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Vor langer Zeit in der alten Welt, gab es eine Stadt die von einem reichen Orcstamm erbaut und gehalten wurde. Der stolze Anführer nannte sich einen Fürsten. Bekannt war er für seine unersättliche Gier nach Gold und glänzenden Steinen mit denen er sich unter den wachsamen Augen seiner Krieger zu behängen pflegte und gerne prahlte. Der Stamm dieses Volkes war gross an der Zahl und bestand aus tüchtigen Jägern und Handwerkern. Die Vorratslager dieser reichen Stadt waren übervoll an Nahrung, Rohstoffen und allerlei Kostbarkeiten aus allen Teilen der Welt.

Eines Tages erschienen unbekannte Jäger vor den Toren und baten um Einlass und Unterkunft. Sie wurden zum Thron geführt. Die Neulinge staunten über die funkelnde Pracht mit der sich der wartende Fürst umgab und der Stammesführer sonnte sich in der Bewunderung in ihren Augen mit geschwelltem Brustkorb. Umso erstaunter war er, als die Jäger ihm berichteten ähnliche Pracht schon gesehen zu haben; Von einem Berg erzählten sie ihm, bedeckt mit reinem Silber. Eine Nachricht, die die Augen des Fürsten zum glänzen brachten. Er wollte, nein er mußte dieses Silber haben. Was würde jedoch geschehen, wenn sich die Geschichte dieser Fremden herumsprach?

Keiner vermochte zu sagen wie den Reisenden geschah da man sie nicht wieder sah.

Der Orcfürst rief seine gesamte Sippe zusammen.

Jeder Orc der tragen konnte schickte er los, um das Silber des Berges zu gewinnen und drohte ihnen allen mit dem Tode sollten sie nicht erfolgreich sein. Jäger, Handwerker, Mann, Frau, Greiß und auch Welpe zogen los um dem Befehl nachzukommen. Ein Mindestmass an Kriegern blieb zum Schutze der Stadt und des Fürsten zurück, einige weitere dieser treusten Kriegern machten sich daran den Zug zu begleiten und das erhoffte Erz zu sichern.

Die Karawane durchstreifte viele noch nie zuvor betretene Lande, die so unwirtlich und gefährlich waren das sie so manchem Ork einen hohen Blutzoll abverlangte. In einer riesigen Wüste die kein Ende zu nehmen wollte, fielen die ersten Welpen entkräftet auf den trockenen Boden um ihr Leben auszuhauchen. Über die Tage verendeten so immer mehr vor Durst und manch einer liess sich nach einer viel zu kurzen Nacht einfach nicht mehr wachrütteln. Die dem Fürsten treuergebenen Krieger trieben die Karawane immer weiter in die unerforschten Gebiete vor. In einem Land steiniger Kluften, ähnlich dem Schergrad, erschlugen riesige Steine die wenigen Schamanen des Klans die den Zug begleiteten. Nun, da keiner mehr um die Gunst der Elemente flehte, ging über die Tage das Wasser aus und in dem steinigen Gelände fand sich kaum Nahrung um den gesamten Zug zu ernähren. So verging kein Tag, an dem nicht ein Ork auf der Strecke blieb. Nach langer Reise erreichten die letzten Orks der einst grossen und stolzen Karawane ein riesiges Gebirge. So groß war das Gestein das vor ihnen in den Himmel ragte, dass die meißten Kuppen in den Wolken verschwanden. Nur zwei gute Dutzend und noch einige wenige der wachsamen Krieger waren übrig um über die steilen Pässe die Berge zu erklimmen. Doch alle wussten nun, dass sie nahe an ihrem Ziel waren - schon von weitem konnten sie das glitzernde Silber erkennen das die Spitzen überzog. Mit neuem Antrieb machten sie sich auf den Anstieg zu beginnen.

