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Das Erbe der Meister - Teil 1

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Das Erbe der Meister ist Teil einer größer angelegten Questreihe für Hexenmeister.[1]


Das Erbe der Meister - Teil 1

Dieses leicht angesengte Sendschreiben enthält das Protokoll eines kürzlich abgehaltenen Treffens.

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Seite 1

Lest, mein Schüler, und wisset, dass ich Jubeka Schattenbrecher genannt werde. Es ist meine Pflicht, die Weisheit unseres Ordens denen mitzuteilen, die in der Lage sind, dieses Schriftstück zu lesen.

Nach dem Fall von Todesschwinge war es offensichtlich, dass die Zauberei der Hexenmeister bei weitem nicht die Kraft besaß, den Gefahren, denen Azeroth ausgesetzt war, entgegenzutreten. So fand sich der Rat der sechs Hexenmeister zusammen, um herauszufinden, wie die durch diese Gefahren hervorgerufenen Magien am besten untersucht werden könnten.

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Seite 2

Zu Beginn der Versammlung lehnten wir jede Zusammenarbeit ab. Wir warfen mit Beschuldigungen um uns und mitunter sogar mit Schattenblitzen und Flüchen. Nach mehreren Nächten meldete sich der menschliche Hexenmeister Kanrethad zu Wort:

"Die Nachwirkungen des Kataklysmus und die steigenden Spannungen zwischen Horde und Allianz haben die größten Helden Azeroths dazu gebracht, sich auf Krieg vorzubereiten. Krieger haben ihre Banner aufgestellt, die Todesritter von Acherus haben gelernt, die Untoten zu kontrollieren und es heißt, dass die Magier nach Wegen suchen, die Zeit selbst aufzuheben."

"Die Finsternis, die Azeroth einhüllte, ist zurückgedrängt. Cho'gall ist tot und der Schattenhammer zerstreut. Ragnaros ist besiegt und seine Armeen wurden in die Feuerlande zurückgedrängt. Todesschwinge wurde vernichtet und seine Zwielichtdrachen ausgelöscht. Doch die Kräfte, über die sie verfügten, lassen sich nicht so leicht vergessen... Kräfte, die es jetzt zu nutzen gilt."

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Seite 3

"Viele unter uns haben ihre Macht unmittelbar erlebt", sagte er und zeigte dabei auf eine Gestalt mit einer Kapuze. Ein finsteres Lachen ertönte, als die Kapuze in Flammen aufging und der Orc-Verzauberer Ritssyn zum Vorschein kam.

"Es ist wahr, ich war da, als der Feuerfürst bezwungen wurde. Die Intensität seiner Flamme war mit nichts zu vergleichen." Das lodernde Glühen von Ritssyns Augen warf unheimliche Schatten auf seinem mit Brandwunden gezeichneten Gesicht.

"Falsch", zischte eine weibliche Stimme. Shinfel, eine Blutelfe, die scharfe Stacheln aus Zwielichtelementium trug, blickte zornig über den Tisch hinweg: "Wer nie in seinem eigenen Geist gefangen war, weiß nicht, was wahrer Schrecken bedeutet". Shinfels Blut war während des Kampfes gegen Cho'gall verderbt worden und ihre Arme waren mit schwarzen Flecken übersät, entstanden durch die Fäulnis, die aus ihrer Haut austrat. Dieses Erlebnis hatte ihren Sadismus nur geschürt.

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Seite 4

Shinfel fuhr fort: "Selbst die Flammen des Feuerfürsten wurden von dem schieren Chaos überschattet, das der Zerstörer freisetzte." Sie hielt kurz inne und blickte dann zu dem Worgen, der auf unheimliche Weise still schien. Zinnin war dabei gewesen, als Todesschwinge vernichtet worden war, und er hatte seitdem kein einziges Wort gesprochen. Zinnins Augen wurden für einen Moment schmaler, und dann knurrte er Ritssyn an.

Kanrethad stand vom Tisch auf und nahm einen tiefen Atemzug. "Aus genau diesem Grund sind wir hier. Ich kann keinen von Euch leiden, aber wir alle haben Teile von etwas gesehen, das viel mächtiger ist. Stellt Euch vor - wenn wir den brennenden Zorn der Feuerlande mit dem unaufhaltsamen Chaos von Todesschwinge vereinen könnten. Selbst die Macht der Brennenden Legion könnte uns dann nichts entgegensetzen!"

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Seite 5

Ritssyn legte seine Stiefel auf den Tisch und kicherte hämisch: "Und wer soll das machen? Ihr etwa?", fauchte er. "Das glaube ich kaum. Ihr habt seit der Belagerung des Schwarzen Tempels nicht mehr gekämpft. Wenn Ihr nicht die Geheimnisse von Illidans Wandlung diesem Rat mitgeteilt hättet, würde ich Euch alleine dafür umbringen, dass Ihr die Unverfrorenheit besessen habt, mich hierher zu rufen."

Kanrethad presste kurz die Lippen aufeinander, doch dann entspannte er sich wieder und fuhr fort. "Nein. Das Ausmaß dieser Aufgabe überschreitet die Fähigkeiten jedes einzelnen Mitglieds hier. Ich schlage vor, diesen Rat in Paare aufzuteilen. Ritssyn und Zinnin könnten eine Gruppe nach Sulfuras führen. Shinfel und Zelfrax könnten dann die übriggebliebenen Mitglieder des Schattenhammers aufspüren und sie dazu... überreden, uns ihr Wissen zu verraten."

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Seite 6

Der mit Pocken übersäte Gnom klatschte begeistert Beifall.

Kanrethad redete weiter: "Dann kehren wir zurück... Und in einem Jahr ab heute gesehen bringen wir die zusammengetragenen Ergebnisse unserer Expeditionen zu unseren eigenen Sekten, die dann mächtiger werden als wir es jemals auf eigene Faust geworden wären."

Ritssyn runzelte die Stirn, als er die Gier sah, die die Worte des Menschen in den Gesichtern des Rates aufblitzen ließen. "Und was sollte uns daran hindern, einfach unseren Partner im Schlaf zu töten, nachdem wir Erfolg hatten?"

Kanrethads Augenbrauen zogen sich nach unten und er knurrte: "Damit so etwas nicht vorkommt, werden wir schwören, dass falls jemand dieses Rates den Vertrag bricht und nicht oder nur allein zurückkommt, er von den anderen Mitgliedern erschlagen und seine Seele für immer verbannt wird. Entweder haben wir gemeinsam Erfolg, oder wir sterben alleine."

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Seite 7

Ritssyn war ein mächtiger Hexenmeister und wäre vielleicht in der Lage gewesen, Kanrethad allein zu besiegen. Aber gegen alle fünf von uns? Wir bemerkten, wie er zögerte und ließen unsere Hände langsam zu unseren Schriftrollen und Waffen gleiten.

"Nun gut", erwiderte Ritssyn widerwillig. "Ich werde bei dieser Posse mitmachen, aber zuerst muss ich wissen, wohin Ihr und diese armselige Verlassene Jubeka gehen werdet."

"Ich?", fragte Kanrethad mit einem bösen Grinsen. "Nun, ich... kehre in die Scherbenwelt zurück."

Anmerkungen Bearbeiten

  1. Quest.png [Ein ungewöhnlicher Foliant]

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