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Brennende Legion
Brennende Legion
Mitglieder: IconSmall DoomguardIconSmall FelguardIconSmall WrathguardIconSmall Imp Dämonen
IconSmall Eredar MaleIconSmall Eredar Female Eredar
IconSmall FelOrc MaleIconSmall FelOrc Female Höllenorcs
IconSmall FelbloodElf MaleIconSmall FelbloodElf Female Teufelsblutelfen
IconSmall Felborne MaleIconSmall Felborne Female Teufelsgeborene
Anführer: IconSmall Sargeras Sargeras
Weitere Leiter: IconSmall Kil'jaeden Kil'jaeden[1] (ehem.)
IconSmall Archimonde Archimonde (ehem.)
Hauptstadt/-sitz: Argus (Wirbelnder Nether)
Sprache(n): Eredun
WoWPedia: Burning Legion
Die Brennende Legion ist eine riesige Armee von Dämonen, Höllenbestien und korrumpierten Rassen, deren einziges Ziel es ist, jede Spur von Ordnung im Universum[2] und vor allem den Schatten zu zerstören.[3]

Die Geschichte der Legion ist eng mit jener von Azeroth verknüpft, wenngleich bisherige Versuche den Planeten zu zerstören erfolglos blieben.[4][1] Es ist unklar, wie viele weitere Planeten die Legion auf ihrem "Brennenden Kreuzzug" im Großen Dunklen Jenseits bereits vernichtet hat[2], doch es handelt sich wohl um "zahllose Welten und ganze Zivilisationen".[5]

Die Seelen der Dämonen der Brennenden Legion sind an den Nether gebunden. Selbst wenn sie auf der physischen Ebene zerstört werden, bedeutet dies nicht ihren endgültigen Tod, da sie zurück in den Nether wandern. Um einen Dämonen wahrhaftig umzubringen, muss er an einem spezifischen Ort im Nether getötet werden: an jenen Stellen, an welchen der Nether in die Realität übertritt oder aber an jenen Orten, die von der Magie der Brennenden Legion durchtränkt sind.[2] Zudem scheinen die Dämonen miteinander in Kontakt zu stehen und gedanklich Informationen weiterzugeben.[6]

Hintergrund Bearbeiten

Sargeras' Brennender Kreuzzug Bearbeiten

Chroniken-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Während die Titanen Azeroth ordneten[7], brütete Sargeras alleine über den Fortbestand des Universums und die Pläne seiner einstigen Mitstreiter. Nachdem er zur Überzeugung gelangt war, dass das Universum so wie es bestand fehlerhaft sei, beschloss er seinen "Brennenden Kreuzzug", in welchem alles in Feuer untergehen sollte. Er kehrte nach Mardum zurück, welches vor Teufelsmagie durch die eingesperrten Dämonen nur so brodelte.[8] Sargeras zerschmetterte das Gefängnis und ließ damit unzählige Dämonen erneut frei. Durch die Magie, welche bei der Explosion ausströmte, wurde Sargeras' Äußeres verzerrt und zu einer dämonischen Gestalt. Die Dämonen strömten aus dem Gefängnis und Sargeras stellte sie vor eine simple Wahl: sich ihm anzuschließen oder zerschmettert zu werden.[9]

Nach Sargeras' Triumph über das Pantheon scharte er mehr und mehr Dämonen um sich. Allerdings besaß seine wachsende Streitmacht, so Sargeras, noch eine Schwäche: ihm fehlten geeignete Anführer[10], da viele Dämonen wild und nur schwer zu kontrollieren waren.[11] Die Eredar sollten die Antwort auf sein Problem sein: Er kontaktierte deren Anführer, Kil'jaeden, Archimonde und Velen, und bot ihnen Wissen und Macht im Austausch gegen Loyalität an. Die beiden ersteren nahmen an - Velen lehnte ab.[12][13] Nachdem Sargeras die Eredar selbst mit Teufelsmagie verändert hatte, beauftragte er Kil'jaeden damit, aus weiteren sterblichen Völkern Rekruten für die Legion zu finden. Archimonde wiederum inspirierte die Heerscharen zu abscheulichen Gräueltaten und unter der Führung der Eredar gewann die Legion Zulauf sowohl aus dem Wirbelnden Nether als auch von diversen Welten innerhalb des physischen Universums. Dazu zählten nach und nach die Grubenlords, die Mo'arg, die Sukkubi, die Verdammniswachen[14] und die Shivarra.[15]

