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Deenah/Kurzgeschichten

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Deenah Williams Geschichte Kurzgeschichten

Wem gehört Deine Loyalität?Bearbeiten

Zeit ist irrelevant. Vor allem wenn man untot ist. Zeit spielt keine Rolle. Das kann ein entscheidender Vorteil sein...

Eiskrone.
Wie spät es war, spielte keine Rolle. Wir, zehn Todesritter, standen nebeneinander. Und Er stand vor uns. Er hielt eine Ansprache, in der es um ein Dorf in der Drachenöde ging.
„...die Lebenden der Allianz haben es gewagt sich in meine Gefilde zu wagen. Sie haben eine Feste in der Nähe eines Dorfes errichtet, um die letzten Lebenden zu schützen. Ich habe Naxxramas zur Unterstützung dorthin gesandt. Und ihr, meine Todesritter, werdet Naxxramas unterstützen. Kel'Thuzad wird euch weitere Instruktionen geben. Ich will, das ihr sie ausmerzt. Vernichtet die Lebenden! Lasst keinen am Leben!“
Er machte eine kleine Pause.
„Geht jetzt. Vernichtet sie alle!“

Wir drehten uns, alle gleichzeitig, um 90 Grad nach links. Und noch bevor der erste seinen Schritt vollendet hatte, stach eine eisige Klinge ins Nichts, zwischen mir und meinem Vordermann.
„Du nicht. Für dich habe ich eine andere Aufgabe. Vor erst. Komm mit.“
Noch während er sprach, scheidete er sein Schwert, dreht sich um und stapfte davon. Und ich folgte ihm. Wir schritten über den Platz. Ich hatte keine Ahnung wohin Er zu gehen gedachte. Eigentlich war es auch irrelevant.
Vor einer kleinen Hütte blieb er stehen. Er sah den Ghul an, der dort Wache hielt.
„Hol die Gefangenen raus!“
Und der Ghul gehorchte. Er ging in die Hütte, und nach kurzer Zeit kam er mit einer schweren Eisenkette in der Hand wieder heraus. Das andere Ende der Kette hing an einem Metallring, der einer Frau um den Hals gelegt worden war. Von dort aus zog sich die Kette weiter, zu einem weiteren Metallring. Dieser war an einem Mann gelegt, und die Kette ging noch weiter zu einer Frau.
Sie alle drei hatten ausgemergelte Körper, trugen kaum Kleidung. Und das, was sie am Leibe trugen war dreckig, zerschlissen, kaputt.
Der Ghul stellte sie nebeneinander vor Ihm. Er sah mich an.
„Töte sie! Lass keinen am Leben!“ Dann ging er fünf Schritte zurück.
„Entferne die Halsbänder!“ befahl ich dem Ghul. Dieser gehorchte, und brachte die Kette samt Halsbänder in die Hütte zurück. Ich nahm meine Runenklinge zur Hand, erhob sie hoch über meinen Kopf. Sie sahen mich nicht an, aber ich sah, das die beiden Frauen zitterten und leise jammerten. Doch der Mann schien keine Angst zu haben.
Ich liess die Klinge nieder sausen. Kurz bevor sie die Schulter der linken Frau traf sah sie auf, und in ihrem Blick war blankes Entsetzen. Die Klinge trat in ihren Körper ein, und durchtrennte ihn diagonal vom Hals zum Bauch als wäre er aus Butter.
Auch die andere beiden erhoben ihre Blicke und sahen mich an.
„Deenah?“
Ich reagierte nicht. Hinter mir hörte ich Seine Stimme. „Töte sie! Lass niemanden am Leben!“
„Deenah? Erkennst du mich nicht?“ Ich bin es....Tomas...“
Weiter kam er nicht. Ich liess meine Klinge in seinen Bauch fahren. Er röchelte nur noch. Dann drehte ich sie um 90 Grad um, und zog sie wieder heraus. Das Blut auf der Klinge gefror sofort zu Eis. Der Mann sackte wie ein nasser Sack zusammen.
Ich steckte die Klinge in den Boden.
„Binde ihre Arme los!“ Ich sah den Ghul an. Er wusste nicht recht was er tun sollte, denn er schaute abwechselnd zu mir, und zu Ihm.
„Binde sie los!“
„Töte sie, Todesritter! Töte sie, jetzt!“
Ich drehte mich um.
„Nicht so. Das wäre ja langweilig.“
Er nickte dem Ghul zu, worauf dieser der Frau die Arme losband. Ich wandte mich ihr zu.
„Lauf!“
Erst stand sie wie angewurzelt da.
„Danke, Deenah. Das werde ich dir nie vergessen.“ Und dann lief sie los. Doch sie kam nicht weit. Ich hob meine linke Hand, wirkte einen Zauber, und im nächsten Augenblick stand sie vor mir. Meine Hand umschlang ihren Hals. Der Druck wurde zusehens stärker und sie bekam kaum noch Luft. Ich infizierte sie mit dem Frostfieber, einer Krankheit die unweigerlich zum Tode führte. Ihre Haut färbte sich bläulich, sie zitterte am ganzen Leib. Ich spürte wie das Leben aus ihr wich. Ich liess sie los, sie fiel auf die Knie und sah mich weinend an.
Mit einer einzigen fliessenden Bewegung ergriff ich mein Schwert, wirbelte herum und trennte ihren Kopf von den Schultern.

Er trat an mich heran.
„Nimm ihre Köpfe als Trophäen und schmücke dein Schlachtross damit. Lass die Kadaver verschwinden, und schliesse zu den anderen auf.“
Nach dem Er den Satz beendet hatte, schritt Er davon. Majestätisch.

Ich sammelte die Köpfe ein, steckte sie in einen Leinensack und rief mein Ross. Dann schwang ich mich in den Sattel.
„Ghul, nimm die Kadaver und verfütter sie. Lass nichts davon übrig!“

Das Pferd bäumte sich einmal auf und wieherte laut.
Dann preschten wir davon.

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