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Inhaltsübersicht Der Engel vom Schwarzfels Die Eterniumspange, Kapitel 1: Die Konferenz Die Eterniumspange, Kapitel 2: Der Besuch Die Eterniumspange, Kapitel 3: Die Idee Die Eterniumspange, Kapitel 4: Der Angriff Die Eterniumspange, Kapitel 5: Das Duell

Sie sprang mit gezogener Waffe blitzartig um die Ecke in den Korridor hinein, genau auf den dort hockenden Soldaten zu, der vor Schreck aus seinem Schlaf hochfuhr und sich mit geweiteten Augen rücklings an die Wand preßte.

"Bitte nicht töten, ich bin unbewaffnet und habe auch nicht, und kann auch gar nicht, und nein, wartet einen Mom..."

Sie streckte ihr Schwert vor und die Klinge endete genau vor seiner Brust. Es war ein junger Soldat, der sichtlich vor Angst stammelte, keine Gefahr.

"Jetzt reißen Sie sich zusammen, verdammt! Wer sind Sie und was wollen Sie hier?"

"Ich bins doch nur, nein, bitte nicht, ich, Shmalk, bitte tut mir nichts ich habe doch nur..."

"SCHNAUZE!", bellte sie ihn an, während sie ihre Waffe sinken ließ, "ich verlange eine befehlsgemäße Meldung von Ihnen, sonst landen Sie schneller im Bunker als sie glauben!"

Der junge Soldat faßte sich ein wenig und nahm so etwas ähnliches wie Haltung an.

"Soldat Shmalk, 2. Zug, 1. Kompanie, 48. Bataillon Sturmwind-Garderegiment!" Er schlug die Hacken zusammen, aber so ungeschickt, daß die Füße schräg standen wie zwei krumme Bretter.

"Und was haben Sie hier zu suchen?" Sie bemühte sich, ein Schmunzeln ob der ungeschickten Haltung des eingeschüchterten Soldaten zu unterdrücken.

"Ich, ich bin Euer Adjutant!", fügte er hastig hinzu.

"Mein...was?", sie fing an zu lachen. "Wie komme ich denn zu dieser Ehre?" Sie konnte sich kaum halten vor Lachen.

"Ich habe mich freiwillig gemeldet, weil ich hörte daß die berühmte Stirlander hierher kommen würde. Ihr seid doch Hauptmann Stirlander, oder?" Etwas in seinem Gesichtsausdruck verriet ihr, daß ihr Lachen ihn verletzte. Sie zwang sich zum Ernst.

"Das nenne ich mal eine Überraschung. Aber was will ich denn nur mit einem männlichen Adjutanten? Sie können....ach...bitte lassen sie doch das ´Ihr´, wir sind eine moderne Armee und dort siezt man sich, ja? Den Rest vom höfischen Getue können wir getrost den Adligen und Zivilisten überlassen. Was wollte ich sagen...Sie können mir ja nichtmal die Rüstung abnehmen."

"Natürlich kann ich das, das ist nicht meine erste Anstellung als Adjutant!", protestierte er. Er schien beinahe beleidigt zu sein, der Junge.

"Ach, und meinen Sie, ich habe als Frau Lust in Unterwäsche vor meinem Adjutanten herumzuhüpfen?"

Er lief knallrot an. "Das....ehm...das habe ich gar nicht bedacht...ehm...ich fürchte in dem Chaos hier hat eh niemand daran gedacht."

Sie seufzte. "Na gut, sehen wir mal, wie wir miteinander klarkommen. Aber lassen Sie sich eines sagen. Wenn Sie hier länger leben wollen, dann warten Sie besser in ihrer Kammer auf meine Rückkehr und schlafen nicht vor fremden Türen, ja?" Sie lächelte ihn an und legte vorsichtig eine Hand auf seine Schulter.

"Jawohl, Hauptmann". Sein zweites Hacken Zusammenschlagen sah schon weit besser aus, auch wenn er ihrem Blick auswich.

Sie ließ Shmalk stehen und schloß die Tür ihres Zimmers hinter sich ab. Unweigerlich schob sich ein Schmunzeln über ihr Gesicht als sie die Rüstung ablegte. Gerade schaffte sie es noch, sich ins Bett zu schleppen, als ein tiefer Schlaf sie überkam. Sie träumte immer wieder, wie sie aus großer Höhe fiel.

Am späten Morgen wurde sie durch lautes Klopfen geweckt, Shmalk stand in der Tür, mit dem Hinweis, dass sie ihm ja keine Uhrzeit fürs Wecken gegeben hatte und er nun nach eigenem Ermessen wecken mußte. Sie zog sich hastig an und rauschte in die Offiziersmesse, wo um diese Zeit nur mäßiger Betrieb herrschte, alles schien anderweitig beschäftigt zu sein. Während sie frühstückte trat Marschall Kardon hinter sie.

