FANDOM


WC3Logo Warcraft III: RoC & TFT


Dritter Krieg
ArchimondesEnde
Konflikt: Nachtelfen & Sterbliche Völker gegen die Brennende Legion & die Geißel
WoWPedia: Third War

Als Dritter Krieg wird der Konflikt zwischen den sterblichen Völkern Azeroths gegen die erneute Invasion der Brennenden Legion und deren Vorboten, die Geißel, bezeichnet.[1] Im Gegensatz zu früheren Kriegen erstreckte sich dieser Konflikt über beide Kontinente, sowohl die Östlichen Königreiche als auch Kalimdor, zudem zeigten sich die Nachtelfen nach Jahrtausenden im Nebel Kalimdors gehüllt erstmalig wieder der Welt.

Die Folgen des Konflikts waren weitreichend. Die Nachtelfen verloren ihre Unsterblichkeit, Lordaeron war gänzlich zerstört und die Hochelfen so gut wie ausgelöscht.[2] In Gedenken an die Gefallenen nannten sich ein Grossteil der noch lebenden Hochelfen nun Blutelfen[3], die Überreste von Lordaeron fielen sei es unter die Kontrolle der Geißel, sei es unter jene der Verlassenen.[4] Letztendlich schlossen sich die Nachtelfen ebenfalls der Allianz an.

Vorboten des Krieges Bearbeiten

Nach der Niederlage im Zweiten Krieg wurde Ner'zhul von Kil'jaeden für sein Versagen gefangengenommen. Als Strafe zerstörte Kil'jaeden den Körper des Orcs und quälte seine Seele bis Ner'zhul sich bereit erklärte, der Legion erneut zu dienen. Jene Seele wurde in eine Rüstung gebannt und auf dem Frostthron eingesperrt, welcher in Nordend landete. Somit war einer der Hauptspieler in dem kommenden Dritten Krieg, der Lichkönig, geboren.[5] Nach seiner Landung auf Azeroth übernahm der Lichkönig die Kontrolle über Nordend[6] und beauftragte den Nekromanten Kel'Thuzad mit der Aufgabe, die Seuche des Untodes nach Lordaeron zu bringen.[7][8]

Medivh, welcher in prophetischer Weise versuchte, die sterblichen Völker vor dem drohenden Unheil zu warnen, stieß zumeist auf taube Ohren.[9]

Die Geißel von Lordaeron Bearbeiten

WC3Logo Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Ein Gerücht ging in Lordaeron um, dass eine mysteriöse Seuche die nördlichen Länder befallen hätte[9], dies zu einer Zeit als die Allianz mit den Überresten der fliehenden und rebellischen Orcklans beschäftigt war, nachdem sich Thrall zum Kriegshäuptling erhoben hatte.[10] Als Medivh König Terenas aufsuchte, um ihn zu warnen, ließ dies den König Lordaerons kalt.[11] Auf Antonidas' Bestreben hin kam es dennoch zu einer Untersuchung der Vorfälle, um welche sich Arthas Menethil, der Prinz Lordaerons und Antonidas' Schülerin Jaina Prachtmeer kümmern sollten.[9]

Bei ihren Erkundungen wurden sie alsbald fündig[12] und fanden den Verursacher heraus: Kel'Thuzad, ehemaliges Mitglied der Kirin Tor und nunmehr dem Lichkönig dabei dienlich, den Kult der Verdammten zu leiten und mittels verseuchtem Getreide aus Andorhal die Reihen der Untoten zu füllen.[13] Von Kel'Thuzad, welcher von Arthas in Andorhal getötet wurde, angestachelt, wurden sie auf Mal'Ganis' Fährte gelockt, welcher bereits in Stratholme sein Unwesen trieb. Nachdem auch Herdweiler drohte, zu fallen[14] war Arthas umso begieriger, Stratholme zu erreichen und dem Schreckenslord den Garaus zu machen. Nachdem Arthas bewusst wurde, dass das verseuchte Getreide Andorhals bereits in Umlauf gebracht worden war, entschied er sich schweren Herzens dazu, die Stadt reinigen zu müssen. Dem entgegen stellten sich sowohl Uther als auch Jaina, welche überzeugt waren, es müsste eine andere Lösung geben - was aber Arthas letztlich nicht aufhielt.[15][16]

