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Duyash Schwarzschuss

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Horde 32px.png Duyash Schwarzschuss
Duyash.jpg
Ingame-Name: Duyash
Titel: Scharfschütze
Rasse: IconSmall Blood Elf Male.gifIconSmall Bloodelf Female.gif Blutelfen
Klasse: Jäger
Spezialisierung: Treffsicherheit
Charakterdaten:
Vorname: Duyash
Nachname: Schwarzschuss
Alter: 91 Jahre
Gilde: Haus Elrennon
Aussehen:
Größe: 1, 86 Meter
Haarfarbe: Schwarz
Augenfarbe: Mattgrün
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Chaotisch Neutral

Duyash Schwarzschuss ist ein derzeit in Silbermond lebender Sin'dorei, der dem Haus Elrennon als Gardist dient.


AussehenBearbeiten

Im Gegensatz zu vielen seiner Artgenossen sieht man Duyash den Verzicht auf Teufelsenergie an, dennoch lässt sich anhand seiner grünen Augenfarbe erkennen, dass er einmal selbige konsumierte. Ansonsten unterscheidet er sich sehr von den meißten in Silbermond lebenden Elfen. So ist seine Haut von einer gesunden Bräune, die Muskulatur ausgeprägt und das schwarze Haar ungeachtet der Schicklichkeit zu einem groben Zopf gebunden. Verglichen mit dem Gebaren unzähliger Adliger sind seine offenbarten Emotionen ehrlich und unverblümt, so gibt er sich nicht selten herablassend und abweisend. Statt in luftigen, reicht verzierten Roben trifft man ihn nur in fester Kleidung, die jedoch ausreichend Bewegungsfreiheit gewährt. Man sieht ihm an, dass er sich in Leder oder mittelschwerer Panzerung wohler fühlt als in einer Plattenrüstung oder einem bloßen Hemd. Schmuck sucht man an ihm oft vergeblich, selten nur trägt er eine Halskette, an der ein Anhänger in Form eines Halbmondes baumelt. Solche Halsbänder werden manches Mal auch bei Kaldorei gesehen. Ein klares Erkennungsmerkmal sind zwei Narben. Die eine befindet sich am rechten Ohr und sieht aus, als wäre sie durch eine scharfe Klinge verursacht worden. Die andere befindet sich unterhalb seines Kinns und ist nur dann gut zu sehen, sollte er den Kopf heben. Anzunehmen ist, dass er noch weitere Narben am Körper trägt, prahlt er doch nicht selten damit.


GeschichteBearbeiten

KindheitBearbeiten

Als Sohn eines Waldläufers und einer Hebamme sollte Duyash unfreiwillig in die Fußstapfen seines Vaters treten und die Grenzen des Elfenreiches behüten. Jedoch geschah es, dass der junge (damalige) Quel'dorei von den Goblins und ihren durchschlagkräftigen Schusswaffen hörte und ihn selbige faszinierten. Fortan belächelte er die Bögen der Elfen, obschon er von deren Tödlichkeit wusste, und träumte immer häufiger davon eines Tages selbst ein solches Gewehr in Händen halten zu können. Seinem Vater missfiel dies und er verbot dem Jungen, diesen Traum zu verfolgen, doch rechnete er nicht mit dem Eigensinn seines Erben. Nicht lange nachdem Duyash das 53. Lebensjahr abgeschlossen hatte verließ er die Elfenreiche, seinen besorgten Eltern nur einen kurzen Abschiedsbrief hinterlassend.