“Stirlander?”

Sie erhob sich. “Marschall?”

“Die Zeit drängt, ich habe beschlossen, dass wir ihren Vorschlag, General Wolfsgrund zurück zu seiner Einheit bringen, heute Nacht umsetzen werden.” Er schien wieder dieses spöttische Lächeln aufzusetzen und sie verwandte Mühe darauf, sich nicht davon anstecken zu lassen. Der Gedanke, dass dieser kleine Sieg mit ihrem persönlichen Risiko erkauft war, half durchaus dabei.

“Ich hörte, Sie haben sich für die Zeit hier bereits einen Adjutanten ausgewählt, das ist sehr gut!”

“Ich...ehm...ausgewählt? Nun..ja, es ergab sich gerade so günstig. Man sollte junge Soldaten immer etwas ermuntern, sich auszuzeichnen.”

Stirlander fragte sich, wo überall Shmalk Türen eingerannt haben mochte, um ihr zugewiesen zu werden. So wie er sich benahm mußten es einige Korridore voll gewesen sein.

“Sie sollten ihn mitnehmen auf die Unternehmung, schließlich wären Sie sonst auf dem Rückweg allein.”

“Mit....nehmen?” Sie überlegte sich, wie viel Sinn es haben würde, mit dem Marschall zu argumentieren.

“Ja, zeigen Sie ihm, woraus echte Helden sind, das inspiriert solche jungen Leute sicherlich ungemein, auch wenn er bestimmt ein wenig der Aufsicht bedürfte.”

“In der Tat, ich werde mehr auf ihn aufpassen müssen als auf den Feind.”

“Stirlander, seien Sie nicht ungerecht mit ihm.” Er langte an ihrer Schulter vorbei und schnappte sich ein Stück Speck von ihrem Frühstücksteller. “Jeder hat einmal angefangen mit seinen Heldentaten, ich bin mir sicher, dass sie die erforderliche Kapazität besitzen, ihn mitzunehmen. Und vergessen Sie nicht: Es ist nicht leicht, eine lebende Legende zu sein.”

“Wo habe ich diesen Satz nur schon einmal gehört?”

Nacht über der Höllenfeuerhalbinsel. Das Heerlager lag abgeblendet in scheinbarer Ruhe. Kein Lagerfeuer bot ein Ziel, nur wenige Greifenflüge fanden statt, es sollte den feindlichen Spähern möglichst schwer gemacht werden, irgendeine Aktivität der vereinigten Truppen zu erkennen. Ein einsamer Greif erhob sich und schwang sich gegen den Nachthimmel auf, er sollte eine verschlüsselte Botschaft an die eingeschlossenen Truppen abwerfen, daß ein Kommando in dieser Nacht zu ihnen stoßen würde. Mißmutig trat Hauptmann Stirlander vor die Tür und streifte ihre getönte Nachtbrille ab, die sie drinnen trug um ihre Augen besser an die Dunkelheit zu gewöhnen. Heute schien kein Mondlicht, lediglich die Sterne glitzerten kalt vom Himmel herab. Sie trug keine Rüstung, sondern enge schwarze Tuchkleidung, sie kam sich ein wenig schutzlos vor darin, fast wie eine Schurkin. Ihr weizenblondes langes Haar hatte sie unter einer schwarzen Kapuze verborgen. Düsternis umfing sie, und sofort verschmolz sie mit der nachtschwarzen Umgebung. Sie würden nicht einmal verzauberte Waffen tragen, um kein noch so kleines Leuchten abzugeben, so waren ihre Anweisungen. Die ungewohnten Schwerter in ihrer Hand lagen nicht besonders gut, zumindest für ihre Gewohnheiten. Shmalk und Wolfsgrund trugen Dolche und schwere Armbrüste und waren genauso als Schatten verkleidet wie sie. Wie wachsam würden die Höllenorcs sein? Wie gut waren die Nasen der Kampfworgs? Gegenüber Hordenorcs auf Azeroth sollte der Schutz der Nacht vollauf ausreichen, aber wer kannte diese Gegner schon gut? Sie hat lange überlebt in diesem Krieg, nicht zuletzt deswegen, weil sie Gegner nie sträflich unterschätzte. Warum zünden die Orcs keine Lagerfeuer an? Das war total untypisch, beinah so als ob sie unsere Taktik nachahmen. Oder konnten sie im Dunkel sehen? Besorgt kniff sie die Augen zusammen und starrte hinaus in die Nacht. Sie hatte außergewöhnlich gute Augen, und doch hoben sich im spärlichen Sternenlicht nur die abweisenden Staketen der Abwehrbefestigungen schwach hervor, düster drohend allen , die sich in ihre Richtung aufmachen würden.