Mal'Ganis lotste Arthas nach Nordend, Jaina wiederum schenkte Medivh, der nun auch sie aufsuchte, Glauben und folgte seinem Befehl, ihre Leute nach Kalimdor zu bringen. In Nordend angekommen nahm Arthas' Schicksal seinen Lauf. Von Muradin Bronzebart erfuhr er von einem mächtigen Artefakt, Frostgram, und war überzeugt, damit sowohl Mal'Ganis schlagen zu können, als auch Lordaeron zu retten.[17] Arthas' Seele war allerdings die erste, die Frostgram verschlang.[18] Als er nach Lordaeron zurückkehrte, tötete er, längst unter dem Einfluss Frostgrams und des Lichkönigs, seinen Vater und lieferte Lordaeron vollends der Geißel aus.[19]

Der Fall von Quel'Thalas Bearbeiten

WC3Logo Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Der Lichkönig hatte beschlossen, Kel'Thuzad wiederbeleben zu lassen. Zu diesem Unterfangen waren allerdings enorme Energien notwendig, welche man an genau einem Ort zu finden gedachte: Quel'Thalas, dem Reich der Hochelfen mit seinem magischen Sonnenbrunnen.[20] Obschon sich Sylvanas Windläufer mit ihren Waldläufern tapfer gegen die untoten Armeen stellte, hielt das Reich der Elfen dem Vormarsch nicht mehr stand. Der Sonnenbrunnen wurde durch die Wiederbelebung Kel'Thuzads als Lich besudelt und Anasterian Sonnenwanderer, König der Hochelfen, fand nebst unzähligen anderen Elfen den Tod.[21]

Nuvola apps xmag Der Fall von Quel'Thalas im Detail

Die Rückkehr der Brennenden Legion und die Flucht nach Kalimdor Bearbeiten

WC3Logo Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Gemeinsam mit Kel'Thuzad galt es nun, den Befehlen der Schreckenslords Folge zu leisten. In Dalaran sollte das Buch des Medivh errungen werden um ein Portal zu eröffnen welches es Archimonde erlauben würde, Azeroth auf ein Neues zu betreten.[22] Nach der erfolgreichen Beschwörung vollführte Archimonde als ersten Akt die Zerstörung Dalarans, bevor er sein Augenmerk auf Kalimdor und Nordrassil richtete.[23]

Kurz nach Arthas' Streifzug durch Stratholme hatte Jaina, auf Medivhs Geheiss, Tausende von Flüchtlingen um sich versammelt und brach nach Westen auf.[24] Die Horde unter Thrall umsegelte, ebenfalls auf Medivhs Geheiß, den Mahlstrom.[25] Von Grom Höllschreis Truppen vorerst getrennt traf Thrall auf Cairne Bluthuf und die Tauren, welche sich mehr schlecht als recht Gefechte mit den Zentauren lieferten.[25] Während sich Thrall mit Cairne weiter durch Kalimdor schlug, war auch der Kriegshymnenklan unter Grom an Land angelangt. Noch bevor es zu einem Wiedersehen mit Thrall kam, stißen sie auf Jainas Leute und ein Gefecht entbrannte rasch.[26] Im Norden, dem Eschental, sollten Grom und seine Orcs im Auftrag Thralls schließlich Holz besorgen und trafen auf die Nachtelfen, welche ein Eindringen in ihre Wälder offensichtlich nicht schätzten.[27] Bei den Kämpfen kam Cenarius durch Grom ums Leben[28] und die Orcs erlagen erneut dem dämonischen Blutrausch.[29]

