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Dalerian

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Dalerian Ruf des Winters

Dalerian ist ein Todesritter unter der dunklen Fürstin und ein untoter Hochelf aus Silbermond.


Horde 32px.png Dalerian
Dale - Icecrown.png
Ingame-Name: Dalerian
Titel: Geißel von Endoriath
Rasse: IconSmall UndeadElf Male.gif Untoter Hochelf
Klasse: IconSmall ClassDeathKnight.gif Todesritter
Spezialisierung: Frost
Arsenalverweis: Arsenal
Charakterdaten:
Vorname: Dalerian
Nachname: Sorrowblade
Geburtsname: Heavenblade
Geburtsdatum/-ort: Silbermond
Alter: 97
Aussehen:
Größe: 1,87 in Rüstung, 1,83 ohne Rüstung
Gewicht: 84 kg ohne Rüstung
Haarfarbe: Schwarz
Augenfarbe: Azurblau
Besonderheiten: Drei Narben über dem rechten Auge und Nasenrücken
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Rechtschaffen-Böse

Äußerlichkeiten Bearbeiten

AllgemeinBearbeiten

Sehr blasse Haut und elfenuntypisch azurblau leuchtende Augen lassen dem Betrachter wohl keine Zweifel an dem Wesen dieses Elfen. Das pechschwarze Haar, das er schulterlang trägt, sodass ihm ab und an ein paar Strähnen in die Stirn hängen, bildet einen starken Kontrast zur Haut der Gestalt. Drei sich über das rechte Auge ziehende Narben geben seinen auch so schon scharfen Zügen einen gewissen Grad an Härte. Während die erste Narbe beinahe senkrecht über das Auge verläuft, beginnt die zweite schräg unter dem Auge und zieht sich über die Nasenwurzel. Die dritte und letzte Narbe läuft waagerecht über den Nasenrücken. Eine feinere Narbe verläuft schräg über das linke Auge, eher ein zurückgebliebener Kratzer denn eine wirkliche Narbe.

SpeziellBearbeiten

Dalerian 5.jpg
Schweift der Blick des Betrachters tiefer, so bemerkt er eine aus schwarzen Saronitplatten und Kettengliedern bestehende Rüstung, die jegliche Zweifel über diesen Todesritter endgültig auslöscht. Nähert man sich dem Elfen, so schlägt einem ein frostiger Hauch entgegen, die scheinbar von der schweren Rüstung kommt. Seltsamerweise verströmt der Runenkrieger keinen Verwesungsgestank sondern riecht nach schwarzen Rosen und Schnee. Sollte er sich bewegen, so schieben sich die Platten seiner Rüstung mit einem leisen Schaben übereinander, als wären sie mit einer dünnen Eisschicht bedeckt und die mächtige Runenklinge, die er auf den Rücken geschnallt trägt, verschiebt sich etwas in den Halterungen. Die Runenwaffe ist so wie die eines jeden Todesritters ein wahrer Blickfang, schwarzes Metall mit einem filigran gearbeiteten Griff in Gold und Silber. In das Blatt der Klinge eingeschmiedet sind unheilig blau leuchtende Runen, die das Schwert so manchen Gegner in die Knie zwingen lassen. Einen feinen Kontrast zu dem schwarzen Metall der Saronit-Platten bildet eine feingliedrige Silberkette, die meist halb in Rüstung oder Hemd verschwindet. Zudem trägt er noch drei Ringe aus schwarzen Adamantium in seinem linken Ohr.

Die Person DalerianBearbeiten

Der Elf verhält sich meist kalt und berechnend, nur selten lässt er sich zu vielen Worten hinreißen und bleibt meist distanziert und abweisend. Analytischer Verstand und ein in sich selbst ruhendes Temperament machen ihn zu einem genialen Taktiker und effektivem Kämpfer. Nur selten lässt er eine Gefühlsregung erkennen, sofern das bei ihm überhaupt möglich ist. Meist ist seinen scharf geschnittenen Zügen nicht zu entnehmen, wie es ihm geht oder was er fühlt. Meist besteht die einzige Reaktion auf einen Satz seines Gegenübers in einem leichten Anheben einer Braue, was spöttisch erscheinen kann. Spricht er, so erklingt ein angenehmer Bass, der etwas rauchig klingt.