Die anderen traten zu ihr. “Alle bereit?” Ihre Stimme klang zuversichtlicher als sie wirklich war, Zweifel gruben ihre Tunnel durch ihr Gemüt. War es richtig gewesen, hier Leben aufs Spiel zu setzen, nur um Wolfsgrund und seine unerträglichen Ansichten von hier fortzuschaffen? Sicher, sie war eine Kriegsheldin. Aber es würden sich genug Leute finden, die sie mit Häme überschütten würden, wenn diese Aktion schiefging, vor allem, wenn Wolfsgrund dabei getötet würde. Erfolg hat viele Väter, Mißerfolg immer nur einen, so hatte der große Mok´A´Tal einmal geschrieben. Sie schaute verstohlen zu Shmalk. Wie enthusiastisch mußte man sein, um sich zu so etwas hinreißen zu lassen? Er hätte durchaus ablehnen können, Adjutant hin oder her. Was mochten seine Beweggründe sein, wenn nicht...sie schob den Gedanken beiseite, weil sie sich im Moment keinen Reim darauf machen konnte. Sie bückte sich und schlich kauernd vorwärts, den Barrikaden entgegen. Sie deutete den anderen, ihr zu folgen. Es gab keinen Weg zurück.

Meter für Meter schwammen sie durch Finsternis. Sie war nicht ängstlich, aber sie wußte wohl, dass hinter jedem Schatten eine Patrouille stecken konnte und dieser Gedanke beruhigte sie nicht. Die vordersten Reihen ihrer Jagdspäher mußten sie jetzt hinter sich gelassen haben, aber selbst wenn sie noch in Reichweite wären, so könnten sie ihnen nicht helfen, wenn es Ärger gab, denn sie hatten Befehl, aus Sicherheitsgründen auf nichts zu schießen und erst recht nicht ihre eigenen Positionen preiszugeben. Wenn jetzt etwas kam, so mußten sie allein damit fertigwerden. Wie gut mochte der General kämpfen? Ihre unausgesprochene Angst war, dass er beim kleinsten Anzeichen von Gefahr Ärger machen würde, vielleicht aufspringen und schreiend herumlaufen. Vor allem würde er sich bestimmt nicht ihrem Befehl unterordnen, wenn er anderes vorhatte, auch wenn sie offiziell das Kommando führte. Und Shmalk? Er war sicher jung und kräftig, aber wie gut mochte er hier kämpfen, fernab jeglicher normaler Gefechtsbedingungen? Sie tröstete sich mit dem Gedanken, dass er immerhin von einem Garderegiment stammte. Er dürfte also wenigstens seine Waffe am richtigen Ende anfassen. Sie biß sich mißmutig auf die Unterlippe, während sie sich weiter durch die Dunkelheit schob.

Die Wehre waren wirklich beeindruckend, die Ingenieure aus ihrem Pionierregiment hätten wahrhaft leuchtende Augen bekommen. Natürlich nicht, wenn sie gegen so was ankämpfen müßten. Sie dachte an Wolfsgrunds Worte und hier, in der Nähe der Befestigungen kamen sie ihr noch lächerlicher vor als neulich. Hier mit Gewalt Truppen durchzuschleusen mußte in einem Blutbad enden. War es gerecht, die Begeisterung der jungen unerfahrenen Truppen auszunutzen, um sie hier drinnen verbluten zu lassen? Wissend dass die ersten 2000 Mann gar keine Chance hatten, lebend durchzukommen? Daß die nächsten 2000 Mann sich über die Leichenberge ihrer eigenen Kameraden quälen mußten, um weiterzukommen? Ihr ist es nie leicht gefallen, Krieg zu führen, aber jetzt fiel ihr der Gedanke schwerer denn je. Wenn überhaupt, dann mußte man irgendwo gerecht bleiben, Chancen geben wo sie bestanden. Und nicht viele Leben verheizen, nur um ein paar zu retten, eine Fahne zu sichern oder gar der eigenen Beförderung wegen. Ihr fiel Mok´A´Tals Satz ein: ´Der Soldat, der nachdenkt, fällt als nächster!´, er bereitete ihr kein angenehmes Gefühl.

Sie bemühte sich, ihre Gedanken auf andere Bahnen zu lenken, herauszufinden, wie sie sich einen sinnlosen blutigen Frontalangriff sparen könnte. Wenn das Schicksal sie wirklich für solche Gedanken fallen lassen würde, nun bitte, dann soll es das eben tun. Sie wußte wie es ist, Kameraden zu verlieren. Und ihr würde etwas einfallen.

“Posten voraus” zischte Shmalk hinter ihr.

Tatsächlich. Verdammter Mist. Offenbar waren die Truppen an den Befestigungswerken nicht nur in den großen Baracken dazwischen untergebracht, um die sie sorgsam Bögen schlichen, sondern es gab auch noch kleine Postenhäuser. Wie ein kurzer Finger erhob es sich gegen das matte Sternenlicht und man konnte deutlich einen großen Orcumriß daneben sehen. Er schien nichts zu bemerken.

