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Caphalor/Geschichtliches

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Caphalor Geschichtliches Galerie


Der Knochenmann Bearbeiten

Der Knochenmann hatte offensichtlich geschlafen. Wie lange? Er konnte sich nicht entsinnen. Jedenfalls fühlte er sich gut und seine Pläne waren seiner Erinnerung nach so gut wie durchgeführt. Es fehlte nur noch dieses winzige Detail, dieses letzte Treffen, um endgültig für seinen Sturz zu sorgen!


Laut seinen Berechnungen müsste das Gift in der Blutelfe inzwischen schon sichtbaren Schaden angerichtet haben. Die Verzweiflung ist sicherlich groß sein und einige Personen würden bereit sein ALLES zu tun, um dieses naive Ding zu retten. Aber jetzt nur nichts überstürzen.. nichts überstürzen. Erst einmal die „Einladung“ ausschicken, dieser Sanrek würde dafür sorgen, dass sie übermittelt wird, ein letztes Mal, ein letztes Mal und dann.. Vorsicht. Vorsicht.


Die Erpressung.jpg

Sie kamen zu zweit. Er, der Kriegsmeister und ein Ratsmitglied. Ein Verlassener, mit einer gefühlskalten Ausstrahlung. Nun gut, es sollte ihm Recht sein. Die Wut, die in den Augen des Kriegsmeisters loderte, war Emotion genug, um seine Pläne zum Abschluss bringen zu können. Er würde in seine Falle tappen, wie ein Lämmchen. Er erklärte ihnen, dass er das Gegengift für die kleine Freundin des Kriegsmeisters besitzt. Drei Flaschen. Jedes für sich ein Gift und nur als Antidot wirksam, wenn sie in der richtigen Reihenfolge eingenommen werden würden. Die Reihenfolge? Nun.. die würde er ihnen nur verraten, wenn sie ihm einen „kleinen Gefallen“ tun würden. Der Knochenmann sagte ihnen, was er verlangte… Sein Meister beobachtete den Aufstieg von Sanrek seit einiger Zeit mit Missfallen. Er konnte und würde niemanden an seiner Seite dulden, der ebenso mächtig war, wie er. Er verlangte, dass der Knochenmann dafür sorgte, dass Sanrek eliminiert werden würde. Und er solle es so anstellen, dass sogleich der Kriegsmeister des Siegels, der sich immer mehr als Gefahr darstellte, gezwungen werden würde, das Siegel zu verlassen, ohne eine Chance, jemals zurückzukehren. Also sagte der Knochenmann zu dem Kriegsmeister, dass er Sanrek töten müsse, um die Blutelfe zu retten. Danach solle er den Mord gestehen und verschwinden. Der Kriegsmeister nickte und der Knochenmann nutzte seine Fähigkeiten, um sich zu teleportieren.

Caphalor hatte Sanrek über das Funkdings gerufen und ihn gebeten, zum Ring der Prüfungen in Nagrand zu kommen. Es gab für ihn keine Diskussion darüber, was zu tun war. Dass Suri diese Einladung mitgehört hatte und ebenfalls zum Ring unterwegs war, da sie ihm noch etwas geben wollte, ärgerte ihn allerdings ein wenig. Es war nicht sonderlich fördernd, sie bei seinem Vorhaben anwesend zu wissen. Doch er kannte ihren Dickkopf und als sie auf ihn zukam, wusste er, dass er sich auf den Kopf stellen könnte. Sie würde nicht gehen. Also fokussierte er seinen Blick auf Sanrek, der in Begleitung seiner Motte und verwirrt wie eh und je die Arena betrat.


