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Brumbadil

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Allianz 32px.png Brumbadil Graufaust
Brum.jpg
Ingame-Name: Brumbadil
Rasse: IconSmall Dwarf Male.gifIconSmall Dwarf Female.gif Zwerge
Klasse: IconSmall Priest.gif Priester
Spezialisierung: Schatten
Arsenalverweis: Arsenal
Charakterdaten:
Vorname: Brumbadil
Nachname: Graufaust
Alter: 192 Jahre
Aussehen:
Haarfarbe: Grau
Augenfarbe: Rot-Braun
Besonderheiten: Gilt als verstorben
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Chaotisch-Böse

Allgemein Bearbeiten

Brumbadil Graufaust ist mit einem typischen Zwerg zu vergleichen. Auch wenn er sich charakteristisch und äußerlich leicht vom Standardzwerg unterscheidet. Er ist überaus facettenreich. Denkt man ihn zu kennen, wird man doch mit jedem Mal auf´s neue überrascht. Fragt man unterschiedliche Personen über Brumbadil aus, so kommen nie alle Informationen auf einen Nenner. Lediglich eines lässt er stets bei jedem raushängen - Seine direkte Wortwahl.

Brumbadil gilt als verstorben!

Aussehen Bearbeiten

Brumwiki.jpg

Brumbadil auf seinem Widder

Im Gegensatz zu Seinesgleichen wirkt Brumbadil eher hager. Der volle Bauch fehlt und auch sonst sieht man ihm nicht das breite Kreuz an, welches doch sonst nur allzu typisch für sein Volk ist. Er geht in leicht gebückter Haltung. Doch ist es ihm ebenso möglich, sich kerzengerade vor seinem Gegenüber zu positionieren. Wie sein Name schon verrät, hat Brumbadil graue Haarfarbe. Der gepflegte Bart ist ihm bereits über die Gürtelschnalle hinaus gewachsen und seine störrische Mähne versucht er teilweise mit einem Zopf am Hinterkopf im Zaum zu halten. Die Hautfarbe ist blass gehalten, weder wettergegerbt noch braungebraunt. Die Augen funkeln den Betrachter in rotbräunlicher Farbe entgegen.

Seine Roben scheinen allesamt einen Tick zu groß zu sein. So ragen zum Beispiel die Ärmel über seine Hände hinaus und Kapuzen rutschen ihm tief ins Gesicht. Selbst Hüte scheinen zu groß. Man könnte meinen, er kleide sich beabsichtigt in Übergrößen. Nicht selten sieht man den gräulichen Zwerg auf einen Gehstock gestützt umherwandern.

Familie Bearbeiten

Brumbadil entsprang dem Clan der Graufäuste. Einer der vielen Unterfamilien der Bronzebärte. Seine Vorfahren verhielten sich ähnlich, wie er. Allesamt waren sie Bücherwürmer, Gelehrte oder Studierende des Lichts und der Heilkunde. Große Taktiker und helle Köpfe entsprangen den Reihen der Graufäuste. Gab es logistische Extremfälle oder verwaltungstechnische Sonderfälle, so wurde oft ein Graufaust zur Hilfe gerufen.

Doch gab es, wie in jeder Familie auch schwarze Schafe. Brumbadils Onkel, Balur Graufaust beschränkte sein angeeignetes Wissen zum Beispiel lediglich zu selbstdienlichen Zwecken. Oft gab er hinterrücks falsche Ratschläge und griff dann heroisch in das daraus entstandene Spektakel ein um sich dann mit Ruhm und Ansehen überschütten zu lassen. Doch, wie so oft, kommen solche hinterlistigen Verhaltensmuster unerwartet ans Tageslicht. So geschah es das Balur das einstige Ansehen der Graufäuste den Bach runtergehen ließ. Nach seinem plötzlichen Verschwinden waren die restlichen Familienmitglieder damit beschäftigt, den Ruf ihrer Sippe wiederherzustellen. Große Persönlichkeiten der Graufäuste waren:

  • Ugnaf Graufaust (ehem. Waffenkammerlogistiker der Bronzebärte und Urgroßvater Brumbadils)
  • Alstaf Graufaust (ehem. Architektonischer Leiter zur Restauration der großen Schmiede und Großonkel Brumbadils)
  • Balur Graufaust (ehem. Archivar der großen Bibliothek zu Eisenschmiede und Onkel Brumbadils)

Geschichte Bearbeiten

Der Lebenslauf ist nicht sehr weltbewegend. Brumbadil war kein Held oder führende Persönlichkeit. Vielleicht machte gerade das aus ihm, was er heute ist. Ein störrischer, alter Zwerg, welcher vom kunterbunten Alltag um ihn herum genervt ist.

