Aschenfell besser erinnert.

Die Stadt und Menschen mit Herzen aus SteinBearbeiten

Nachdem der Worgen quer durch die Welt gewandert war um mehr über Azeroth zu erfahren, über sich hinauszuwachsen, neue Dinge kennen- und zu erlernen, fand er sich nach einer langen, langen Reise wieder im Zentrum der Allianz ein, der Stadt Sturmwind, wo er auch Kontakte zu Arbeitgebern und anderen begann zu pflegen. So kam er in Kontakt mit Edward J. Carter und den Schwertern Sturmwinds, als freiwilliger Konsulant und Helfer. Auch war der Worgen zugegen als die Aufstände in den Straßen begonnen hatten, wegen dem neusten Verbündeten der Allianz und war nicht unwesentlich beteiligt bei der Unterstützung der Wache.

Schrammen, Prellungen und Beleidigungen folgten, aber die Aufstände wurden von der Stadtwache in allen Facetten unterbunden und die Unruhestifter wurden gefasst und in das Verlies zu Sturmwind gebracht, wo sie auf den weiteren Verlauf warteten. Die Stimmungen in Sturmwind wurden nicht maßgeblich besser, da wohl auch Leichen gefunden wurden, welche mit Leerenmagie präpariert worden waren und einige Fanatiker gegen die dunklen Spitzohren protestierten.

Nichts desto trotz kam Eric mit einigen der Elfen in Kontakt und entwickelte gute Beziehungen zu einer Reihe Leerenelfen und sympathisierte mit ihnen und anderen "Unmenschlichen" Gestalten. Dadurch entstand eine Annährung an die Verzauberin Artheya Sonnenklang. Eine zunächst geschäftliche Beziehung begann bald eine freundschaftliche Wendung zu nehmen, ehe der Worgen begann für die Elfe zu schwärmen. Auch zu einem ehemaligen Weltenwanderer mit Namen Sinouran Dämmerklinge begann der aschweiße Wolf eine freundschaftliche, wenn auch dezent rivalisiernde Beziehung aufzubauen und die Bekanntschaft zu dem Elf "Ace", sollte auch erwähnt werden, auch wenn Eric keine Ahnung hat wie dessen voller Name lautet.

Neue Gesichter, neue FreundschaftenBearbeiten

Obwohl Eric sehr verschwiegen war im Bezug auf sich selbst und nicht häufig den Kontakt zu anderen mied, kam es dazu, dass sich eine seltsame, aber starke Freundschaft schloss. In einer Taverne des Abends fanden sich der Worgen und ein zwergischer Runenschmied namens Thalduin Eisenhammer zusammen und unterhielten sich lange und ausgiebig, während sie darüber debattierten ob zwergisches Bier oder gilneerischer Brandy, denn nun die bessere alkoholische Getränkewahl gewesen wäre.

Der Runenschmied und der Monsterjäger begannen einander zu schätzen und zu achten und ihre Freundschaft wurde nicht zu guter Letzt durch gemeinsame Abende in Tavernen, Aufträge in dem Königreichen oder sogar Trainingskämpfen gegeneinander, gestärkt. Eine weitere, seltsame, fremdweltliche Gestalt inform der Kriegstänzerin Sinuhe und ihres steinernen Geodenelementars Kiesel folgte und freundete sich schnell mit Eric an. Anders als bei Thalduin jedoch, verband die beiden viel mehr das Wissen um den Verlust einer Heimat und das Sterben jener, die einem nahestanden.

Die ehemalige Exarchin, welche nachdem "das Licht sie verlassen hatte", den Ruf der Elemente gefolgt war, war es auch welche sowohl Eric als auch Thalduin magische Schmuckstücke mit verschiedenen Fähigkeiten anfertigte und ihre Freunde mit den Flüstern der Elemente zur Seite stand. Wann immer sie jene auch benötigten, gemeinsam mit seinen neuen Verbündeten und Freunden ging es auch auf das eine oder andere Abenteuer, oder Jagd.

Das Grollen der SteppeBearbeiten

Ein wohlhabender Kunde bat Eric darum, dass er die Flammendrüsen eines Kernhundes besorgen sollte für eine nennenswerte Summe an Gold und der Worgen, welche als Jäger der Bestien nicht nur nach Gold, sondern auch nach Herausforderung strebte, willigte ein, nachdem ihm ein Kontakt innerhalb Khaz'Modans von einem streunenden Kernhund innerhalb der brennenden Steppe erzählt hatte. Wissend, dass Kernhunde starke Feinde waren, entschloss sich Eric die Hilfe von sowohl Thalduin, als auch Sinuhe in Anspruch zu nehmen.