Er bewegt sich in seiner schweren Plattenrüstung seltsam leicht und geschmeidig und scheint keinerlei Probleme mit dem Gewicht seiner Ausrüstung zu haben. Nur selten sind seine Bewegungen ungelenk oder ungeschickt, scheinbar passt er sich perfekt an das getragene Metall an. Seine Klinge, so denn einmal benutzt, wird schnell geführt und ist im Gegensatz zu den Waffen anderer Runenkrieger schmaler und eleganter. Das Blatt ist leicht geschwungen, als wäre das Runenschwert von den Langschwertern der Elfen beeinflusst worden. Im Leben ein geschickter Kämpfer für Quel'Thalas gewesen, ist er nun ein von Rache getriebener Krieger ohne Gnade.

HerkunftBearbeiten



Brief der Thalassischen ArmeeBearbeiten

Hoch verehrter Lord Heavenblade. Voller Bedauern müssen wir Euch mitteilen, dass Euer Sohn Dalerian Heavenblade unehrenhaft aus der Armee entlassen wurde. Es gab einen gewaltsamen Zwischenfall mit einem Kameraden am Thalassischen Pass, bei dem der Kontrahent Eures Sprösslings zu Schaden kam. Das Reich sieht von Maßnahmen gegenüber Dalerian ab.

FamilieBearbeiten

Die Familie Heavenblade gehörte weder zum Adel noch zu den Magistern. Viel eher war sie eine nicht weit in die Vergangenheit verfolgbare Blutlinie, die sowohl Magier als auch Soldaten und Waldläufer hervorgebracht hatte. Dalerian selbst trat in die Fußstapfen seines lange aus dem Dienst ausgeschiedenen Vaters und wurde Soldat im Dienst des Hohen Reiches, weshalb seine Entlassung aus der Armee vor seinem Vater eine Schande war.

Entferntere VerwandteBearbeiten

Die Familie Heavenblade hatte im Laufe der Jahrhunderte in zahlreiche Familien eingeheiratet und besaß entfernte, ruhende Verbindungen zum Adel auf Quel'Danas in Form der Häuser Dar'Anor und Sonnenschimmer, jedoch nur über einen Großonkel Rhevyn Heavenblades.

VergangenheitBearbeiten

Frühe JahreBearbeiten

Geboren als einziger Sohn einer alten Kriegerfamilie der Hochelfen wurde Dalerian bereits sehr früh an der Waffe ausgebildet und wurde zusammen mit Freunden und Bekannten für die Armee des Hohen Reiches ausgebildet. Bereits früh zeichnete sich eine außergewöhnliche Arroganz bei dem jungen Sprössling der Familie Heavenblade ab, doch aufgrund des recht hohen Aufkommens dieser Eigenschaft bei den Hochelfen wurde diesem Fakt kaum Beachtung geschenkt. Obwohl Dalerian wie alle anderen auch die Standardausbildung der hochelfischen Armee durchlief, behielt er sich einen ihm eigenen und extrem individuellen Kampfstil, der eine Art Bindeglied zwischen der Geschwindigkeit des Waldläufers im Nahkampf und der schweren Rüstung des Kriegers fungierte. So besaß seine Klinge stets ein leicht geschwungenes Blatt und war eher zum Schneiden als zum rohen Schlagangriff geeignet.

Soldat des Hohen ReichesBearbeiten

Nach dem Vollenden der militärischen Ausbildung wurde Dalerian als Grenzsoldat an die südliche Grenze des Hohen Reiches an den Thalassischen Pass geschickt, wo er einfache Wach- und Überwachungsaufgaben gegenüber den angrenzenden Ländern insbesondere deren Bevölkerung zu erfüllen hatte. Während dem Dienst am Posten des Passes entstand eine rasch wachsende Kluft zwischen Dalerian und einem langjährigen Ausbildungsfreund dessen, Aeralon Thela'dar, bei der es sich größtenteils um die Zuneigung zu ein und derselben Hochelfe drehte, die nahe des Thalassischen Passes im Anwesen ihrer Familie lebte. Nachdem sich diese Spannung zwischen den beiden Freunden in einer physischen Auseinandersetzung zum Höhepunkt gesteigert hatte, bei der keine der beiden Parteien als Gewinner hervorging, wurde Dalerian auf unbestimmte Zeit beurlaubt und reiste zurück in sein Elternhaus in der Hauptstadt.