Wanderung mit einem HundBearbeiten

Ohne ein klares Ziel vor Augen durchwanderte der Quel'dorei die östlichen Königreiche, wie er alsbald feststellte kein ungefährliches Unterfangen. In menschlichen Siedlungen wurde er zwar freundlich empfangen, doch betrachtete man ihn auch misstrauisch und war froh, wenn er wieder seiner Wege zog. Seine Frage nach einer Niederlassung der Goblins wurde mit verwirrtem Kopfschütteln abgewiesen, bis er nach mehreren Wochen auf einen anderen, menschlichen Reisenden traf. Dieser berichtete ihm von der Hafenstadt Beutebucht, die jedoch im äußersten Süden der Königreiche liegen sollte.
Duyash's Sturheit trieb ihn weiter voran. Während er die Sumpflande durchquerte ereignete sich der vermutlich prägendste Augenblick in seinem Leben, denn dort kaufte er aus Mitleid einem Bauern seinen jungen Hund ab. Hatte er anfangs Probleme mit dem anhänglichen Tier, welches er Akirukk taufte, so entwickelten sich alsbald zarte, freundschaftliche Bande, die bis zur gegenwärtigen Zeit nicht vergessen sind.

EvaBearbeiten

Annähernd ein halbes Jahr sollte vergehen, bis Duyash sein Ziel, Beutebucht, erreichte. Sein Wunsch nach einem Gewehr war nach wie vor nicht vergessen, doch war der Anblick eines Quel'dorei mit solchem Begehren offenbar kein alltäglicher in der Hafenstadt. Tatsächlich bot man ihm viel mehr an, als sich nur ein Gewehr zu kaufen: gegen harte Arbeit sollte es ihm vergönnt sein, selbst den Bau einer Schusswaffe zu erlernen und so in der Gobliningenieurskunst unterrichtet zu werden. Nach und nach lehrte man ihn das Gießen von Metall, das gründliche Zermahlen von Steinen zu Sprengpulver und schließlich das Fertigen der ersten Bauteile. Im Gegenzug machte Duyash sich gemeinsam mit Akirukk nützlich, indem er gefährliche Wildtiere erlegte, plündernde Trollbanden tötete und allerlei Schätze aus dem Dschungel barg. So vergingen zweieinhalb Jahre, bis er im Beisein seines goblinschen Lehrers sein erstes Gewehr selbst fertigte und es aus einer alkoholischen Laune heraus Eva taufte.

Wie Phönix aus der AscheBearbeiten

Trotz das er hatte, was er wollte, blieb Duyash im Schlingendorntal. Jedoch verließ er Beutebucht und zog mit einer Gruppe von Jägern in den nördlichen Teil des Dschungels. Die vielen Aufträge, die er für die Goblins erledigt hatte, hatten eine Leidenschaft in ihm entfacht, der er so intensiver frönen konnte: die Großwildjagd. Eva und Akirukk waren ihm zwei treue Gefährten bei diesem Unterfangen, wenn auch er mehr als eine Spur des Kampfes auf seiner Haut zurückbehielt. Die Zeit verlief gut, wieder zogen Jahre ins Land, doch diese machten sich für den Elfen und seinen Hund mehr als bemerkbar. Duyash mochte trotz seiner fast siebzig Jahre noch immer jung aussehen, der Hund jedoch alterte sichtlich und es war ein Abend im Lager der Jäger, als er starb. Bis heute war dies der wohl schwerste Schlag, den Duyash hatte hinnehmen müssen, und lange Zeit gab er die Jagd auf. Er lebte in den Tag hinein, gab sich dem Alkohol hin und dachte nicht eine Minute an die Zukunft. Mit viel Überredungskunst gelang es seinen Jagdkollegen, ihn wieder in das Lager zu holen, doch Begeisterung erlangte er vorerst nicht mehr für diese Beschäftigung. Dies änderte sich jedoch, als er eines Tages in Beutebucht über eine Anzahl Hundewelpen in einer Kiste stolperte. Er kaufte einen der Welpen dem Kontormeister ab und taufte ihn zu Ehren seines alten Gefährten erneut auf den Namen Akirukk. Dieser Hund begleitet ihn noch heute.

