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Der Elfenbeinturm/Der erste Vortrag

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(Vortrag vom 15. Februar 2012, gehalten von Gyldor Herzblut)






Die Geschichte der drei Kriege I: Orcs vor SturmwindBearbeiten

Gyldor verbeugt sich huldvoll.

„Dann ergreife ich einmal das Wort und nutze es gleich um mich für das zahlreiche Erscheinen zu bedanken und alle auch im Namen meines Bundes, willkommen zu heißen. Mein Name ist Gyldor Herzblut und ich habe die Ehre heute Abend den Vortrag zu leiten.“

„Bevor ich beginne noch zweierlei Dinge. Ich hoffe man nimmt es mir nicht übel, wenn unser Volk in dieser Geschichte heute keinerlei Rolle spielen wird. Ich werde das nachholen bei der nächsten Einheit. Das zweite ist, ich bitte darum sich zu melden wenn Fragen auftreten sollten. Sind sie zum Verständnis werde ich sie gleich beantworten wenn ich kann. Weiterführende Fragen bitte ich auf danach zu verschieben.“

Gyldor lässt seinen Blick noch einmal schweifen und nickt dann noch einmal: „So sei es denn...“

„Das Thema des heutigen Abends ist für sich genommen fast unbedeutend. Der erste Krieg wurde weit entfernt ausgefochten und kam hier niemals an. Dennoch ist es der erste Krieg, der erste von dreien die zusammen dieses chaotische Zeitalter einläuteten, wo nichts mehr so zu sein scheint, wie es einmal war. Sollte mich niemand nach diesem ersten Abend gewaltsam zum Schweigen bringen, werde ich diese Reihe natürlich fortsetzen. Was kommt uns in den Sinn wenn wir an den ersten Krieg denken? Kommt uns überhaupt etwas in den Sinn?“ Gyldor schaut fragend in die Runde.

Xelgazis hebt die Hand und Gyldor nickt Xelgazis zu. „Ein sagen wir ... königlicher Verrat *lächelt zuckersüß*“

„Ich muss gestehen, diese Antwort höre ich nicht oft auf diese Frage. Würde man von mir verlangen den Krieg in drei Worten zusammen zu fassen, dann wären das Orcs Sturmwind und Portal. Daher will ich auch am Portal beginnen.“

„Die Geschichte der orcischen Horde war zu diesem Zeitpunkt schon fortgeschritten, aber das soll wenn dann ein Thema für einen eigenen Abend werden. In einem verlassenen Sumpfgebiet mit dem Namen der schwarze Morast wurde ein Bauwerk errichtet. Ein gigantisches Tor, mit Magier erfüllt, fern ab von allen Augen. Der eine oder andere wird das dunkle Portal schon gesehen haben und wenn nur auf einem Bild. An einem verhängnisvollen Tag wurde es geöffnet von seinem Erbauer, dem Magus Medivh. „

Aeshlynn wedelt mit der Hand. „Derselbe Medivh, der Karazhan gebaut hat?“

„Derselbe Medivh der Karazhan bewohnt hat. Vor ihm war Karazhan eine Bastion der Ritterschaft von Sturmwind, der Bruderschaft des Pferdes... ich komme noch dazu. Die Orcs waren zu diesem Zeitpunkt eine rasende Horde von Schlächtern, von Dämonen angestachelt und wäre ihnen diese Welt nicht gezeigt worden, so hätten sie sich vermutlich selbst zerfleischt."

Bairan hebt eine Hand und lächelt schmal. „Wahrscheinlicher wäre gewesen, dass sie eine andere ausgesucht oder aufgezeigt bekommen hätten.“

„Ich muss gestehen meine Kenntnis darüber wie wahrscheinlich es ist eine Welt zum zerstören gezeigt zu bekommen ist... begrenzt“, Gyldor schmunzelt. „Weiß jemand wer die Horde zu diesem Zeitpunkt geführt hat? Bei gewitzten Antworten lasse ich sogar zwei gelten.“

„Einer war Gul'dan davon“, meint Sheristessa .