“Stop und abwarten” flüsterte sie ihren Begleitern zu.

Diese kleinen Postenhäuser schienen zwischen den größeren Baracken eingestreut zu sein, sie waren zu klein, um mehr als einen Mann unterzubringen, aber sicher gingen zwischen diesen Häuschen Patrouillen hin und her, um Meldungen zu sammeln oder neue Befehle zu verteilen. Dieser Posten durfte auf keinen Fall Alarm schlagen, auf dem Rückweg konnte man ihn sicher auf geradem Weg erledigen, aber jetzt mußten sie einen Bogen um ihn schleichen. Wenn diese Orcs bei Nacht sehen könnten, so hätte er uns sicher schon entdeckt, sagte sie sich.

Sie drehte sich gerade etwas seitlich, um einen Bogen zu gehen, als kurz hinter ihr eine Armbrust schoß. Das Geräusch des losmachenden Bolzens jagte ihr einen Schauer über den Rücken, sie war für einen winzigen Moment unfähig irgendwas zu sagen oder zu tun.

Der Bolzen traf sein Ziel, der Orc beim Wachhaus grunzte leise auf und fiel um. Er lag regungslos da.

“Treffer!”, flüsterte der General, sein unterdrückter Jubel war kaum zu überhören.

“Sie Narr! Sie lichtverlassener Narr! Wie konnten sie nur? Ich habe kein Feuer befohlen!”

“Was sie befehlen ist einem guten Soldaten egal, wenn er Gelegenheit bekommt, einen Feind zu erledigen. Einer weniger. Nur weil Sie sich keinen sicheren Schuß zutrauen, muß ich ja nicht...”

“Das einzig sichere an ihrem Schuß ist die Tatsache, dass die Patrouille früher oder später ihren toten Kameraden finden wird und dann wissen sie dass wir hier sind! Sie hirnloser Narr! Aber das interessiert Sie ja sicher nicht, denn wenn sie sich schon von ihren Leuten feiern lassen, müssen wir uns durch die alarmierten Wachen kämpfen!”

“Wenn sie Kommando führen wollen, dann wäre es jetzt an der Zeit, weiterzugehen, Hauptmann, oder nicht?” Die Ironie in seiner Stimme reizte sie bis aufs Blut. Sie hatte gute Lust, das Unternehmen abzublasen und unverrichteter dinge zurückzukehren, aber sie wußte sehr wohl, daß Wolfsgrund dann Märchen über ihr peinliches Kneifen vor dem Feind erzählen würde.

"Wir könnten ihn hier töten, wer wüßte schon, was passiert ist? Und das wäre besser als zu sterben oder mit ihm zurückzukommen."

Etwas an Shmalks Logik reizte sie. "Wie können sie nur? Sind sie Soldat oder ein Meuchelmörder, Shmalk? Behalten Sie Ihre Ideen für sich, solange ich Befehl führe, verstanden?"

Am meisten reizte sie, daß er im Grunde Recht hatte.

"Weiter jetzt", gab sie vor.

Sie schoben sich geradewegs an dem toten Posten vorbei. In Stirlander kochte die Wut wie ein Eintopf. Es brauchte eine ganze Weile, bis ihre Gedanken wieder klar waren. Sie passierten breite Straßen, die vermutlich für das Verfahren von Geschützen, Schanzkörben und Baumaterial geebnet waren. Während sie über diese freien Flächen krochen, kam sie sich unendlich allein und verletzlich vor.

Sie mußten schon weit vorgedrungen sein, denn seit einer ganzen Weile zeigten die Festungswerke nicht mehr nach außen, zu den möglichen Rettungstruppen hin, sondern nach innen, gegen die eingeschlossene 29. Infanteriedivision.

Schließlich erreichten sie den Rand der Festungswerke. Ein breiter Streifen lag zwischen ihnen und den Barrikaden der Verteidiger. Er war nicht ausgeleuchtet, aber das Sternenlicht schimmerte schon unangenehm stark auf dem hellen Basaltboden. offenbar war einiges an Schiefer darin, denn ein unnatürlicher Glanz lag darauf, der wie ein bizarres Spiegelbild der Sterne schien.

"Wir müssen jetzt vorsichtig sein!" zischte sie hinter sich. "Der Streifen ist sicher gut von Scharfschützen bewacht."

"Haben Sie schon vergessen, daß ein Greifenreiter meinen Durchbruch schon angekündigt hat? Oder hat die Angst Ihnen das Gehirn vernebelt? Und wieviel Späher der verdammten Orcs liegen hier neben uns? Rühmen Sie Sich nicht immer ihrer guten Augen? Na also."

"Darüber hinaus machen Sie uns den Abzug nicht gerade leichter, wenn Sie hier Aufsehen erregen."

