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Blutelfen

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Bc icon.gif World of Warcraft: The Burning Crusade

Blutelfen Kultur und Charakteristika Sprache


Blutelfen - Sin'dorei
Sin'dorei.jpg
Zugehörigkeit: Horde, Seher, u.a.
Hauptstadt: Silbermond
Anführer: IconTheron.gif Lor'themar Theron (Horde)
IconSmall Blood Elf Male.gif Voren'thal (Seher)
Reittier: Falkenschreiter
Heimatwelt: Azeroth
WoWPedia: Blood Elf

Die Blutelfen oder Sin'dorei waren eigentlich Hochelfen, welche sich im Zuge des Dritten Krieges und der Zerstörung Silbermonds[1] in "Blutelfen" zu Ehren der Gefallenen umbenannten.[2] Der spätere andauernde Konsum von Felmagie hat bei den Blutelfen zu einem grünlichen Leuchten der Augen geführt, welches nur sehr langsam schwinden wird.[3]

"Wir sind keine Quel'dorei. Wir sind die Sin'dorei, die Blutelfen! Wir haben geschworen, die Geister von Quel'Thalas zu rächen."[4]

Hintergrund Bearbeiten

Fast 7.000 Jahre lang war der heilige Sonnenbrunnen – ein magischer Brunnen, der mit einer Phiole reiner arkaner Energie aus dem ersten Brunnen der Ewigkeit erschaffen wurde – das Zentrum der hochelfischen Gesellschaft. Genährt und gestärkt durch die mächtigen Energien des Sonnenbrunnens erblühte das verzauberte Königreich der Hochelfen Quel’Thalas innerhalb der grünen Wälder nördlich von Lordaeron.[5]

Der Dritte Krieg Bearbeiten

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Als Arthas seine untote Geißel im Dritten Krieg gegen Quel'Thalas führte, kamen fast 90% der hochelfischen Bevölkerung ums Leben[5], darunter auch der amtierende König, Anasterian.[6] Nachdem Arthas den Sonnenbrunnen besudelt hatte, um den Nekromanten Kel'Thuzad wiederzubeleben[2] ließ Kael'thas den Brunnen zerstören, aus Angst die nekromantischen Energien könnten dem ohnehin nunmehr dezimierten Volk noch mehr schaden.[5] Die Abhängigkeit der Elfen wurde durch die Zerstörung des Brunnens aber umso offensichtlicher.[7] Die ehemaligen Hochelfen litten unter dem Verlust des Brunnens und bemühten sich, die Geißel in Schach zu halten.[2] Die Waldläufer unter Lor'themar Theron verschanzten sich in den Ruinen Silbermonds und führten, insbesondere in der ersten Zeit, immer wieder Patrouillen durch auf der Suche nach Überlebenden, und errichteten einen notdürftigen "sicheren Hafen" am Basar. Die Gefallenen wurden verbrannt, um nach den bisherigen Erfahrungen mit der Geißel eine Wiederbelebung zu unterbinden.[8]

Blutelfen.jpg

Nach dem Bruch mit den Überresten der Allianz unter Garithos schloss sich Kael'thas den Naga unter Lady Vashj und damit Illidan an, von welchem er sich eine Lösung für die magische Sucht seines Volkes erhoffte.[9] Kael'thas führte seine Streitkräfte in die Scherbenwelt und überließ in seiner Abwesenheit das Kommando Lor'themar Theron, als Lordregent von Quel'Thalas.[10]

Kael'thas und sein angeschlagenes Volk boten den Widerstandstruppen der Allianz an, mit ihnen gemeinsam gegen die Geißel zu kämpfen. Sie wurden jedoch nur mit Argwohn und offener Feindseligkeit begrüßt, vor allem von einem voreingenommenen Menschen, dem Großmarschall Garithos. Garithos beauftragte die Blutelfen mit immer härteren Missionen, bis Kael'thas]gezwungen war, die Hilfe von Lady Vashj und ihrer Naga anzunehmen. Als Garithos erkannte, dass die Blutelfen mit den Naga zusammen arbeiteten, fühlte er sich in seinem Misstrauen bestätigt. Er nahm die unglücklichen Soldaten der Blutelfen im Verlies von Dalaran gefangen und verurteilte sie zum Tode.