Ein Hoffnungsschimmer steigt auf...Bearbeiten

Kaum zuhause angekommen, stellte ihn der von dem Zwischenfall an der Grenze nicht sehr begeisterte Vater Dalerians zukünftige Verlobte vor, Reyna Himmelsglut. Auf Anhieb verstand sich die junge Elfe überdurchschnittlich gut mit ihrem künftigen Ehemann, die beiden waren - auch auf Wunsch beider Familien - kaum einmal getrennt voneinander anzutreffen. Auch fern von den Augen der Öffentlichkeit verstanden die beiden jungen Quel'Dorei sich gut, beschwerten sich nie groß über ihr Los, das sie schließlich in die Ehe drängen sollten - schließlich kannten s
Dalerian 4.png
ie das Leben nicht anders; seit jeher war es in Quel'Thalas so gewesen.

... und verglüht so schnell, wie er kamBearbeiten

Gut zwei Jahre vor dem Einfall der Geißel kam es im Elternhaus Dalerians zu einem lautstarken Streit, der aus der Äußerung Dalerians resultierte, sein Vater wisse kaum etwas von seinem eigenen Sohn und würde diesen in ein Verhalten zwingen, das ihm von Herzen missfiel. Als der cholerische Vater des jungen Hochelfen auf seinen Sohn losging, wehrte dieser sich nach den Maßstäben, die er in der Armee des Reiches eingeprügelt bekommen hatte - mit einem effektiven Ergebnis: Sein Vater starb nach einem Nervenschlag seines Sohnes und Reyna, die dazwischen gegangen war und der vom Vater die Nase gebrochen und der Kiefer ausgerenkt worden war, musste schleunigst zu den Heilern des Volkes gebracht werden.

Der Weg der VerbitterungBearbeiten

Dalerian fühlte sich verraten von seinem Freund in der Armee, seinem verständnislosen Vater und der Verlobten, die sich nach dem Mord seines Vaters von ihm losgesagt hatte. Der nun als Mörder und Verbrecher gebrandmarkte Elf entging knapp einer härteren Strafe und wurde aus dem Hohen Reich verbannt, woraufhin er sich in einer kleinen, unbedeutenden Menschensiedlung am Rande Lordaerons niederließ, die heute kaum mehr bekannt ist, wurde sie doch von der Geißel niedergebrannt und geschliffen. Nach dem Mord Arthas' an seinem Vater König Terenas Menethil in der Hauptstadt des Landes floh Dalerian nicht aus seinem Heim, sondern blieb im Dorf, wo er sich schließlich der anrückenden Geißelarmee in den Weg stellte und sich den Untoten aus freiem Willen anschloss.

'Ich entscheide mich für den Tod.'Bearbeiten

Dalerian 1.jpg
Dalerian - Sorrowblade - zog mit der Geißel nach Quel'Thalas und vernichtete rücksichtslos andere Quel'Dorei, Bekannte und Unbekannte. Nach dem Gemetzel am Sonnenbrunnen wurde der Hochelf von den 'eigenen' Reihen angegriffen, als ihn gleich mehrere Ghule wie einem Befehl folgend ansprangen.