„Ich grüße euch, meine Freunde, warum genau sollte ich hier herkommen?“ Sanrek schaute von einem zum Anderen. Dieser Kastan, diese Seri und ein Verlassener, dessen Name ihm entfallen war, waren anwesend. Seri nickte ihm freundlich zu und begann zu plappern, dass sie niemals mit Sanrek ein Verhältnis hatte und dass Kastan nur auf das Gerede Einiger hereingefallen sei, die nicht die geringste Ahnung hatten. Er beschloss, nicht weiter zuzuhören, da er sowieso nur die Hälfte von dem verstand, was die naive Blutelfe da von sich gab. Außerdem hatte er das Gefühl beobachtet zu werden. Er hatte dieses Gefühl sehr, sehr oft, aber jetzt gerade war es unangenehm präsent. Vor allem, weil der Beobachter offensichtlich mit dem, was hier passierte nicht einverstanden war. Ganz und gar nicht einverstanden…


Der Knochenmann betrachtete die Szene. Die plappernde Blutelfe, Caphalors stechender Blick, der auf Sanrek gerichtet war und Typhis, der sich im Hintergrund hielt. Und dann ging alles ganz schnell. Caphalor holte mit seinem Schwert aus, Suri begann zu schreien und Typhis lachte. Der Kriegsmeister schlug immer wieder auf den überrumpelten Sanrek ein, der nach Leibeskräften versuchte, sich zu wehren. Falsch… alles falsch!!! So sollte es nicht sein! So nicht! Und.. warum sah diese panisch schreiende Suri aus wie das blühende Leben.. es fiel ihm jetzt erst auf, aber sie müsste inzwischen halbtot sein! Alles falsch! Und Caphalor schlug weiter auf Sanrek ein.


Er hatte nur noch eine Chance. Er machte sich ganz klein. Er versteckte sich. Er versteckte sich gut und tief an einem Ort, an dem ihn niemand suchen würde. Und er würde wiederkommen. Mit einem neuen Plan. Er würde wiederkommen.


[Verfasst: So Dez 30, 2007 4:06 pm - von Suri]

Braufest die Zweite Bearbeiten

"ACHTUNG, JETZT PASST DOCH MAL AUF!!!"


Suri versuchte die Aufmerksamkeit der jämmerlich wirkenden Gestalten auf sich zu ziehen. Es handelte sich um zwei ziemlich betrunkene Orcs, einen mehr als angeheiterten Troll und einen bereits schlafenden Blutelfen. Auch Suri wirkte alles andere, als Herrin ihrer Sinne. Einer der beiden Orcs versuchte dem kleinen Bierfässlein, das bei dieser illustren Runde in der Mitte stand, noch etwas Bier abzuschmeicheln, allerdings war dieses Fass bereits vor zwei Versuchen ziemlich geizig gewesen, was seine Abgabebereitschaft von Flüssigkeit anging. Frustriert gab der Orc irgendwann auf und stierte geistesabwesend auf das Fass. Offensichtlich bereitete er sich mental auf einen neuen Versuch vor.


"ALSO! Das Spiel geht so. Alle denken sich einen.. nein.. Moment… EINER denkt sich einen Begriff aus und alle anderen müshshen dann raten, wash sich der eine sho ausgedacht hat…hicks! Also.. zum Beispiel.. ich denke jetzt: Lava!. Jetzt musst du da raten, Troll!"


Der Troll kicherte debil und schaute Suri dann ernst an. Eine Weile sah es so aus, als würde er tatsächlich ein Wort formulieren wollen, wurde dann aber offensichtlich von den bunten Farben des Nachthimmels abgelenkt.


"Maaannn… ihr müsst LAVA sagen!! Sonsht gewinnt hier doch niemand…hicks!"


Suri schaute auf die traurige Bagage. Der eine Orc hatte wieder begonnen, das Fass zu bearbeiten, der andere rülpste leise vor sich hin, der Troll bestaunte die bunten Farben und der Blutelf.. schnarchte. Irgendwie hatte sie schon befürchtet, dass es nicht wieder so werden würde, wie damals.


Suri seufzte leise und blickte zu einem unbestimmten Punkt in die Ferne. Dann hob sie langsam ihren Henkelkrug.


"Auf die fehlenden Siegler. Auf alle Fortgegangenen."


Sie nippte am Krug.


"Und besonders.. auf Caphalor."


Zögernd setzte sie den Krug an die Lippen und stürzte dann in einem Rutsch den restlichen Inhalt herunter.


[Verfasst: Mi Sep 24, 2008 11:48 pm - von Suri]

Geraune und Geflüster Bearbeiten

Geraune und Geflüster. Das war es, was sein Geist wahrnahm. Geraune und Geflüster, das in seinen Geist drang. Oder drang sein Geist vielleicht in das Geflüster? Schwer zu sagen. In seinem Geist dämmerte es nur noch. Das Zwielicht schien seine Gedanken auszufüllen, sie zu verdrängen, sie zu verschlingen…Was hatte das zu bedeuten? Was war nur los mit ihm?


Er versuchte zu schreien und konnte es doch nicht. Da war etwas…am Rande seines Bewusstseins, das ihn rief. Drängend und drohend und lockend zugleich. Er versuchte es zu ignorieren….versuchte davon weg zu kommen.. Doch je mehr er es versuchte desto stärker wurde der Ruf.


„Komm…“


Voller Verzweiflung zog er sich tiefer in seinen Geist zurück, dachte an seine Freunde, an seine Familie….an Suri. Machten sie sich Sorgen um ihn? Würden sie nach ihm suchen? Machte das denn überhaupt noch einen Unterschied? Irgendwo in dieser tiefen Dunkelheit begriff er langsam was mit ihm geschehen war.


„Tot“, dachte er sich. „Du bist tot“. Aber wenn das so war, was tat er dann noch hier? Gefangen in seinem Geist?


„Komm…folge dem Ruf…“


Bilderfetzen drangen auf ihn ein und gingen wieder vorüber. Eine lustige Gesellschaft am Lagerfeuer….eine Stadt namens Halaa die er mit seinen Freunden zurück eroberte…ein gefräßiger Taure…ein arroganter Magier mit dem er sich trotz allem gut verstand…ein Verlassener….und dann…Suri…


„Suri“…er klammerte sich an diesen Namen. Doch die Erinnerung an sie wurde immer blasser, bis sie schließlich verschwand. Hilflos sah er dabei zu wie sich seine Erinnerungen eine nach der anderen auflöste. Wieder wollte er schreien und wieder scheiterte er. Panisch wiederholte er seinen eigenen Namen wie eine Beschwörungsformel:


" Du bist Caphalor…du bist Caphalor….du bist…"


"Komm…folge dem Ruf…des Lichkönigs…"


Er tauchte auf. Die Dunkelheit verging, doch ließ sie nur Schatten in seinem Geist zurück. Er öffnete die Augen und nahm Dinge um sich herum wahr…. Eine seltsam geformte Schmiede, die von einem Skelett bedient wurde, ein Wesen das aus vielen verschiedenen Körperteilen zusammengeflickt war, Fledermausartige Kreaturen aus Stein, die in den oberen Ebenen der Festung flogen in der er sich befand. Ja…eine Festung war es, in der er erwacht war. Er richtete seinen Blick nach vorn. Ein Gedanke zuckte durch seinen Geist, doch er wusste nichts damit anzufangen......aber er schien wichtig zu sein.


„Du bist…Caphalor“.


Eine Gestalt trat auf ihn zu, gerüstet in eine türkisfarbene Rüstung. Die Gestalt schaute ihn prüfend an, und nickte dann zufrieden:“ Der hier ist brauchbar“ sagte sie mit verzerrter Stimme. „Erhebe dich, Todesritter der Geißel. Von jetzt an und bis in alle Zeit dienst du dem Lichkönig!“


Ohne es zu wollen kniete er nieder. Er war sich irgendwie bewusst das es falsch war…so falsch. Aber er kam nicht mehr gegen diesen Ruf an. Langsam begann auch der Gedanke ,der in seinem Geist in der Schwebe hing zu vergehen.


„Du bist…Caphalor".


Die Gestalt in der Rüstung sprach erneut. „Und dein Name sei: Môrslaron“.


Und Môrslaron nickte.


„Du bist…Môrslaron….“


[Verfasst:Fr Apr 09, 2010 2:55 - von Caphalor]

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