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Die Geisterlande Tagebücher/Tag1

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Die Geisterlande Tagebücher Tag 1 Tag 2 Tag 3

Tag 1


Ceviel Sonnensturm

In einem ruhigen Moment verfasst Sergeant Sonnensturm folgende Zeilen an den Waldläufergeneral Wolkenglanz.

"Gerechtigkeit für unser Volk !

Wie bereits mitgeteilt sind wir heute aufgebrochen mit den Novizen in Richtung Geisterlande.

Bereits in der Schneise den Weg hinab zu unserem ersten Ziel Tristessa wiesen sie eklatante Mängel auf. Von Rückendeckung haben sie nie gehört, wenigstens schienen die Pfeile einigermassen treffsicher abgeschossen. In Tristessa haben wir uns, nachdem Sergeant Leuchtwasser und meine Wenigkeit bereits zuvor mit dem Wirten gesprochen hatten, mit notdürftigem Proviant eingedeckt, und sind weiter in nordwestlicher Richtung. Die Novizen sollten die Neruber kennenlernen. Auch hier, erschreckende Zustände. Eine wandelnde Zielscheibe wäre nichts dagegen. Immerhin konnten wir sie ermahnen, die Leichen wegzuzerren. Letztenendes kamen wir an unserem Nachtlager bei Waldläuferin Valanna an.

Sie haben erstaunlich viel zu lernen. Derartige Inkompetenz ist mir selten untergekommen. Wir kümmern uns darum.

Desweiteren wurde die Frage nach Einsatz von Kampfmagiern aufgeworfen, weswegen ich kurzfristig nach Tristessa musste. Diese Angelegenheit lege ich natürlich vollstens in eure Hände und die des Magisters Rommath.

Gez. Ceviel Sonnensturm, Weltenwanderer Sergeant der Dämmerläufer."

Sie bindet den Brief an einem Drachenfalken fest und lässt diesen in Richtung Silbermond fliegen. Anschliessend seufzt sie leise und blickt stumm über das Wasser.

Marelon Blutsehne

Nach dem Kopfschütteln über das Verhalten von Waldläufer Hiranos reißt Marelon doch noch die Augen auf. Er holt ein kleines Stück Pergament hervor und beginnt mit seinem Schreibwerkzeug zu schreiben

Der erste Tag ist vorbei. Kurz nach der vierten Stunde zogen wir los, sollten uns durch die Schneise nach Süden vorkämpfen. An Allem hatten die Sergeants etwas zu meckern, aber ich kann es Ihnen ja nicht verübeln. Insgesamtt waren Wir sechs Leute. Ich, Ryvien, Soriel, die beiden Sergeants Sonnensturm und Leuchtwasser, sowie Leutnant Sonnenpfeil. Wir zogen nach Tristessa, für eine kleine Stärkung und Ruhepause, ehe der anstrengende Teil kam. Unser Lager lag im Norden, dazwischen ein Gebiet, voller Neruber. Eklige Spinnenviecher! Zum ersten Mal haben wir Novizen gelernt, wie wir uns in der Wildnis und im echten Kampf zu verhalten haben. Wir zogen von Versteck zu Versteck und bekämpften die Bestien. Nach über einer Stunde hatten wir das Lager erreicht. Ein verwirrter Leutnant sowie seine einzig verbliebene Waldläuferin erwarteten uns, zankten sich aber den ganzen Abend. Nach einer langen Erholung wurde die Gegend gesichert, Feuerholz geholt, Nahrung gejagt und eine naheliegende Insel erkundet. Leider stieß dort auch Sergeant Flüsterschritt, dieser elende Hund dazu, verhielt sich aber überraschend neutral. Waldläufer Hiranos allerdings verspätete sich, was sicher auch Folgen für mich haben wird. So ein Narr! Ein weiterer Waldläufer, der wichtigere Dinge zu tun hatte, als mit der Gruppe loszuziehen, kam ebenfalls gegen Abend, ohne Uniform und sonsigen Anstand, den man seiner Einheit für gewöhnlich entgegenbringt und ließ blöde Sprüche los.