Glücklicherweise könnte Vashj die Blutelfen, die mittlerweise furchtbar unter ihrem Hunger nach Magie litten, rechtzeitig befreien. Vashj erklärte, dass auch die Naga abhängig von der Magie sind und dass Illidan den Blutelfen helfen könnte. Sie führte sie zum Portal, welches Kel'Thuzad im Dritten Krieg geöffnet hatte, um Archimonde den Weg nach Azeroth zu ermöglichen. Ohne bessere Optionen zur Wahl, folgten Kael'thas und seine Kämpfer den Naga durch das Portal in die verwüsteten Länder der Scherbenwelt.[11]

Wiederaufbau und Reinigung des Sonnenbrunnens Bearbeiten

Bc icon.gif Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon The Burning Crusade.

Unter Illidan lernten die Blutelfen, sich neue arkane Quellen zu Nutze zu machen und Kael'thas schwor dem Halbdämonen die Treue. Während jene Blutelfen unter Kael'thas in der Scherbenwelt blieben, wurde Großmagister Rommath zurück nach Quel'Thalas geschickt, um die Kunde eines versprochenen Landes zu verbreiten und die Techniken zur Suchtbefriedigung, die er Kael'thas zuschrieb, unter das Volk zu bringen.[11]

Rommath blieb in Quel'Thalas und half, es wieder aufzubauen und auf die Rückkehr des Prinzen vorzubereiten. Dank Rommath lernten die Blutelfen Azeroths, wie die arkane Magie gewonnen werden konnte, um ihre Sucht zu nähren. Ihre Gesundheit kehrte zurück und sie lobpriesen den Prinzen in seiner Abwesenheit und widmeten sich ganz dem Studium. Rommath und der neue Orden elfischer Magier machten große Fortschritte, ihren Brüdern die Manipulation der arkanen Energien zu lehren. Schon sehr bald ragten die Türme Silbermonds in den Himmel, angetrieben von flüchtiger Magie. Die Blutelfen haben sogar einige Gebiete der Immersangwälder wieder zurückgeholt. Von dem Versprechen auf die Rückkehr Kael'thas angespornt, konzentrierte sich das müde Volk darauf, seine Stärke zurück zu gewinnen und einen neuen Weg in eine ungewisse Zukunft zu finden.[11]

Ebenfalls aus der Scherbenwelt stammte M'uru, ein Naaru. Als Kael'thas die Festung der Stürme eroberte, gedachte er ursprünglich, den Naaru als alternatives Suchtmittel für die Blutelfen in Azeroth einzusetzen. Die zuständigen Magister unter Astalor Blutschwur untersuchten das Wesen und schließlich gelang es ihnen, dessen Energien derart zu manipulieren, dass es den Blutelfen wieder möglich sein sollte, Licht zu wirken: der Orden der Blutritter wurde geboren.[11]

Die dennoch prekäre Lage der Blutelfen auf Azeroth machte ein Bündnis unausweichlich. Die Verlassenen leisteten Beistand in den Geisterlanden[12][13][14] und auf Sylvanas' Bestreben hin kam es zu einer Übereinkunft mit Thrall, wenngleich nicht alle Blutelfen von der Horde begeistert waren (oder sind). Insbesondere die Weltenwanderer hatten und haben für Trolle und Orcs nichts übrig.[11]

In der Scherbenwelt kam es unterdessen zu einem geplanten Angriff auf Shattrath durch Illidans Truppen. Allerdings verlief der Angriff nicht ganz nach Plan: Ein großes elfisches Truppenregiment sagte sich los und griff nicht an, sondern legte die Waffen nieder. Voren'thal stürmte in den Tempel und verlangte mit A'dal zu sprechen. Als der Naaru sich seiner annahm, fiel Voren'thal auf die Knie und flüsterte, er habe den Naaru in einer Vision gesehen und er sei die einzige Hoffnung für sein Volk. Die Blutelfen wurden von A'dal aufgenommen und fortan als Seher bekannt.[15] In der darauffolgenden Zeit bekämpfen die Seher die Kael'thas-treuen Truppen in der Scherbenwelt, während Silbermond weiterhin hinter seinem Prinzen stand.

