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Unheil über Sturmwind I. Das Hafenfest II. Das Magiechaos III. Unheil über Sturmwind IV. Das große Rüsten "Tagebuch" Galerie Impressionen

Das Magiechaos Bearbeiten

Es war überaus spät. Später als gewöhnlich, als der betagte Mann in seinen abartig teuren Roben sein Haus betrat. Das Hafenfest schien ihn doch recht lang interessiert zu haben. Gorrick, sein Hausdiener nahm ihm wortlos die royalblauen Samthandschuhe sowie den prachtvoll bestickten Mantel ab und verstaute diese umgehend in einem der vielen meterhohen Schränke des Salons. Mit einem Wink gab sein Herr ihm zu verstehen, heute für keinerlei Konversation aufgesucht werden zu wollen und schwebte, ohne einen Schritt zu hören, förmlich die breite Treppe nach oben in sein Arbeitszimmer. Eine ausholende Geste, und die beiden Flügeltüren öffneten sich widerstandslos und ließen den alten Herrn eintreten um sich kurz darauf wieder zu schließen. Doch ein Flügel der beiden Türen blieb stehen, bevor er in das Schloss der entgegengesetzten Tür einrastete. Eine der buschigen Brauen hebend drehte sich der grauhaarige, etwas gebeugte Mann um und glitt über den Boden zur Tür, wo er, was überaus selten vorkam, seine Hand auf die Klinke legte und die Tür schloss.
An seinem eichernen, fünf Meter langen Schreibtisch angekommen, setzte er sich behutsam in seinen arbeitsgerechten Ohrensessel und glättete seine Robe mit einem Wink über diese hinweg. Als ihm noch eine widerspenstige Falte auffiel, korrigierte er diese mit zwei Fingerspitzen und gab sich seinem zuletzt begonnenen Folianten hin. Nur das Licht des Mondes und der Laternen vor dem Haus beschienen das Zimmer. Äußerst spärlich als Lichtquelle. Ein Schnippsen ertönte von der rechten Hand des magiebewanderten Herrn, doch nichts geschah. Er schnippste noch einmal kräftiger und zwei Kerzenhalter entfachten sich in warmem Licht. Daraufhin schlug er das Buch auf und zückte sein nahezu kaiserliches Schreibzeug, tunkte es vorsichtig in ein sorgfältig aufgeschraubtes Tintenfass und begann auf der ersten Seite zu schreiben. Ein Titel für seine nächste Erkenntnis, sowie sein Name, Varmont Albrigor, waren traditionsbewusst und seit jeher der schlichte Beginn seiner Wissensablagerungen.
Gorrick klopfte zweimal gegen die Tür und öffnete diese, ohne eine Antwort abzuwarten, welche er ohnehin nicht erhalten hätte. Mit ruhiger Stimme sagte er "12 Uhr - Mitternacht. Euer Brennesseltee, Meister Albrigor. Brühwarm." Sein Herr blickte auf und nickte, hob sogleich die Hand und die Tasse begann sich vom Tablett zu erheben und über den Schreibtisch auf den alten Varmont zuzugleiten. Doch kurz vor ihm kam sie ins Wanken und ergoss sich über seinem neuesten Werk. Der betagte Magier saß wie versteinert vor dem Wälzer, die Hand immernoch heranwinkend in der Luft erstarrt. Einige Momente vergingen, ehe sein Diener Gorrick sich regte und loseilte, um einige Tücher zu holen und einen weiteren Tee aufzusetzen.
Irgendwas stimmte nicht. Gebeugt erhob sich der Grauhaarige und glitt leise zum hohen Bogenfenster, welches einen Blick auf das Magierviertel Sturmwinds bot. Magie, die nicht ganz dem folgt, was man ihr befiehlt, ist bei einem Lehrling etwas Alltägliches. Doch der alte Erzmagier kam bei diesen Ereignissen ins Zweifeln. Vage Unruhe stieg in ihm auf.

Was war die Ursache? Entzog sich die Magie nur ihm? Es würden Untersuchungen angestellt werden müssen.

***

Ein Bote und Marktschreier stellte sich auf den Rand des stillgelegten Brunnens im Handelsdistrikt um halbwegs verschont von vorbeikriechenden Ratten zu bleiben. Mit geschlossener Faust vor dem Mund räusperte er sich Aufmerksamkeitsheischend und entrollte daraufhin eine Pergamentsrolle, welche er lauthals verkündete:

"Bürger von Sturmwind!

Zeiten der Verwirrung und Zerstreuung, sowie der Plagen scheinen unsere Stadt überfallen zu haben. Die Stadtverwaltung ist im Augenblick dabei, eine langfristige Lösung für das Ungetier-Problem auszuarbeiten. Geduld wird daher von jedem Bürger und jeder Bürgerin Sturmwinds erhofft!

Zudem scheinen unsere magiekundigen Mitbürger unter einer Schwankung ihrer Kräfte zu leiden. Daher wird jedem Magier und jeder Magierin geraten, sich am Mittwoch, das wäre der 22. Oktober, zur 19. Stunde im Magierturm des Magierviertels einzufinden. Dort werden euch die Großmagier und Erzmagier Rede und Antwort stehen!

Ein letztes Wort von unserem König - Seine Hoheit Varian Wrynn!

Die Welt liegt im Wandel, welchen ich begrüße. Doch ist ungewiss, ob zum Guten oder Schlechten. Die Richtung bestimmt jeder Einzelne von uns mit. Bleibt stark im Hoffen und die Hoffnung wird nicht umsonst sein.

Was auch immer das bedeuten soll. Also dann, der Alltag ruft!"

Quinn Skelling springt vom Rand des Brunnens und tritt dabei auf eine Ratte. Verekelt schüttelt er das Bein aus und hüpft ausweichend die Straße in das nächste Viertel entlang.

OOC-Informationen Bearbeiten

So, ihr Lieben.

Willkommen zum 2. Schritt unserer einmonatigen Plotline. Wie ihr sicher schon herauslesen konntet, gibt es derzeit einige Schwankungen und Erruptionen im Ley-Fluss, was das Magiewirken leicht erschweren kann, da sie schwer zu berechnen ist. Das dürfte vielen Anwendern ein abgeschwächtes Ergebnis dessen präsentieren, was sie eigentlich wollten. Es könnte aber auch zu kleineren, ungewollten Magieentladungen kommen. Alles in allem jedoch etwas, das mit der Zeit vom Zustand der geringen Lächerlichkeit zu einem Problem oder gar einer Gefahr expandieren könnte.

Also einige Möglichkeiten des Ausspielens:

  • Zauber sind abgeschwächt
  • Zauber gehen schief
  • Zauber geschehen auch ohne Zaubernden

Das gilt es die nächsten Tage herauszufinden und zu bespielen. Wichtig dabei ist jedoch, dass wir dieses Thema niemandem aufzwingen möchten. Der Grund für den Nachlass der Energien ist auf jedenfall Lore-konform und kann daher bedenkenlos ausgespielt werden, wird aber erst im Laufe der nächsten Tage IC begründet werden können.

Wie immer erhoffen wir uns reges Interesse (diesmal primär von der magischen Front).

Eure Plotleitung


PS: Schritt 3 wird sich diesmal mit Schritt 2 unserer Plotline überschneiden, also nicht wundern oder gar denken, dass der vorherige Schritt vorzeitig abgebrochen wurde. Danke für's Lesen.

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