Die Geißel allen LebensBearbeiten

Dalerian kam zusammen mit der ihren verheerenden Sieg feiernden Armee der Geißel nach Nordend, wo er überraschenderweise zum Adept der Todesritter erhoben wurde - niemanden überraschte das mehr als ihn, so hatte er doch, als die Untoten in Quel'Thalas sich auf ihn stürzten, nichts als den Tod erwartet - doch hatte dieser ihn vielleicht schon ereilt? Der Elf erwachte in einer eisigen Halle, deren gewölbte Decke sich in den Schatten verlor. Seltsamerweise machte ihm weder die Kälte noch die überall um ihn herum platzierten Waffenständer und trainierenden Schatten in wehender Stoffkleidung etwas aus. Nach seiner Initiation in die Reihen der Todesritter, bei der er - nach dem martialischen Ritual der Geißel - einen anderen Adepten endgültig ums Leben brachte, wurde er zusammen mit den anderen - allesamt untoten - Anhängern des Lichkönigs trainiert. Doch bald hatte Dalerian, der sich schließlich freiwillig angeschlossen hatte und immer noch lebte, Probleme mit den schweren Rüstungen der Todesritter, da er ja immer einen leichteren und schnelleren Kampfstil bevorzugt hatte und verlor den Anschluss an die anderen Runenkrieger. Doch sein methodisch arbeitender Verstand zahlte sich aus, er konnte efolgreich die Pläne seines Herren umsetzen, ohne dabei durch sein Defizit in der Kampfkunst beeinträchtigt zu werden.

Schatten über AzerothBearbeiten

Als die Geißelzitadelle Acherus vom Herren des Nordens in der Eiskrone in die Östlichen Königreiche entsendet wurde, um die Reste des Scharlachroten Kreuzzuges, einer die Welt verblendenden und mit ihrer Ideologie verpestenden Institution, die gegen die Geißel predigte, vom Angesicht der Welt zu tilgen, die ohnehin bald unter die Krone des Lichkönigs fallen sollte, reiste Dalerian auf der Nekropole mit und schlachtete im Auftrag seines untoten Herren Männer, Frauen und Kinder der Städte ab, in denen auch Angehörige des Kreuzzuges vermutet wurden. In der Scharlachroten Enklave wütete der Todesritter gnadenlos unter den Menschen, wobei ihm ein scharlachroter Hauptmann schwere Verletzungen im Gesicht beibringen konnte, ehe er durch die unhandliche Klinge Dalerians den Tod fand. Als der Lichkönig seine Todesritter an der Kathedrale des Hoffnungsvollen Lichts verließ und ihnen zugestand, sie nur benutzt zu haben und als sie durch das Wirken von Tirion Fordring ihren freien Willen wiedererlangt hatten, sah Dalerian ein, nun auch noch von der Geißel verraten worden zu sein und schloss sich in der alten Nekropole Acherus unter Hochlord Morgraine den Rittern der Schwarzen Klinge an.

Ruf der RunenklingeBearbeiten

Zusammen mit dem neu formierten Todesritterorden nahm Dalerian teil am Feldzug gegen den Lichkönig in Nordend, der die Heerscharen schließlich bis in die Hallen der Eiskronenzitadelle führen sollte. Nachdem er von der Geißel befreit worden war, hatte er seine von dieser geschmiedete namenlose Runenklinge zerstört und war somit ohne das Machtinstrument eines Todesritters. Als er recht planlos nach Nordend aufbrach, war er dadurch ohne seine Waffe und so gut wie nutzlos. Doch es sollte nicht lange dauern, bis die von ihm Scourgewrath getaufte Klinge in seinen Besitz kam, als er in einer Felswand des unwirtlichen Kontinents eine Höhle erkundete. Die Runenwaffe war weder so mächtig noch so geschichtsträchtig wie Frostmourne, sie war ganz einfach vermutlich von ihrem vorigen Besitzer in dieser Höhle versteckt worden, in dem Glauben, niemand würde jemals wieder einen Fuß hinein setzen.


Bekannte und LeidensgenossenBearbeiten

  • IconSmall Undead Male.gif Volran Blutfäulnis - Kommandant der Äschernen
  • IconSmall Undead Male.gif Leonard Romdeau - Unheiliger Runenträger der Äschernen
  • IconSmall Troll Male.gif Shak'Doo (Shakdoo) - Blutiger Runenträger der Äschernen
  • IconSmall Bloodelf Female.gif Saraya Blutzoll - Schülerin im Frostpfad
  • IconSmall Bloodelf Female.gif Phiala Frostsäbel - Schülerin im Frostpfad
  • Durun Schädelhuf - Initiand des Unheiligen
  • Dashan Schädelhuf - Initiand des Unheiligen

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