Brumbadil wurde vor 192 Jahren als Einzelkind zur Welt gebracht. Wie in jeder Familie der Steinfäuste, gebaren die Mütter lediglich ein Kind. Er wuchs recht unbekümmert auf. Zu Zeiten der Konflikte und Kriege war er immer gerade dort, wo nichts los war. Große Heldentaten konnte man von ihm also nie miterleben. Doch bekam er mit, was während seiner Reisen in andere Regionen, welche überwiegend zu Lehrzwecken dienten, geschah, erfasste ihn stets die Depression, diese weltbewegenden Geschehnisse nicht miterlebt zu haben. Als sein Onkel Balur Graufaust aus der Bibliothek von Eisenschmiede geworfen wurde und daraufhin spurlos verschwand, nutzte Brumbadil seine Chance und bewarb sich auf den Posten des Archivars. Im Laufe der Jahrzehnte eignete er sich so das Wissen der alten Bücher und Chroniken an, welche nicht für Jedermann zugänglich waren. Er reifte zu einem der klügsten Köpfe unter den Bronzebarts heran. Doch sein depressives Verhalten machte ihn nicht zum Musterknaben von Eisenschmiede. Eher zum Kinderschreck der Stadt. Er verabscheut noch heute das Geplärre kleiner Kinder und verscheucht sie murrend und fluchend. Nachdem er einem Kind sogar einen dicken Wälzer auf den Kopf gedroschen hatte, war sein Ruf komplett. In ganz Eisenschmiede nannte man ihn nur noch den "bösen Onkel".

Vor einigen Wochen verließ der Zwerg seine Heimatstadt und versuchte in Sturmwind sein Wissen zu erweitern, Fakten abzugleichen und zu vervollkommnen. Er lernte Girmgold Zitterhand kennen und schätzte ihn schon bald als großartigen Freund. Es war nicht leicht, für Zwerge und ihrem volkseigenen Temperament in einer anderen Kultur unauffällig zu bleiben. Und so geriet Brumbadil ein paar Mal zu oft mit der Stadtwache aneinander, was ihm eine Beschwerde bei Magni Bronzebart persönlich einheimste. Zusammen mit seinem neugewonnenen Freund und Gefährten wurde er abermals nach Eisenschmiede beordert, seine Strafe für die erfolgten Beschwerden aus Sturmwind abzusitzen.

Doch zu Brumbadils und Girmgolds Überraschung bekamen beide die selbe Strafe auferlegt: Die Ausbildung einer ehemaligen militärischen Spezialeinheit, welche in den letzten Jahren zu einem Sauhaufen verstumpft war. König Magni Bronzebart schien das Wissen Brumbadils, sowie das verwaltungstechnische Talent seiner Familie zu schätzen und berief ihn daher zum Verwalter dieser verkommenen Einheit. Sein Freund und Kumpel wurde gleichzeitig zum Hauptmann derselbigen Truppe ernannt. Nun war es an den beiden, ihre Strafe angemessen abzuarbeiten. Was sich als schwerer als gedacht herausstellte.