"Ahhh das ist es also, sie haben Angst um ihr kleines Hauptmannsleben oder ihre Orden, statt ein Gefühl dafür zu besitzen, wie es wirkt, wenn ein General vor den Augen seiner Truppen zeigt, wozu er in der Lage ist."

"Sie werden uns die halbe Feindarmee auf den Hals hetzen wenn sie sich hier offen sehen lassen."

"Ich werde mich nicht wie ein Dieb zu eigenen Truppen schleichen. Damit haben sie doch sicher Erfahrung, oder täusche ich mich da über den Beruf ihrer Schwester?" Er grinste und seine Augen funkelten so bösartig wie unerbittliche kleine Sterne.

Stirlander grub die Fingernägel in ihre Handflächen, und sie wußte daß Shmalk auch kurz vor dem Platzen war. Bevor einer von ihnen zu einer Antwort kam, rannte Wolfsgrund vorwärts, aufrecht und jubelnd.

"29. Infanterieeeeeee Achtuuuuuung! Euer General ist zurück!"

Er kam bis zur Hälfte des freien Streifens, dann schlugen ihm von vorn Armbrustbolzen in die Rüstung, einige drangen durch ihn hindurch, das konnte Stirlander deutlich erkennen. Er lief noch einige Schritte, dann fiel er vornüber und blieb reglos liegen.

Die Schützen in der Barrikaden der Verteidiger hatten das Feuer eingestellt und waren nicht zu erkennen. Sicher hatten sie Anweisung, Munition zu sparen und keine Risiken einzugehen.

Sie kauerte fassungslos im Dunkel am Rand des Streifens, der Kiefer hing ihr herunter und sie wagte nicht zu atmen. Ihr Herz raste und sie hatte das Gefühl, Shmalk und alle Orcs um sie herum würden es schlagen hören. Es kam ihr vor wie Stunden, bis sie einen Muskel in ihrem verspannten Körper regen konnte. Shmalk schien es ähnlich zu gehen, er hockte an sie gelehnt neben ihr, seine Armbrust krampfhaft festhaltend.

"Gehen wir, Shmalk, hier gibt es nichts mehr zu tun."

"Was....warum....das war einfach nur dumm!"

Sie nickte langsam. "Manchmal fällt eben nicht der Soldat zuerst, der nachdenkt. Sondern der, der nicht nachdenkt."

Er schaute sie verwirrt an, fand aber keine Antwort in ihrem Gesicht.

"Das erkläre ich Ihnen irgendwann einmal, falls wir hier noch rauskommen. Also, nichts wie weg hier."

Er hielt sie am Arm fest.

"Warten Sie, ich...wollte Ihnen etwas sagen."

"Zum Licht, was denn?", schnappte sie gereizt zurück.

"Ich....ich...."

"Los jetzt, bevor wir uns gleich dazulegen können!"

"Ich bin nicht nur wegen Ihres Ruhmes freiwillig hier. Ich...ich...habe Sie schon früher getroffen, in der Ehrenfeste, als Sie kurz in unserem Regiment waren, Sie trugen ihren gebrochenen Arm noch in einer Schiene. Ich habe Sie nur von weitem gesehen, und Ihren Schild, da waren ihre Initialen drauf, TFS..." Er begann den Faden vor Aufregung zu verlieren.

"Mag sein, und?"

"Ich bin gekommen, weil ich Sie nicht vergessen habe. Weil sie schön wie ein Engel sind.."

Sie spürte, daß ihm die Worte schwerfielen und war froh, daß er im Dunkel das Lächeln in ihrem angestrengten Gesicht nicht erkennen konnte.

"Da sehen Sie mal, wohin Sie das geführt hat. Und nun auf, Marsch!"

Sie schlichen wortlos hintereinander und leicht versetzt den Weg zurück, er kam ihr noch länger vor als der Hinweg. Die ganze Zeit ließ ein Gedanke sie nicht los: Hat sie überhaupt einen Greifenreiter bemerkt? War die Nachricht vielleicht gar nicht bei der 29. Inf. angekommen? Sicher hätte sie ihn in dieser mondlosen Nacht nicht gesehen, aber doch mit einiger Wahrscheinlichkeit gehört. Was hatte das zu bedeuten? Der Tod des Generals tat ihr nicht leid. Er hatte ihr Leben unverantwortlich gefährdet. dennoch ärgerte sie sich über eine fehlgeschlagene Operation, auch wenn es wohl nicht ihr Fehler war. Soldaten mußten sterben, das war immer so, das schien ein ehernes Gesetz zu sein, vom kleinen Infanteristen bis zum Marschall, aber die Art und Weise war unwürdig.

"Achtung, Waffe bereit halten, jetzt wird es interessant!"

Sie näherten sich der Zone in der der General unvernünftigerweise den Posten erschossen hatte. Jetzt mußten sie besonders aufpassen; wenn eine Patrouille den Toten entdeckt hatte würden sie mit Sicherheit noch aufmerksamer sein, vielleicht sogar nach ihnen suchen. Vielleicht hatte sie aber auch Glück und die Orcs vermuteten, der General sei allein durchgebrochen. So richtig selbst überzeugen konnte sie sich allerdings damit nicht. Sie wollte sich gerade bei Shmalk beschweren, daß er sehr laut und zu dicht neben ihr schleichen würde, da traf ein sehr schmerzhafter Schlag ihre linke Flanke und warf sie ein Stück durch die Luft. Das war nicht Shmalk! Das war ein Höllenorc! Ein riesiger Schatten warf sich auf sie, während sie sich stöhnend vor Schmerz die Rippen hielt. der Tritt hatte eine ungeheure Wucht, blitzartig versuchte sie einzuschätzen wie stark ihr Gegner war. Und er war sehr stark! Und wo war Shmalk?

Ihre Waffen hatte sie durch die Wucht des Trittes aus der Hand verloren und der Orc landete krachend auf ihr, ihr blieb die Atemluft weg. Sie registrierte daß er keine Waffe trug, zumindest keine offensichtliche. Während sie sich unter ihm wand, spürte sie mit Entsetzen, wie sich seine riesigen Hände um ihre Kehle schlossen und zudrückten.

Sie war gefangen, er würde sie erwürgen! Sie packte seine Handgelenke, aber sie waren wie kleine Baumstämme, sie konnte kaum ihre Hände darum schließen, geschweige denn etwas gegen diesen mörderischen Griff ausrichten. Panik stieg in ihr auf. Fieberhaft überlegte sie, was sie gegen diesen Giganten ausrichten konnte. Sicher, sie war selbst groß und stark, mit knapp 2 Metern größer als fast alle Männer in der Truppe und durchaus athletisch. Sie hatte als junge Frau in Süderstade einmal ein Pony mit den Armen aufgehoben und getragen, was ihr nicht wenig Respekt verschaffte. Aber der Orc hatte deutlich kräftigere Hände als sie, war schwerer und auf ihr. Und ihr würde in kurzer Zeit die Luft ausgehen, das Leben aus den Körper weichen. Wenn ihr nicht jetzt, sofort etwas einfiele. Er hielt seine Beine geschlossen, keine Chance, ein Knie in seine Genitalien zu rammen. Sie schlug mit den Fäusten gegen seine Flanken, aber das schien ihn überhaupt nicht zu stören. Sie kniff die Augen zusammen und legte die Arme um ihn. Vielleicht.....

Sie schloß die Hände zusammen und begann ihn verzweifelt einzuquetschen. Eine normal gebaute Frau hätte keine Aussicht gehabt, ihn damit zu beeindrucken, aber sie war nicht normal gebaut, sie war Thairis, die ein kleines Pferd heben konnte und sie war verzweifelt. Mit der Macht der Verzweiflung drückte sie den Brustkorb des Orcs zusammen, während er sie langsam erwürgte. Er grunzte, es zeigte durchaus Wirkung, aber würde das reichen? Ihre Sicht begann leicht neblig zu werden. Tränen der Anstrengung und der Verzweiflung rannen ihr über die Wangen. Nein, so leicht würde sie es ihm nicht machen. Sie erhöhte den Druck, bis ihre Muskeln vor Schmerz schrieen. Es war egal, ob sie zerrten oder rissen, in ein paar Momenten würde sie tot sein, dann wäre das egal. Sie schloß die Augen krampfhaft und dachte an den Sommerabend in Süderstade, das Pony, wie ihre Arme schmerzten, und sie wollte nicht zurückstecken, alle hätten sie ausgelacht. Sie zog noch mehr an, spürte ihre Fingerknöchel knacken, die sich mit aller Kraft ineinander verknotet hatten.

Er schafft es......ich schaffe es nicht....nein.....nein.....noch mehr....

Diesen letzen Ruck wollte sie geben, er sollte spüren, wen er da unter sich hatte. Einen Hauptmann der königlichen Armee, keine schwache Frau! Ihr Mund öffnete sich, ohne einen Laut zu geben, sie zog die Arme noch einmal stärker an, und plötzlich krachte es, ihre Rippen brachen..nein...das waren seine Rippen! Seine Rippen brachen wirklich, oh Licht! Durch das Gefühl angefeuert, ruckte sie mehrfach in ihrer Umklammerung. Zweimal, Dreimal, viermal krachte es, seine Rippen brachen wirklich. Er schrie kehlig auf, es schien ihm sehr wehzutun. Deutlich spürte sie wie die Kraft seiner tödlichen Hände zurückging. Unablässig ruckte sie weiter, die gebrochenen Rippen schienen sich in seine Lunge zu bohren, er hustete gurgelnd und schließlich ließen seine Hände ihre Kehle los. Sie schnappte nach Luft und setzte ihm aufs neue zu, bis sie ihn von sich stoßen konnte. Sie kniete, noch schwindelig, neben ihm, nahm sich aber schnell zusammen, ballte ihre beiden Fäuste ineinander und schlug sie mit aller Macht gegen seinen Brustkorb. Der Orc stöhnte auf und krümmte sich zusammen. Er wehrte sich nicht mehr. So lag er noch einige Moment, bis Blut aus seinem Mund lief. Er zuckte noch einige Male, von blutigem Husten begleitet und lag dann still. Er war tot.

Das Leben kehrte in ihren geschundenen Körper zurück, sie bekam wieder Luft. Es tat zwar alles weh, aber am Leben zu sein tut manchmal weh, sagte sie sich. Irgendwo in irgendeinem Büchlein Mok´A´Tals stand sicher auch das. Dann rauschten schnelle Schritte durch die Nacht, direkt auf sie zu. Der zweite! Klar, eine Patrouille ist nie nur einer!

Stirlander kam blitzschnell auf die Beine und warf sich auf den herangeschlichenen Schatten, diesmal durfte sie sich nicht überraschen lassen. Sie landete auf ihm und war froh zu spüren, daß sein Genosse deutlich kleiner und zierlicher war, gegen ihn würde sie auch in ihrem Zustand eine Chance haben, vor allem mit einer Waffe in der Hand.

"Shmalk?"

"Uff, au, ja", jammerte dieser.

"Was schleichen Sie denn hier herum?" fauchte sie ihn an, noch auf ihm liegend.

"Hätte ich eine Fackel anzünden und einen Schellenbaum tragen sollen?"

Stimmt, die Frage war dumm gewesen. "Sie haben Recht, entschuldigen sie. Ich habe Sie für einen Gegner gehalten ( sie wollte das Wort Orc vermeiden ), wir müssen aufpassen, denn mein erster war sicher nicht allein."

"Nein, war er nicht." Der junge Soldat deutete in eine Richtung, in der Stirlander die dunklen Umrisse eines Körpers im Sternenlicht erahnen konnte.

"Da haben Sie also gesteckt. Sie Teufelskerl! Ist er....?"

"Ja ist er!" Shmalk grinste sie an und genoß es, seine Vorgesetzte so auf sich zu spüren, was sie offenbar gar nicht registrierte. Er versuchte, sie etwas abzulenken, um den Moment auszukosten.

"Was ich Sie immer fragen wollte....das F in Ihren Initialen...Fala, das ist doch kein normaler Name, oder? Welche Sprache ist das?"

"Das ist Altdarnassisch. Meine Eltern gaben ihn mir, weil ich...als Kind schon....naja...Fala heißt eben Engel"

"Wahrhaftig!" Er lächelte und nahm ihr Gesicht in seine Hände. Er zog es langsam zu sich und sie ließ sich sanft führen. Ihr Herzschlag war durch den dünnen nachtschwarzen Stoff gut zu fühlen.

Plötzlich zögerte sie und riß sich ruckartig hoch. "Ich wollte noch nie zwischen Leichen und Feinden knutschen, wohin kämen wir da? Auf Soldat! Auf, sonst mache ich Ihnen Beine!"

"Ja, Herrin!" feixte Shmalk, einen buckligen Nachahmend. Sie unterdrückte mühsam ein Kichern.

Das kleine Kommando schlich sich durch die Sperrwerke der vorderen Front des Belagerungsringes. Hier war alles ruhig, wie auf dem Hinweg. Dennoch konnte man nicht vorsichtig genug sein, Freund wie Feind waren in diesem Gebiet eine Gefahr. Die Darnassischen Jagdspäher mit ihren scharfen Augen und den Präzisionsbögen konnten sie aus noch größerer Entfernung abschießen, als es dem unglücklichen Wolfsgrund passierte. Aber je weiter sie sich den eigenen Linien näherten, desto weniger grimmig erschienen Stirlander die Befestigungen. Und bald erreichte sie eine Stelle, an der sie ihr vereinbartes Zeichen, drei Eulenrufe, abgeben konnte. Auf das Zeichen hin würden die Vorposten nicht feuern.

"Wer schreit denn da dreimal wie eine Eule?" Kam es zurück.

"Sehr witzig, ich glaube an Euch ist ein Komiker verlorengegangen!"

Stirlander und Shmalk hatten es geschafft.

Sie schlief bis in den Mittag hinein. Immer wenn sie aufwachte, spürte sie, wie ihre Knochen wehtaten, dort wo der Tritt sie getroffen hatte, und auch ihr Hals dürfte grün und blau sein. Also ließ sie sich wieder in die Kissen sinken und träumte weiter. Sie träumte vom Schwarzfels, das war nichts ungewöhnliches; seit jener furchtbaren Nacht träumte sie immer wieder davon. Aber sie träumte auch wieder von Fallen, vom tiefen Sturz. Und von Shmalk, der sie beinahe geküßt hätte. Schließlich wachte sie auf und konnte nicht mehr einschlafen und in ihre Träume zurück, so wie ein Treibholz irgendwann unwiderruflich am Strand festliegt und von keiner Welle mehr ins Wasser zurückgerissen wird.. Und sie war nicht unglücklich darüber. Sie zog sich an und läutete nach Shmalk, der pflichtbewußt und korrekt gekleidet eintrat.

"Guten Morgen, Hauptmann!" Das Salutieren sah ordentlich aus, kein Zweifel, auf diesen Moment hatte er schon gewartet. Sie lächelte ihn an und salutierte zurück.

Er zog die Gardinen auf und sie blickte durch das kleine Fenster hinaus. Ein rötlicher Morgennebel hielt sich über der Höhe 122 und es war ihr ganz recht so. Sie wollte eigentlich gar nichts sehen. Der Gedanke an die Lagebesprechung vor dem Frühstück lag ihr quer wie eine Dachlatte.

Von unten drang Kaffeeduft durch die Offiziersbaracke.

"Nachdenklich, Hauptmann?"

"Ja, Shmalk. Was haben wir erreicht? Das ganze war doch nur eine kleine persönliche Episode, seien wir doch mal ehrlich. Damit ist die 29. Inf. noch lange nicht aus dem Schneider. Ich wünschte, ich wüßte einen Ausweg."

Sie sah ihn an, sah seine leuchtenden blauen Augen. Er war so voller Begeisterung. Aber es machte einfach nur traurig.

"Shmalk, was soll ich nur tun?"

"Wie meinen?"

"Wie soll ich nur ein Blutbad verhindern? Da draußen warten so viele unerfahrene junge Leute auf meinen Befehl. Glauben Sie denn, mir fiele das leicht, sie so loszuschicken? Sie haben die Sperren gesehen, sie haben gesehen, was wir für Gegner haben. Soll ich rausgehen und sagen: Toll Leute, geht schonmal vor und zählt ab, heute kommt nur jeder zweite nach Hause? Soll ich zur Feldküche gehen und den Köchen sagen: Hallo Jungs, Angriff ist heute vor dem Mittagessen, kocht nur für die halbe Mannschaft, wir wollen keine Reste haben?"

Ihr Zynismus schien ihn zu treffen.

"Ich weiß, daß es nicht leicht ist, das zu sagen...und noch weniger, es zu verstehen. Aber...schauen Sie sich diese Soldaten doch an. Sie glauben an Sie. Anders kann der Krieg nicht funktionieren. Sie müssen jemanden haben, an den sie glauben können, auch wenn der Glaube gar nicht gerechtfertigt ist. wenn Sie das sagen, was Sie da gerade vorschlugen, dann würden noch mehr sterben. Und ohne Glauben. Würden Sie das wollen?" Er setzte sich auf die Bettkante, und er wirkte in diesem Moment unendlich alt, älter noch als Stirlander sich selber fühlte.

"Wenn sie nicht an Sie glauben würden, wäre trotzdem Krieg. Und es wäre alles noch viel schlimmer. Sicher...eine Zeit, in der wir keine Helden bräuchten wäre schön..aber diese zeit ist noch nicht da. Und wenn wir.. so tun würden als sei sie da, dann täten wir das falsche, ihnen den Glauben zu nehmen. Wir können nur hoffen, mehr ist uns nicht gegeben."

Sie sah ihn mit großen Augen an.

"Shmalk, an Ihnen ist ein schräger Philosoph verlorengegangen. Wie kommen Sie nur auf sowas, als ... ( sie machte einen Bogen um das Wort ´einfacher´ ) Soldat?"

"Vielleicht weil ich gebildete Eltern habe. Und ich habe Andiliens Schule der modernen Gesellschaften besucht." Er lächelte sie an. Sie konnte nicht umhin, zurückzulächeln.

"Ich bin nur eine einfache Soldatin, mehr als die Militärakademie habe ich nicht gesehen. Wenn dies alles vorüber ist und wir es überleben....sollten wir mal einen Abend in der Kneipe verbringen und über Ihre modernen Gesellschaften sprechen."

Sie meinte es ehrlich und er schien es zu spüren.

"Herzlich gern, aber ich fürchte, jetzt muß ich Sie auf die Uhrzeit hinweisen, die Lagebesprechung findet gleich ohne Sie statt."

"Sch....schon wieder zu spät. Shmalk, wenn sie mich nochmal in Ihre Konversation verstricken, lasse ich Sie hängen!" Sie rauschte die Treppen hinunter, ihre Plattenschultern festschnallend.

"Zu Befehl, Herrin!" rief er hinterher.

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