Gemeinsam zog das Trio los und ritt mit einem Karrengespann von Sturmwind aus in das Rotkammgebirge weiter nach Norden, um über die Brücke und die massiven Tore in die Steppe zu gelangen. Ein langer, beschwerlicher Marsch lag hinter ihnen, als sie ein Lager aufgeschlagen hatten und in den Hinterhalt eines Dunkeleisenzwergischen Magier gefallen waren. Bromvir Knisterzunge hatte mit einem Gefolge das Trio an die Wand gedrängt und bot ihnen für den Tod des Kernhundes ebenso viel Geld an, weil er derjenige gewesen war, welcher das Wesen in die Welt gerufen hatte und es nun töten musste, dass es seinen Befehlen nicht gehorchte.

Durch Thalduins silberne Zunge und Sinuhes ansehnliches Aussehens war er der Truppe gelungen, die Zwerge von Erics Talent als Monsterjäger zu überzeugen und die Vereinbarung anzunehmen. Das Trio fand den besagten Kerhund und bekämpfte ihn nach allen Mitteln, von Thalduins lichtgegebene Vergeltung, über Sinuhes tosenden Wässern bishin zu Erics wilden Schwertspiel. Die Bestie fiel nach einem langen, zähen Kampf der nicht spurlos an den Dreien vorbeiging, doch noch konnten sie sich nicht siegreich nennen.

Eric fand sich in einem Eisblock, zusammen mit Sinuhe wieder und musste zusehen wie Bromvir einen Hinterhalt gelegt hatte und seinen "Vetter" Thalduin plante zu töten, genauso wie auch Eric und Sinuhe. Doch Thalduins neuer Glaube und Überzeugung waren zu viel für den Magier und er war gezwungen zu fliehen, da er sonst dem Zorn des Lichtes erlag. Siegreich, wenn auch lädiert, ritt das Trio zurück über das Rotkammgebirge nach Sturmwind und kassierten eine großzügige Summe, welche natürlich sinnvoll angelegt und nicht im Gasthaus versoffen wurde.

Das Amulett des gefallenen KreuzfahrersBearbeiten

Ein Auftrag war selten allein, aber dieses Mal war es kein Auftrag der Monsterjagd, sondern eine Lieferung. Thalduin, ein angesehener Schmied und Mitglied der silbernen Hand, bat seine Freunde und Wegkameraden ihn bei einer Lieferung für seine Waffenbrüder zu begleiten. Die Kapelle des Hoffnungsvollen Lichtes war immernoch in einen von Untoten verseuchten Gebiet angesiedelt und so entschloss sich Eric mit Sinuhe zusammen Thalduin zu begleiten. So reisten sie mehrere Tage über von Khaz'Modan, über die Sumpflande und dem Arathihochland, über einen versteckten Bergpass ins Hinterland.

Dort angekommen erwies es sich für Eric schwierig, da die meistens Anwohner nur zwergisch sprachen und jenes von Eric nur als mittelmäßig anzusehen war, dazu kam die Tatsache, dass Worgen dort eher ungesehen waren und die Bevölkerung dementsprechend misstrauisch reagierte. Wieder war es Thalduin, der seinen Vettern die besten Seiten von Eric erzählte, so dass der Worgen mit den Zwergen gemeinsam am Tisch saß und einen Krug nach den anderen heben musste um sich natürlich zu beweisen. Erics Leber soll laut Gerüchten noch heute den Alkohol jenes Tages verarbeiten.

Der Paladin, die Schamanin und der Worgen genossen die Gastfreundschaft der Nistgipfelzwerge ausnehmend, bis sie weiterziehen mussten, über einen weiteren Bergpass in die westlichen Pestländer. Sie kamen direkt vor der "Totenbeschwörerschule" zu einem ungeplanten Halt und zwei, schwarze, mächtige Schemen begannen ihre Angriffe, so dass die Truppe zu einer Verfolgungsjagd verwickelt wurde, in welcher sie nicht nur gegen untote Angreifer vorgehen mussten, sondern auch die Warenlieferung der silbernen Hand verteidigen.