Grom'GolBearbeiten

Kurz nach diesem Ereignis hörte er, was in Quel'Thalas passiert war und mithilfe eines Schiffs der Goblins war es ihm möglich das Elfenreich binnen kurzer Zeit zu erreichen. Der Elfenprinz Kael'thas war zu diesem Zeitpunkt bereits in die Scherbenwelt aufgebrochen und Silbermond befand sich erneut im Aufbau. Die Sin'dorei lehrten Duyash, arkane Magie aus Kreaturen und Gegenständen zu entziehen, und um seinem Volk gegenüber Loyalität auszudrücken nutzte der Elf diese Fähigkeit ein einziges Mal gegen einen der Dämonenkristalle. Weiterhin suchte er nach seinen Eltern, ohne jedoch zu einem Ergebnis zu entkommen, was trotz der jahrzehntelangen Abwesenheit einen tiefen Hass auf die Geißel und die Menschen Lordaerons in ihm entfachte. Als einer der wenigen Elfen begrüßte er das Bündnis mit der Horde, hatte er doch durch seinen langen Aufenthalt im Dschungel nicht selten mit Orks, Tauren und auch Trollen zu tun gehabt. Letztere weiss er dank der Zandalarianer in verschiedene Stämme zu differenzieren und nicht alle über einen Kamm zu scheren. Als er so bald als möglich zurück ins Schlingendorntal kehrte suchte er Kontakt zu diesen neuen Verbündeten, indem er fortan in Grom'Gol Lager bezog.


Die GegenwartBearbeiten

Vieles hat sich für Duyash verändert. Er musste bald einsehen, nicht mehr allein von der Jagd im Schlingendorntal leben zu können. Die Goblins verkauften ihr Erz immer teurer, bezahlten jedoch weniger für Trophäen und Felle. Das Lager Grom'Gol hatte seine eigenen Jäger und war so nicht an den Waren des Elfs interessiert. Nicht lang zog es sich, da beschloss er in die Elfenreiche zurückzukehren und sich dort zu verdingen. Ohne viel über die derzeitige politische Lage der Stadt zu wissen erkundigte er sich nach einer Arbeitsstelle, in der er seine Fähigkeiten als guter Schütze gebrauchen könnte, und wurde an die Adligenhäuser verwiesen. Seine Bewerbung um eine Stelle in der Garde richtete er an das Haus Elrennon und wurde dort schließlich auch angenommen. Nicht nur erhofft er sich Geld zum Leben davon, sondern auch Schulung für Gefechte, denn noch immer sitzt der Groll gegen die Geißel tief und er hofft, eines Tages bittere Rache üben zu können.


Akirukk und KhazimBearbeiten

Nach wie vor begleitet ihn der mittlerweile drei Jahre alte Hund Akirukk, ein Berg von einem Tier. Es passiert nur äußerst selten, man mag gar meinen niemals, dass Duyash den Hund nicht mit sich führt. Erkennbar ist dieser an stahlgrauem Fell, einer Schulterhöhe, die es möglich erscheinen lässt auf ihm zu reiten und einer kräftigen und zugleich athletischen Figur. Zwischen Hund und Herr lässt sich recht schnell eine besondere Beziehung erkennen; So hört Akirukk zwar auf jeden Befehl, den er von Duyash erhält, jedoch wirkt er dabei nicht unterwürfig, sondern vielmehr freundschaftlich verbunden. Im Gefecht stürzt sich das Tier rücksichtslos auf jeden Gegner, besitzt jedoch seine ganz eigene Kampfweise. Geübten Augen fällt auf, dass der Hund für Sekundenbruchteile aus Duyashs Sichtfeld springt und so nicht im Weg ist, sobald der Elf Eva's Abzug betätigt.
Khazim.jpg

Duyash trainiert Khazim im Immersangwald.

Vor kurzer Zeit erst gelangte Duyash in den Besitz eines weiteren Tieres, welches man jedoch bisher nie an seiner Seite gesehen hat. Er selbst erzählt von einem Falken, den er selbst gefangen hat und den er seit einiger Zeit für die Jagd abrichtet. Khazim hat er diesen getauft, der scharf gesprochene Name ein Tribut an die Wendigkeit und Schnelligkeit des Raubvogels.









ZitateBearbeiten

"Wenn ich den Hebel hier drück' macht's Bumm, klar?"
"Sach' nich' du hast geschiss'n, Aki.."
"Hrm."
"Aye."

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