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Buchband 2: Das Erbe der Eredar

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Anuul Schriften Buchband 2: Das Erbe der Eredar

Das Erbe der EredarBearbeiten

Vorwort:

Dieses Buch wird von mir zum Anlass der Memorie an unsere glorreiche Heimat Argus geschrieben, um künftige Generationen der Eredar in das vergangene Leben ihrer Ahnen einzuführen. Diese Beschreibungen und Sammlungen sind ausdrücklich aus meiner Perspektive geschrieben, haben demnach keine korrekte historische Bedeutung, werden nur als Informationsquelle privater Natur genutzt.

An der Fertigstellung dieses Buches möchte ich meinen Dank an alle Mitglieder des Ausbildungstrupps richten und sie für ihre außerordendlichen Mühen loben, aufdass Argus stets durch unseren Stahl und unsere Herzen geschützt ist.



Anuul

Ausbilder des bewaffneten Kampfes


Kapitel 1:Bearbeiten

Nach dem Bund mit der Legion beschloss ich also Argus zusammen mit den Anderen zu verlassen, wir werden von Velen geführt und sicher geleitet. Der gesamte Trupp, meine Brüder im Kampfe schlossen sich dem brennenden Packt an und ich stand nun alleine da, getrübt von ihrer Entscheidung und gefangen in den alten Erinnerungen. Die flüchtenden Eredar nannten sich ab dieser Zeit "Draenei", was auf Eredun soviel wie "die Heimatlosen" bedeutet. Nun machte ich mich auf, wie alle Anderen zu schlafen, einen langen ruhelosen Schlaf, um die beinahe endlose Zeit der Reise zu überbrücken. Wir gelangten zu Planeten, welche nie entdeckt worden waren, stets den unheiligen Bruder hinter uns. Die brennende Legion hatte ebenfalls interesse an den Draenei und stellte uns auf eine Probe, sich ihnen anzuschließen oder im ewigen Chaosfeuer zu brennen. Ich persönlich teilte meine Meinung mit Velen, eher würde ich sterben als unschuldiges Leben auszulöschen, geschweige mein eigen Blut zu töten.

Nachdem wir viele tausende von Jahren durch den Kosmos reisten, gelangten wir zu einer abgelegenen Welt, welche wir Draenor nannten - die Zuflucht. Nachdem wir unsere Kultur aufbauten und einige Städte in den saftig grünen Tälern der Welt errichteten, stießen wir auf braunhäutige Humanoide, welche in Clans lebten und uns zuerst sehr misstrauisch gegenüberstanden. Ich lernte ihre Sprache schnell, sie bestand aus einfachen Wortlauten und Ausrufen, welche an ein Grunzen erinnerte. Ihre Kultur war sehr eng an die Natur und die Elemente gebunden, so folgten einige Draenei diesem Weg, da wir den Segen der Naaru in uns spührten.

Die Naaru waren Wesen, von unendlicher Güte und Barmherzigkeit. Sie bestanden aus einer festen Materie, welche von einem gleißenden Leuchten umgeben wurde. Wir errichteten - nicht unweit von den Orcclans, unsere Hautstadt, zu Ehren der Naaru. Wir nannten sie Shattrath - Stadt des Lichts. Sie war ein Meisterstück draeneiischer Kunst, reichte allerdings nicht an die geheiligte Stadt herran. Das tägliche Treiben in der Stadt wurde nun auch von den Orcs bestimmt, mit welchen wir in einem regen Handel standen.


Kapitel 2:Bearbeiten

Ich nahm wieder den Weg des Kampfes wahr und reiste oftmals zu den Orcs um ihre - auf dem Krieg basierende, Kultur zu erkennen. Sie würde oftmals als "primitiv" beschrieben, aber wenn man sie im Gesamten betrachten würde, war sie recht umfangreich. Die Clans waren nur im Süden angesiedelt und bestanden aus Eigennamen, welche von ihren Vorlieben oder ihrer Umgebung abgeleitet wurde. Ich erweiterte mein Wissen über den Kampf auch über orcische Waffenmeister, welche oftmals als sehr weise galten und auch oftmals im Kontakt mit den Elementen standen. Hier lernte ich einen jungen Schamanen kennen, welcher im Wege der Elemente sehr ausführlich unterwiesen war - ein Draenei. Oftmals knüpfte ich Kontakt mit ihm und versuchte zu verstehen, allerdings war das Wissen nur ein Umstand, welchen ich durch den Kampf überbrücken konnte.

Shattrath wuchs und der Handel mit den Orcs bereicherte beide Seiten. Ich wurde mit einem neuen Trupp aus fünf Draenei durch die utopische Welt geschickt, um diese zu erkunden. Die Draenei entfernten sich zusehens von der Kultur der Eredar. Die Eredar, bevorzugten schwere Rüstungen aus Stahl, verbunden mit Stoff oder Lederstücken - reich verziert. Die neuen Draenei hingegen, fanden Geschmack an den zahlreichen Kristallen auf Draenor und benutzten diese zum Rüstungs- und Waffenbau. Ich stand mit einem eher gemischten gefühl dieser neuen Technologie gegenüber, denn die Kristallverarbeitung spiegelte sich nach einer Zeit vollends in der Kultur wieder.

Meine alte Rüstung blieb wie sie war! Kein Kristall, solle an dieser eredunischen Meisterstücken verarbeitet werden. Die Orcs hingegen, mit denen ich immer engere Bande knüpfte, behandelten ihre Rüstungen eher praktisch. Sie bestanden oftmals nur aus Fell und einfachen Stoffen, gefertigt mit Knochen oder eher spärlich und schlecht verarbeiteten Metallstücken. Ihre Waffen bestanden aus Holz oder Stein, sie zerbrachen bei den Übungskämpfen an unseren Rüstungen.


Kapitel 3:Bearbeiten

Nach einiger Zeit wurden Stimmen laut, das die Eredar samt Legion gefolgt werden und ich wurde beauftragt diesen Spuren nachzugehen. Wir streiften Monate über den Planeten und fanden letztendlich Dämonen - Eredar. Unsere Brüder waren kaum wiederzuerkennen, ihre Größe war um das doppelte gewachsen und ihre Rüstungen waren mit Zeichen der Legion bestückt. Totenköpfe, Schädel und Runen bedeckten ihren Körper und den Stahl in den sie sich hüllten. Ihre Augen waren in ein unheilvolles Grün getaucht, ebenso wie ihre Haut eine faulige und unheilige Farbe angenommen hatte. Ihre Waffen waren ebenfalls verändert, sie wurden von den gleichen Zeichen geziert. Wir griffen sie an, der erste Eredar warf einen Schwall aus grünen Flammen nach uns und Halaan verbrannte bei lebendigen Leib in der schmelzenen Rüstung. Ich schlug dem Eredar das linke Bein ab und rammte ihn mit der Schulterplatte zu Boden, ehe ich sein Gesicht erkannte. Es war ein naher Bekannter, mein Mentor und mein Vater. Seine Gesichtszüge waren ausgezerrt und seine Stimme dunkeler als je zuvor. Er schlug mit dem massiven Schwert nach mir, welches ich mit der Masse der Schulterplatten bremsen konnte, ich musste ihn töten.

Nachdem wir die restlichen Eredar töteten, war meine Gruppe versprengt - zwei waren lediglich am Leben. Ich nahm das Schwert an mich, als Zeichen der Warnung an alle ehemaligen Brüder und Schwestern, welche den Verrätern gefolgt waren.

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