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Dalaran

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WC3Logo.png Warcraft III: Reign of Chaos & The Frozen Throne

Dalaran Häuserbespielung P&P


Allianz 32px.png Dalaran
Dalaran001.jpg
Zugehörigkeit: Allianz[1] / Neutral[2][3]
Anführer: Rat der Sechs
Lage: Vorgebirge des Hügellandes (urspr.)
Schwebend (Kristallsangwald[2] / Verheerte Inseln[3])
WoWPedia: Dalaran

Das magische Königreich von Dalaran, auch bekannt als magische Nation von Dalaran[4] war ein magokratischer Stadtstaat in den Bergen von Alterac in den Östlichen Königreichen und, laut Anduin Lothar, ein magisches Schlangennest, welches mehr Geheimnisse beinhaltete, als jeder andere Ort des Kontinents.[5] Außenstehende und Besucher waren, zumindest zu Zeiten des Zweiten Krieges, eher eine Seltenheit.[6] Neben Quel'Thalas war Dalaran der Ort der größten Konzentration von Magie auf Azeroth.[7]

Dalaran war wunderschön, noch herrlicher als die Hauptstadt. Alles erschien fast unmöglich sauber und hell, wie es sich für eine Stadt gehörte, die derart stark von Magie durchdrungen war. Es gab mehrere anmutige Türme, die sich in den Himmel streckten und deren Sockel aus weißem Stein bestand. Die Spitzen waren violett, von Gold umrahmt. Um einige tanzten förmlich leuchtende, schwebende Steine. Andere hatten Fenster aus Buntglas, die das Sonnenlicht einfingen. Gärten blühten, der Geruch von wilden, phantastischen Blumen erzeugte ein Aroma, das auf Arthas beinahe betäubend wirkte. Oder vielleicht war es auch die Magie in der Luft, die dieses Gefühl erzeugte.[6] [...] Alles strahlte Magie aus, und für sie war es fast wie ein eigenes Aroma, ein Duft nach allem, was blühte. [...] Natürlich stammte ein Teil des "Dufts" von echten Blumen. Die Gärten waren nicht nur voller Magie.[8]

Nach der Zerstörung durch Archimonde im Dritten Krieg bauten die Kirin Tor die Stadt unter einer magischen Kuppel wieder auf und beförderten sie schwebend nach Nordend gegen den Lichkönig.[2] Zuletzt war die schwebende Stadt an der Front gegen die Brennende Legion zu finden.[3] Im Vorgebirge des Hügellandes ist lediglich ein Krater übriggeblieben.

Hintergrund Bearbeiten

Die Expansion Arathors und die Gründung Dalarans (2.700 vDP) Bearbeiten

Im Zuge der Expansion Arathors nach den Trollkriegen wurden zahlreiche neue Außenposten erschaffen, welche sich mit der Zeit zu eigenständigen Stadtstaaten entwickelten. Zu den erfolgreichsten dieser Handelsposten zählte Dalaran im Herzen Arathors. Ardogan zählte zu jenen, welche es in die pulsierende Stadt zog und dank seines Geschicks die Bevölkerung Dalarans derart begeistern konnte, dass sie ihn zu ihrem Herrscher wählten. Unter seiner Regentschaft wurde Dalaran zu einem autonomen Stadtstaat und ein sicherer Hafen für viele Magier, welche zunehmend mit Anfeindungen der einfachen Bevölkerung zu kämpfen hatten.[9] Viele Zauberkundige und Magier verliessen das restriktive Strom für die neue Stadt in welcher sie sich erhofften, ihre Künste mit etwas mehr Freiheit einsetzen zu können. Die neuen Siedler nutzten ihre magischen Fähigkeiten um die verzauberten Türme der Violetten Zitadelle auf Cross Island ausserhalb der Stadt Dalaran zu erschaffen.[10] Errichtet wurde Dalaran im Übrigen auf einer riesigen Leylinie.[11]

Der Rat von Tirisfal (2.680 vDP) und der Erste Wächter (2.610 vDP) Bearbeiten

Wenngleich die Magier dafür sorgten, dass Dalaran prächtig florierte - Verbrechen waren nicht einmal existent - hatten die konstanten und immer mächtigeren Zauber Konsequenzen. Die Wirklichkeit um Dalaran bekam Risse und Dämonen, angelockt durch die Zauber, schafften es nach Azeroth. Die Eindringlinge verursachten Panik auf den Strassen und Zerstörung in Dalarans Umland, auch wenn die herrschende Magokratie und die Erzmagier alles versuchten, jene im Zaum zu halten. Aus Angst vor einem Aufstand wandten sich die Magier an die Hochelfen. Die Synode von Silbermond schickte augenblicklich die fähigsten Magier, um sich der Sache anzunehmen. Zunächst waren die Anführer Dalarans wenig begeistert davon, sich Schranken aufzuerlegen, waren sie doch genau deswegen in die Stadt gekommen, um ihre Künste frei praktizieren zu können. Restriktionen würden, so die Sicht der Anführer, entweder zu einem Exodus der hellsten Köpfe führen oder, im schlimmsten Fall, zu einem Kollaps Dalarans und Revolten. In jedem Fall aber würde die Arkane Magie weiterhin praktiziert werden. Nachdem weder die Synode noch die Magokratie Dalarans das Wirken von Zaubern de facto verbieten konnte, begründeten sie einen Geheimbund: den Orden von Tirisfal. Dieser sollte sich der Dämonen annehmen, während die Magier ihre Schüler immer wieder auf die Gefahren rücksichtslosen Zauberns hinzuweisen hatten.[12][13]

ber die Jahrzehnte sorgten die Mitglieder des Rats dafür, dass die Bedrohung durch die Dämonen diskret unter Kontrolle gebracht werden konnte. So sie sich einem stärkeren Gegner gegenüber sahen, besaßen sie ein Ritual, mittels welchem die übrigen Ordensmitglieder ihre Macht temporär in eine "Speerspitze" kanalisierten, damit dieser gegen den Dämonen mit geballter Macht vorgehen konnte. Da das Ritual mit Risiken verbunden war, wurde es nur in Ausnahmefällen angewandt. Als der Nathrezim Kathra'natir die Bevölkerung Dalarans bedrohte, schritt der Rat erneut ein, sah sich aber alsbald mit einem zu mächtigen Gegner konfrontiert.[14] Die Ratsmitglieder gaben ihre Macht an Aertin Brighthand, der als ihre "Speerspitze" den Schreckenslord bekämpfen sollte. Kathra'natir durchschaute das Manöver des Rates jedoch und griff nicht deren Champion, sondern die kanalisierenden Zauberer an, was sowohl sie als auch Aertin schwächte. Der Halbelf Alodi war es schließlich, dem ein komplexes Ritual zur dauerhaften Übertragung der Macht an einen Champion gelang, was die Anwesenheit der Ratsmitglieder nicht länger von Nöten machte. Als Erster Wächter verbannte er Kathra'natir schließlich in den Wirbelnden Nether. Unter dem Schutz der nachfolgenden Wächter wurde Dalaran zu einem führenden Zentrum Arkanen Wissens.[15][16]

Erster Krieg Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Obwohl am Ersten Krieg nicht direkt beteiligt, hatten Dalaran und die Kirin Tor von den Wesen namens "Orcs" erfahren, da andere Zauberer von ihnen berichtet hatten. Antonidas berichtete den Königen in Lordaeron, dass Hilfegesuche eingegangen waren, Dalaran aber der Ansicht war, dass es sich um eine lokale Plage handeln würde - ein gefährlicher Trugschluss. Ebenfalls Kenntnis hatten sie von den orcischen Hexenmeistern, welche sie zwar als schwächer als die eigenen Zauberer einstuften, jedoch deren Zusammenhalt ihnen die nötige Stärke verlieh - ein Zusammenhalt, welchen die Zauberer Azeroths meist missen ließen.[17]

Wenn es etwas gab, was jedes Mitglied der Kirin Tor zu schätzen wussten, dann war es die eigene Unabhängigkeit. Auch nur zwei Zauberer dazu zu bringen, gemeinsam zu arbeiten, war bereits enorm schwierig. Und der bloße Gedanke, mehr als zwei gemeinsam wirken zu lassen, lag jenseits aller Vorstellungskraft.[17]

Zweiter Krieg Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Nachdem Anduin Lothar die Überlebenden Sturmwinds nach Lordaeron geführt hatte[18] ließ König Terenas die Oberhäupter der Menschenreiche zusammenrufen, um über die Bedrohung durch ein Volk namens "Orcs" zu sprechen.[17] Nach scheinbar ewigen Streitereien zwischen den einzelnen Königen konnte sich schließlich geeinigt werden und Terenas rief die Allianz von Lordaeron aus, an deren Spitze er Lothar stellte. Antonidas sicherte jenem anschließend die volle Unterstützung der Kirin Tor zu, unter der Führung Khadgars.[19] So unterstützte Dalaran die Allianz von Lordaeron mittels einer grossen Anzahl von Magiern und Zauberern.[20] Die Stadt wurde von der Horde angegriffen, war jedoch im Stande sich von dem Angriff zu erholen. Ein weiterer Angriff erfolgte aufgrund des Auges von Dalaran.[21]

Dritter Krieg Bearbeiten

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.
Dalaran003.jpg

Dalaran, verschlossen unter einer magischen Kugel.

Dalaran wurde, nach Lordaeron und Quel'Thalas, ebenfalls zum Ziel der Armee der Geißel, welche der gefallene Prinz Arthas anführte. Hier befand sich, Archimonde zufolge, das einzige noch vorhandene Zauberbuch von Medivh, welches Kel'Thuzad und Arthas zu beschaffen hatten, um den Dämonenlord nach Azeroth zu beschwören.[7][22]

Viele der Magier hatten Arthas stundenlang bekämpft, bevor sie nun an seiner Seite stritten. Die meisten waren zu schwer verwundet und dienten nur noch als Kanonenfutter, das man den Angreifern entgegenwarf. Doch einige ... konnten immer noch entsprechend ihrer Fähigkeiten eingesetzt werden. Im Tod dienten sie dem Lichkönig.[7]

Allen Bemühungen zum Trotz - darunter eine Teleportationsbarriere sowie Schutzauren, die jeden Untoten vernichten sollten der versuchte, sie zu durchqueren - fielen zahlreiche Magier Dalarans, bevor es Arthas gelang, Medivhs Zauberbuch an sich zu nehmen.[23] Allerdings blieben die Zauberer der Stadt nicht untätig. Nachdem Dalaran kein ausgebildetes eigenes Heer besaß, teleportierten sie eine Armee herbei, welche versuchte, die bevorstehende Beschwörung Archimondes zu unterbrechen - letztendlich erfolglos.[7][24] Alle Verteidigung war schließlich umsonst, als Archimonde Dalaran in Schutt und Asche legte.[25][26]

Kurz nach der Niederlage der Brennenden Legion gelang es Allianzstreitkräften unter Garithos allerdings, die Ruinen wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Einige Flüchtlinge aus Lordaeron schafften es ebenfalls in die Stadt. Die überlebenden Kirin Tor planten einen Neuaufbau der Stadt und verschlossen die Ruinen unter einer grossen magischen Kuppel, welche niemand durchdringen konnte.[27] Der Krater war anschließend das Ziel eines Guerillakrieges zwischen Allianz und Verlassenen.

Die Schwebende Stadt Bearbeiten

Dalaran002.jpg

Schwebendes Dalaran in Nordend.

Nordend Bearbeiten

Wotlk-mini.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.

Dalaran erklärte sich unter Rhonin neutral und räumte selbst der Horde ein Viertel ein, bevor der Kampf gegen den Lichkönig sowie den Blauen Drachenschwarm getragen werden sollte.[28] Die Bestrebungen der Sonnenhäscher unter ihrem Namensgeber Aethas Sonnenhäscher, den "rechtmäßigen Platz" der Blutelfen in Dalaran wiederzuerlangen standen unterdessen einem von Vereesa Windläufer angeführten Silberbund aus Hochelfen entgegen.

Pandaria-Kampagne Bearbeiten

MoP-Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Mists of Pandaria.

Im Zuge der Pandaria-Kampagne von Allianz und Horde agierten zumindest einige Sonnenhäscher unter Fanlyr Silberdorn in Garroshs Auftrag. Wieviel Aethas davon wusste, blieb derweil im Dunkeln, das Resultat war aber die Säuberung Dalarans von den Sonnenhäschern und der Wiederbeitritt Dalarans zur Allianz.

Die Rückkehr der Brennenden Legion Bearbeiten

Legion Mini.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Legion.

[...]


Anmerkungen Bearbeiten


IconSmall Mage.gif Themenportal Arkane Magie

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