Nach einem Jahr in der Leitung der Spezialeinheit der Khaz Modanischen Militärkräfte (genannt "Die Steinfäuste") als Kalkulator und Verwalter kam eine düstere Verachtung gegenüber der Philosophie des Lichts in ihm hervor. Abneigung gegenüber der für ihn nutzlosen Macht tireb ihn in die Forschung der anderen Seite - dem Schatten. Insgeheim ließ der alte Zwerg Spähtrupps nach Tirisfal entsenden, um einen längst vergessenen Folianten zu bergen. Die Mission wurde von großen Verlusten unter den Spähern gezeichnet, doch die Bergung verlief erfolgreich in einer kleinen Kapelle. Das Buch der Schatten fand einen neuen Herrn (oder sollte man meinen "einen neuen Schüler"?). Getrieben von der Begierde nach nützlicher Macht versank Brumbadil mehr und mehr dem Studium verbotener Mächte, was seinem scharfen Verstand zusetzte und seine Zurechnungsfähigkeit sowie seinen Bezug zur Realität minderte. Doch seine Studien wurden von Erfolgen geprägt und er erkannte den Umgang mit den Schatten. Seinem damaligen besten Freund Girmgold Zitterhand benachrichtigte er im Wahn umgehend und orderte ihn nach Raven Hill, wo dieser ihm sein Entsetzen entgegen warf. Störrisch und beleidigt verletzte der Wahnsinnige Kauz Girmgold hinterrücks mit einem Dolchstoß in den Rücken. Was er jedoch nicht bemerkte war, dass die Steinfäuste ihrem Hauptmann folgten und letztenendes sein kleines Forschungsversteck in Brand steckten. In den Flammen sollte Brumbadil mitsamt dem Buch der Schatten vergehen. Girmgold Zitterhand konnte geborgen werden.

Man sah nie wieder etwas von Brumbadil Graufaust. Doch mit der Zeit werden Taten zu Gerüchten, Gerüchte werden zu Geschichten und Geschichten zu Schauermärchen.

Noch heute erzählt man sich in Khaz Modan das Märchen vom bösen dunklen Onkel, welcher undisziplinierte Kinder in die Glut der Eisenschmiede wirft.

Charakteristik Bearbeiten

Brumbadil ist von Natur aus launig veranlagt. Es fällt schwer vorauszusehen, wie er heute tickt. Und den nächsten Tag ist er eh wieder unberechenbar verhaltend. Depressionen sind bei ihm stets an der Tagesordnung. Doch kann er auch Frohsinn und Heiterkeit nachweisen, das allerdings eher im privaten Rahmen oder unter gewaltigem Bierkonsum. Im Grunde trinkt Brumbadil nicht viel. Er greift auch gern mal zu einem Glas Milch, weshalb man ihn schon des öfteren schief ansah. Was ihm ebenfalls nachzusagen ist, ist seine Kaltschnäuzigkeit. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und haut direkt seine Meinung heraus. Und hat es noch so miserable Konsequenzen. In dem Standpunkt ist er typisch zwergisch und durchaus konsequent. Seine große Klappe hat ihm in letzter Zeit viel Ärger bereitet, doch erst nachdem Magni persönlich ihm den Hintern aufriss, begriff er ansatzweise, dass es eventuell doch von Vorteil wäre, weitsichtiger zu denken und dann zu handeln. Alles in allem kann man Brumbadil als patriotisches und stolzes Großmaul betrachten, welches immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat, um seinen Hochmut und seiner Überheblichkeit Nachdruck zu verleihen.

Zitate Bearbeiten

  • "Och nee..."
  • "Klappe!"
  • "Girm, die machen mir Angst..."
  • "Was is'n das für'n Streuselkuchen?"
  • "Hör mir ma' zu. Sperr die Lauscher auf. Komm ma' runter auf'n Meter... Damit du auch nich mit der Ausrede kommen kannst, dass ja zu viel Luftlinie zwisch'n unserem Wortverkehr besteht, du Saftnase!"
  • "Willste wissen, was'n Zwerg ausmacht?! Sein Trotz gegenüber jeder Gefahr!"
  • "Sei froh, dass es von uns Zwergen nich' so viele gibt. Sonst wär die Welt voll von Helden!"
  • "Aye, so is brav."

Freunde Bearbeiten

Wer braucht Freunde, wenn er Feinde hat...

Gerüchte Bearbeiten

Gerüchte gehen um, dass ein Zwerg in Khaz Modan auftauchte und wieder verschwand, welcher Brumbadil Graufaust überaus ähnlich sah.


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