Die steigende Kälte erschwerte ihren Weg und die ersten erfroren doch die Angst vor dem Zorn des Fürsten und seinen treuen Kriegern trieb sie weiter. Bald würden sie das Silber erreichen. Das Atmen begann je höher sie kletterten immer schwerer zu werden und einige fielen einfach um oder stürzten in die Tiefe, als ob der Berg selbst ihnen das Leben aussaugte. Der Tod begleitete weiter ihren Weg. Nur Wenige, gerade soviel, dass man ihre Anzahl an zwei Händen zählen konnte, erreichten ihr Ziel und streckten ihre Pranken aus um so viel des Silbers einzupacken wie sie konnten. Doch das Silber zerfloss unter den müden Fingern und narrte sie indem es ihren Griffen immer wieder entglitt. Ein bitteres Grinsen überzog ihre Mienen als sie merkten, dass es sinnlos war, egal wohin sie griffen - das Silber verwandelte sich unter ihren Händen in eisiges Wasser das ihre Fingerkuppen gefrieren lies und schwarz färbte. Nur ein Duzend des einst so grossen und stolzen Zuges überlebte und kehrte über die gefahrvollen Wege zurück. Der Fürst tobte und wütete als er den nach Wochen wieder zurückgekehrte und heruntergekommenen Rest seiner stolzen Sippschaft sah. Von gefahrvollen Reisen und einem Berg aus Kälte und Tod wurde ihm berichtet und von kaltem Silber das sie ihm nicht bringen konnten. Der Fürst hatte kein Gehör für die erlittenen Qualen seiner Sippe und die unermesslichen Opfer die mit dieser Expedition einhergingen. Nur das Fehlen des vermeindlichen Schatzes erregte sein Gemüt und erweckte seine Wut. In seiner Raserei beschuldigte er die entkräfteten Orks sogar, es ihm vorzuenthalten. In einem letzten verzweifelten Versuch appelierten sie an seine Vernunft und erinnerten ihn an seine Verantwortung gegenüber dem Klan. Sie streckten ihre Pranken aus und zeigten ihre erfrorenen Finger. "Ihr leidetet Kälte?" ,brüllte er: "Das ist in der Stunde eurer grössten Schande das einzige woran ihr denkt?!" Er würde ihnen helfen sich daran zu erinnern wie sich Wärme anfühlte. In blinder Wut liess er die Hände der Zurückgekehrten mit glühenden Kohlen zeichnen und schickte sie in die Schande der Verbannung.

Die Verbannten zogen sich tief in die Wälder zurück. Sie lernten ihrer Not zu trotzen und überlebten indem sie auf die Jagd gingen und mit den anderen Klans Handel betrieben. Wegen ihrer auffälligen Brandzeichen wurden sie von denen die ihnen begegneten immer häufiger „Brennhände“, "Feuerfäuste" und auch "Glutfäuste" genannt. In das Stammgebiet ihres Klans kehrten sie nie wieder zurück und auch sesshaft wollten sie nicht mehr werden sondern . Erst die Kinder ihrer Kinder hörten während ihrer Reisen die das nomadische Dasein mit sich brachte in den Siedlungen freundlicher Klans die Geschichten und Legenden über eine verfluchte Stadt. Der einstige Fürst, fast seines gesamten Klans beraubt, verhungerte und vereinsamte langsam auf seinem Gold. Kein Orc lies er mehr in sein Land aus Angst um seine Schätze und mit seinen Reichtümern sollte er auch sterben, die wenigen Krieger um sich vermochten nicht die Felder zu bestellen, zu jagen und die Stadt zu versorgen. und kein Ork wagte sich mehr in die Stadt die mit soviel elend verflucht zu sein schien. DieNachkommen dieser Orks behielten ihr Nomadenleben bei und trugen ihre Nbrandnarben als Zeichen daran, dass kein Schatz es wert ist dafür ein Leben zu opfern. Jede und jeder geborene Ork dieser Sippe, würde ähnliche Tortur erleiden müssen wie sie einst um sich seinen Platz im Klan, der seit diesen tagen kaum Krieger und Schamanen mehr hatte, zu verdienen.

Möglich das diese Legende den Beginn der Nomadensippe, die heut als Der Glutfaust Klan bekannt ist, beschreibt und seine für andre Orkklans sonderbaren Riten erklärt, wer kann das schon nach so vielen hundert Jahren des Weitererzählens so genau sagen.

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