Zwischenzeitlich erzählte Cairne Thrall von einem Orakel am Gipfel des Steinkrallengebirges, welches den Orcs auf ihrem Weg helfen könnte. Im Steinkrallengebirge angekommen trafen Thrall und Jaina auf den Propheten welcher sie bat ihren alten Hass beiseite zu legen und zusammenzuarbeiten, um sich einer weitaus grösseren Gefahr entgegenzustellen.[30] Allerdings stellte der erneut unter dämonischer Kontrolle stehende Grom ein Problem dar, um welches sich gekümmert werden musste.[31] Schließlich stellten sich Thrall und Grom Mannoroth und sowohl der Grubenlord als auch Grom fielen im Kampf.[32]

Während Medivh noch die Orcs und Menschen von der Notwendigkeit einer Allianz zu überzeugen versuchte, kämpften die Nachtelfen auf ihre eigene heimliche Weise gegen die Legion. Tyrande Wisperwind, die unsterbliche Hohepriesterin der Nachtelfen-Schildwachen, kämpfte verzweifelt, um zu verhindern, dass die Dämonen und Untoten die Wälder von Eschental überrannten. Tyrande wurde klar, dass sie Hilfe brauchte, daher zog sie aus, die Druiden der Nachtelfen aus ihrem tausendjährigen Schlummer zu wecken. Tyrande rief ihren einstigen Geliebten Malfurion Sturmgrimm und schaffte es, ihre Verteidigung zu stärken und die Legion zurückzuschlagen. Mit Malfurions Hilfe erhob sich die Natur selbst und wehrte sich gegen die Legion und die verbündete Geißel.

Auf der Suche nach weiteren Druiden im Großen Schlaf fand Malfurion das alte Gefängnis im Grabhügel, wo er seinen Bruder Illidan angekettet hatte. Überzeugt, dass Illidan ihnen gegen die Legion beistehen würde, befreite Tyrande den Bruder ihres Geliebten. Tatsächlich unterstützte Illidan sie eine Zeit lang, doch dann floh er, um seine eigenen Pläne zu verfolgen.[29]

Die Schlacht um den Berg Hyjal Bearbeiten

Medivh suchte Tyrande und Furion auf und führte sie zu einer Lichtung auf welcher sie Thrall und Jaina entgegenstanden. Medivh erklärte dass er derjenige war, welcher das Dunkle Portal eröffnet hatte und der Horde so ermöglichte, nach Azeroth zu gelangen. Um für seine vergangenen Taten zu büssen wolle er den sterblichen Völkern helfen, die Legion zu besiegen, doch dazu müssten sie sich zusammentun.

Unter Medivhs Führung begriffen Thrall und Jaina Prachtmeer, die Anführerin der menschlichen Streitkräfte in Kalimdor, dass sie ihre Differenzen beilegen mussten. Ebenso stimmten die von Malfurion und Tyrande geführten Nachtelfen darin überein, dass sie sich zusammentun mussten, wenn sie den Weltbaum verteidigen wollten. Mit dem gemeinsamen Ziel vor Augen arbeiteten die Völker von Azeroth Hand in Hand, um die Energien des Weltbaums aufs Äußerste zu stärken. Es gelang dem mit der ureigenen Kraft der Welt ausgestatteten Malfurion, die Urgewalt von Nordrassils Wut zu entfesseln, damit Archimonde zu vernichten und die Verbindung der Legion zum Brunnen der Ewigkeit zu durchtrennen. Die letzte Schlacht erschütterte den Kontinent Kalimdor bis ins Mark. Da die Brennende Legion keine Macht mehr aus dem Brunnen beziehen konnte, zerbrach sie unter den vereinten Kräften der Armeen der Sterblichen.[33]

Archimondes Ziel war klar: Nordrassil. Nachdem sich Archimonde durch die hastig errichteten Lager der Menschen und Orcs geschlagen hatte, bahnte er sich seinen Weg zum Weltenbaum der Nachtelfen. Dies hatte Furion glücklicherweise genug Zeit verschafft und er ließ die Naturgeister auf den Dämonen los, welcher am Baum sein Ende fand.[34][35]

Anmerkungen Bearbeiten

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki