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Der Exodar Chrash

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Die Trümmerteile der Exodar lagen über das gesamte Gebiet verteilt. Verletzte und Leichen lagen herum.

Schreie, Tränen, Verzweiflung überall.

Einige Wenige hatten sich bereits gefasst und gingen herum. Versuchten Verletzte zu bergen und zu versorgen, Verzweifelte zu beruhigen, Trauernde zu trösten, Vermisste zu suchen.

Man baute eine behelfsmäßige Unterkunft aus den Trümmerteilen, brachte dort die Überlebenden unter. Erschöpft und verzweifelt versuchten die Draenei die wenigen Überlebenden zu retten. Späher wurden ausgesandt um Hilfe zu suchen und zu finden.

Ein Teil der Exodar hatte sich tief in den Boden gegraben, der andere war zersplittert. Nach einer Besichtigung des Schiffswracks stellten die Ingenieure fest, man könne in der Exodar, vorübergehend, wohnen. Doch auch hier, ein Bild des Grauens.

Verletze und Tote überall.

Kinder die neben ihren toten Eltern ausgeharrt hatten, Verletzte die zwischen Leben und Tod hingen, gefangen in ihren Fieberträumen, überall Tote... ein schrecklicher Gestank.

Trümmer überall.

Tage nachdem man die Überlebenden gerettet und die Toten begraben hatte, begann man mit dem Wegräumen der Trümmer um Lebensraum zu schaffen. Dort fand man sie. Eine schlanke Draenei, schwarze Haut, schwarzes Haar... sie atmete, schwach, aber sie hatte überlebt. Fast fünf Tage lang hatte sie unter den Trümmern gelegen. Das Kleid, welches sie trug, hing in Fetzen von ihrem Körper. Man brachte sie in das Lazarett, welches in einem fast unversehrten Raum der Exodar aufgebaut worden war. Tagelang... Wochenlang blieb die Draenei ohne Bewusstsein. Die Anachoreten gaben schon fast alle Hoffnungen auf, die junge Frau durch zubringen.

Nachdem die Hilfe der Allianz eingetroffen war, ging alles sehr schnell. Man räumte die Trümmer aus der Exodar und machte aus ihr eine Stadt, in der die Draenei leben konnten. Nur langsam konnten sich die Draenei auf dem fremden Planeten einleben. Doch so wie die Dinge nun waren, blieb ihnen nichts anderes übrig. So sehr das Leben dort alltäglich wirkte, das war es nicht. Jeder einzelne hatte mit den Folgen des Absturzes zu kämpfen. Sie hatten alles verloren, ihre Heimat, Freunde, Familie. Sie hatten nur noch sich und die Überreste des Schiffes mit dem sie hier gestrandet waren. Genug um sich eine neue Existenz aufzubauen. Doch es würde lange, lange dauern.

Auch den Anachoreten kam die Anfangszeit auf Azeroth länger vor als sie war und ihr besonderes Sorgenkind war immer noch die "schwarze Draenei", wie sie die Unbekannte nannten. Sie hatte nichts bei sich gehabt, was sie auswies. Nur dieses Armband mit den geschwungenen Lettern... "Tsuno". Als Tsuno endlich aufwachte waren alle im Lazarett in heller Aufruhr. Man hoffte endlich zu erfahren wer diese Draenei war. Natürlich war man auch froh, dass sie endlich aufwachte und man nicht noch jemanden zu Grabe tragen musste und man war beeindruckt, dass sie dieses wochenlange Koma überlebt hatte, was natürlich auch der guten Pflege durch die Anachoreten zu verdanken war. Doch dann kam alles anders. Die Unbekannte konnte weder sprechen, noch laufen. Nicht alleine essen, nicht die grundlegendsten Bedürfnisse erfüllen. Wie ein Neugeborenes lag sie in ihrem Bett und starrte die versammelten Draenei verwundert an. Schon bald war klar. Sie hatte ihr Gedächtnis komplett verloren.

Mühsam und langsam musste sie nach und nach alles wieder lernen. Wie ein Kind: Essen, trinken, laufen. Mit dem Sprechen tat sie sich sehr schwer. Nur mühsam verließen die Laute ihren Mund, nur schwer konnte sie richtige Sätze bauen. Anfangs dachte man sogar, sie würde ihr Leben lang behindert bleiben, doch nach und nach gelangte Tsuno zu einer Art Normalität zurück.

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