Dies änderte sich allerdings, als Kael'thas nach Quel'Thalas zurückkehrte. In einem Anschlag auf Silbermond stahl er den dort gefangenen M'uru und verschanzte sich mit seinen Truppen auf Quel'Danas, bereit das zu tun, was die elfische Zivilisation [[Krieg der Ahnen|vor 10.000 Jahren bereits an den Rand der Zerstörung gebracht hätte: der Sonnenbrunnen sollte genutzt werden, um Kil'jaeden zu beschwören.[16]

Von der Wiedergeburt des Sonnenbrunnens inspiriert, schlugen die Blutelfen ein neues und glorreiches Kapitel in der Geschichte ihres uralten Volkes auf. Zwar scheuen sich einige Elfen immer noch davor, ihre Abhängigkeit von der arkanen Magie hinter sich zu lassen, doch andere haben die Änderung zum Besseren in Quel’Thalas mit offenen Armen empfangen. Und doch kann nur die Zeit zeigen, ob die Blutelfen gelernt haben, die tragischen Fehler ihrer Vergangenheit nicht zu wiederholen.[5]

Nordend Bearbeiten

Wotlk-mini.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.

Während Sylvanas, kurz nach den Ereignissen auf Quel'Danas, Druck auf Lor'themar ausübte, er habe die Verlassenen bei ihrer Rache an Arthas und dem bevorstehenden Feldzug nach Nordend zu unterstützen, bahnte sich eine Annäherung zu den Kirin Tor in der Figur des Erzmagiers Aethas Sonnenhäscher an.[17]


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Kataklysmus Bearbeiten

Cataclysm-Logo-Small.PNG Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Cataclysm.

Als sich die Hochgeborenen nach dem Kataklysmus auf die Seite der Nachtelfen schlugen, reagierten die Blutelfen wütend.[3]

Aber nachdem sie Zeuge einiger "Anfängerfehler" seitens der neuen Kaldoreimagier wurden, warten die Blutelfen nun gespannt darauf, in welche brenzligen Situationen sich die Kaldorei manövrieren werden. Darüber hinaus ist es einigen der Sin'dorei gelungen, den Mangel an Erfahrung der Kaldorei auszunutzen, um den Streitkräften der Allianz entscheidende Schläge zu versetzen.[3]


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Pandaria Bearbeiten

MoP-Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Mists of Pandaria.


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[...]

Draenor Bearbeiten

WoD(klein).png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Warlords of Draenor.


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[...]

Jüngere Ereignisse Bearbeiten

Die Rückkehr der Brennenden Legion Bearbeiten

Legion Mini.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Legion.

[...]

Bekannte Blutelfen Bearbeiten

Name Rolle / Lage
Horde 32px.png IconTheron.gif Lor'themar Theron Lordregent Silbermond
Horde 32px.png IconRommath.gif Rommath Großmagister Silbermonds Silbermond
Horde 32px.png IconSmall Halduron.gif Halduron Wolkenglanz Waldläufergeneral Silbermond
Horde 32px.png IconSmall Liadrin.gif Lady Liadrin Matriarchin der Blutritter Silbermond
Horde 32px.png IconAethas.gif Aethas Sonnenhäscher Sonnenhäscher Silbermond[18]
Neutral 15.gif IconSmall Blood Elf Male.gif Voren'thal Anführer der Seher Shattrath


Anmerkungen Bearbeiten


IconSmall BloodElf Male.png Themenportal Sin'dorei

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