Xelgazis hebt die Hand. „Und Blackhand ... das kleine Püppchen.“

„Schwarzfaust der Zerstörer, in der Tat“, Gyldor nickt und fährt fort. „Der Kriegshäuptling der Horde als sie zum ersten Mal durch das Portal strömte. Die wahre Macht hatten aber andere. Ein Zirkel von Hexenmeistern lenkte die Horde von innen heraus. Verborgen vor den allermeisten Orcs. Der sogenannte Schattenrat lenkte den Kriegshäuptling und gab den Willen der Legion an die Horde weiter. Anführer dieses Rates war in der Tat Gul'dan. Dieser ist heute mehr ein Schreckgespenst, die wenigsten können wohl behaupten ihm begegnet zu sein. Einer seiner höchsten Diener war ein Oger mit Namen Cho'gall... dieser Name hat einen fast noch bedrohlicheren Klang. Die Horde ergoss sich also in diese Welt, verheerte Landstriche im Sturm. Die Menschen von Sturmwind waren überrascht und kaum einer schaffte es zu entkommen um eine Warnung weiter zu geben. Angestachelt von ihren leichten Siegen erreichten sie auch bald Sturmwind. Herrscher dort war König Adamant Wrynn der dritte, der Großvater des gegenwärtigen Königs Varian.“

„Die Orcs griffen Sturmwind an wie die unbefestigten Dörfer vorher, wie Tiere ihre Beute. Doch es war Beute mit langen Spießen, dicken Mauern und Kriegspferden... und die Horde wurde massiv zurück geschlagen. Diese erste Schlacht um Sturmwind gilt unter Gelehrten als Beginn des ersten Krieges. Fragen bis hier hin?“

Bálúr hebt die Hand. „Ihr erwähntet eine Legion … eine Legion die die Orks der Horde kontrollierte.“

Gyldor nickt Bálúr zu. „Die brennende Legion.“

Gyldor schaut abwartend als erwarte er noch eine Frage von Bálúr. „Ich nehme an dies würde auch ein Thema eines zukünftigen Treffens?“

„ Wenn es gewünscht wird.“ Gyldor nickt leicht und spricht dann weiter. „In der Zeit nach der Schlacht haben beide Seiten Wunden geleckt und sich weiter vorbereitet. Die Orcs holten Nachschub durch das Portal. Orcs, Oger und Wölfe. Sturmwind hob seine Armeen aus. Es gab viele kleine Schlachten, die aber alle für sich zu unwichtig sind um sie aufzuzählen. In dieser Zeit fand König Adamant auch den Tod und Nachfolger wurde sein Sohn Llane Wrynn.“

„An dieser Stelle ist es auch wichtig einen weiteren Namen zu nennen. Lord Anduin Lothar, Ritter der Bruderschaft des Pferdes und letzter der Linie von Arathor. Ein Name, der auch hier, für gewöhnlich einen recht guten Klang hat. Er war ein Held vieler Schlachten und war einer der wenigen Ritter die den ersten Krieg überlebt haben. Vor allem war er es aber der entdeckte, dass der Magier Medivh hinter allem steckte. Gemeinsam mit einigen Getreuen drang er in den Turm von Karazhan ein und erschlug den Magier.“

Gyldor macht eine kurze dramatische Pause.

„Es gab eine Verbindung zwischen Medivh und Gul'dan. Eine Art... mentaler Kontakt. Dieser machte es erst möglich das Portal zu öffnen... und dieser hatte nun eine Nebenwirkung denn der Hexenmeister Gul'dan fiel in ein Koma als der Magier Medivh starb. Wie es so ist in gewissen Kreisen brach Streit aus sobald der Herrscher fort war. Der Griff des Schattenrates lockerte sich und ein anderer Krieger der Orcs erschlug Schwarzfaust und machte sich zum neuen Kriegshäuptling. Seinen Namen kennt hier jeder.“

Bairan nickt und lächelt schmal. Lávandia räuspert sich und meldet sich. „Mir scheint dieser Name unbekannt. Wer war Schwarzfaust?“

„Schwarzfaust war der Kriegshäuptling der die Horde durch das Portal führte. Fragen wir doch den anderen Herren der sich meldet“, Gyldor nickt Bairan zu.

„Schwarzfaust war zu diesem Zeitpunkt der Kriegshäuptling der Horde. Er wurde von Orgrim Schicksalshammer verraten und ermordet.“

Gyldor nickt Bairan zu und fährt fort. „Schicksalshammer war nun wesentlich eigensinniger als Schwarzfaust. Er fällte seine Entscheidungen militärisch und war damit erfolgreich. Während er an die Macht kam verlor Sturmwind wiederrum seinen König. Llane Wrynn wurde ermordet von einer Spionin des Schattenrats. Diese Spionin fiel aber auch Schicksalshammer in die Hände und nach einer... Befragung... kannte er die Wahrheit über den Schattenrat. Er ließ jeden Hexenmeister des Rates töten und nur wenige schafften es zu entkommen. Zeitlich passend erwachte auch der alte Gul'dan wieder und fand seine Welt recht verändert vor. Er versprach Schicksalshammer zu dienen und ihm eine Waffe von gewaltiger Macht zu schenken und erkaufte sich damit sein Leben und die weitere Herrschaft über seinen Clan. Er band dafür die Geister seine erschlagenen Hexenmeister in die Körper der toten Ritter aus Sturmwind. Allerdings kamen diese Unschöpfungen, Todesritter genannt, erst im zweiten Krieg zum Einsatz.“