Sie schafften es ohne einen Teil der Waren zu verlieren, mit ihren Körpern intakt und einem Haufen unverschämten Glück, welches auffallenderweise Thalduin während der ganzen Reise zu Teil wurde, seitdem er das Amulett eines gefallenen Kameradens bei sich trug. Doch nicht nur Glück brachte es hervor, sondern auch negative Wesenszüge, sowie die Tatsache, dass die Schemen direkt auf das Amulett angesetzt waren. Es blieb vorerst in Thalduins Besitz.

Der dunkle SturmBearbeiten

Das Trio ging getrennte Wege für eine Zeitlang. Sinuhe brach nach Kalimdor auf um die Narben der Welt zu sehen und ihrer Pflicht als Kind der Elemente nachzukommen, während Thalduin und Eric sich weiter in den östlichen Königreichen aufhielten und ihren eigenen Aufgaben nachgingen. Die Amulettgeschichte ließ Eric jedoch keine ruhige Minute, wenn er nicht gerade im Rotkammgebirge auf Ettinjagd oder im Dämmerwald auf einer Untotenpirsch war, so kam es, dass ihn die Geschichte bald wieder einholen sollte.

Magus Ikael Graustock, ein Freund von Thalduin, suchte den Monsterjäger auf und bat ihn um Hilfe bei einer schwierigen Mission, welcher Thalduin nicht beiwohnen konnte, da es um die Wirkungen des Amulett ginge und der Zwerg von dessen Macht eingenommen war. Entschlossen seinem Freund zu helfen und das Amulett unschädlich zu machen, wanderte der weiße Wolf laut Gerüchten mit dem Zauberer in die Ruinen einer zerfallenen Stadt um aus einer Kathedrale einen Folianten zu bergen.

Untote Feinde wie Ghule, Nekromanten und auch eine Monstrosität sollen sich dem Magier, einem Söldner und Eric entgegen gestellt haben und sie schafften durch ein Portal nach Sturmwind zu fliehen, die Ereignisse dieses Kampfes blieben wohl weitesgehend verschwiegen. Der Worgen wurde schwer verletzt und lag mehrere Wochen im Lazarett, sich von den Wunden erholend und auf den nächsten Auftrag vorbereiten, ehe ihm am Tag seiner offiziellen Entlassung des Lazaretts, ein Sendschreiben ereilte.

Der Kampf um die GrafschaftBearbeiten

Die Grafschaft Kahltensee bat um die Hilfe des Monsterjägers wegen einer auffälligen Konzentration Untoter nahe Dunkelhains, welche für den Geschmack des Grafen Gawyne von Kahltensee, viel zu nahe an seinem Gefolge und den Bewohnern Dunkelhains ihr Unwesen trieben. Wie der Wind preschte Eric auf den Rücken seines Gauls Scherbe nach Süden und begann mit den Gardisten gegen die untoten Unholde zu kämpfen, wesentlich besser ausgerüstet durch seine magische Begabung und seinem geheiligten Schwert.

Doch die Angriffe wurden nicht weniger und es begann sogar im Sommer zu schneien, etwas, dass Eric sehr stark ins Grübeln brachte. Bald offenbarte sich der Drahtzieher, der Lich Kralas Kaltschatten, hatte sich aus seinem Phylakterium erhoben und wollte den dunklen Wald erobern. Die Grafschaft nutzte jede Sekunde und der Graf trug Eric die Führung der Gardisten neben dem Hauptmann Andrai auf, so dass sie die Diener des Lichs zerschlugen und sich in den Unterschlupf des toten Zauberers wagten.

Ein harter Kampf entbrannte und der Lich hielt die Oberhand über die Kämpfenden, zu denen der Hauptmann, der Graf, einige namenhafte Krieger der Grafschaft sowie auch Sinuhe und Eric zählten, bis zu dem Punkt an dem ein Hilfegesuch von Eric erhört worden war. Nicht nur Sinuhe hatte auf seinen Brief reagiert, denn sein Waffenbruder Thalduin erstrahlte in neuer Kraft und voller Überzeugung und brach in das eisige Grab des Lichs ein und schwächte Kralas, während seine Präsenz und das heilige Licht den Kämpfern neue Kraft gab.

Gemeinsam schaffte es der Kampftrupp den Lich immer mehr in die Enge zu treiben, bis er durch Thalduins Weihe des Bodens in Schach gehalten wurde und Eric es mit einem Täuschungsmanöver schaffte das Phylakterium des Lichs, dessen Krone, an sich zu reißen und mit dem Echtsilberschwert zu zerschlagen. Der eisige Griff der Grafschaft wurde zersprengt und trotz der vielen Verletzten wurde ausgiebig gefeiert, während Graf Gawyne als Zeichen der Anerkennung für seine Verdienste, Eric zum ersten Ritter der Grafschaft Kahltensee schlug und ihn somit in den niederen Adelsstand erhob.