Doch für diese ist kein Platz. Nicht hier. Das ist nicht der Übungsplatz. Das sind die Geisterlande. Das sind keine dämlichen Übungspuppen oder ruhende Zielscheiben mehr, das sind Neruber. Das Alles ist echt. Es ist echt... und schrecklich.

Alles, was mir heute Abend noch bevorsteht ist die zweite Wacheinheit.

Marelon verstaut das Pergament gut, so dass kein Sergeant es finden kann. Trotz des lauten Schnarchens von Thyrion schläft Er recht schnell ein. In seinen Träumen erscheinen ein letztes Mal die Bilder des Tages


Tynarin Leuchtwasser

Dunkelheit liegt über dem nahen See, nur das schwache Glimmen eines fast erloschenen Lagerfeuers lässt einen Elf erahnen, der mit tintengetränkter Feder auf ein Pergament schreibt.

Nach Sammlung der Einheit Aufbruch vom Weltenwandererplatz gen Süden durch die Schneise. Novizen noch etwas ungelenk, gaben sich erst nach mehrfacher Aufforderung gefächerte Deckung. Kurz vor den verbrannten Landen Verlassen der Schneise und weiterer Weg zwecks Meldung, Proviantaufnahme und intensiver Erholungsphase nach Tristessa. (Wissen eine Atempause nicht zu schätzen.) Anschließend Umrundung des Sonnenhügels in nördlicher Richtung, dabei Erprobung klassischer Waldläufertaktiken nahe Sonnenkuppe. (Sofern man wie auf dem Präsentierteller stehen als Taktik bezeichnen will.) Trotz typischer Anfängerfehler gelang es uns, etwa ein halbes Dutzend Untote auszuschalten und unseren Weg ohne Verluste oder Entdeckung fortzusetzen.

Gegen Einbruch der Abenddämmerung trafen wir am vorgeschobenen Posten an den Ufern des Elrendar an. Da die mitgebrachte Verpflegung absichtlich unzureichend war, versuchten wir durch Jagd (wenig erfolgreich, die verbliebenen Tiere der Gegend sind völlig abgemagert) und Fischfang (Ausbeute akzeptabel, der Geschmack ließ mich jedoch wünschen, an einer Gräte zu ersticken) die Mägen zu füllen. Fortschritte der Novizen waren an diesem Tag kaum zu beobachten, dies rechne ich aber dem Schock und der allgegenwärtigen Angst an, die sie noch fest im Griff hat. Möglicherweise tritt Besserung ein, sobald sie unsere Umgebung akzeptiert haben.

Tynarin Leuchtwasser, Dämmerläufer

Die kauernde Gestalt rollt das Papier zusammen und steckt es in eine Lederhülle, welche sie dann in ihrer Gürteltasche verschwinden lässt.


Thyrion Flüsterschritt

Wegen wichtiger, noch zu erfüllender Aufgaben traf ich nicht am ausgemachten Treffpunkt vor der Kaserne ein, sondern stiess gegen 1700 am ersten Basislager zur Truppe. Nach einigen schlechten Witzen seitens Sergeant Leuchtwassers bezüglich meiner Ahnen und den klagenden Geistern im See gingen Rekrut Blutsehne und Sergeant Leuchtwasser auf die Jagd. Eine der Rekrutinnen und ich säuberten die gegenüberliegende Seite des See's von den Spähern des Trollabschaums. Als wir zurück kamen, erzählte Sergeant Sonnensturm von einer gewissen Insel und einem mysteriösen Steinaltar. Blutsehne, Sonnenpfeil und Ich machten uns auf den Weg, die Sache zu erkunden. Doch ausser ein paar schwächlicher Nerubianer und einer alten Schüssel aus Stein fanden wir nichts. Wieder zurück begannen die dafür eingeteilten Rekruten die Nachtwache und ich legte mich zur Ruhe.

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