Derylle hebt die Hand. „Ich dachte, Arthas hat die gemacht.“

„Es gibt zwei Arten von Wesen die Todesritter genannt werden, vieleicht sogar drei. Die Todesritter Gul'dans und die der Geißel sind zwei verschiedene Dinge. Gemeinsam haben sie einen bösartigen und mächtigen Geist in einem untoten Körper.“

„Und wie unterscheiden die sich?“

„Die einen sind von Gul'dan die anderen von Arthas“, Gyldor schmunzelt. „Die Todesritter der alten Horde sind orcische Seelen in menschlichen Kadavern. „

Gyldor nickt Aeshlynn zu. „ Ja?“

„Und die von Arthas sind Seelen, die wieder in ihre Kadaver zurück gezwungen wurden?“

Gyldor nickt. „Ich schätze so kann man es sagen... oder jede die sich selbst diesen Zustand ausgesucht haben. Aber nun weiter zum Finale. Unter Schicksalshammer feierte die Horde einen Sieg nach dem anderen und bald standen sie vor Sturmwind, nun ohne König. Dieses Mal wurden die Mauern durchbrochen und die Horde war mehr als siegreich. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind das sie in die Klauen bekamen wurde erschlagen und Sturmwind angezündet und dem Erdboden gleich gemacht. Lord Lothar überlebte und sammelte die wenigen Überlebenden und führte sie nordwärts bis nach Lordaeron. Die Horde plünderte ihre neuen Gebiete und leckte ihre eigenen Wunden... vermutlich auch weil sie auf weitere Verstärkungen warten. Der Wille, den Rest einzunehmen war schon da, doch scheiterten sie fürs erste an den Bollwerken der Zwerge von Khaz'Modan. So wie die erste Schlacht den Krieg offiziell einläutete war die Zerstörung von Sturmwind das offizielle Ende. Den Spuren von Lothar folgen wir ein anderes Mal.“

Gyldor atmet aus und lächelt leicht. „So... Fragen?“

Derylle hebt die Hand. „Ja uhm... wo haben die Orks denn die Todesritter hingetan, wenn sie sie nicht gebraucht haben? Und wo waren die überhaupt? Immer noch in Sturmwind?“

„Sie hatten viele Lager um möglichst viel zu überblicken. Die wichtigsten Bollwerke waren wohl am Portal, der Posten der heute Steinard heißt und später der Schwarzfels.“

„Mhm... und die Todesritter?“

„Ich muss gestehen wo sie damals waren weiß ich nicht, vermutlich bei den Hexenmeistern bei den Altären der Stürme. Aber das ist nur eine Vermutung.“ Gyldor nickt Bairan zu. „Ihr habt auch eine Frage?“

„War das Eingehen auf Gul'Dans Vorschlag Eurer Meinung nach ein Fehler? Welchen Preis sollte man bereit sein, für einen Verbündeten zu bezahlen?“

Gyldor schmunzelt. „Bitte merkt Euch die Frage bis zum zweiten Krieg, da wird sie beantwortet werden. Ja, der Preis war zu hoch.“

Bairan nickt knapp. „Da bin ich mir...absolut sicher.“

Xelgazis hebt eine Hand.“ Was mich noch brennend ... *er betont das Wort* Interessieren würde, was wurde aus den Resten des Schattenrates?“

„Eine gute Frage und nicht so leicht zu beantworten. Ich gebe meine Auffassung davon wieder aber es mag da vieles geben was ich nicht weiß. Einerseits gibt es oder zumindest gab es Reste der alten Horde in der Scherbenwelt unter Kriegshäuptling Kargath Messerfaust. Diese scheinen den Hexenmeistern noch recht hörig zu sein. Andererseits denke ich man darf den Schattenhammer als einen Erben betrachten, nicht zuletzt durch den Oger Cho'gall der beide seinerzeit führte.“ Gyldor schaut noch einmal fragend in die Runde.

„Gut, dann bedanke ich mich für Aufmerksamkeit und Geduld und hoffe der Abend möge lehrreich, ja womöglich unterhaltend gewesen sein.“

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