Das große Feuer und die Schlacht um LordaeronBearbeiten

Auch wenn der Worgen sich grundsätzlich aus allen kriegerischen Unterfangen raushielt und sein Dasein als Bestienschlächter bevorzugte, war er gezwungen zur Waffe zugreifen wie viele, hunderte, andere Abenteuer und Söldner, die das Allianzheer gegen die Horde unterstützen sollten. Auf einer Suche nach Sinuhe, deren Spur ihn nach Kalimdor führte, sah Eric aus sicherer Entfernung, aber nicht mit weniger Entsetzen wie die Horde Teldrassil in einem Meer aus Flammen vergehen ließ.

Kein Krieger oder Soldat aus Überzeugung, aber ein Gilneer welcher seine Heimat nie vergessen hatte und auch nicht die Güte der Nachtelfen, welchen es ihn ermöglichten seine beiden Seiten zu einen und mit dem Bestienblut zu leben. So griff er aus Rachegedanken für zwei verlorene Heimaten zu seinem Schwert und dem Wappen von Gilneas um an Seite der Soldaten der Allianz und seinen Freund Edward Carter zu kämpfen. Mit einem Schiff voller junger Rekruten, eingedienter Veteranen und rachsüchtigen Kaldorei ging es dann Richtung Lordaeron, dem Herz der Verlassenen.

Krieg war anders als jede Jagd.

Das Tirassische GesuchBearbeiten

Nach einiger Zeit, nachdem der Baum verbrennt und die Schlacht um ein verlorenes Königreich geschlagen wurde, empfing der Monsterjäger einen Brief mit einem Gesuch und einem lukrativen Angebot. Eine tirassische Freibeuterin bot ihm im Gegenzug für seine Dienste als Schlächter unnatürlicher Feinde eine hohe Summe Gold, wenn er sich verschiedenen Gefahren annehmen würde in den Landen von Kul'Tiras. Sirenen, Hexen, Naga. Es gab viel zutun für einen eingedienten Jäger wie Eric und er machte sich mit einer seltsamen Euphorie auf in das Land der Meereskinder als Passagier auf dem Handelsschiff "Die dralle Maid".

Die Überfahrt gestaltete sich jedoch als alles andere als vorteilshaft oder simpel, denn zur nächtlichen Zeit wurde die Maid von einem Piratenschiff angegriffen und Eric war gezwungen seine Waffen gegen Menschen zu ziehen, bis jeder auf den Schiff aufhörte zu kämpfen und viel lieber einer süßlichen, vernebelden Melodie lauschte. Das Lied der Sirenen hatte die Männer um den Finger gewickelt und so steuerte die Maid gerade aus in ein Riff und zerschellte. Der Worgen, sowie sein Pferd Scherbe, waren mit unter den Opfern des Angriffs und gingen in den Tiefen unter.

Es dauerte eine unbekannte Zeit lang, bis der Worgen aufwachte und sein Körper wieder zu arbeiten begann. Durch seinen magischen Armreif, welchen Sinuhe speziell für ihn anfertigte, war er vor dem kalten Wasser und dem Erfrieren geschützt gewesen, was ihm nicht half eine Portion Salzwasser aus seinen Lungen zu prusten. Schwächlich auf den Beinen erhörte er jedoch abermals die Melodie der Sirene und war gezwungen ihr zu folgen, wie eine Motte angezogen war von einem viel zu fernen Licht. Das Leben als ein willenloser Sklave oder einfach nur als Futter sollte jedoch warten, war es wider allen Erwartungen Sinuhe, welche wie ein Sturm über die Sirene hinwegfegte und ihren Leib durch Blitze zerstörte.

Ein kurzes, aber freudiges Wiedersehen folgte bei den die beiden Weggefährten ihren Weg nach Boralus fortsetzten und schon bald wieder ihrer eigenen Wege gingen. Sinuhe folgte dem Ruf und den Mysterien der Gezeitenweisen, während Eric seinen Zauber, seine Armbrust und seine Schwerter aufnahm und den Gerüchten um Drustvar und der Bedrohung durch einen Hexenzirkel folgte.

Geralteric
Anmerkungen und besonderen Dank: Geht sowohl an die Künstler Pawsitive und Zwolf für die Bilder von Eric und die Bereitstellung des Materials!