Der Krieg der Ahnen (10.000 vDP) Bearbeiten

Roman Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Vor 10.000 Jahren wurde die Brennende Legion auf die Welt Azeroth aufmerksam. Die hochgeborenen Nachtelfen unter ihrer Königin Azshara und deren Berater Xavius unternahmen Experimente, um dem Brunnen der Ewigkeit mehr und mehr Energien zu entziehen. Die Rücksichtslosigkeit mit welcher die Hochgeborenen Zauberer sich ihrer Magie hingaben entsandte Wellen in den Wirbelnden Nether und erweckte Sargeras' Neugier. Sargeras' Leutnants Archimonde und Mannoroth bereiteten den Angriff vor, während Azshara versprach, Sargeras Zutritt zu ihrer Welt zu gewähren.[16]

Nicht alle Kaldorei waren von der dämonischen Invasion angetan und unter Kur'talos Rabenkrone formierte sich ein Widerstand, welcher den Dämonen die Stirn bot. Schließlich gelang es Malfurion und Illidan, die Drachenseele derart zu manipulieren, dass alle Dämonen Kalimdors von einem unerbittlichen Wind erfasst und zurück zum Brunnen der Ewigkeit gezogen wurden.[17] Der Preis für die Zurückdrängung der Legion war die Große Teilung Kalimdors.[16]

Die zweite Invasion Azeroths Bearbeiten

Chroniken-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Trotz ihrer Niederlage im Krieg der Ahnen blieben die Dämonen nicht untätig und schmiedeten über die folgenden Jahrtausende weiter Pläne, wie Azeroth in die Knie zu zwingen sei. Azeroth war, abgesehen davon, dass es der Legion die Stirn geboten hatte, auch durch die schlummernde Weltenseele besonders und Sargeras drängte darauf, die Welt zu erobern bevor sie den Leerenfürsten anheimfallen würde. Portale zwischen dem Wirbelnden Nether und dem materiellen Universum zu öffnen war allerdings alles andere als einfach und nach der Zerstörung des Brunnens der Ewigkeit musste eine andere magische Quelle gefunden werden.[5]

Zudem wollte Sargeras sicherstellen, dass die Legion bei einer zweiten Invasion auf keinen nennenswerten Widerstand stieß und fasste den Plan, dass eine andere Waffe die Verteidiger Azeroths zunächst schwächen sollte, bevor die Legion anschließend mit ihrer eigentlichen Streitmacht zuschlagen würde. Er beauftragte seine Anhänger damit, nach geeigneten Völkern Ausschau zu halten.[5] Um 12 vDP wurde Talgath indes bei seiner Jagd auf die Draenei fündig und berichtete einem erfreuten Kil'jaeden von Draenor - und den Orcs.[18]

Vom Ersten Krieg zur Invasion Kalimdors Bearbeiten

WC3Logo Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.
Kil'jaeden sah in den Orcs Draenors einen Weg, dieses Ziel zu verwirklichen[19] und die orcische Horde sollte als Vorbote der Legion jeden Widerstand beseitigen. Sowohl der Erste als auch der Zweite Krieg brachten allerdings nicht das gewünschte Ergebnis, aber Kil'jaeden gab nicht so schnell auf. Er bediente sich stattdessen nochmal des Schamanen Ner'zhuls und erschuf aus ihm den Lichkönig[20], welcher die Geißel auf Azeroth loslassen sollte.[21] Nach dem Fall Lordaerons[22] setzte die Legion ihre Invasion auf Kalimdor fort[23], welche selbst Mannoroths Tod nicht entscheidend verlangsamte.[24][25] Auch Archimondes Niederlage am Berg Hyjal[26] verhinderte nicht, dass sich im Teufelswald weiterhin dämonische Energien verbreiteten[27] auch wenn der Urheber, Tichondrius, von Illidan besiegt werden konnte.[28][29]

Kil'jaeden und der Sonnenbrunnen Bearbeiten

BC-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon The Burning Crusade.
Nachdem Illidan versagt hatte, den Frostthron zu zerstören, schickte Kil'jaeden seine Agenten in die Scherbenwelt um ihn dafür zu bestrafen. Jedoch waren die Illidari der Legion wohl ebenbürtig, so dass es über einen längeren Zeitraum keinen eindeutigen Sieger gab. In der Zwischenzeit gelang es der Legion, Hochlord Kruul nach Azeroth zu schicken, ein möglicher Invasionsversuch blieb aber ohne Folgen. Allianz und Horde bekämpften die Legion am Dunklen Portal und hielten sie dort in Schach.[30] Nachdem die wahren Machenschaften von Prinz Kael'thas Sonnenwanderer aufgedeckt wurden und ersichtlich wurde, dass sich jener der Legion verschrieben hatte, wurde zwischen Sehern und Aldor die Offensive der Zerschmetterten Sonne gegründet. Kael'thas hatte vor, Kil'jaeden mittels wiederentfachtem Sonnenbrunnen zu beschwören, konnte jedoch aufgehalten werden.[30]

Charakteristika Bearbeiten

Bestrafung Bearbeiten

Bekannte Mitglieder Bearbeiten

Anmerkungen Bearbeiten